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Veröffentlicht am 09.02.2019

Guter Auftakt!

Spiel der Macht (Die Schatten von Valoria 1)
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Als Kestrel auf dem Sklavenmarkt den jungen Schmied Arin ersteigert, geschieht dies aus einem unüberlegten Impuls. Doch sie ahnt nicht, dass er ihr Leben für immer auf den Kopf stellen wird.

"Spiel der ...

Als Kestrel auf dem Sklavenmarkt den jungen Schmied Arin ersteigert, geschieht dies aus einem unüberlegten Impuls. Doch sie ahnt nicht, dass er ihr Leben für immer auf den Kopf stellen wird.

"Spiel der Macht" ist der Auftakt von Marie Rutkoskis Schatten von Valoria Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählerspektiven der siebzehn Jahre alten Kestel und dem herranischen Sklaven Arin erzählt wird.

Als valorianische Frau hat Kestrel zwei Möglichkeiten: Entweder heiratet sie mit zwanzig Jahren, oder geht zum Militär. Als Tochter des ranghöchsten Generals der valorianischen Armee ist Kestrel eine begnadete Strategin, doch im Kampf zeigt sie kein Geschick. Ihr Herz geht in der Musik auf, was nicht gerne gesehen ist, da das Musizieren eher eine Tätigkeit für Sklaven ist, und nicht für angesehene Valorianer.
Kestrel mochte ich total gerne, denn sie ist sehr intelligent und handelt überlegt, auch wenn der Kauf von Arin eher eine spontane Entscheidung war.
Auch Arin fand ich sehr spannend, denn er ist nicht der, der er zu sein scheint! Als herranischer Sklave landet er bei Kestrel, um sich als Schmied nützlich zu machen. Doch mit seiner leidenschaftlichen Art schleicht er sich immer mehr ins Kestrels Herz.

Ihre Beziehung steht allerdings unter keinem guten Stern. Er ist der herranische Sklave, sie seine Herrin, das Mädchen aus der valorianischen Oberschicht. Mir hat die Entwicklung der Liebesgeschichte sehr gut gefallen, weil hier nichts überstürzt worden ist, sondern sich ganz langsam entwickelt hat. Dass die beiden aus völlig unterschiedlichen Schichten kommen, hat die Sache ziemlich interessant gemacht, weil eine Beziehung unmöglich scheint!

Ich fand es aber schade, dass man leider nur wenig über die Welt an sich erfährt. Vorne im Buch gibt es eine tolle Karte, die auch Valoria und Herran zeigt.
Seit dem Herranischen Krieg herrscht das Imperium über die herranische Halbinsel und hat die Herrani zu Sklaven gemacht. Die Valorianer legen viel Wert auf den Kampf und darauf, ihr Territorium zu halten und sogar noch zu vergrößern. Ich hatte den Eindruck, dass man hier bisher nur an der Oberfläche gekratzt hat und hoffe, dass wir im zweiten Band noch mehr über die Welt, die ein wenig an das alte Rom erinnert, erfahren werden, denn diese gefällt mir eigentlich echt gut!

Die Geschichte ließ sich besonders am Anfang sehr gut lesen, auch wenn ich fand, dass sie sich an manchen Stellen ein wenig gezogen hat. Am Ende gab es aber noch die eine oder andere Überraschung, sodass ich mich schon sehr auf den zweiten Band freue und darauf, zu erfahren, wie es mit Kestrel und Arin weitergehen wird!

Fazit:
"Spiel der Macht" von Marie Rutkoski ist ein guter Auftakt ihrer Schatten von Valoria Trilogie!
Ich hätte zwar gerne mehr über die Welt erfahren und fand, dass sich die Geschichte stellenweise ein wenig gezogen hat, aber ich mochte Kestrel und Arin total gerne und konnte absolut mit ihnen mitfiebern!
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und vergebe vier Kleeblätter.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Spannender zweiter Band!

Sturmtochter, Band 2 - Für immer verloren
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Mehr als zwei Wochen sind seit der großen Schlacht gegen die Elementare vergangen und der Schmerz eines Verlustes ist immer noch frisch.
Von ihren Gefühlen übermannt, verliert Ava zunehmend die Kontrolle ...

