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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2019

Sehr spannend, mit tollen Charakteren.

Wolfsspiel
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Fee zum Inhalt:
Ein Toter wird gefunden und der hat Spielfiguren vom „Mensch-Ärgere-dich-nicht“ im Ohr. Florian Dreier ist der ermittelnde Beamte. Tara Wolf, Richterin, ist verärgert über einen Russen, ...

Fee zum Inhalt:
Ein Toter wird gefunden und der hat Spielfiguren vom „Mensch-Ärgere-dich-nicht“ im Ohr. Florian Dreier ist der ermittelnde Beamte. Tara Wolf, Richterin, ist verärgert über einen Russen, den sie freisprechen musste und möchte mit einem Rockerchef sprechen um über die Hintergründe zum Mord an ihrem Mann mehr herauszufinden. Bald geschieht noch ein Mord und Florian und Tara arbeiten zusammen an dem Fall.

Fees Meinung:
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt gut zu den anderen Gmeiners ins Regal und es passt zur Geschichte. Irritiert war ich von der Werbung Klaus-Peter Wolfs, der auf dem Cover seine Meinung zu dem Autor abgibt. Im Krimi wird er auch noch mal erwähnt. Das Cover würde ich mit einer 2+ bewerten.

Charaktere:
Die Akteure sind sehr gut gezeichnet, so dass ich sie mir mit all ihren Schicksalen gut vorstellen konnte. Ich fand die Hauptfigur sehr faszinierend und irgendwie konnte ich sie verstehen. Nein, das möchte ich nicht näher ausführen, jeder der das Buch gelesen hat, wird das verstehen. Auch Tara Wolf und ihre 2 Helfer sowie Florian Dreier und seine Mitarbeiter fand ich sehr gut beschrieben. Und na ja, es muss ja eine Person geben, die man unsympathisch findet. Ich fand das echt sehr gut beschrieben.

Lokalkolorit:
Wer meine Rezis verfolgt, der weiß, dass ich mit den Krimis aus dem Münsterland nicht warm werde, aber die Ostwestfalenkrimis liebe. Ich vermute mal es liegt daran, dass die Landschaft die Charaktere und Schreiber ausmacht. Und wo mehr Wald ist sind einfach die sympathischeren Menschen. Vielleicht liegt’s auch daran, dass meine Ursprungs-Heimat auch hügelig mit viel Wald ist. Es wurden sehr viele Orte erwähnt, das meiste erkannte ich wieder und ich hab mich darüber sehr gefreut und dann gab es einen Ort mit Wasserfällen, den ich unbedingt mal besuchen muss. Also selbst wenn man Ostwestfalen kennt, kann man bei diesen Krimis noch was lernen. Jedenfalls gab es genügend Lokalkolorit und Menschen, die nur aus Ostwestfalen stammen können, so wie sie beschrieben wurden. Das hat mir sehr gut gefallen.

Schreibstil/Krimi:
Also ich hatte keine Probleme mich in den Krimi reinzufinden. Schreibtechnisch war ich sofort zuhause, genauso wie Landschaftsmäßig. Ich fand den Krimi sehr gut geschrieben, auch der Spannungsbogen wurde sehr gut gezeichnet und dann auch noch das sanfte, aber trotzdem spannende Ausläuten des Krimis gefiel mir sehr gut. Es dauerte ein Weilchen, bis ich wusste, wer „der Mörder“ war, aber nichtsdestotrotz fand ich es spannend, denn es gab einige Highlights, die sehr spannend waren. Teilweise fand ich es auch humorvoll und so was finde ich auch immer gut.

Lesezeichenfes Fazit:
Mal wieder ein Gmeiner Krimi wo ich mir eine Fortsetzung wünsche und unbedingt Band 1 lesen möchte. Der Krimi war sehr spannend, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich kann sie mir gut vorstellen. Wenn ich könnte würde ich 10 Sterne geben.

Veröffentlicht am 20.02.2019

- Aufwühlend, spannend, mitreißend, teilweise traurig -

Die Glocke im See
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Lars Mytting Die Glocke im See Teil 1 der Trilogie - Steinbach sprechende Bücher 2019

Fee zum Buch:


Die Glocke im See heißt Teil 1 einer Trilogie von Lars Mytting. In diesem Buch geht es darum, wie ...

Lars Mytting Die Glocke im See Teil 1 der Trilogie - Steinbach sprechende Bücher 2019

Fee zum Buch:


Die Glocke im See heißt Teil 1 einer Trilogie von Lars Mytting. In diesem Buch geht es darum, wie es zu den Schwesterglocken für die Kirche kam und wie Astrid – die eine Nachfahrin – der Leute ist, die die Schwesterglocken gespendet haben, lebt.

Als Kai Schweigaard als Pfarrer in einer kleinen Gemeinde in Norwegen kommt, verliebt sich Astrid in ihn. Da Schweigaard den Haushalt verkleinern will, entlässt seine Haushälterin Astrid. Dann möchte Kai die Kirche verkaufen und findet in Dresden Käufer dafür. Diese schicken den Architekturstudenten Gerhard Schönauer, der nach Norwegen fährt und die Kirche zeichnet und auseinanderbauen lässt, damit diese in Dresden wieder aufgebaut werden kann. Die Stabkirche ist alt, zu klein und zudem ist nun eine Frau in der Kirche gestorben und mehr oder weniger erfroren. Nun verliebt sich Astrid in Gerhard, was auf Gegenseitigkeit beruht.

