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Veröffentlicht am 03.06.2019

Eher meh

Zorngeboren - Die Empirium-Trilogie
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Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she ...

Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she is the Sun Queen, Rielle must endure seven elemental magic trials. If she fails, she will be executed…unless the trials kill her first.

One thousand years later, the legend of Queen Rielle is a fairy tale to Eliana Ferracora. A bounty hunter for the Undying Empire, Eliana believes herself untouchable–until her mother vanishes. To find her, Eliana joins a rebel captain and discovers that the evil at the empire’s heart is more terrible than she ever imagined.

As Rielle and Eliana fight in a cosmic war that spans millennia, their stories intersect, and the shocking connections between them ultimately determine the fate of their world–and of each other.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

The queen stopped screaming just after midnight.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich habe leider nur die ARC Ausgabe, aber wenn man sich das richtige Cover ansieht, weiß man sofort, welches Setting man haben wird. Durch die Krone und den Dolch kann man sich schon viel denken und doch wird nicht allzu viel von dem Inhalt selber verraten.

Der Schreibstil der Autorin hat mir persönlich eher nicht zugesagt, ich kam bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte hinein, einfach weil der Stil für mich nicht passte. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Sicht, dadurch konnte ich auch keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen, auch wenn ich sonst kein solches Problem habe.

Zu Beginn lernt man Rielle und Eliana kennen. Die beiden Handlungen sind über 1000 Jahre auseinander und man begleitet jede auf ihrem eigenen Weg. Eliana ist gefährlich und Rielle mächtig, das erfährt man bereits am Anfang.

Der Beginn des Buches war eigentlich gar nicht schlecht. Rielle bringt ein Kind zu Welt und ein kleiner Junge rettet sie vor dem bösen Mann. Man liest schon ein bisschen über die alte Welt und dass es da auch übernatürliche Dinge gegeben hat, was allerdings erfährt man erst mit der Zeit. Dieses große Geheimniss war mitunter eines der besten Dinge, da ich selten Bücher mit solchen Wesen lese und ich das als abwechslungsreich empfunden habe. Wie diese dargestellt werden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings hätte ich gerne mehr über die Vergangenheit dieser Wesen gewusst und mehr erfahren, auch warum sie jetzt weg sind und solche Sachen.

Es gibt hier zwei Handlungsstränge, einmal den von Rielle und dann den von Eliana. Zuerst fand ich den von Rielle spannend, sie hat Kräfte, der König findet das heraus und sie muss sich beweisen, denn es gibt eine Prophezeihung, die auf sie zutreffen könnte. Ich fand es interessant, wie sie selber mit ihren Kräften klarkommt und welche Entwicklung sie zu Beginn des Buches durchmacht. Aber irgendwann wird es ziemlich repetetiv und ich langweilgte mich immer mehr. Hin und wieder waren zwar Kapitel dabei, die mich interessiert haben, aber ich hatte nie das Gefühl, als würde ihre Geschichte weiter gehen. Erst gegen Ende merkt man immer mehr, wer Rielle eigentlich ist und man sieht, dass sie nicht so gut ist, wie alle glauben. Aber auch hier gibt es nur Andeutungen und ich habe ein paar Seiten einfach übersprungen, da nichts Relevantes für mich dabei war. Es wiederholten sich einfach unr Aufgaben und Lösungen, zwar formten Rielle diese, aber das hätte man auch anders lösen können.

Interessiert hat mich aber die Beziehung zwischen Rielle, Ludivine und Audric. Die drei sind beste Freunde, Audric soll Ludivine heiraten, liebt aber Rielle und sie ihn. Wie sich hier alles enwtickelt hat fand ich auch gut zu lesen, vor allem da am Ende nochmal ein kleiner Wow-Moment auftauchte. Dieses Dreiergespann hat Rielles Kapitel um einiges interessanter gemacht.

