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Veröffentlicht am 26.09.2016

Für Rom-Liebhaber und Architekturfreunde

Die Principessa
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Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (23. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596030552
Preis: 9,99 €

Für Rom-Liebhaber und Architekturfreunde

Inhalt:
Rom, 1623. Die ...

Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (23. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596030552
Preis: 9,99 €

Für Rom-Liebhaber und Architekturfreunde

Inhalt:

Rom, 1623. Die junge Engländerin Clarissa macht die Bekanntschaft der zwei größten Baumeister des barocken Rom, Lorenzo Bernini und Francesco Barromini. Beide begehren die schöne Principessa und werden darüber zu Feinden, was sich auch in ihren Bauwerken auswirkt.

Meine Meinung:
„Die Principessa“ ist erstmals 2002 erschienen. 2015 wurde sie nun vom Fischer Taschenbuch Verlag neu herausgegeben. Ich habe den Roman nur gelesen, weil ich ihn gewonnen habe. Ich mag Historisches nämlich überhaupt nicht gerne. Umso überraschter war ich, dass mich Peter Prange anfangs wirklich fesseln konnte. Ich fand die Charaktere interessant und die Sprache recht authentisch, also dem 17. Jahrhundert angepasst, soweit ich das beurteilen kann. Den Handlungsort Rom finde ich immer faszinierend – so konnte der Autor mich auch hiermit packen.

Gab es anfangs noch einige Überraschungen, fand ich mit zunehmender Seitenzahl die Handlung doch recht vorhersehbar und langatmig. Mir fehlte ein guter Spannungsbogen, und da es sich ja auch um eine Liebesgeschichte handelt, hätte ich auch mehr Gefühl erwartet. Die Personen blieben mir aber seltsam fremd. Ihr Verhalten ist manchmal zu sprunghaft und nicht nachvollziehbar. Leider kommt die Handlung nur langsam voran und ist künstlich aufgebläht durch lange blumige Beschreibungen, viel Beterei und detaillierte Betrachtungen alter Bau- und Kunstwerke. Dabei fand ich Letzteres doch recht interessant. Ich war noch nie in Rom und habe durch diesen Roman große Lust bekommen, das zu ändern und auf den Pfaden der Principessa die Stadt, ihre Kirchen, Plätze und Brunnen zu erkunden.

Abgerundet wird das Buch durch eine Karte von Rom auf den ersten Seiten und eine Auflistung der historischen Fakten im Anhang. Beides muss man nicht nutzen, um der Handlung folgen zu können. Aber wer will, kann hier seine Beziehung zu den Protagonisten und zu Rom noch etwas vertiefen.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 25.09.2016

Ganz anders als erwartet

Miss you
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Ganz anders als erwartet

Inhalt:
Gus macht mit seinen Eltern Urlaub in Italien, Tess mit ihrer Freundin Dolly. Für einen kurzen Moment treffen die beiden zusammen, bevor jeder wieder seines Weges geht. ...

Ganz anders als erwartet

Inhalt:

Gus macht mit seinen Eltern Urlaub in Italien, Tess mit ihrer Freundin Dolly. Für einen kurzen Moment treffen die beiden zusammen, bevor jeder wieder seines Weges geht. Auch später wird Gus immer mal wieder einen Blick auf die junge Frau erhaschen und sie, bevor er sich ihrer wirklich bewusst wird, wieder vergessen. Beide leben ihr Leben mit den „falschen“ Partnern, zufrieden, aber nicht wirklich glücklich. Wird das Schicksal eines Tages eingreifen?

Meine Meinung:
Ich bin hin und her gerissen. Einerseits lässt sich das Buch sehr locker und sehr flüssig lesen und ist auch einigermaßen unterhaltsam. Andererseits hatte ich mir nach der Beschreibung etwas ganz anderes vorgestellt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die beiden Protagonisten sich erst auf den letzten 50 Seiten kennenlernen und sich vorher immer nur unbewusst über den Weg laufen würden.

Tess und Gus wechseln sich kapitelweise als Ich-Erzähler ab. So erfahren wir viele Details aus dem Leben der beiden. Wir begleiten sie über einen Zeitraum von 16 Jahren, nämlich von 1997 bis 2013. Familie, Studium, Beruf, Partner, Kinder - das sind die Themen. Und auch Krankheit und Tod spielen eine gewisse Rolle, denn beide haben damit Erfahrung und leiden darunter.

Im Prinzip ein sehr emotionales Setting - nur leider relativ unemotional erzählt. Ich habe gelesen, dass dieser Roman ähnlich wie „Ein ganzes halbes Jahr“ sein soll. Weit gefehlt! Während ich bei dem Buch von Jojo Moyes Rotz und Wasser geheult habe, konnte ich „Miss You“ lesen, ohne auch nur an Taschentücher denken zu müssen.