Fees Meinung:

Das Cover und die Stimme

gefällt mir sehr gut, auch der Rückentext ist wunderbar passend. Da es etwas historisches ist, finde ich es gut, dass die Farben nicht so grell sind und die Kirche – klein und fein – hervorsticht, man kann auch ein bisschen norwegische Landschaft erahnen, was mir sehr gut gefällt. Ich würde dem Cover eine 1 geben. Die Sprecherin -Beate Rysopp - bekommt eine 2 +. Ihre Stimme ist angenehm und sie hat es – meiner Meinung nach – wirklich gut gesprochen. Ich würde es begrüßen, wenn sie Teil 2 und 3 auch sprechen darf.

Charaktere

Vor allem Astrid ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich hätte ihr einen Prinzen und ein schönes Leben gewünscht, aber um 1880 ist es halt ein ganz anderes Leben wie heute. Wenn man schon mal bedenkt, wie schwierig es ist, wenn es um Zwillinge geht.

Auch die anderen Charaktere finde ich sehr gut gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Die Pfarrhaushälterin, die Eltern von Astrid, der Pfarrer und der Architekturstudent und das ganze Personal im Krankenhaus. Noch eine interessante Figur fand ich die Hebamme vor Ort.

Die Geschichte:

war teilweise spannend, mitreißend, aufwühlend, hart und meist nicht vorhersehbar traurig. Vor allem, war das teilweise so geschrieben, dass man etwas anderes vermutete, als das was dann passiert. Ich fand es schade, dass es teilweise so realistisch war und man sich von Charakteren, die man liebgewonnen hatte, verabschieden musste. Das Hörbuch ist gut gesprochen und man kann sehr gut zuhören und hat einige Tage damit zu tun und interessante Unterhaltung. Historische Geschichten mag ich lieber als Hörbuch, zumal ich Hörbücher von Steinbach Sprechende Bücher als meinen Lieblingsverlag ansehe.

Der Schreibstil:

War gewöhnungsbedürftig. WEIL ich einige Sachen anders interpretiert habe, als sie dann in Wirklichkeit waren. Leider kam es dann ein paar mal anders und ich war echt so traurig, weil ich mich von einigen Charakteren trennen musste. Sonst fand ich es wirklich gut geschrieben.

Lokalkolorit/Atmosphäre/Natur/Landschaft:

Es war dunkel und eiskalt im Winter, vor allem in der Kirche. Teilweise habe ich mir eine Jacke angezogen, weil der Autor das so authentisch beschrieben hat! Die Naturbeschreibungen fand ich so schön, dass ich gerne mal nach Norwegen fahren würde. Ein Mal musste ich wirklich sehr schmunzeln, lächeln und richtig lachen. Als er die Sicht der Einheimischen Dörfler auf die Deutschen beschrieben hat. In etwa so:“Die Deutschen kommen nach Norwegen, um sich unsere Natur anzusehen und teilweise fahren sie mit Schiffen auf unseren Fjorden um die Landschaft anzusehen.“ Das ganze Erstaunen kam so gut rüber. Es war einfach genial!

Fees – Lesezeichenfees – Fazit:

Wer historische Bücher mag, vor allem Trilogien, sollte hier unbedingt zugreifen. Es ist ein Hörgenuss von über 800 Minuten. Die damalige Zeit, die Landschaft, die Menschen, die Sitten und Gebräuche wurden wunderbar beschrieben bzw. erzählt. Nachdem ich darüber geschlafen habe, habe ich beschlossen dem Hörbuch 4,5 Sterne zu geben.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Herzerfrischend

Der Sommer der Blaubeeren
1

Mary Simses Der Sommer der Blaubeeren
Blanvalet 2014

Fee zum Buch:
Kurz vor der Hochzeit von Ellen Brandford stirbt ihre – über alles geliebte – Oma. Der letzte Wunsch ihrer Großmutter war, dass sie ...

Mary Simses Der Sommer der Blaubeeren
Blanvalet 2014

Fee zum Buch:
Kurz vor der Hochzeit von Ellen Brandford stirbt ihre – über alles geliebte – Oma. Der letzte Wunsch ihrer Großmutter war, dass sie einem Mann (Chet Chummings) einen Brief überbringt. Kurz entschlossen fährt sie nach Maine und versucht den Mann zu finden. Dabei geht sie auf ein altes Pier und da ein Balken bricht fällt sie ins Wasser und wird von der Strömung abgetrieben. Ein Mann rettet sie.