Der zweite Handlungsstrang ist der von Eliana. Auch hier war einiges an Wiederholungen und für mich hatte ihr Charakter einfach im gesamten Buch keine Entwicklung und auch keine Tiefe. Am Ende war sie genau gleich wie am Anfang. Aus ihr hätte man so viel machen können, denn sie ist stark, klug und kann kämpfen, aber man wiederholt sich immer wieder nur mit den gleichen Auseinandersetzungen mit den gleichen Leuten. Das vor allem zu Beginn sehr schlimm und ich habe ihre Handlung zuerst nur langweilig gefunden. Im Mittelteil wurde es dann besser und gegen Ende hat sie mich einfach nur genervt. Sie ist ein großer Dickschädel und für mich auch unsympathisch, da ihr jeder egal ist, sie sich nur um ihren Bruder sorgt und auch der Tod von einem engen Freund eher spurlos an ihr vorbei geht. Sie wirkte zu kalt um greifbar zu sein.

Von Eliana selber wollte ich aber nicht viel lesen, am Ende wurde ihre Handlung zwar spannender als die von Rielle, aber das wars dann auch schon. Für mich erschließt sich der Sinn des Buches nicht. Es sind eher Aneinanderreihungen von Ereignissen, aber wohin diese führen weiß wahrscheinlich nicht einmal die Autorin selbst. Das Buch hatte eine tolle Grundidee und einen super Plott, aber wenn alles andere eher langweilig und die Charaktere blass sind, hilft das leider auch nicht. Das Ende fand ich dann auch nicht grandios, es machte mir keine Lust auf den zweiten Band und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

Fazit:

Es hätte so gut sein können. Nachdem jeder davon geschwärmt hat, freute ich mich schon richtig, aber es konnte mich gar nicht überzeugen. Die Grundidee ist super, aber die Umsetzung nicht gelungen, daher werde ich den zweiten Band nicht lesen. Ich kann nur 2 Sterne vergeben, da ich richtig enttäuscht bin.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Ich hatte mehr erwartet

Izara 1: Das ewige Feuer
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Inhalt:

Geheime Organisationen und eine verbotene Liebe.

Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, ...

Inhalt:

Geheime Organisationen und eine verbotene Liebe.

Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.
Quelle: thienemann-esslinger.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die lärmende Schülermeute bildete einen nahezu unerträglichen Kontrast zu den letzten Sonnenstrahlen, die der Herbst zu bieten hatte.

Das Cover von dem Buch ist wirklich cool, ich kann mich aber nicht ganz entscheiden, ob ich es mag, oder nicht. Es ist ein ganz klares Jugendbuchcover und es strahlt auch schon Fantasy aus, allerdings mag ich Gesichter nicht so gern auf Cover. Trotzdem passt es irgendwie zu dem Buch. Darauf zu sehen ist Ariana.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wohl die meisten Schwierigkeiten bereitet. Die Sprache und auch der Satzbau sind einfach, es wurden viele Ausrufezeichen und auch Fragezeichen verwendet, die Autorin ließ Sätze öfter mit mehreren Rufzeichen enden, das störte mich aber. Auch waren die Beschreibungen der Orte oft nicht ausreichend und dafür die Erklärungen zu lang. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Ariana kennen, die ein normales Leben führt, bis Lucian in ihr Leben tritt und sie heraus findet, dass es Dämonen und andere Wesen gibt.

Ich wollte das Buch nie lesen, ich habe mich dem Hype widersetzen wollen, da ich das Gefühl hatte, dass mir das Buch nicht gefallen würde. Als dann im Urlaub jemand das Buch gelesen hat, wollte ich es plötzlich auch und so habe ich es dann gelesen. Zu Beginn war ich bereits skeptisch und leider hat mir am Ende das Buch nicht so gut gefallen, wie allen anderen.