Mir waren zwar beide Protagonisten sehr sympathisch, trotzdem hat mich ihr Leben, das nicht wirklich toll verläuft, wenig berührt. Mir waren auch einfach zu viele Probleme in die Story gepackt, diese wurden aber nur recht oberflächlich abgehandelt. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Und vor allem hätte die Romantik viel früher einsetzen sollen. So wird dieses Buch wohl leider keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Es ist nicht gerade vergeudete Lesezeit, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.

Veröffentlicht am 24.09.2016

Vorbereitung des Finales?

Entfesselt
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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (21. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841422200
Originaltitel: Revealed/House of Night
Preis: 16,99 €

Vorbereitung des Finales?

Schon ...

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (21. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841422200
Originaltitel: Revealed/House of Night
Preis: 16,99 €

Vorbereitung des Finales?

Schon die letzten Bände dieser Reihe konnten mich nicht wirklich begeistern. So ist es kein Wunder, dass ich mir drei Jahre Zeit gelassen habe, um jetzt endlich den 11. Band zu lesen. Aber auch er konnte das Ruder bei mir nicht herumreißen.

Der Schreibstil ist so munter oder flach wie bei den vorherigen auch – je nachdem wie man es sieht. Aber an Handlung passiert einfach nicht viel Neues. Aphrodite und ihr Krieger Darius himmeln sich gegenseitig an, ebenso Stevie-Rae und Rephaim. Bei Zoey und Stark kriselt es ein wenig, da Zoey immer noch Heath liebt und Stark verdammt eifersüchtig ist. Zoey zickt ziemlich rum. Neferet spielt anfangs eine Rolle, danach gibt es nur noch Erinnerungen von ihr zu lesen. Okay, diese Erinnerungen zeigen ein wenig von ihrem Werdegang, aber für meinen Geschmack sind sie nicht unbedingt notwendig. Ich muss für diese „Hexe“ kein Verständnis aufbringen können.

So plätschert die Handlung ein wenig vor sich hin. Das Buch ist zwar schnell zu lesen, aber ich wartete die ganze Zeit darauf, dass endlich was passiert. Auf den letzten Seiten kommt dann noch was und man legt als Leser das Buch mit einem Cliffhanger aus der Hand. Zum Glück subt der 12. Band hier schon in meinem Regal. Ich werde ihn jetzt sofort anschließen, dann kann ich diese Reihe endlich abhaken. In meinen Augen ist sie von Band zu Band schwächer geworden. Ich hoffe, dass der Abschlussband mich noch mal überzeugen kann.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 23.09.2016

Hat mich etwas enttäuscht

Goddess of Poison - Tödliche Berührung
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Inhalt:
Twylla ist die Tochter der Sündenesserin im Königreich Lormere (siehe englischer Titel der Originalausgabe). Eigentlich sollte sie diese Rolle von ihrer Mutter irgendwann einmal übernehmen. Doch ...

Inhalt:
Twylla ist die Tochter der Sündenesserin im Königreich Lormere (siehe englischer Titel der Originalausgabe). Eigentlich sollte sie diese Rolle von ihrer Mutter irgendwann einmal übernehmen. Doch dazu kommt es nicht, denn sie wird von der Königin an den Hof geholt, wo sie als Gottgleiche Daunen verehrt wird, die Inkarnation der Tochter der Göttin Naeht und des Gottes Daeg. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, Verurteilte durch Berührung hinzurichten, denn ihre Haut ist giftig. Und eines Tages soll sie den Kronprinzen heiraten und an seiner Seite regieren. Doch eine Dreiecksliebesgeschichte und diverse Intrigen versuchen dies zu verhindern. Ja, Twylla selbst beginnt irgendwann, an ihrer Bestimmung zu zweifeln …

Meine Meinung:
Ich hatte mich sehr auf den Debütroman der Engländerin Melinda Salisbury gefreut, da mich das Cover gleich fasziniert hat, und die Kurzbeschreibung schien mir sehr spannend. Man hätte aus diesem aufregenden Stoff ein tolles Buch machen können. Leider ist der Autorin das nicht gelungen - zumindest, was mich betrifft. Die ersten ca. 200 Seiten musste ich mich zum Lesen zwingen, denn die Geschichte plätschert nur lustlos vor sich hin. Es passiert kaum etwas, alles spielt sich auf einem sehr begrenzten Raum ab, nämlich dem Schloss von Lormere.

Twylla fungiert als Ich-Erzählerin, was ich normalerweise sehr gerne mag. Doch ihre Art zu erzählen, war mir viel zu emotionslos und trocken. Hier ein Beispiel von S. 258:

„Als er eine übertriebene Verbeugung markiert, verliere ich endgültig die Fassung und breche in Tränen aus. Ich würde alles geben für seinen Trost, aber er bietet mir keinen. Er steht vor mir und sieht mitleidslos zu, wie ich weine.
Als keine Tränen mehr kommen und er sich immer noch nicht vom Fleck bewegt hat, bleibt mir nur noch, mich von ihm abzuwenden.“

Wenn ich das lese, empfinde ich … gar nichts. Hier kommen einfach keine Gefühle bei mir an. Ich konnte dadurch praktisch keine Beziehung zu der Protagonistin aufbauen.

