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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2019

Ich würde es jüngeren Lesern empfehelen

Die 12 Häuser der Magie
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Inhalt:

Nicholas Ashton weiß ziemlich genau, was er will. Schicksalswächter werden gehört nicht dazu! Trotzdem wählt ihn das Orakel der 12 Häuser für die ...

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Inhalt:

Nicholas Ashton weiß ziemlich genau, was er will. Schicksalswächter werden gehört nicht dazu! Trotzdem wählt ihn das Orakel der 12 Häuser für die Rolle eines dieser besonderen Magier aus.

Er wird mit uralten Mächten, dem geheimnisvollen schwarzen Glas, einem verlassenen magischen Haus und feindlichen Magiern konfrontiert – und vielen Fragen.
Was hat es mit dem verschwundenen Egmont Chavale auf sich? Und was ist mit dem geheimen Sanktum und der mysteriösen Frau, die in einem steinernen Sarg schläft?

Gemeinsam mit seinen Freunden Matt und Jane geht Nic den Geheimnissen auf den Grund und stellt sich der Gefahr.
Mit allen Konsequenzen!
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Die Stille war absolut.

Das Cover finde ich eigentlich sehr schön. Man sieht einen Anima darauf, weiß das aber natürlich vor Beginn des Buches nicht. Auch ansonsten ist es schön gestaltet und nimmt durch den Stein ein bisschen Bezug zur Geschichte.

Der Schreibstil des Autors war insgesamt gut zu lesen, nur manchmal kam mir alles so erzwungen „cool“ vor. Einfach die Art, wie Nic und seine Freunde miteinander reden hat für mich öfter nicht gepasst. Auch wirkten manche Dialoge sehr gestellt für mich, aber trotzdem kam ich schnell weiter.

Zu Beginn lernt man Nic, Jane und Matt kennen. Sie stehen kurz vor ihrem Abschluss und werden danach in die verschiedenen Häuser sortiert. Nic kommt in das, als Mythos abgestempelte, 13. Haus und stolpert dort von einer Katastrophe in die nächste.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, auch wenn man zuerst etwas verwirrt ist wegen der Magie und wie das funktioniert. Sofort lernt man auch Jane und Matt kennen, man merkt sofort, dass Nic zu den beiden eine ganz besondere Freundschaft hat. Relativ schnell nimmt die Handlung auch an Fahrt auf, Nic kommt zum 13. Haus und es geht schon los.

Ich kann noch immer nicht sagen, was ich von dem Buch halten soll. Zuerst hätten wir hier Nic, den ich nicht mochte. Er ist eigentlich 21 Jahre alt, aber benimmt sich oft wie ein trotziges Kind. Egal, was ihm gesagt wird, seine Meinung ist besser und er will es auch nicht anders lernen. Da musste ich wirklich oft die Augen verdrehen, da er nicht wie ein 21-Jähriger handelt. Ich kam einfach mit seiner ganzen Art nicht klar, das hat sich auch im Laufe des Buches nicht geändert. Von den anderen Charakteren mochte ich eigentlich nur Angelo und Matt gerne. Zwar bleiben alle sehr blass für mich, aber die beiden waren noch am interessantesten für mich.

Die Geschichte selbst ging mir auch zu schnell. Man hat sich hier keine Zeit für Charakterentwicklung oder tiefgründige Beziehungen oder Gespräche gelassen. Alles passiert Schlag auf Schlag, aber die Charaktere profitieren davon nicht. Sie werden nicht schlauer. Die Spannung wird hier durch unvollendete Sätze und Spekulationen erzeugt. Nic ist sich immer wieder ziemlich sicher, dass der und der der Bösewicht der Geschichte sein muss, nur um dann herauszufinden, dass es nicht so ist. Für mich kam dadurch aber keine Spannung auf und es ging mir alles zu schnell. Einige ruhige Passagen hätte das Buch wirklich gut gebrauchen können.

