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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2019

Leichte Schwächen beim zweiten Fall

Sau am Brett
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Der zweite Fall vom Fellinger ist wieder so verzwickt wie der erste Fall. Jedoch hat er leichte Schwächen, die er sich im ersten Fall nicht so sehr geleistet hat.

Der Fellinger mischt sich mal wieder ...

Der zweite Fall vom Fellinger ist wieder so verzwickt wie der erste Fall. Jedoch hat er leichte Schwächen, die er sich im ersten Fall nicht so sehr geleistet hat.

Der Fellinger mischt sich mal wieder ein, denn eigentlich ist er kein Ermittler, sondern Hygieneinspektor. Das er gern schnüffelt und den direkten Draht zum Dorfvolk hat, verschafft ihm jedoch manchmal Vorteile gegenüber der Polizei. Er wirbelt wieder Staub auf, der lieber liegen geblieben wäre. Er schafft Unruhe und verliert ganz kurz seinen Kopf. Diese Weibsbilder. Aber Fellinger bleibt dran und bald überschlägt es sich.

Michael Schwarzmaier hat dem Fellinger wieder das Leben eingehaucht und macht dies auch wieder sehr gut. Ich höre sehr gern den bayrischen Zungenschlag und die herrlichen Flüche. Aber leider wirkte es diesmal etwas steif und gekünstelt. Im ersten Fall war der Fellinger irgendwie lockerer unterwegs und der Fall auch logischer. Diesmal wirkte es recht konstruiert. Der Unterhaltswert ist trotzdem recht gut, auch wenn der Krimi an sich etwas schwächelt.

Veröffentlicht am 21.02.2019

Schwächelt etwas

Entenblues
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Der zweite Band von Erwin, Lothar & Co. konnte mich nicht ganz so sehr begeistern. Erwin hat sich seine Ruhe verdient, schließlich hat er gerade einen alten Geheimbund aufgedeckt. Lothar ist glücklich ...

Der zweite Band von Erwin, Lothar & Co. konnte mich nicht ganz so sehr begeistern. Erwin hat sich seine Ruhe verdient, schließlich hat er gerade einen alten Geheimbund aufgedeckt. Lothar ist glücklich mit Lisbeth und so könnte es weitergehen. Doch dann taucht wieder eine Leiche auf. Wie vom Himmel gefallen....

Erwin sucht wieder nach Puzzelteilen, nach Worten und den Mörder und gerät dabei selber in den Blickwinkel von Kommissar Kuno Bökenbrink. Und dann werden auch noch Lothar und Lisbeth gekidnappt.

Ich fand diese Geschichte zu verworren und zu gewollt. Es passte nicht so richtig und aus meiner Sicht ging der Humor hier etwas verloren. Das Charmante in Erwin war diesmal nicht so ausgeprägt und auch Arno war in diesem Band nicht so richtig gelungen. Einzig Hilde und Lina fand ich gut und deren Charaktere wurden etwas mehr ausgebaut. Natürlich waren Lothar und Lisbeth zauberhaft, wie es nur Laufenten sein können, aber sie konnten nur bedingt die Geschichte spannend halten. Schade, aber es gibt ja noch einen dritten Teil.

Veröffentlicht am 20.02.2019

Eine leichte Liebesgeschichte für die Regentage auf der Couch.

Servus heißt vergiss mich nicht
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Danielas Geschichte - sie, eine alleinerziehende Frau mit einer kleinen eigenen Firma, wagt sich nun an ein Großprojekt. Oktoberfest in Sacramento. Ein Kunde möchte seiner Frau ein Abschiedsgeschenk machen ...

Danielas Geschichte - sie, eine alleinerziehende Frau mit einer kleinen eigenen Firma, wagt sich nun an ein Großprojekt. Oktoberfest in Sacramento. Ein Kunde möchte seiner Frau ein Abschiedsgeschenk machen und engagiert sie. Doch so manches geht schief und Daniela muss sich immer wieder neu organisieren. Eigentlich kein Problem, wenn Alex nicht wäre. Er weckt Gefühle in ihr, die sie jetzt nicht braucht, oder doch?