Als erstes hat mich gestört, dass es so viele verschiedene Begriffe gibt, dass ich jetzt schon die Hälfte nicht mehr weiß. Primus, Brachion, Omega Inc, Izara, Phalanx und Aziam sind nur ein paar Begriffe. Als Leser wird man nicht langsam daran herangeführt, sondern es gibt ein Kapitel, in welchem alle Begriffe und die ganzen Zusammenhänge erklärt werden. Man wird als Leser sozusagen erschlagen und dadurch kam ich auch im Rest des Buches nicht damit klar und müsste öfter im Glossar nachsehen, wer nur zu welcher Gruppe gehört. Hätte man sich hier länger Zeit gelassen und alles langsam und dafür genauer erklärt, wäre es meiner Meinung nach besser gewesen.

Am Anfang ging mir auch alles zu schnell, man bekommt keinen Einblick in das richtige Leben von Ariana, da ist sie auch schon in die Welt des Übernatürlichen hineingezogen worden. Und sie findet sich einfach damit ab, ihre Freundin erklärt ihr alles und sie glaubt es und hinterfragt nichts. Dann gibt es wieder einen Teil, in dem nicht viel passiert und dann passiert wieder ein ganzer Haufen auf einmal. Das war mir insgesamt zu unruhig und ich konnte mich nie richtig auf die Story einlassen.

Um etwas positives zu sagen, ich mag die Mischung aus unserer Welt und die der Götter. Das Buch hat einen mythologischen Touch und trotzdem gibt es auch Dämonen, wie man sie aus Supernatural kennt. Man geht einen Pakt ein und muss dafür bezahlen. Allgemein sind Bücher mit Göttern anders, da man als Autor so viel mehr machen kann und auch hier wurden die Dämonen gut beschrieben. Andererseits habe ich von den einzelnen Arten, den Primus, den Brachion und den Phalanx zu wenig erfahren. Das war mir dann wieder zu wenig Information.

Die Liebesgeschichte fand ich auch sehr unrealistisch, zuerst will er sie töten und dann entscheidet er von dem einen auf den anderen Moment, dass er es nicht tut und dann liebt er sie plötzlich. Während des Lesens gab es keinen Moment, in dem ich die Funken zwischen den Lucian und Ariana gespürt hätte, sie haben sich nicht angenähert, zumindest nicht auf diese Art, daher kam diese Liebe wie aus heiterem Himmel für mich. Zwischendurch hatte ich schon Angst, dass hier eine Dreiecksbeziehung mit Gideon, Lizzies (Arianas bester Freundin), draus wird, aber das kam dann zum Glück nicht.

Ich hatte auch das Gefühl, als hätte ich diese Geschichte schon hundert Mal in verschiedene Ausführungen gelesen, daher hat sie auch keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Das Buch ging sehr schnell zu lesen, aber ich wusste schon zu Beginn, wie es enden würde. Wobei ich sagen muss, dass mir das Ende am wenigsten im Gedächtnis geblieben ist.

Insgesamt habe ich also mehrere negative als positive Punkte, was ich aber mochte waren die Gespräche zwischen Lucian und Ariana, da diese oft witzig waren, die Legende um Izara, die Trainings und den Typ in der Bibliothek. Ansonsten war das Buch einfach nichts Neues für mich. Mit keinem der Charaktere konnte ich mit identifizieren, da sie mir noch sehr kindlich und unreif vorkamen, Lizzie ging mir nur auf den Keks und von Lucian hatte ich einfach mehr Badass erwartet.

Fazit:

Ich habe mir so viel von dem Buch erhofft und wurde leider enttäuscht. Die Geschichte ist austauschbar, die Idee nicht unbedingt neu und die Charaktere wirkten zu kindlich auf mich. Die Grundidee ist wirklich toll, aber an der Umsetzung hapert es, wäre ich 5 Jahre jünger, hätte ich es wahrscheinlich gemocht, so kann ich nur 2 von 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Die Idee war gut, die Umsetzung nicht

Der Gezeitenwald - Dunkelherz
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Familie, droht die siebzehnjährige Kayla all ihren Lebensmut zu verlieren. Nur ihre Großmutter ist ihr geblieben, ...