Und dann sind da diese willkürlichen Sexszenen. Also nicht explizit, aber sie werden doch jugendfrei erwähnt. Einmal sind Angelo und Nic feiern, beide schleppen jemanden ab und haben dann in einem Hotel, einer im Schlafzimmer, einer im Wohnzimmer, Sex. Dann kommt eine ähnliche Situation nochmal und ich frage mich warum? Diese Szenen tragen nicht zur Geschichte bei, man hätte sie auch weglassen können, denn die ersten Sexpartner kommen einfach nicht mehr vor und die zweiten hätten auch ohne diese, für mich auch komisch geschriebenen Szenen, überleben können. Hätten diese Geschehnisse wesentlich zur Geschichte beigetragen, oder wären wenigstens gut geschrieben gewesen, wärs ja noch ok gewesen, aber so fand ich sie leider nur unnötig und ziemlich fehl am Platz.

Auch verstehe ich immer noch nicht, wie die ganze Magie-Sache funktioniert. Klar, sie ziehen Magie aus der Umgebung mit ihren Animas, aber wie funktionieren die Spiegel? Wie spielt die Menschenwelt da mit rein? Wissen die Menschen von ihnen oder leben die Magier komplett zurpckgezogen? Ich hätte so gerne mehr von ihrer Welt erfahren und wie sie leben. Es gab einfach noch zu viele Fragezeichen. Ich verstand das ganze Magier-Konstrukt nicht richtig, das hat mir sicher auch ein bisschen Lesespaß genommen.

Es gab eine Figur in dem Buch, die ich witzig fand. Nox. Nox ist ein Familiar und hängt an Nic dran. Der Kerl ist klasse, bringt die richtigen Sprüche zur richtigen Zeit und macht Nic total fertig. Auch die Trainingsstunden von Nic fand ich gut, obwohl sie sehr begrenzt waren und leider viel zu selten vorgekommen sind.

Dadurch, dass er so wenige Training hatte, konnte ich auch nicht nachvollziehen, wie er plötzich fast allein das 13. Haus und alle möglichen Leute retten kann. Vor seiner ersten Mission heißt es noch, dass die gefährlich ist und man Erfahrung braucht, aber er macht das alles mit Links. Wäre das Buch 100 Seiten länger, würde die Welt schon anders aussehen, aber hier passte für mich alles nicht ganz zusammen.

Fazit:

Ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen. Für mich war dieses Buch einfach nichts, da ich mit dem Hauptcharakter nicht klar kam und auch die Geschichte selbst viel zu sprunghaft war. Ich gebe dem Buch 2 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2019

Leider nicht mein Fall

Der letzte Magier von Manhattan
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Inhalt:

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, ...

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Inhalt:

Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, fristen die anderen ein Schatten-Dasein im Untergrund. Zu ihnen gehört die junge Diebin Esta, die von ihrem Mentor ins New York des Jahres 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das als Waffe gegen den Orden dienen soll. Esta schließt sich einer Gang von Magiern an, die wie sie den Orden bekämpfen. Sie gewinnt deren Vertrauen und mehr – und weiß doch, dass sie jeden in der Vergangenheit betrügen muss, wenn sie die Zukunft retten will.
Eine junge Diebin, das New York der Gangs und Gaslaternen und ein uralter Krieg der Magier.
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Magier stand am Rande seiner Welt und blickte ein letztes Mal auf die Stadt hinab.

Das Cover finde ich super, es glänzt und es zeigt ein bisschen, dass es sich hier um Magie handelt. Für ein Fantasybuch klasse, ich mag das Cover total gerne.

Der Schreibstil hat mir wirklich Probleme bereitet. Es wird alles sehr ausführlich und langsam erzählt, jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter und für mich war das irgendwie zu anstrengend. Ich konnte nie mehr als 100 Seiten am Stück lesen, da ich mich von der Sprache erschlagen fühlte.

Zu Beginn lernt man Esta kennen, die eine Mageus ist. Sie soll ein Buch aus der Vergangenheit stehlen, das die Zukunft der Magier verändern könnte.