Fee´s Meinung:
Ein herzerfrischendes wirklich tolles Debut! Das Buch hat 414 Seiten und ich habe am ersten Abend fast 200 Seiten gelesen. 2 Abende und das Buch war ausgelesen. Der Wahnsinn. Das ist nicht meine normale Lesegeschwindigkeit, aber der Schreibstil ist wunderschön. Witzig, super geschrieben, toll gezeichnete Charaktere. Einfach toll.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Die ganze Geschichte entwickelt sich schön. Vor allem finde ich es gut, dass alles so gut ausgeht (ohne jetzt zuviel verraten zu wollen), alle sind glücklich. Selbst ihre Mutter. Die Charaktere entwickeln unerwartete Fähigkeiten, das gefällt mir. Sachen von Früher auszugraben. Und wie Ellen rausbekommt, wie das Leben von ihrer Oma früher war.

Mir gefällt das Buch so gut, dass ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen möchte.

Das Cover ist wunderschön. Auch der Rückentext ist fast passend. Bei Blaubeerfeldern stellt man sich blühende vor und nicht überwuchernde mit Blaubeerresten, aber sonst passt das schön.

Fees – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine warmherzige, teilweise witzige Geschichte, sehr liebevoll geschrieben. Ein flockig leichter Sommerroman mit unerwarteten Wendungen für die Heldin des Buches. Ich hoffe, es gibt noch mehr Bücher der Autorin. Wenn ich könnte, würde ich hier 10 Sterne geben.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Alles wird gut

Strandrosensommer
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Fee erzählt aus dem Buch:

Inga hat zunächst Pech. Erst wird der Pachtvertrag für ihr Inselcafe nicht verlängert, dann macht ihr Freund eine Beziehungspause und danach geht sie erst mal nach St. Peter ...

Fee erzählt aus dem Buch:

Inga hat zunächst Pech. Erst wird der Pachtvertrag für ihr Inselcafe nicht verlängert, dann macht ihr Freund eine Beziehungspause und danach geht sie erst mal nach St. Peter Ording. Dort steht der Pferdehof ihrer Tante Ditte kurz vor der Pleite. Und dann gibt’s da noch den charmanten Italiener und einen Ex-Freund.



Fee´s Meinung:

Also erst mal bin ich ständig über die Namen Ditte und Inga gestolpert, aber ehe ich es mich versah, hatte ich 100 Seiten gelesen. Dann kann’s ja nicht so schlimm gewesen sein.



Die Geschichte liest sich flüssig. Erst denke ich, Inga hat auch Pech vom Regen in die Traufe zu kommen, aber als sie an der Nordsee ist, da weiß ich auch, sie schafft das und kommt da raus. Ich finde, dass es wunderbar geschrieben ist, so toll, dass ich die nächsten drei Bücher – von anderen Autoren – wieder zur Seite gelegt hab und beschlossen hab, die les ich nicht.



Die Charaktere sind gut gezeichnet. Sie sind mir meist sehr sympathisch. Der Schreibstil ist toll. Die Geschichte ist wunderschön.



Das Cover gefällt mir sehr gut und ist passend und das Lesezeichen dazu finde ich auch wunderschön. Rundum gelungen. Alles zusammen ist für mich eine 1.



Fees – Lesezeichenfees – Fazit:

Ein perfektes Buch für mieses Wetter und schöne Tage am Strand. Rundum gelungen, spannend, liebevoll beschrieben. Ich vergebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.02.2019

- Spannend bis zum Ende -

Aarauer Finsternis
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Fee zum Inhalt:
Andrinas Lebensgefährte Enrico Bianchi wird, gerade als sie sich entschlossen hat mit ihm zusammen zu ziehen, entführt. Ihr Ex- der Halbbruder von Enrico - möchte sie wieder zurückhaben ...

Fee zum Inhalt:
Andrinas Lebensgefährte Enrico Bianchi wird, gerade als sie sich entschlossen hat mit ihm zusammen zu ziehen, entführt. Ihr Ex- der Halbbruder von Enrico - möchte sie wieder zurückhaben und benimmt sich seltsam.

Fees Meinung:
Ich fand das Buch von Anfang an spannend und war sehr begeistert, denn ich war sofort im Krimi. Es ist alles sehr gut beschrieben und auch sonst, finde ich alles plausibel. Es ist so spannend, dass ich – bis zum Schluss – keine Ahnung hatte, wer der Täter ist.

Es gibt sehr viel Lokalkolorit und schweizer Eigenheiten im Text, das gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und ich kann sie mir sehr gut vorstellen.

Das Cover passt sehr gut zum Roman. Denn es ist wirklich finster. Ich komm und komm nicht auf die Lösung und auf den „Mörder“ bzw. „Entführer“. Das Cover und alles drumherum möchte ich mit einer 1 bewerten.

Es tauchen so viele „zwielichtige“ Charaktere auf, denen weder Andrina noch ich vertrauen. Einfach genial. Ich finde die Serie klasse. Ich konnte mich problemlos zurechtfinden, obwohl das schon der 5. Band der Serie ist. Oh ja, und ich möchte unbedingt die anderen Teile alle lesen und freue mich auch schon auf den nächsten Band.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein rundumgelungener Emons Regionalkrimi. Mit interessanten Charakteren und Hochspannung bis zum Schluss. Wenn ich könnte würde ich hier 15 Sterne geben. Leider gehen nur 5. Und ich freue mich schon auf die anderen Bücher der Serie.