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Inhalt:

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Familie, droht die siebzehnjährige Kayla all ihren Lebensmut zu verlieren. Nur ihre Großmutter ist ihr geblieben, die abgelegen in einem Haus im Wald lebt. Kayla hat kaum noch Erinnerungen an sie. Mit drei Taschen und ihrer geliebten Büchertruhe zieht sie bei Hedwig ein und ahnt nicht, in welche mystische Welt, in der alles möglich zu sein scheint, sie hineingeraten ist. Für Kayla beginnt eine fantastische Reise auf dem Weg zu sich selbst. Schon in der ersten Nacht beginnt sie zu träumen ...
Quelle: talawah-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kaylas Leben war nicht eingebettet in einen langen Schlaf.

Das Cover war einer der hauptsächlichen Gründe, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es ist wunderschön, man kann sich nur darin verlieben. Die Farben und die ganzen Details sind traumhaft, man sieht so viele Elemente, die in dem Buch eine Rolle spielen, wie den Baum oder Katze. Durch die vielen Details ist das Cover noch mehr besonders.

Der Schreibstil der Autorin war gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich bis zum Ende nicht damit anfreunden. Dieser wirkte auf mich einfach sehr distanziert und dadurch auch sehr kalt. Die Geschichte konnte mich, durch den kalten Schreibstil einfach nicht berühren, was auch mein Leseerlebnis geschmälert hat.

Zu Beginn lernt man Kayla kennen, die ihre Familie verloren hat. Sie kommt zu ihrer Großmutter und da fängt sie an, komische Dinge zu träumen und zu sehen.

Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, aber bereits mit der ersten Seite folgte die große Ernüchterung. Wie schon gesagt hat mir der Schreibstil gar nicht zugesagt und dadurch hatte ich auch so meiner Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Mit der Zeit habe ich mich aber damit angefreundet und konnte mich etwas mehr auf die Geschichte einlassen, auch wenn sie mich die ganze Zeit über nicht sonderlich berühren konnte. Kayla, ... sie ist mir einfach egal. Sie wurde nicht gut genug beschrieben und hatte keine Tiefe für mich, sie war eben einfach ein Mädchen, aber ihr Schicksal ging mir nicht Nahe. Dadurch las ich die Geschichte auch einfach nur, aber berühren konnte sie mich nicht. Ich glaube, dass diese auch etwas märchenhaft hätte sein sollen, aber auch das habe ich nicht gespürt. Es war eben einfach ein Buch.

Alles nimmt seinen Lauf damit, dass sie zu ihrer Großmutter kommt, die bereits hier etwas mystisch beschrieben wird. Sie erzählt Kayla nichts, als diese beginnt von komischen Sachen zu träumen und Kayla hinterfragt das nicht. Es ist ihr einfach egal. Ich hätte mir hier einfach gern an den Kopf gegriffen, aber weil ich das Buch in der Arbeit las, hätte dies doof ausgesehen. Wieso besteht Kayla nicht darauf, dass sie mehr erfährt? Es gehen komische Dinge vor sich und Kayla nimmt einfach alles so hin, wie es eben ist. Dadurch wurde sie für mich nicht nur ein blasser, sondern auch ein schwacher Charakter. Sie sagt zu allem Ja und Amen und kann selber fast gar keine Entscheidungen treffen. Das selbe gilt für Desmond, den Love Interest.

Apropo Love, die Beziehung zwischen den beiden kann ich leider absolut nicht nachvollziehen. Zuerst kennen sie sich kaum und nach einem Spaziergang ist es die große Liebe. Hier ging mir alles viel zu schnell und es fühlte sich auch nicht wie Liebe an. Ich sah die Funken nicht fliegen und spürte die Schmetterlinge nicht in meinem Bauch. Gerade das macht eine gute Liebesgeschichte aus, aber hier hatte ich gar nichts, ich fühlte nichts. Genauso gut hätte es keine Beziehung zwischen den beiden geben können.