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und habs dann auch recht schnell begonnen, nachdem ich es erhalten habe. Wie ich aber schon geschrieben habe, hatte ich von Anfang an mit dem Schreibstil sehr viele Schwierigkeiten und ich kam nur sehr langsam voran. Die Handlung hat mich zuerst auch verwirrt, was aber daran liegt, dass man sehr viele Charaktere auf einmal kennen lernt. Man springt auch in der zeit herum und bis sich das stabilisiert, dauert es ein bisschen.

Die Hauptcharaktere sind Esta, Harte und Dolphe. Esta kann die Zeit verlangsamen und auch in ihr reisen, dadurch erhält sie den Auftrag ein Buch zu stehlen. Sie reist in die Vergangenheit und trifft dort auf die anderen beiden Charaktere. Ich muss zugeben, dass alle keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Man weiß nicht, wie alt alle wirklich sind und auch ansonsten blieben sie für mich eher flach. Harte mochte ich noch am liebsten, er hatte Charakter und seine Figur faszinierte mich. Er ändert seine Ziele durchgehend und am Ende trifft er die wichtigsten Entscheidungen.

Ich muss auch gleich sagen, dass ich die Liebesgeschichte nicht mochte. Sie wirkte erzwungen und falsch. Aus einem rettenden Kuss, den sie nicht wollte, wird Anziehung und plötzlich ist sie komplett verliebt. Für mich passte diese Romanze einfach nicht ins Buch, vor allem weil es zuerst so wirkte, als würde sie sich für jemand anderen entscheiden.

Zeitreisen sind ja so eine Sache. Man weiß natürlich nicht, was alles passiert, aber hier wurden einige Dinge einfach unlogisch behandelt. Ich konnte es nicht nachvollziehen. Vielleicht verarbeitet mein nicht alles, aber die Zeitreisen hätten hier viel mehr verändern müssen und nicht nur kleine Dinge. Das Ende war sowieso komisch, denn eigentlich passte ja alles, es war wie geplant und trotzdem war es anders. Ich verstand nicht, wieso die Charaktere plötzlich anders sind und es gab auch keine befriedigende Erklärung. Für mich ergab das keinen Sinn.

Die Geschichte selbst ist sehr langsam. Zuerst ist das Kennenlernen der Charaktere, dann erfährt man mehr über sie und dann kommen sie alle zusammen. Für mich rückte die Handlung mit dem Buch aber sehr in den Hintergrund und unnötige Dinge wurden vorgereiht. Dadurch zog sich das Buch an einigen Stellen und es hätte gut und gerne 200 Seiten kürzer sein können. Man muss aber sagen, dass alles so komplex aufgebaut und trotzdem gut durchdacht war, dass ich den Hut vor der Autorin ziehen muss. Sie hat alles super eingefädelt und ein bisschen schockiert war ich am Ende dann schon. Der Weltenbau und die zwischenmenschlichen Beziehungen können sich wirklich sehen lassen.

Gegen Ende wurde es dann immer spannender. Die letzten 100 Seiten haben mir wirklich gut gefallen. Es wurden Wendungen und Erklärungen eingebaut, ein paar Charaktere kamen nochmal vor und es wurde immer besser. Bis dann eben die unlogischen Erklärungen kamen, aber egal. Ich hätte gerne noch mehr von Viola, einem Nebencharakter gelesen, da sie wirklich tough war und eine tolle Frau. Vielleicht kommt sie in den nächsten Bänden ja mehr vor.

Fazit:

Ich verstehe den Hype um das Buch und ich wollte es so gerne mögen, aber es war zu langatmig, hatte zu viele unnötige Seiten und erst die letzten 100 Seiten waren für mich spannend. Mit der Sprache kam ich auch nicht klar, was das Lesen sehr erschwert hat. Tolle Idee, aber keine Umsetzung, die mir gefallen hat. Ich gebe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Nicht so mein Fall

Underground Kings: Kai
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Inhalt:

Myla war sechs Jahre alt, als ihre Familie sie fortschickte, um ihr Leben zu schützen. Was ihre Eltern nicht wussten: Statt einen sicheren Hafen ...

