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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2019

Meine Erwartungen waren wohl ein bisschen zu hoch...

Iron Flowers. Die Kriegerinnen
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?

Der erste Teil der Dilogie (Iron Flowers – Die Rebellinnen) war mein Lesehighlight im Jahr 2018. Danke an den JUMBO-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?

Der erste Teil der Dilogie (Iron Flowers – Die Rebellinnen) war mein Lesehighlight im Jahr 2018. Danke an den JUMBO-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Cover:
Das Cover passt perfekt zum ersten Teil. Das Lila gefällt mir sogar noch besser als das Grün. Noch besser hätte es mir gefallen, wenn die Silberelemente geglänzt hätten.

Inhalt – Achtung, spoilert den ersten Teil:
Asa hat seinen Vater getötet und ist nun an der Macht. Er hat Nomi zusammen mit seinem halbtoten Bruder Malachi auf die Gefängnisinsel verbannt. Ihre Schwester Serina weiß noch nichts von Nomis Ankunft, allerdings müssen die Frauen der Insel sehen, dass sie von dort wegkommen um sich gegen die Unterdrückung der Frauen zu wehren.

Handlung und Thematik:
Auch wenn es schon über ein halbes Jahr her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, bin ich gleich wieder in die Story reingekommen. Zu Beginn wird nochmal kurz alles von Band 1 zusammengefasst. Auch wenn nicht ganz so viel passierte wie in Band 1, fand ich die Hörbuch-Fortsetzung trotzdem nicht so schlecht. Allerdings war etwas vom glatten und einfachen Ende enttäuscht. Die Unterdrückung der Frauen ist ein wichtiges Thema, was Tracy Banghart auch mit diesem Buch gezeigt hat (allerdings nicht ganz so deutlich wie im ersten Teil).

Charaktere:
Nomi und Serina haben in diesem Buch irgendwie Rollen getauscht. Während Serina im ersten Teil die eher verunsicherte war, war Nomi die Starke und Selbstbewusste. In diesem Buch ist es andersrum. Dennoch fand ich beide sympathisch.

Sprecher:
Theresa Horeis und Coco Plümer haben so ähnliche Stimmen, dass mir bei der ersten CD gar nicht aufgefallen ist, dass sie sich abwechseln und zu zweit sind. Beide haben eine ähnliche Intonation, waren gut zu verstehen und es war angenehm ihnen zuzuhören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich hatte mir mehr Action und Spannung erwartet, irgendwie passierte hier nicht mehr viel. Band 1 war super vielversprechend, während dieser hier gerade mal Durchschnitt war. Das Ende war zu glatt und mir fehlte das gewisse Etwas. Die Sprecherinnen waren super und das Thema ist besonders wichtig. Trotzdem fand ich es leider nicht so gut wie erwartet.