Aber es war nicht alles schlecht. Mir gefielen die Träume, die Kayla hatte sehr gut. Irgendwie wusste man, dass mehr dahinter steckt und hatte bereits eine kleine Ahnung, aber trotzdem wird es erst zum Ende hin aufgelöst. Sehnsüchtig habe ich immer auf diese Stellen in dem Buch gewartet, denn diese habe ich wirklich am liebsten gelesen. Auch am Ende die Szenen, in denen Kayla mehr über das Haus, den Wald und die Katze heraus findet, fand ich sehr gut gemacht. Die Auflösungen haben mir gefallen und irgendwie ergab dann doch alles einen Sinn.

Ich finde es schade, dass hier so viel Potential verschwendet wurde. Das Buch hat nur knapp 200 Seiten, würden hier nochmal 100-200 drauf gepackt werden, könnte man ein richtig tolles Fantasy-Abenteuer schreiben. So hat mich das Buch zuerst nicht begeistert, wurde aber gegen Ende dann besser.

Fazit:

Es hätte so gut werden können! Ich habe mir so viel erhofft von diesem Buch und wurde dann aber enttäuscht. Ich kam mit den Figuren nicht klar, konnte keine Beziehung aufbauen, da diese blass blieben. Der Schreibstil war manchmal anstrengend, ansonsten kalt, was mir das Lesevergnügen etwas verdorben hat. Die Idee hinter dem Buch finde ich super, aber die Umsetzung hat mir leider weniger gefallen. Ich vergebe schweren Herzens nur 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.11.2018

Eher langweilig

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Inhalt:

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery ...

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Inhalt:

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben – der erste Band der Redwood-Love-Trilogie
Quelle: endlichkyss.de

Meinung:

Avery Stowe kniff die Augen zusammen und lehnte sich fast auf das Lenkrad, um in der Dunkelheit durch die dicken weißen Flocken hindurchsehen zu können, die das ruhige Redwood einhüllten.

Das Cover sieht für mich nach einer Holzfällergeschichte aus, aber was soll. Es ist irgendwie schön, passt meiner Meinung nach aber nicht zu dem Inhalt. Der Untertitel ist mir auch zu wenig hervorgehoben, ich dachte zuerst, dass das so ein nerviger Sticker ist. Seis drum, ich habe das Buch trotzdem gelesen, ich gehe ja nicht nur nach dem Cover.

Der Schreibstil der Autorin hat mich auf der ersten Seite enttäuscht. Ich habe etwas schönes und poetisches erwartet, dieser ist aber wie viele andere auch und hebt sich nicht wirklich hervor. Oftmals sind die Gespräche zu gestellt und auch die ständigen Sichtwechsel waren etwas mühselig, da nicht dabei stand, wann man von welcher Perspektive liest.

Man lernt zu Beginn Avery und ihre autistische Tochter Hailey kennen. Sie ziehen zusammen nach Redwood und begegnen dort dem charmanten Cade.

Man musste ja auf das Buch aufmerksam werden, überall hat man es gesehen und jeder hat davon geschwärmt. Mich nervte die ganze Werbung schon, doch als ich dann am Bahnhof eine Stunde warten musste, habe ich es doch gekauft. Irgendwie wurde ich dann aber enttäuscht. Begonnen hat dies mit der Sprache des Buches, was ich bereits oben erwähnt habe. Ein weitere Punkt, der mich unheimlich gestört hat war, dass alles so "perfekt" ist. Avery macht nichts und ihr fällt das perfekte Leben in den Schoß, einfach so. Es wirkte einfach schon zu unrealistisch auf mich. Niemand kann so viel Glück auf einmal haben.