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Inhalt:

Myla war sechs Jahre alt, als ihre Familie sie fortschickte, um ihr Leben zu schützen. Was ihre Eltern nicht wussten: Statt einen sicheren Hafen zu finden, erlebte Myla die Hölle auf Erden.
Schon als sie beide Kinder waren, war Kai von Myla fasziniert. Aufgewachsen in einer einflussreichen Familie, unternimmt Kai alles in seiner Macht Stehende, um Myla vom Hintergrund aus zu beschützen. Als er erfährt, dass sein Mädchen nicht nur in großer Gefahr schwebt, sondern sein Sicherheitsnetz ein Leck hat, bietet er ihr einen Deal an.
Was als Farce beginnt, entwickelt sich bald zum wichtigsten Bestandteil ihrer beider Leben. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch Kai hat mächtige Feinde, die nun seine Schwachstelle kennen …
Quelle: romance-edition.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Alle suchen bereits nach dir.“

Das Cover von dem Buch spricht mich jetzt nicht unbedingt an, es ist sehr düster und irgendwie passt es auch gar nicht zum Inhalt. Zuerst dachte ich, dass das ein Boxer ist, aber da war ich weit daneben. Das Düstere passt ja, aber der Typ darauf ist eher unpassend, für meinen Geschmack.

Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas zu sprunghaft. Insgesamt ging es gut zu lesen, aber manchmal musste ich Stellen noch einmal lesen, da einfach so eine ganz neue Szene kam oder eine Stimmungsumschwung und das hat mich etwas verwirrt. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und manchmal liest man aus Mylas und mal aus Kais Sicht.

Zu Beginn lernt man Myla kennen. Sie wacht in Kais Bett auf und denkt an den letzten Tag zurück, als sie fast gestorben wäre.

Ok, ich mag ja eigentlich alles aus diesem Verlag, aber hier habe ich mir wirklich sehr schwer getan. Das hat schon am Anfang begonnen, dass ich gelesen habe und nichts kapiert hab. Zuerst dachte ich, dass es einen ersten Teil dazu gibt, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass das einfach das Buch ist und die Geschichte so anfängt. Nach diese kleinen Schwierigkeiten gings dann halbwegs, ich hatte zwar immer noch sehr viele Fragezeichen im Kopf, aber ich verstand einmal so ungefähr, was mir die Autorin sagen möchte.

Da lernt man auch sehr schnell Myla und Kai kennen. Nach der Beschreibung des Buches nach, habe ich mir Kai als knallharten Kerl vorgestellt, der durch die Gegend zieht und Leute umbringt, aber eigentlich ist er ien ganz netter Typ. Er kümmert sich rührend um Myla und versucht alles, dass es ihr gut geht. Myla hingegen ist ein bisschen einfältig. Ich kann sie nicht genau beschreiben, aber sie war mir einfach unsympathisch. Ihre ganze Art, wie sie an Dinge herangegangen ist und Probleme lösen wollte, hat mir nicht gefallen. Aber insgesamt waren die zwei recht gute Protagonisten.

Leider habe ich hier ein paar negative Punkte. Zuerst einmal wurde mir einfach zu wenig erklärt. Man bekommt als Leser einen Happen hingeworfen und muss es einfach so hin nehmen. Warum Mylas Bruder so gestört ist? Weiß man nicht genau, aber man erfährt, was er Myla angetan hat. Allgemein erfährt man viel wenig von dem Leben, dass die beiden Charaktere vor diesem einen Tag gehabt haben und das finde ich schade, denn so wirkten sie einfach nur blass. Kai will sie beschützen und sie fühlt sich sicher bei ihm, aber Myla besitzt keine Tiefe. Beide haben keinerlei Gefühle in mir geweckt.

Weiters konnte ich die Handlung nicht immer nachvollziehen. Es passiert was – oh, am besten laufe ich einfach davor weg! Es ergab einfach keinen Sinn, auch die Gedanken, die Kai und Myla bei solch unlogischen Handlungen hatten, passten für mich einfach nicht dazu. Hier spielen dann auch diese sprunghaften Übergänge rein. Man liest einen Satz und im nächsten passiert etwas ganz Neues, damit war ich manchmal wirklich überfordert.

