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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2019

Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

Plötzlich Banshee
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Alana sieht über dem Kopf eines jeden Menschen eine Uhr, die den Todeszeitpunkt anzeigt. Ihr bester Freund hält sie für eine Banshee, doch sie glaubt nicht an die irische Mythologie. Doch dann sterben ...

Alana sieht über dem Kopf eines jeden Menschen eine Uhr, die den Todeszeitpunkt anzeigt. Ihr bester Freund hält sie für eine Banshee, doch sie glaubt nicht an die irische Mythologie. Doch dann sterben in Santa Fe mehrere Menschen und Alana gerät in das Visier des Detectives Dylan Shane, da sie die Personen alle kannte oder vor kurzem getroffen hat.

Dieses Buch lag schon eine Weile im Regal und ich habe mir vorgenommen, endlich auch mal die „alten“ Bücher zu lesen. Ich war ab der 1. Seite gefesselt, wobei das im Lauf der Geschichte ein wenig nachgelassen hat. Der Anfang hat mich richtig begeistert, ich mochte Alana und Clay, doch irgendwann war mir einiges zu vorhersehbar und so kam die Spannung etwas abhanden. Der Schreibstil ist locker und wirklich angenehm zu lesen, nicht zu anspruchsvoll und darum auch für Jugendliche geeignet. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Alana’s Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, was den Leser Alana näherbringt und man fühlt sich, als wäre man direkt vor Ort im Geschehen dabei. Zwischendurch wechselt die Sicht zu Clay, Dylan, Teresa und weiteren Charakteren, so bekommt man einen tollen Überblick und so manches Mal wirft die Autorin auch Fragen auf und steigert die Spannung. Was ich etwas schade fand, man erfährt zwar viel über Banshees, die restlichen Geschöpfe werden nur angedeutet. Da hätte ich gerne mehr erfahren.

Eine großartige Idee, doch die Umsetzung ist nicht ganz ausgereift. Dennoch hat mir das Buch wirklich gefallen.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Guter Auftakt

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)
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Jenifer Danvers kämpft für die Seite des Lichts. Als sie ihren Kampfgefährten Mark verliert, wird ein neuer Kämpfer erwählt: Alexander Kent. Die beiden können sich von Anfang an nicht wirklich leiden, ...

Jenifer Danvers kämpft für die Seite des Lichts. Als sie ihren Kampfgefährten Mark verliert, wird ein neuer Kämpfer erwählt: Alexander Kent. Die beiden können sich von Anfang an nicht wirklich leiden, doch das Schicksal hat anderes mit ihnen vor. Denn im Hintergrund lauern schon die Schattenkämpfer, um sich ihren Platz zurückzuholen.

Da ich von Andreas Suchanek bereits das MORDs-Team kenne und die Umsetzung mit den kurzen Büchern mag, habe ich mich auch an diese Serie herangewagt und es nicht bereut.
Hier mag ich besonders den Aufbau der Welt: Im Hintergrund gibt es noch Magie (was man natürlich schon aus zig anderen Büchern kennt), doch es tobt gleichzeitig ein Machtkampf. Zudem hat mich die Tatsache, dass z. B. Albert Einstein in der Geschichte vorkommt, begeistert. Man kennt die Persönlichkeiten und gerade das gefällt mir. Die Charaktere selbst sind anfangs alle etwas unnahbar und mir haben die Zusammenhänge gefehlt. Das ändert sich jedoch im Laufe des Buches und mir ist die ganze Gruppe um Jenifer ans Herz gewachsen, gerade wegen ihrer Macken und Eigenarten. Dieses Hin- und Her mit Alex war teils doch etwas nervig, da man es auch nicht so ganz versteht, doch das bessert sich auch. An manchen Stellen gab es große Überschneidungen zu bestehenden Reihen (wie z. B. Harry Potter), doch das fand ich nicht ganz so schlimm. Was mir sehr gefallen hat, war das große Geheimnis, wer denn der Verräter ist und wann die Schattenfrau als nächstes auftaucht. Ich habe gerätselt und bin doch nicht auf die Lösung gekommen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Ein guter erster Sammelband. An manchen Stellen gibt es zu viele Parallelen zu bestehenden Bücherreihen, doch an sich gefällt mir die Geschichte und die Ausarbeitung.

Veröffentlicht am 14.02.2019

Ungewöhnlicher Stil, dennoch lesenswert

Blackbird
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Ein Mädchen, das ohne Erinnerungen auf den Gleisen einer Bahnstation in Los Angeles erwacht. Eine Flucht vor mysteriösen Leuten, die sie töten wollen. Und Erinnerungen, die langsam wiederkehren.

Dieses ...

Ein Mädchen, das ohne Erinnerungen auf den Gleisen einer Bahnstation in Los Angeles erwacht. Eine Flucht vor mysteriösen Leuten, die sie töten wollen. Und Erinnerungen, die langsam wiederkehren.