Mehr als zwei Wochen sind seit der großen Schlacht gegen die Elementare vergangen und der Schmerz eines Verlustes ist immer noch frisch.
Von ihren Gefühlen übermannt, verliert Ava zunehmend die Kontrolle über ihre neu entdeckten Fähigkeiten über das Wasser, sodass die Clans sie für eine Gefahr halten und die Jagd auf sie eröffnen.

"Für immer verloren" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Sturmtochter Trilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive von Avalee Coleman MacLeod erzählt wird.
Von Zeit zu Zeit durften wir aber auch aus den personalen Erzählperspektiven von Lance Campbell und Sloan Dundas lesen.

Ava fällt es immer schwerer die Kontrolle über ihre Kräfte zu behalten und fürchtet, bald von diesen überwältigt und zu einem unberechenbaren Elementar zu werden. Der Schmerz über den Verlust ihrer besten Freundin Brianna sitzt tief und Ava will nichts lieber, als ihren Tod zu sühnen.
Ich mochte Ava wieder richtig gerne, denn sie lässt sich niemals unterkriegen, auch wenn die Situation scheinbar ausweglos ist. Sie versucht wirklich alles, um die Kontrolle über ihre Wasserkräfte zu behalten, auch weil sie die Menschen, die sie liebt, vor sich selbst schützen möchte.

Mir hat es auch sehr gut gefallen Juliana MacKay, Lance Campbell und Reid Kelvin wiederzutreffen!
Ich mag die Drei total gerne und fand es großartig, dass sie in diesem Band wieder an Avas Seite gekämpft haben und man sie in diesem Band noch besser kennenlernen konnte!
Besonders Reid mit seiner leicht überheblichen, aber auch lockeren und humorvollen Art entwickelt sich immer mehr zu meinem Liebling, wobei auch Jules mich in diesem Band positiv überraschen konnte! Lance mit seiner ruhigen und beherrschten Art mochte ich aber auch wieder sehr, auch wenn er leider nicht mehr so stark im Fokus stand, wie ich es mir gewünscht hätte. Mit Sloan lernen wir dann noch Briannas temperamentvolle Cousine kennen, die in diesem Band eine wichtige Rolle in Avas Leben einnimmt.
Die Charaktere finde ich alle sehr gelungen und sie wachsen mir immer stärker ans Herz! Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Band noch besser kennenlernen zu dürfen!

Die Idee, dass Schottland zwischen den fünf großen Elementclans aufgeteilt ist, die die Macht über ein Element besitzen, hat mir schon im ersten Band richtig gut gefallen! In diesem Band erfahren wir viel Neues über die gefährlichen Elementare und auch etwas mehr über die verschiedenen Clans und ihre Intrigen.
Besonders Schottland als Handlungsort fand ich wieder großartig! Es gibt dieses Mal eine tolle Karte von Schottland, wo wir sehen können, welche Gebiete zu welchem Clan gehören, was ich sehr hilfreich fand, auch weil Ava und ihre Freunde viel herumgekommen sind und man ihren Weg so echt gut verfolgen konnte!
Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen! Dass Ava immer mehr die Kontrolle über ihre Fähigkeiten verliert, die Clans die Jagd auf Ava eröffnen und die vielen actionreichen Kämpfe, haben dafür gesorgt, dass das Tempo immer hoch war und die Geschichte niemals langweilig wurde! Allerdings fand ich den zweiten Band ein wenig schwächer, als den großartigen Auftakt.
Aber die Entwicklung der Geschichte hat mir trotzdem sehr gut gefallen und nach einen ziemlich fiesen Cliffhanger, kann ich es kaum erwarten, mit dem dritten Band zu starten!

Fazit:
"Für immer verloren" ist ein spannender zweiter Band von Bianca Iosivonis Sturmtochter Trilogie!
Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und die tollen Charaktere wachsen mir immer mehr ans Herz!
Den zweiten Band fand ich allerdings ein wenig schwächer, als den Auftakt, aber ich freue mich trotzdem riesig auf das Finale, denn ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Ava und ihren Freunden weitergehen wird!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter.

Veröffentlicht am 30.01.2019

Spannender Abschluss einer tollen Dilogie!