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Dadurch, dass die Geschichte so kurz ist, haben die Charaktere einfach keinen Platz um sich zu entfalten, daher blieben sie flach und ich fühlte mich nicht berührt. Was ich aber positiv hervorheben möchte ist, dass die Nebencharaktere ganz anders waren, als ich erwartet hätte. Die Familie spielt hier eine sehr große Rolle und auch die Bodyguards von Kai sind super Kerle. Insgesamt mochte ich alle Nebencharaktere sehr gerne, sie haben die Geschichte nicht ganz so düster erscheinen lassen und immer wieder witzige Momente hinein gebracht.

Ich glaube ja, dass das Buch dem Genre Dark Romance zugeordnet gehört, ganz sicher bin ich aber nicht. Es gab schon einige düstere Szenen, die waren auch wirklich gut geschrieben, aber insgesamt ist doch mehr ein Liebesroman. Erotik kommt natürlich auch vor, aber nicht so viel wie ich mir gedacht hätte. Das hat mich eigentlich positiv überrascht, da es auch gar nicht zu dem Buch gepasst hätte. Die Liebesgeschichte steht aber im Vordergrund und diese wurde für mich gut umgesetzt. Manche Sachen hätte ich mir anders gewünscht, aber so wie es die Autorin gemacht hat, war es dann doch ganz süß zu lesen.

Das Ende war wirklich wundervoll, ich hätte gerne gewusst, was Kai noch aus seinem Geschäft gemacht hat, ob Myla wieder arbeitet und viele andere Sachen, aber so war es auch schön, da hat man nochmal geballte feel-good-power bekommen.

Fazit:

Ich wurde nicht richtig warm mit dem Buch, vielleicht lag das an den wenigen Beschreibungen, an den zu flachen Charakteren oder einfach an der Kürze. Ein paar Sachen haben mir wirklich gut gefallen, aber es gab auch Stellen in dem Buch, die nicht gepasst haben. Für mich war das eher eine Enttäuschung, aber ich werde der Autorin sicher noch eine Chance geben.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Langweilig und unnötig

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Inhalt:

Hope warms the coldest night.

Feyre, Rhys, and their close-knit circle of friends are still busy rebuilding the Night Court and the vastly-changed world beyond. But Winter Solstice is finally ...

Inhalt:

Hope warms the coldest night.

Feyre, Rhys, and their close-knit circle of friends are still busy rebuilding the Night Court and the vastly-changed world beyond. But Winter Solstice is finally near, and with it, a hard-earned reprieve.

Yet even the festive atmosphere can’t keep the shadows of the past from looming. As Feyre navigates her first Winter Solstice as High Lady, she finds that those dearest to her have more wounds than she anticipated–scars that will have far-reaching impact on the future of their Court.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

The first snow of winter had begun whipping through Velaris an hour earlier.

Das Cover finde ich ganz nett und es passt auch sehr gut zu den anderen. Allerdings ist es auch nicht mein Liebstes. Man sieht sofort, dass die Geschichte im Winder spielt, da Feyre in Schneefarben gekleidet ist und auch der Rahmen aus Eis besteht. Das ist eine ganz nette Idee.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr gut zu lesen. Da dies das vierte Buch der Reihe ist, habe ich mich auch schon an die ganzen neuen Wörter gewohnt und kam dadurch sehr schnell voran. Geschrieben ist dieses Buch aus verschiedenen Sichten, einmal aus Feyres, dann aus Rhys, dann aus Cassians, aus Mors und aus Nestas Sicht. Die Perspektiven der ersten beiden sind jeweils in der Ich- die anderen in der Allgemeinen-Erzählform.

Dieser Band spielt recht kurz nach den Ereignissen des drittes Teiles. Alle bereiten sich auf ein Fest vor und gehen shoppen, kämpfen aber auch noch mit Dämonen der Vergangenheit.

Endlich haben Anika und ich es geschafft, wir haben die ganze Reihe gelesen, obwohl wir schon nach dem ersten Band aufgeben wollten. Aber was solls, jetzt sind wir durch. Der Einstieg in diesen Teil, der eher ein Zeitvertreib zwischen Band drei und dem noch nicht erschienen fünften Band ist, fiel mir sehr leicht. Wir haben da recht schnell nach dem dritten Band begonnen, dadurch war mir noch alles in Erinnerung.