Dieses Buch habe ich mal gewonnen und jetzt endlich gelesen. Schade, dass es so lange liegen geblieben ist. Zuerst war ich etwas verwirrt vom Stil, da das Buch in der Du-Form geschrieben ist. So als ob man alles selbst erlebt (erinnerte mich an diese 1000-Gefahren-Bücher). Ist einfach ungewohnt, da ja die wenigsten Bücher in dieser Stilform verfasst sind. Doch ich war gleich interessiert und mir kamen viele Fragen in den Sinn, die auch lange nicht beantwortet werden. Doch nach und nach kommt immer mehr Licht ins Dunkel und die Zusammenhänge werden klarer. Dabei bleibt es spannend, es gibt Höhepunkte und mir hat gefallen wie das Mädchen nach und nach die Puzzleteile zusammensetzt und letztendlich doch immer alleine kämpft. Was mich etwas gestört hat, ist das offene Ende. Man hängt mitten in der Luft und möchte natürlich wissen was passiert, muss sich also den Nachfolger holen.

Trotz der Anfangsschwierigkeiten hat mir das Buch gefallen und es war schnell gelesen (wenn ich denn mal zum lesen kam).

Veröffentlicht am 05.02.2019

Anders als erwartet

Die Vereinten
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Die Fortsetzung zu „Die Perfekten“ und der zweite Teil und Abschluss der Reihe.
Rain ist eine Gesegnete, Lark ein Verräter. Doch durch die Rebellion ändert sich alles. Wer kann wem vertrauen und wer sagt ...

Die Fortsetzung zu „Die Perfekten“ und der zweite Teil und Abschluss der Reihe.
Rain ist eine Gesegnete, Lark ein Verräter. Doch durch die Rebellion ändert sich alles. Wer kann wem vertrauen und wer sagt die Wahrheit? Der große Kampf um Hope nimmt seinen Lauf.

Die Perfekten hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich gefreut, endlich den Abschluss zu lesen. Nach dem ersten Band ging es ja mit der Rebellion hoffentlich so richtig los. Leider muss ich sagen, dass sich diese Geschichte in eine komplett andere Richtung entwickelt hat, was mir nicht gänzlich gefallen hat. Wie auch schon im Vorgänger verfolgt man das Geschehen hauptsächlich aus Rain’s und Lark’s Perspektive, was so tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle verschafft. Zwischendurch tauchen auch noch andere Charaktere auf, aber das ist eher nebensächlich. Die Charaktere selbst waren lange undurchschaubar, aber durchaus „greifbar“ und ich habe so manchen ins Herz geschlossen, ganz besonders Rose. Sie ist einfach zauberhaft und mir gefällt ihre Stärke, die sie trotz der vielen schlimmen Erlebnisse behält. Rain und Lark haben mich so manches Mal überrascht, jedoch auch enttäuscht. Ich konnte nicht all ihre Entscheidung verstehen und besonders gegen Ende hat es mir nicht mehr gefallen. Am Anfang des Buches passiert eher wenig und es dauert lange bis Leben in die Geschichte kommt. Dafür überschlagen sich am Ende die Ereignisse. Hier hätte ich mir eine bessere Verteilung gewünscht. Immerhin gibt es aber im Buch so manche Überraschung, die ich definitiv nicht erwartet hätte. Mir war es aber dann irgendwann zu viel Neues im Buch und ich hätte mir eine andere Richtung gewünscht, weniger in die technische Welt.

Ein guter zweiter Band, aber mir hat die Richtung nicht gefallen, in die es sich entwickelt hat. Dennoch lesenswert und ein guter Abschluss.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Schönes Buch

Lotti und Otto (Band 1)
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Eine Geschichte über zwei junge Otter, die sich äußerlich sehr ähnlich sehen, vom Charakter her jedoch sehr verschieden sind. Die beiden Otterkinder Lotti und Otto verbringen ihre Zeit in einem Camp, jeder ...

Eine Geschichte über zwei junge Otter, die sich äußerlich sehr ähnlich sehen, vom Charakter her jedoch sehr verschieden sind. Die beiden Otterkinder Lotti und Otto verbringen ihre Zeit in einem Camp, jeder in einem separaten, denn Jungen und Mädchen sind geteilt. Doch Lotti mag lieber toben als basteln und Otto lieber backen als Fische fangen.


Das Buch ist mit wunderschönen Illustrationen gestaltet. Der Text ist einfach und verständlich, lässt sich schön vorlesen und ist somit auch gut für kleinere Kinder. Doch das Thema mit den doch schon etwas eingerosteten Klischees Junge/Mädchen (blau und rosa) ist meiner Meinung nach für das ganz junge Publikum nicht geeignet. Ich kenne eher wenig Menschen, die Kindern solche Werte mehr vermitteln. Heutzutage spielen doch auch Jungs mit Puppen & Spielküchen und Mädchen mit Autos & toben viel herum. Ich selbst habe auch viel mit Autos gespielt und da hat keiner was gesagt. Zudem hoffe ich mal, dass es heute solche Lager nicht mehr gibt, ich würde meinen Sohn dort jedenfalls nicht hinschicken. Ansonsten fand ich es schon schön, aber die extremen, überspitzen Unterschiede fand ich nicht so gut.


Die Grundidee dieser Geschichte ist gut, die überspitzte Darstellung nicht so. Doch die wunderschönen, aussagekräftigen Illustrationen ergänzen die Geschichte gut. Ein schönes Buch.