Der Roman ist eigentlich recht fantasievoll und wartet mit vielen bisher nicht da gewesenen Elementen auf, wenn man einmal davon absieht, dass „Der Rattenfänger von Hameln“ hier fast 1:1 nacherzählt wird. Im nicht-deutschen Sprachraum kommt das vielleicht besser an. Leider ist der Großteil der Geschichte aber auch ziemlich vorhersehbar. Erst gegen Ende konnte Salisbury mich durch eine unerwartete Wendung überraschen.

Ich fürchte, das Buch wird keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen, sodass es eher fraglich ist, ob ich den 2. Band lesen werde.

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den bloomoon Verlag und an vorablesen für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 17.09.2016

Plätschert relativ lustlos vor sich hin

Mit Liebe gewürzt
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Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (31. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596031962
Originaltitel: Deep Dish
Preis: 9,99 €

Plätschert relativ lustlos vor sich ...

Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (31. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596031962
Originaltitel: Deep Dish
Preis: 9,99 €

Plätschert relativ lustlos vor sich hin

Inhalt:

Gina Foxtons Kochsendung im Regionalfernsehen droht das Aus. Da bekommt sie die Chance, sich in einem Duell um einen Sendeplatz bei einem nationalen Fernsehsender zu beweisen. Ihr Gegner ist der Naturbursche Tate Moody. Die beiden müssen nicht nur richtig gut kochen, sondern sich auch gegen ihre Produzenten und andere Herausforderungen durchsetzen.

Meine Meinung:
Leider konnte mich Mary Kay Andrews mit ihrem neuesten Roman von Anfang an nicht wirklich begeistern. Zwar ist der Schreibstil, wie von ihr gewohnt, sehr flüssig und leicht zu lesen. Man muss nicht groß mitdenken und kommt leicht in die Geschichte hinein. Viele Dialoge, die zum Teil auch ein wenig humorvoll sind, lassen den Roman sehr lebendig wirken. Und doch passiert lange Zeit nicht viel. Die Geschichte plätschert ohne Überraschungen und ohne Höhepunkte vor sich hin. Nach der ersten Hälfte kommt für ca. 50 Seiten Spannung auf, um dann wieder zu verpuffen. Hier wurde eine ganze Menge Potenzial verschenkt.

Die Protagonisten Gina und Tate waren mir beide nicht besonders sympathisch. Sie ziemlich zickig, er schnippisch, beide in ihrem Verhalten nicht immer konsequent. So wird Tate mal als Frauenheld dargestellt, dann wieder ist er zu schüchtern. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es lange dauert, bis die beiden sich verlieben. Und leider kommt dieses Verlieben fast ohne romantische Gefühle aus. Hier findet man keine Schmetterlinge im Bauch, kein Herzklopfen, das einen als Leserin schwindlig macht. Ich weiß, dass Mary Kay Andrews das auch wesentlich besser kann!

Es gibt einige Szenen, durch die ich mich ziemlich veräppelt fühlte und die mir das Lesen vergällt haben. Einmal will Gina zum Beispiel einen Kürbis mehrere Monate außerhalb der Saison auf dem heimischen Markt kaufen. Sollte eine Profiköchin nicht wissen, wann was zu bekommen ist? Vor allem, wenn sie den Anspruch hat, frisch und regional zu kochen. Wenn man nur durch solche Ungereimtheiten etwas Spannung aufbauen kann, ist das Grundgerüst der Handlung wohl nicht sehr genial.

Was mir allerdings gut gefallen hat, ist der Blick hinter die Kulissen der Fernsehshows. Hier werden Tricks gezeigt, mit denen dort gearbeitet wird. Man erkennt, dass sehr vieles, was der Zuschauer zu Hause in seinem Wohnzimmer präsentiert bekommt, nur Schein ist.

Ebenfalls finde ich gut, dass im Anhang vier Rezepte zu finden sind, die Gina und Tate im Lauf des Buches beschreiben. Allerdings hätte es mir noch besser gefallen, wenn es nicht nur vier, sondern alle erwähnten Rezepte wären. Einiges davon hörte sich schon recht interessant an, sodass ich es gerne nachkochen würde. Im Buch kamen die Beschreibungen dafür aber zu kurz.

Fazit:
„Mit Liebe gewürzt“ hält leider nicht, was der Titel verspricht. Weder ist viel von Liebe zu spüren noch hat der Roman genug Würze. Er plätschert relativ lustlos und vorhersehbar vor sich hin. Die knapp 500 Seiten Text lassen sich allerdings locker lesen. Wer’s ohne viel Anspruch mag, ist hier auf jeden Fall richtig.

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den Fischer-Verlag für das Rezensionsexemplar!