Ich weiß auch gar nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll, denn es passiert 220 Seiten lang nichts. Wir begleiten Feyre und ihre Freunde beim einkaufen und müssen schmalzige Dialoge zwischen ihr und Rhys, sowie nicht ganz ausgebaute Sexszenen lesen. Die gesamte Reihe ist eher für Erwachsene gedacht, da hätte die Autorin die Sexszenen auch besser beschreiben können und nicht immer „da unten“ sagen können. Wir sind alle alt genug, dass wir über sowas reden können. Aber ehrlich, ich dachte, dass wenigstens ein bisschen Lust auf die nächsten Bände gemacht wird, aber bei mir hat sich keine Vorfreude eingestellt. Auch nicht die Kapitel mit Nesta haben daran was geändert. Ich finde sie ja sehr interessant und möchte wissen, was mit ihr los ist, aber sie verhielt sich immer gleich und dieses eine Mal, als man Gefühle gesehen hat, war einfach nicht genug.

Man hätte das Buch mehr um Nesta, Cassian und Elain herum schreiben sollen, wir hatten bereits drei Bände voll mit Rhys und Feyre. Die drei waren interessant und hätten eine große Entwicklung durchmachen können, doch leider bleiben sie die Randifguren. Ich hatte das Gefühl, als würde das gesamte Buch aus Shopping bestehen und wenn sie das gerade nicht machen, besaufen sie sich. Das hat mich dann wirklich schon genervt, vielleicht auch, weil ich selber eher nichts trinke und nicht verstehe, wie man sich jeden Tag so sehr betrinken kann.

Das Ende hat mich dann auch nicht sonderlich beeindruckt, das Buch hatte irgendwie nicht Hand und Fuß. Es war einfach zu wenig.

Fazit:

Man hätte so viele tolle Geschichten erzählen können, hätte man sich nur mehr auf andere Hauptpersonen konzentriert. Rhys und Feyre sind fertig, mit diesem kurzen Zwischenband hätte man mehr über Elain oder auch Nesta schreiben können, damit sie dem Leser in den nächsten Bänden nicht so fremd sind, aber leider wurde hier sehr viel Potential verschenkt und es wurde eine flache und langweilige Geschichte daraus gemacht.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Eher meh

Zorngeboren - Die Empirium-Trilogie
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Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she ...

Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she is the Sun Queen, Rielle must endure seven elemental magic trials. If she fails, she will be executed…unless the trials kill her first.

One thousand years later, the legend of Queen Rielle is a fairy tale to Eliana Ferracora. A bounty hunter for the Undying Empire, Eliana believes herself untouchable–until her mother vanishes. To find her, Eliana joins a rebel captain and discovers that the evil at the empire’s heart is more terrible than she ever imagined.

As Rielle and Eliana fight in a cosmic war that spans millennia, their stories intersect, and the shocking connections between them ultimately determine the fate of their world–and of each other.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

The queen stopped screaming just after midnight.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich habe leider nur die ARC Ausgabe, aber wenn man sich das richtige Cover ansieht, weiß man sofort, welches Setting man haben wird. Durch die Krone und den Dolch kann man sich schon viel denken und doch wird nicht allzu viel von dem Inhalt selber verraten.

Der Schreibstil der Autorin hat mir persönlich eher nicht zugesagt, ich kam bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte hinein, einfach weil der Stil für mich nicht passte. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Sicht, dadurch konnte ich auch keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen, auch wenn ich sonst kein solches Problem habe.

Zu Beginn lernt man Rielle und Eliana kennen. Die beiden Handlungen sind über 1000 Jahre auseinander und man begleitet jede auf ihrem eigenen Weg. Eliana ist gefährlich und Rielle mächtig, das erfährt man bereits am Anfang.