Rat der Neun - Gegen das Schicksal
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Der Konflikt zwischen Thuvhe und den Shotet wird immer größer und mit der Rückkehr von Lazmet Noavek, der schon einmal mit brutaler Hand über die Shotet geherrscht hat, scheint ein Krieg unausweichlich.
Akos ...

Der Konflikt zwischen Thuvhe und den Shotet wird immer größer und mit der Rückkehr von Lazmet Noavek, der schon einmal mit brutaler Hand über die Shotet geherrscht hat, scheint ein Krieg unausweichlich.
Akos und Cyra hatten Thuvhe schon hinter sich gelassen, doch sie können ihren Schicksalen nicht entfliehen.

"Gegen das Schicksal" ist der zweite Band von Veronica Roths Rat der Neun Dilogie, der vorwiegend aus den Ich-Perspektiven von Cyra Noavek und Cisi Kereseth, sowie der personalen Erzählperspektive von Akos Kereseth erzählt wurde. Hin und wieder durften wir auch in die Sicht von Eijeh Kereseth eintauchen.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir nicht nur aus den Perspektiven von Cyra und Akos lesen durften. Wir haben Cisi und Eijeh so besser kennenlernen dürfen und insgesamt einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen!

Cyra hat mir besonders gut gefallen! Sie ist eine mutige Kämpferin, die auch in diesem Band viel ertragen und über sich hinauswachsen musste! Ich mochte ihren trockenen Humor echt gerne und konnte besonders mit ihr mitfiebern!
Das soll aber nicht heißen, dass mir die anderen Charaktere nicht gefallen haben! Akos ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Charakter, der in diesem Band erst ein wenig ziellos war, nachdem er einen großen Rückschlag hinnehmen musste und hadert mit seinem Schicksal. Doch er findet schnell ein neues Ziel und tut alles, um dieses zu erreichen.
Mir haben Cyra und Akos zusammen richtig gut gefallen! Cyra ist aufbrausend und Akos wirkt in ihrer Gegenwart wie ein Ruhepol, die beiden ergänzen sich wirklich gut, auch wenn sie es in diesem Band nicht leicht hatten. Die Liebesgeschichte stand nicht so stark im Fokus, was mir aber sehr gut gefallen hat!

Akos Bruder Eijeh bleibt etwas geheimnisvoll, aber seine Sicht war sehr spannend, denn als Orakel hat er viele bedeutungsvolle Visionen erhalten.
Cisi ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter! Ihre Lebensgabe bringt es mit sich, dass sie die Stimmung um sich herum spüren und auch beeinflussen kann. Sie ist eine Vertraute von Isae Benesit, der jungen Kanzlerin von Thuvhe, und versucht als solche einen guten Einfluss auf Isae zu nehmen und ihr eine Richtung zu weisen.
Mir haben alle Charaktere sehr gut gefallen, auch die vielen spannenden Nebencharaktere! Eine sehr gelungene Mischung!

Auf dem Planeten Thuvhe nimmt die Spannung zwischen den Thuvhesi und den Shotet immer mehr zu und mit dem Auftauchen des tot geglaubten Lazmet Noavek wird ein Krieg immer wahrscheinlicher. Cyra und Akos haben den Planeten verlassen und suchen nach Verbündeten, doch sie müssen schnell feststellen, dass sie nicht kampflos aufgeben wollen.
Wir lernen in diesem Band ein wenig mehr über den Rat der Neun und neue Planeten kennen, was ich sehr spannend fand! Ich mochte die Welt mit den wenigen schicksalsgesegneten Familien und den Lebensgaben einzelner Menschen schon im ersten Band richtig gerne und diese hat mir auch im zweiten Band wieder sehr gut gefallen! Cyra, Akos, Cisi und auch Eijeh haben eine Lebensgabe und lernen diese in diesem Band besser kennen und beherrschen. Es gab auch einige Wendungen, manches hatte ich schon vermutet, aber vieles konnte mich auch überraschen!
Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter. Ich fand zwar, dass sie ein wenig ruhiger war und kleine Längen in der Handlung hatte, sich aber sehr gut lesen ließ!
Insgesamt konnte mich dieses Finale fesseln und sehr gut unterhalten, sodass ich mit diesem Abschluss sehr zufrieden bin!