Veröffentlicht am 25.01.2019

Verrückte Stalkerin mit guten Konzepten

Jetzt gehörst du mir (Ein Marina-Esposito-Thriller 8)
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe super spannend und fesselnd. Ich kannte bisher die Bücher von Tania Carver nur vom Sehen.
Cover:
Das Cover ist durch das satte Grün ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand die Leseprobe super spannend und fesselnd. Ich kannte bisher die Bücher von Tania Carver nur vom Sehen.
Cover:
Das Cover ist durch das satte Grün und die "aufgeklebte" Rose sehr auffällig. Die Klebestreifen sind typisch für Carver's Bücher, das gibt ihnen Wiedererkennungswert. Cool wäre es, wenn sich das ganze dann auch haptisch voneinander unterscheiden würde, tut es aber leider nicht.
Inhalt:
Drei Erhängte wecken die Aufmerksamkeit der Polizei. Eins ist gleich klar: Die drei haben sich nicht selbst aufgehängt. DI Phil Brennan wird auf diesen Fall aufmerksam, da auf den vom Mörder hinterlassenen Tarotkarten sein Name steht. Alles wirkt wie eine Falle für ihn. Er macht sich auf den Weg in sein altes Dezernat. Als er dort nie ankommt ist sicher, dass es vermutlich eine Stalkerin auf ihn abgesehen hat. Kann seine Frau Marina Esposito ihren Mann finden bevor etwas schlimmes passiert?
Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt gleich sehr spannend. Zwischendurch hätte ich mir nur an wenigen Stellen mehr Action erwartet. Es war fast immer alles schlüssig erklärt und am Schluss blieben keine Fragen offen. Es gab nur am Schluss überraschende Wendungen, was ich ein bisschen schade fand. Aber es war großartig beschrieben, was eine schwere Kindheit im Heim aus manchen Menschen machen kann.
Charaktere:
Die Charaktere handelten zwar schlüssig und logisch, auch Marina fand ich nicht schlecht, allerdings fehlte mir bei fast allen ein bisschen der persönliche Bezug. Ich könnte mir vorstellen, dass Leser die bereits die anderen Teile rund um Marina und Phil gelesen haben, das anders sehen. Mir fehlte der persönliche Hintergrund und manchmal auch von Marina die ein oder andere Gefühlsregung. Einzig und allein bei ihrem Besuch beim ehemaligen Heimleiter fand ich sie emotional greifbarer.
Lediglich Fake-Fiona fand ich wahnsinnig gut beschrieben. Ich konnte ihre Vergangenheit nachvollziehen und vielleicht sogar ein bisschen, warum sie das tat was sie tat. Ich würde nicht sagen, dass sie mir direkt sympathisch war, aber ich freute mich immer von ihr zu lesen, da sie ein so komplexes Konstrukt an Handlungen und Gefühlsäußerungen besaß.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir bereits nach dem Lesen der Leseprobe ganz gut. Die Autorin erzählte die Geschichte in mehreren Handlungssträngen, sodass alles chronologisch fortlief und die Handlung am Schluss zusammenlief. Dadurch baute sie die Spannung ganz gut auf. Die Vergangenheit der Stalkerin wurde immer in kursiver Schrift geschrieben, somit hob sich das Ganze vom Rest ab. In der Ich-Perspektive hätte ich mich vermutlich mehr in die Charaktere hineinversetzen können, aber die Vogelperspektive war auch nicht schlecht. Die Kapitel waren immer sehr kurz, was dazu führte, dass man nicht mit dem Lesen aufhören konnte
Persönliche Gesamtbewertung:
Spannende Story über eine Stalkerin und deren Vergangenheit. Auch wenn ich mir mehr von den Charakteren erhofft hatte, war es trotzdem ein sehr gutes Buch. Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Ungewissheit und ein paar mehr Gefühle gewünscht. Der Schluss war nochmal sehr emotional, was ich sehr gut fand. Ich empfehle das Buch vor allem Lesern, die bereits andere Stories von Phil Brennan und Marina Esposito kennen, aber auch allen anderen Thriller-Fans.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Bewegendes Schicksal und die Jagd nach einem Schatz

Der Zauber zwischen den Seiten
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Das Cover und der Klappentext mit den geheimnisvollen Briefen hat es mir angetan.

Cover:
Ich finde das Cover echt traumhaft schön. Das Buch mit den ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Das Cover und der Klappentext mit den geheimnisvollen Briefen hat es mir angetan.

Cover:
Ich finde das Cover echt traumhaft schön. Das Buch mit den Blumen passen perfekt zum Thema. Auch die Schriften sind total passend und toll.

Inhalt:
Sofia befindet sich in einem Tief. Sie hat Mühe zu sich selbst zu finden und herauszufinden was sie wirklich möchte. Als sie eines Tages in einem Antiquariat auf ein altes Buch stößt und die Anmerkungen von Clarice findet, geht ihr Herz auf. Sie entdeckt einige Gemeinsamkeiten zwischen sich und Clarice und geht auf die Suche nach mehr aus Clarice’s Leben.

Handlung und Thematik:
Die Handlung ist in zwei Stränge aufgeteilt, einerseits das Leben von Sofia in der heutigen Zeit und andererseits das Leben von Clarice in der Mitte des 19.Jahrhunderts. Beide Perspektiven sind sehr interessant und liebevoll ausgearbeitet, allerdings empfand ich die von Sofia langatmig. Das Schicksal von Clarice, die so gerne machen wollte was sie will (z.B. sich mit ihren Büchern beschäftigen) und es nicht durfte, war einfach total mitreißend. Mitzubekommen, wie wenig Freiheit die Frauen damals hatten ist einfach gruselig und für mich unvorstellbar. Die Liebesgeschichte bei Sofia fand ich eher überflüssig.