Avery selbst geht mir meistens auf den Kecks, denn sie jammert viel über ihren Ex-Mann und bemitleidet sich selbst. Sie zweifelt an Cade und stößt ihn weg, obwohl er ihr die Welt zu Füßen legt. Das Schlimmste war aber, dass Avery in jedem Moment, den sie mit Cade verbracht hat, an ihren Ex gedacht hat und die beiden verglichen hat. Die hat wirklich Komplexe. Manchmal wirkte es auch so, als könne sie keine eigenen Entscheidungen treffen, weil sie sich in jede Rolle, die ihr jemand gibt, hineindrängen lässt. Für mich war sie ein eher schwacher Charakter.

Die Geschichte selbst ist ganz süß, aber ich würde sie nicht als "Wohlfühl-Geschichte" beschreiben. So habe ich mich nie gefühlt, es war leicht zu lesen, weil ich abschalten konnte und nicht denken musste, aber mit wohlfühlen hatte das wenig zu tun. Hier kann ich die ganzen positiven Meinungen nicht verstehen. Das ganze Hin und Her zwischen Cade und Avery war auch nervig, weil sich alles immer wieder wiederholt hat. Außerdem ist Cade der perfekte Mensch, kann gut mit Hailey umgehen und wird von allen geliebt, ist aber nicht abgehoben. Irgendwie passt dieses Bild nicht zu ihm und es war auch etwas klischeehaft.

Spannung kam in dem Buch eher wenig auf, auch am Ende gab es nicht wirklich einen Drama-Moment. Etwa ab der Hälfte wurde es daher langweilig für mich, Sachen wiederholten sich und Gespräche wurden unnötig in die Länge gezogen. Die Grundidee des Buches war gut, aber die Umsetzung für mich eher mangelhaft.

Fazit:

Ich kann den Hype um das Buch nicht verstehen. Es ist sicher ganz ok für eine verschneite Winternacht, aber ansonsten würde ich die anderen Teile nicht lesen. Dieser Teil ist auch sofort wieder ausgezogen, da ich sicher war, dass ich es nicht noch einmal lesen würde. Für mich eher schwach, daher vergebe ich nur 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Leider nicht mein Stil

Dämonentage
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen ...

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Inhalt:

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es ging auf die dunkelste Zeit des Jahres zu.

Das Cover von diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, es hat was. Darauf zu sehen ist Adriana und ihr Hund Tequila, umgeben von Grau und ein bisschen Grün. Man sieht keine Dämonen auf dem Cover, aber das würde wahrscheinlich auch gar nicht passen. So wie es jetzt ist passt das Cover sehr gut und man sieht gleich, in welches Genre das Buch gehört.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt sehr einfach und manchmal war mir das zu wenig anspruchsvoll, aber insgesamt ging es. Was mir mehr gestört hat war der fehlplatzierte Humor. Ich habe zwar schon oft gelesen, dass man den Humor der Autorin mögen muss, aber hier wurde das oft an den falschen Stellen eingebaut und war für mich eher störend. Geschrieben ist das Buch aus der allwissenden Sicht.

Zu Beginn lernt man Adriana kennen. Sie ist gerade auf dem Weg zu einem alten Bekannten von ihr, da die Dämonentage anstehen. Doch dieses Jahr haben es diese besonders auf sie abgesehen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass ich etwas Angst vor dem Lesen hatte, da man sie entweder mag, oder eben nicht. Das Buch hörte sich super an, darum wollte ich es mögen und fing auch recht bald zu lesen an. Bis jetzt hat mich keines ihrer anderen Bücher angesprochen. Der Einstieg in die Geschichte war für mich recht einfach, ich habe gleich in einem Rutsch die ersten hundert Seiten gelesen, auch wenn nicht alles ganz stimmig war. Hier fand ich es noch ok und dachte mir, dass ich vielleicht doch mit der Autorin warm werde.

