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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2019

Interessanter Schwaben-Krimi aus Augsburg!

Der Brezen-Trick
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Die Kommissarin Elsa Dorn will bei ihrer Freundin Cordula in deren Luxusboutique ihr Traumkleid abholen. Daraus wird aber leider nichts, denn als sie dort eintrifft, ist der Kollege vom Einbruch dort tätig. ...

Die Kommissarin Elsa Dorn will bei ihrer Freundin Cordula in deren Luxusboutique ihr Traumkleid abholen. Daraus wird aber leider nichts, denn als sie dort eintrifft, ist der Kollege vom Einbruch dort tätig. In das Geschäft ihrer Freundin wurde eingebrochen. Der Einbrecher hat dabei alles verwüstet und auch ihr ersehntes Kleid zerschnitten. Nur wenig später zieht Elsa eine Leiche aus dem Kanal. Der Tote ist kein Unbekannter für ihre Freundin und auch bei der Polizei kein Unbekannter. Elsa bittet den Privatdetektiv Sven Schäfer um Hilfe bei den Ermittlungen, da ihr so einiges komisch vorkommt.

Dieser kurze Schwaben-Krimi ist amüsant geschrieben und lässt sich leicht und schnell lesen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt, der Polizeichef ist natürlich wie immer ein inkompetentes Ekel, der sich mit fremden Federn schmücken möchte. Zum Schluss können Elsa und Sven natürlich alle Morde aufklären und Sven hofft darauf, wieder in den Polizeidienst zurück kehren zu können.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Fiese Handwerker im Ruhrpott!

Venuswalzer
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Andrea Rubikon, genannt Ruby, arbeitet von Zuhause aus am PC. Doch im Moment ist an Arbeiten nicht zu denken, denn eine Malerfirma ist auf einem Gerüst an ihrem Wohnhaus zugange und Kevin, einer der Pinselschwinger, ...

Andrea Rubikon, genannt Ruby, arbeitet von Zuhause aus am PC. Doch im Moment ist an Arbeiten nicht zu denken, denn eine Malerfirma ist auf einem Gerüst an ihrem Wohnhaus zugange und Kevin, einer der Pinselschwinger, zeigt sich ihr in obszöner Art und Weise. Ruby ist darüber logischerweise sehr erbost und droht ihm, ihn umzubringen. Fatalerweise stürzt er kurz danach vom Gerüst und liegt seitdem schwer verletzt im Wachkoma. Verständlich, dass sie in das Interesse der Ermittlungen der Polizei in Form von Kommissar Arno Tillikowski gerät. Doch der Journalist Ben ist ein Freund von Ruby und absolut von ihrer Unschuld überzeugt. Er aktiviert die Astrologin Stella, sich um Ruby und den Fall zu kümmern.

Diese sogenannte Ruhrpott-Krimödie hat mir gut gefallen. Besonders hervor gestochen sind die Oma von Stella, Maria - besser bekannt als Madame Pythia und ihr Freund Otto, die beide hervorragende Schauspielqualitäten aufweisen. Mit vereinten Kräften gelingt es ihnen, diesen Fall aufzuklären, wobei sich der Kommissar meiner Meinung nach nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auch seine scheinbare Abneigung gegen die Astrologie könnte er endlich mal ablegen und sich dafür verstärkt um Stella bemühen - die beiden ziehen sich gegenseitig stark an, streiten dann aber wieder nur endlos! Ich hoffe, der nächste Fall mit Stella kommt bald!

Veröffentlicht am 02.02.2019

Spannender Einblick in den Klinik-Alltag!

Giftgrün
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Die junge fränkische Ärztin Frieda May tritt ihre erste Stelle auf Vermittlung ihres Mentors in der Eisbachklinik in München an. Sie hat sich noch nicht mal eingewöhnt, da wird ihr Doktorvater mit einer ...

Die junge fränkische Ärztin Frieda May tritt ihre erste Stelle auf Vermittlung ihres Mentors in der Eisbachklinik in München an. Sie hat sich noch nicht mal eingewöhnt, da wird ihr Doktorvater mit einer schweren Vergiftung eingeliefert, die er nicht überlebt. In seinem Pesto waren offenbar nicht nur Bärlauchblätter sondern auch Blätter der sehr giftigen Herbstzeitlose. Handelt es sich hier um eine Verwechslung oder wollte jemand seinen Tod?

Die Polizei geht von einem Unfall durch Verwechslung aus und ermittelt nicht weiter. Das übernehmen dann Frieda und ihr Mitbewohner, der Toxikologe Quirin, die auf allerhand dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit des Toten stoßen.