Charaktere:
Sofia wirkte wie eine Frau, die sich nicht traut, sich durchzusetzen und ihre Freiheit zu genießen. Sie hat sich zwar dann gegen ihren Mann durchgesetzt, aber ich hätte mir noch mehr Stärke von ihr gewünscht. Sie war mir zu fremdbestimmt, ob es ihr Ehemann war oder jemand anderes.
Clarice hat mich einfach beeindruckt. Sie ist eine optimistische junge Frau, die für das kämpft, was sie will. Auch wenn das Schicksal nicht gut zu ihr ist, sie findet immer wieder Wege sich daraus zu befreien. Ich hätte sie mir auch gut als Suffragette vorstellen können.

Sprecher:
Nicole Engeln hat super in dieses Hörbuch reingepasst. Sie hat ihre Stimme gut eingesetzt und sie war immer verständlich. Die Intonation hat gepasst und man kannte sich immer aus, welcher Charakter spricht. Ich habe es genossen, ihr zuzuhören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolle Sprecherin und interessante Story. Der Handlungsstrang von Sofia war für mich stellenweise ein bisschen langweiliger, aber das hat Clarice wieder ausgeglichen. Die Unterdrückung der Frau im 19.Jahrhundert, danke, dass es jetzt nicht mehr so gelebt wird! Hörempfehlung für jede Frau, die ihre Freiheiten in der heutigen Zeit nicht zu schätzen weiß.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Weihnachten in der lustigen Lindwurm-Version

Weihnachten auf der Lindwurmfeste
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich wollte für die Nachweihnachtszeit noch ein bisschen Weihnachten haben und fand den Klappentext sehr interessant. Außerdem wollte ich wissen, wie ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich wollte für die Nachweihnachtszeit noch ein bisschen Weihnachten haben und fand den Klappentext sehr interessant. Außerdem wollte ich wissen, wie Lindwürmer feiern und was diese Feste mit unserem Weihnachten zu tun haben

Cover:
Das Steingebilde auf dem Cover erinnert an einen bunten Weihnachtsbaum. Es deutet schon darauf hin, dass es sich um eine lustige Art von Weihnachtsfest handeln muss, das hier thematisiert wird. Die goldene Schrift finde ich sehr schön und elegant.

Inhalt:
Die Lindwürmer feiern Hamoulimepp. Dieses kuriose Fest erinnert Hildegunst von Mythenmetz sehr an das menschliche Weihnachten. Er berichtet von feuerlosem Feuerwerk, Trilobitensuppe die nur diejenigen mögen, die früh genug daran gewöhnt wurden und Hamoulimeppwurmzwergen. Im CD-Case ist ein Büchlein mit Bildern mit dabei, sodass man sich besser vorstellen kann, was z.B. der zamonische Lindwurm oder Felsengeiereier sind.

Handlung und Thematik:
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um das Vorlesen eines Briefes, den der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz geschrieben hat, um sich über dieses kuriose Weihnachtsfest lustig zu machen. Es gibt keinen Handlungsstrang und keine direkten Charaktere die etwas erleben, vielmehr ist es eine witzige kurzweilige Erzählung. Hamoulimepp ist eigentlich wie Weihnachten nur auf „lindwurmisch“. Was ich nicht so toll fand ist, dass erzählt wurde, dass die Geschenke von den Lindwurmeltern kommen und das ganze drumherum nur Scharade ist. Das könnte Kindern meines Erachtens Nikolaus & Co. versauen. Die Fantasy-Elemente fand ich passend, es war mal was Neues.