Die Geschichte selbst ist einfach, die letzten fünf Tage im Jahr haben die Dämonen Zutritt zur Erde und fressen Menschen. So auch dieses Jahr. In diesem fünf Tagen, oder besser gesagt Nächten, spielt sich der ganze Roman ab. Und genau hier beginnt mein Problem. Ich hatte das Gefühl, als würde sich die Geschichte nicht weiter entwickeln. Die erste Nacht war gut, es passierte viel und man erfuhr Neues, aber am dem Moment, in dem Adriana und Cruz gemeinsame Sachen machen, bewegt sich nichts. Nacht für Nacht geht es um das gleiche Thema, Szenen wiederholen sich und ich hatte das Gefühl, dass ich all das schon einmal gelesen habe.

Kurze Ausschweifung zur ersten Nacht: Adriana findet mit ihren Freunden einen Unterschlupf bei Harry und seiner Frau. Dämonen greifen die Villa an, Dakota, Adrianas beste Freundin wird zu einer Zicke und jemand wird getötet.
Die restlichen Nächte: Cruz und Adriana suchen nach weiteren Verbündeten und werden von anderen Dämonen angegriffen.

In der ersten Nacht passierte sehr viel, aber auch dort gab es Dinge, die mich störten. Wie kann eine beste Freundin plötzlich so zickig sein? Wieso macht sie das? Wieso stört Adriana der Tod von dieser Person so sehr, wo sie diese doch nicht sehr gut kannte? Was ist aus den anderen Freunden geworden? Zuerst scheinen sie sehr wichtig zu sein, doch danach werden sie nur noch kurz erwähnt. Hier wirkte vieles auf mich sehr erzwungen und so als müsse man noch extra Drama einbauen.

Dann stellt sich mir noch die Frage, warum die Dämonen erst dieses Jahr auf Adriana aufmerksam werden. Es gibt zwei Kinder in dem Buch, die gleich wie Adriana sind und diese sind den Dämonen auch ein Dorn im Auge, warum also sie erst jetzt? Das ergab für mich keinen Sinn und erscheint mir wie ein Logikfehler. Ein weiter Punkt ist, dass die Autorin versucht sehr viele Erklärungen einzubringen. Natürlich muss man dem Leser was erklären, aber Adriana weiß über die Dämonen Bescheid und muss sich nicht eine Info dazu durchlesen, das wirkte sehr unecht auf mich. Der letzte negative Punkt ist, dass der Humor oft an den falschen Stellen eingebaut wurde, diese kurzen "Witze" störten mich dann doch sehr und ließen mich nur die Augen verdrehen.

Die Liebesgeschichte war ganz okay, wie eben in vielen anderen Jugendbüchern auch. Ein paar Dinge gingen mir zu schnell, aber da hat jeder einen anderen Geschmack. Was ich auch mochte war, dass man viel über Dämonen erfährt, auch wenn die Infos nicht immer gut verpackt waren und die Dämonen (zumindest die niedrigen) als sehr dumm dargestellt wurden. Die Alphas hingegen waren ganz cool, jeder ist auf seine Art böse oder wie in dem Fall von Cruz, eigentlich ganz lieb. Ich konnte die Dämonen aber einfach nicht ernst nehmen, da sie entweder doof oder, auf eine komische Art, witzig dargestellt wurden. Eigentlich schade, da die Geschichte sehr viel Potential hatte.

Insgesamt haben mir die ersten 100 Seiten gut gefallen, danach hat sich vieles wiederholt und es wurde immer unglaubwürdiger. Das gesamte Buch kann ich aufgrund des Humors nicht ernst nehmen, es trifft einfach nicht meinen Geschmack. Dies ist der erste Teil einer Trilogie, leider habe ich das zuerst nicht gewusst.

Fazit:

Das erste und vorübergehend letzte Buch der Autorin für mich. Ich kam mit ihrem Humor eher weniger klar und auch die Geschichte wurde für mich immer absurder. Ich wollte das Buch sehr gerne mögen, aber leider passte es einfach nicht. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.