Fazit:
"Rat der Neun - Gegen das Schicksal" von Veronica Roths ist ein toller zweiter Band und gelungener Abschluss der Dilogie!
Besonders gut hat mir wieder die großartige Welt gefallen, aber ich mochte auch die vielfältigen Charaktere total gerne! Die Geschichte entwickelte sich spannend weiter und konnte mich fesseln!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Neues aus Alagaësia!

Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon
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Ein Jahr ist es her, dass Eragon und Saphira Alagaësia, auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Drachenreiter, verlassen haben.
Es wartet harte Arbeit auf die beiden und besonders Eragon muss sich ...

Ein Jahr ist es her, dass Eragon und Saphira Alagaësia, auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Drachenreiter, verlassen haben.
Es wartet harte Arbeit auf die beiden und besonders Eragon muss sich mit vielen Problemen herumschlagen, die scheinbar nie weniger werden.

Die Eragon Reihen zähle ich zu meinen liebsten Buchreichen, denn ich liebe die Welt von Alagaësia und die Geschichte von Eragon und Saphira konnte mich damals absolut begeistern!
Deshalb war die Freude riesig, als ich erfahren habe, dass Christopher Paolini Kurzgeschichten herausbringen wird und sogar an einer Fortsetzung der Reihe arbeitet!

"Die Gabel, die Hexe und der Wurm" beinhaltet drei Kurzgeschichten, wovon eine von Angela Paolini, der Schwester von Christopher Paolini, geschrieben wurde.
Ich fand es genial, dass die Kurzgeschichten quasi in eine Geschichte hineingewebt wurden. Wir dürfen Kapitel aus Eragons Sicht lesen, was ich großartig fand, bis diese dann in die Kurzgeschichten übergeht. Grandios gemacht!

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Eragon zu Wort kommt und man so etwas über sein Leben erfährt, auch wenn er sich aktuell mit vielen Schwierigkeiten auseinandersetzen muss. Ich fand die Abschnitte mit Eragon leider etwas kurz, denn ich hätte gerne noch viel mehr von ihm gelesen!
Eragon und Saphira haben Alagaësia mit wenigen treuen Reisegefährten verlassen, um einen geeigneten Platz für einen neuen Drachenhort zu finden und beginnen dann mit dem langwierigen Bau.
Als ihm die Arbeit eines Abends zu viel wurde, erreicht ihn eine Vision von einem alten Bekannten.

In "Die Gabel" lernen wir die junge Essie kennen, die ganz andere Probleme hat als Eragon, und dann unerwartete Hilfe von einem jungen Mann bekommt, über dessen Wiederauftauchen, ich mich sehr gefreut habe! Die erste Kurzgeschichte hat mir am besten gefallen! Ich habe mich sofort wieder in der großartigen Welt von Alagaësia zurechtgefunden und den Erzählstil von Christopher Paolini sehr genossen!

In der zweiten Kurzgeschichte "Die Hexe" kam die Kräuterhexe Angela zu Wort. Ich hätte gerne geschrieben, dass man sie endlich besser kennenlernen konnte, aber ich fand, dass man nach dem Lesen fast noch mehr Fragen hatte, als vor dem Lesen! Sie ist und bleibt ein sehr mysteriöser Charakter, sodass ihre Kurzgeschichte dann aber auch wieder perfekt zu ihr gepasst hat!

In "Der Wurm" haben wir dann die Urgal Ilgra kennengelernt, deren Dorf von dem Drachen Vêrmund angegriffen wurde und weiterhin bedroht wird. Ilgra ist auf Rache aus und sucht verzweifelt nach Möglichkeiten den Drachen zu besiegen. Ich fand es sehr spannend mehr über die Urgals zu erfahren und Ilgras Geschichte hat mir richtig gut gefallen!

Im Buch ist eine farbige Karte der östlichen Gebiete von Alagaësia abgedruckt, sowie drei schwarzweiß Zeichnungen von Christopher Paolini zu Beginn jeder Kurzgeschichte.
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, was an dem tollen Schreibstil der Autoren lag, aber auch daran, dass die Schrift ziemlich groß ist.