Sprecher:
Andreas Fröhlich hat dieses Buch sehr schön vorgelesen. Er brachte die Ironie des Briefes sehr gut rüber, seine Intonation war gut und die Erzählung interessant. Es war angenehm ihm zuzuhören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich würde es eher als Jugend-Hörbuch und nicht als Kinder-Hörbuch sehen, da es unter Umständen dazu führen könnte, Kindern den Nikolaus & Co durch die Vergleiche zu versauen, da Geheimnisse ausgeplaudert werden. Ansonsten fand ich es sehr unterhaltsam. Ich werde es mir sicher in der nächsten Weihnachtszeit wieder anhören, weil mir das Fantasy-Weihnachten sehr gefallen hat.

Veröffentlicht am 04.01.2019

War mir leider etwas zu kriegslastig…

Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den ersten Teil der Reihe gut und wollte wissen, wie es mit Cilia weiter geht.

Teil 1: Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluche
Teil 2: Die Chroniken ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den ersten Teil der Reihe gut und wollte wissen, wie es mit Cilia weiter geht.

Teil 1: Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluche
Teil 2: Die Chroniken von Azuhr – Die weiße Königin
Teil 3: Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger (erscheint im Herbst 2019)

Cover:
Das Cover hat mein Herz erobert. Als Einhorn-Fan finde ich das Cover natürlich mega toll! Außerdem passt es gut zum ersten Teil der Reihe. Ich finde es einzig und allein schade, dass diesmal der Schnitt keine andere Farbe hat wie beim ersten Teil.

Inhalt:
Die Auseinandersetzungen zwischen der Liga und den Herzögen des Schwertwaldes finden kein Ende. Laut der Mär wird zur Stunde der größten Not der Bewohner des Weißen Waldes die Weiße Königin auferstehen. Schafft es Milan sich aus dem angehenden Krieg herauszuhalten? Was ist mit den Märengestalten, die überall auftauchen?

Handlung und Thematik:
Nachdem mich der erste Teil der Reihe so begeistert hat, muss ich leider sagen, dass es diesmal nicht ganz so war. Zwar enthielt dieser Teil mehr Fantasy-Elemente und mehr Fabelwesen wie das Einhorn, Basilisken und die Meerhexe, jedoch war diesmal die Handlung sehr kriegslastig. Viele Kampfszenen und strategische Züge wurden beschrieben. Leider kann mich sowas nicht ganz so sehr begeistern. Abgesehen von den Kriegsgeschehnissen fand ich die Handlung aber interessant und das Ende überraschend. Bernhard Hennen hat diesmal gut gezeigt, dass es schwer ist, sich auf keine Seite des Krieges schlagen zu wollen, ohne sich zwangsläufig für eine Seite zu entscheiden oder zu vermeiden, dass es aussieht, dass man sich für eine Seite entschieden hat.

Charaktere (Achtung, spoilert Teil 1!):
Milan ist derselbe starke Charakter wie bereits im ersten Teil. Leider ist nicht ganz ersichtlich, ob er wirklich für Gerechtigkeit kämpft, da er ja zum Ende des ersten Teils ein Versprechen gegeben hat… Seine Fähigkeit, Mären zu verändern ist großartig und gibt ihm einiges an Macht. Wird er sie für die richtige Sache einsetzen ohne neue Probleme zu schaffen?
Nandus konnte in diesem Teil meine Sympathie gewinnen. Man erkannte mehr und mehr, dass er sich für das Wohl seiner Leute einsetzt.

Schreibstil:
Auch wenn die Handlung nicht zu 100% mein Fall war, gefällt mir dennoch Bernhard Hennens Schreibstil sehr gut. Man findet sich gleich in der Story zurecht und kann ihm gut folgen. Das die Kommunikation mit dem Einhorn anders dargestellt ist, finde ich sehr gut. Mittlerweile habe ich sogar das System der Zeitangaben vor den Kapiteln verstanden XD. Die Kapitellängen sind perfekt, man liest ständig mehr, als man sich eigentlich vorgenommen hat, weil man sich denkt „Eins geht noch, das ist so kurz…“.

Persönliche Gesamtbewertung:
Die kriegslastigen Teile der Handlung fand ich nicht ganz so gut, den Rest aber schon. Das Ende machte es wieder sehr spannend und ich bin neugierig, wie es im nächsten Teil weiter geht. Wer Fantasy und Krieg mag, wird dieses Buch lieben!