Der Beginn des Buches war eigentlich gar nicht schlecht. Rielle bringt ein Kind zu Welt und ein kleiner Junge rettet sie vor dem bösen Mann. Man liest schon ein bisschen über die alte Welt und dass es da auch übernatürliche Dinge gegeben hat, was allerdings erfährt man erst mit der Zeit. Dieses große Geheimniss war mitunter eines der besten Dinge, da ich selten Bücher mit solchen Wesen lese und ich das als abwechslungsreich empfunden habe. Wie diese dargestellt werden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings hätte ich gerne mehr über die Vergangenheit dieser Wesen gewusst und mehr erfahren, auch warum sie jetzt weg sind und solche Sachen.

Es gibt hier zwei Handlungsstränge, einmal den von Rielle und dann den von Eliana. Zuerst fand ich den von Rielle spannend, sie hat Kräfte, der König findet das heraus und sie muss sich beweisen, denn es gibt eine Prophezeihung, die auf sie zutreffen könnte. Ich fand es interessant, wie sie selber mit ihren Kräften klarkommt und welche Entwicklung sie zu Beginn des Buches durchmacht. Aber irgendwann wird es ziemlich repetetiv und ich langweilgte mich immer mehr. Hin und wieder waren zwar Kapitel dabei, die mich interessiert haben, aber ich hatte nie das Gefühl, als würde ihre Geschichte weiter gehen. Erst gegen Ende merkt man immer mehr, wer Rielle eigentlich ist und man sieht, dass sie nicht so gut ist, wie alle glauben. Aber auch hier gibt es nur Andeutungen und ich habe ein paar Seiten einfach übersprungen, da nichts Relevantes für mich dabei war. Es wiederholten sich einfach unr Aufgaben und Lösungen, zwar formten Rielle diese, aber das hätte man auch anders lösen können.

Interessiert hat mich aber die Beziehung zwischen Rielle, Ludivine und Audric. Die drei sind beste Freunde, Audric soll Ludivine heiraten, liebt aber Rielle und sie ihn. Wie sich hier alles enwtickelt hat fand ich auch gut zu lesen, vor allem da am Ende nochmal ein kleiner Wow-Moment auftauchte. Dieses Dreiergespann hat Rielles Kapitel um einiges interessanter gemacht.

Der zweite Handlungsstrang ist der von Eliana. Auch hier war einiges an Wiederholungen und für mich hatte ihr Charakter einfach im gesamten Buch keine Entwicklung und auch keine Tiefe. Am Ende war sie genau gleich wie am Anfang. Aus ihr hätte man so viel machen können, denn sie ist stark, klug und kann kämpfen, aber man wiederholt sich immer wieder nur mit den gleichen Auseinandersetzungen mit den gleichen Leuten. Das vor allem zu Beginn sehr schlimm und ich habe ihre Handlung zuerst nur langweilig gefunden. Im Mittelteil wurde es dann besser und gegen Ende hat sie mich einfach nur genervt. Sie ist ein großer Dickschädel und für mich auch unsympathisch, da ihr jeder egal ist, sie sich nur um ihren Bruder sorgt und auch der Tod von einem engen Freund eher spurlos an ihr vorbei geht. Sie wirkte zu kalt um greifbar zu sein.

Von Eliana selber wollte ich aber nicht viel lesen, am Ende wurde ihre Handlung zwar spannender als die von Rielle, aber das wars dann auch schon. Für mich erschließt sich der Sinn des Buches nicht. Es sind eher Aneinanderreihungen von Ereignissen, aber wohin diese führen weiß wahrscheinlich nicht einmal die Autorin selbst. Das Buch hatte eine tolle Grundidee und einen super Plott, aber wenn alles andere eher langweilig und die Charaktere blass sind, hilft das leider auch nicht. Das Ende fand ich dann auch nicht grandios, es machte mir keine Lust auf den zweiten Band und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

Fazit:

Es hätte so gut sein können. Nachdem jeder davon geschwärmt hat, freute ich mich schon richtig, aber es konnte mich gar nicht überzeugen. Die Grundidee ist super, aber die Umsetzung nicht gelungen, daher werde ich den zweiten Band nicht lesen. Ich kann nur 2 Sterne vergeben, da ich richtig enttäuscht bin.