Dieser spannende Krimi mit viel Münchner Flair hat mir sehr gut gefallen, er ließ sich leicht und flüssig lesen. Interessant fand ich auch die Einblicke in den Alltag einer großen Klinik, wo es auch um Liebe und Hass, Intrigen, Neid und Eifersucht geht und nicht nur um das Wohl der Patienten. Frieda und ihr Kollege Quirin, der persönliche Altlasten mit sich schleppt, wurden mir im Laufe des Buches immer sympathischer. Die Überrraschung am Ende und die Lösung am Schluss haben mir ebenfalls gut gefallen.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Eine große Obsession!

Jetzt gehörst du mir (Ein Marina-Esposito-Thriller 8)
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In Colchester werden an ehemaligen Kriminalschauplätzen drei männliche Leichen gefunden, die große Ähnlichkeit mit DI Phil Brennan aufweisen. Zudem befand sich am Fundort eine Tarot-Karte mit seinem Namen ...

In Colchester werden an ehemaligen Kriminalschauplätzen drei männliche Leichen gefunden, die große Ähnlichkeit mit DI Phil Brennan aufweisen. Zudem befand sich am Fundort eine Tarot-Karte mit seinem Namen darauf. Phil will herausfinden, ob wieder seine Stalkerin dahinter steckt und macht sich auf den Weg dorthin - doch leider wird er dabei entführt, wodurch seine Frau Marina Esposito fast verzweifelt und sich in die Ermittlungen reinkniet.

Dies ist der 8. Teil dieser Reihe und damit das Finale derselben. Ich kannte die Serie bisher noch nicht, hatte aber keinerlei Probleme, hinein zu finden, auch wenn es viele Andeutungen auf alte Fälle gab. Der Thriller fängt gleich spannend und aufregend an und packt einen gleich. Man leidet mit dem Entführungsopfer Phil mit und ebenso mit seiner Frau Marina, die nur einen Wunsch hat: ihren Mann gesund wieder zu bekommen. Bis dahin ist es noch ein langer, steiniger und gefährlicher Weg, bei dem sie Hilfe von ihrer alten Freundin Annie bekommt, die mit der Stalkerin auch noch eine Rechnung offen hat. Die Spannung bleibt bis zum Schluss sehr hoch und ich habe mich von diesem packenden Thriller sehr gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Liebenswerter Cosy-Krimi aus Cornwall!

Todesklang und Chorgesang
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In Cornwall in dem kleinen Örtchen South Pendrick lebt die ehemalige Handarbeitslehrerin Bee Merryweather und genießt ihren Ruhestand. Sie freut sich über die bunte Blumenpracht in ihrem Garten - sie mag ...

In Cornwall in dem kleinen Örtchen South Pendrick lebt die ehemalige Handarbeitslehrerin Bee Merryweather und genießt ihren Ruhestand. Sie freut sich über die bunte Blumenpracht in ihrem Garten - sie mag es gerne bunt und streicht auch gerne mal ihren Gartenzaun in knallpink. Sie fährt mit ihrem Fahrrad zum Einkaufen und zur Chorprobe, denn Singen ist neben Handarbeit ihr liebstes Hobby. Der Chor wird von einem sehr ambitionierten Mann geleitet, Peter, der sein selbst komponiertes, recht anspruchsvolles Werk aufführen möchte. Leider ist er sehr von sich eingenommen und macht sich mit manchmal recht bösartiger Kritik nicht gerade Freunde. Bee hat das Pech, ihn tot in seiner Küche aufzufinden - war es Mord? Und wer hatte ein Motiv?

Im beschaulichen Dorf mit den pittoresken Häuschen und den schönen Gärten macht diese Neuigkeit natürlich gleich die Runde. Der Dorfpolizist David und seine Kollegin von der Kripo nehmen die Ermittlungen auf, da geschieht noch ein Mord ....

Dieser Cosy-Krimi hat mir in seiner gemütlichen Art sehr gut gefallen. Alles ist so nett und freundlich beschrieben und doch lauert das Böse und der Tod hinter einer dieser Mauern. Wer hatte Peter so gehasst, dass er ihn tot sehen wollte? Bis zum Schluss bleibt das offen und der Leser kann miträtseln. Die teils etwas schrulligen Bewohner von South Pendrick sind gut gezeichnet und man kann sie sich lebhaft vorstellen. Ich hoffe, wir lesen bald wieder etwas Neues von Bee!