Fazit:
"Die Gabel, die Hexe und der Wurm" von Christopher Paolini enthält drei wunderbare Kurzgeschichten, die mir sehr gut gefallen haben!
Die erste Kurzgeschichte war mein Favorit, während ich die beiden anderen etwas schwächer fand.
Ich fand es aber großartig, wieder in die Welt von Alagaësia eintauchen zu dürfen und natürlich Eragon und Saphira wiederzusehen!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

Veröffentlicht am 23.01.2019

Spannender zweiter Band und gelungener Abschluss der Iron Flowers Dilogie!

Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen
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Für ihre Freiheit und die aller Frauen von Viridia kämpfen Nomi und Serina gegen die erbarmungslose Herrschaft des Regenten und bringen sich dabei in große Gefahr.

"Die Kriegerinnen" ist der zweite und ...

Für ihre Freiheit und die aller Frauen von Viridia kämpfen Nomi und Serina gegen die erbarmungslose Herrschaft des Regenten und bringen sich dabei in große Gefahr.

"Die Kriegerinnen" ist der zweite und abschließende Band von Tracy Bangharts Iron Flowers Dilogie.
Das Buch wird wieder aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven der Schwestern Serina und Nomi Tessaro erzählt.

Mir hat die Entwicklung der beiden total gut gefallen, wobei mich besonders Serina überraschen konnte!
Zu Beginn des ersten Bandes war sie die schöne und gehorsame Schwester, während die immer wütende Nomi rebelliert hat. Nun ist Serina zur Anführerin der Frauen auf dem Berg des Verderbens geworden. Die Zeit auf der Gefängnisinsel hat sie hart gemacht, sie ist nun eine Kriegerin, die eine Rebellion angezettelt hat und die immer wieder aufsteht, auch wenn die Lage aussichtslos erscheint. Eine großartige Entwicklung!
Die Unterdrückung der Frauen war Nomi schon immer ein Dorn im Auge und sie wollte endlich etwas bewirken, doch dabei hat sie dem Falschen vertraut. Von Schuldgefühlen geplagt, kämpft sie aber weiter für ihren Traum von einem neuen Viridia, auch wenn sie sich dabei in große Gefahr bringt.
Sowohl Serina, als auch Nomi sind Kämpferinnen und ich fand es besonders spannend zu sehen, wie stark die beiden sich vom Beginn ihrer Geschichte an weiterentwickelt haben!

Serina und Nomi teilen den Traum, dass die Frauen in Viridia eine Stimme bekommen, und wollen endlich etwas ändern. Noch werden die Frauen unterdrückt und haben nur wenige Rechte. Mit Asa als neuen, grausamen Regenten ist die Lage sogar noch schlimmer, als während der Herrschaft von Malachis und Asas Vater.
Doch die Schwestern stehen mit ihrem Kampf gegen diese Herrschaft nicht alleine da, denn sie haben machtvolle Verbündete. Mir hat es richtig gut gefallen, dass besonders die Frauen vom Berg des Verderbens eine wichtige Rolle gespielt haben und man sie und ihre Schicksale besser kennen lernenkonnte! Generell mochte ich es sehr, dass die Frauen stark im Fokus standen und auch die leichten Liebesgeschichten keinen großen Raum eingenommen haben!

Die Handlung, die fast nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes ansetzt, konnte mich wirklich fesseln und die Geschichte der Schwestern ließ sich sehr gut lesen! Es wurde nicht langweilig, denn Schwestern mussten viele Kämpfe überstehen. Das Ende lief mit dann ein wenig zu reibungslos ab, aber insgesamt bin ich mit dem Ausgang der Geschichte sehr zufrieden!
Ein toller zweiter Band einer spannenden Reihe!

Fazit:
"Iron Flowers - Die Kriegerinnen" ist ein spannender zweiter Band und ein gelungener Abschluss von Tracy Bangharts Dilogie!
Serina und Nomi haben mir wieder richtig gut gefallen, auch weil die beiden eine starke Entwicklung durchgemacht haben! Die Handlung konnte mich ebenfalls mitreißen, auch wenn mir das Ende etwas zu leicht ging.
Mir hat dieses Finale aber echt gut gefallen, sodass ich sehr gute vier Kleeblätter vergebe!