Das ständige Katz-und-Maus-Spiel ist anfnags noch recht amüsant und unterhaltsam, lässt aber im Laufe des Buches nach. Die Geschichte ist leicht und nett, wenig aufregend und leider an manchen Stellen zu langatmig. Ich hätte ein paar Szenen weniger ausführlich bzw. komplett gestrichen besser gefunden. So zog es sich zum Schluß doch recht in die Länge.

Gut fand ich die Idee, der eingeschobenen Geschichte, die zwar auch recht theatralisch war, aber die Geschichte um Daniela und Alex etwas auflockerte. Die Einschübe scheinen anfangs ohne Bezug zur Hauptgeschichte, jedoch ahnt man zur Mitte zu, welche Bedeutung sie haben.

Unterhaltsam fand ich Adrian, den Zwillingsbruder von Daniela. Vom soliden Steuerberater zum Schauspieler. Auch seine Frauengeschichten, die am Rande immer wieder auftauchten und seine etwas chaotische Art, waren die leichte Würze in der Geschichte.

Eine leichte Liebesgeschichte für die Regentage auf der Couch.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Mut braucht es...

Das große Los
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Mit Meike Winnemuth kann man mal eben fix auf der Couch sitzend durch ein paar schöne (und sehr unterschiedliche) Städte reisen ohne sich dem Reisestress aussetzen zu müssen.

Meike Winnemuth hat gewonnen. ...

Mit Meike Winnemuth kann man mal eben fix auf der Couch sitzend durch ein paar schöne (und sehr unterschiedliche) Städte reisen ohne sich dem Reisestress aussetzen zu müssen.

Meike Winnemuth hat gewonnen. In erster Linie Geld bei Wer wird Millionär, in zweiter Linie Freiheit und den Mut etwas zu tun, was sie schon immer wollte.
Das sie es nun auch umsetzte, fand ich sehr gut und ich war gespannt wie es läuft - das Reisejahr.

Es ist kein klassisches Reisetagebuch, sondern eher ein Bericht, was und wie man sich ändert, wenn man allein eine Reise antritt und sich jeden Monat in einer anderen Stadt/Land zurecht finden muss. Was spannend und locker klingt, wird für Meike Winnemuth manchmal zu einer Herausforderung. Sie kämpft gegen das Alleinsein, gegen Zweifel an der Richtigkeit, gegen die Unruhe und mit sich selbst. Doch sie bricht nicht ab und zieht das Jahr durch, um dann feststellen zu müssen, dass das nach Hause kommen auch nicht so einfach ist.

Wer jetzt einen Städtebericht mit Lokalempfehlungen und Preisen erwartet, sollte lieber zu einem klassischen Reiseführer greifen. Es ist eher ein Reise-Achtsamkeit-Nachdenken-Buch mit vielen kleinen Anekdoten aus den Ländern und von den Menschen.

Und am Ende (das kann man verraten) steht fest, sie hätte für diese Reise den Gewinn nicht zwingend gebraucht, nur den Mut dazu.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Mich hat das Hörbuch leider nicht so richtig angesprochen.

Unterleuten
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Der kleine Ort Unterleuten muss ganz schön viel einstecken und die Bewohner des Ortes teilen auch untereinander ordentlich aus. Es gibt Gerüchte, Halbwahrheiten und jede Menge Gemeinheiten, böse Absichten ...

Der kleine Ort Unterleuten muss ganz schön viel einstecken und die Bewohner des Ortes teilen auch untereinander ordentlich aus. Es gibt Gerüchte, Halbwahrheiten und jede Menge Gemeinheiten, böse Absichten und Misstrauen. Keiner traut dem anderen über den Weg. Die älteren Bewohner haben fast alle Dreck am Stecken und die Zugezogenen wollen mithalten oder zumindest vorankommen. Vorbei mit der gefühlten Dorfidylle, die man vielleicht bei einem Urlaub auf dem Bauernhof hatte.

Es gab viele Verstrickungen und Machtkämpfe zwischen den Charakteren, dass man manchmal fast den Faden verlor. Die Geräusche (teilweise sehr quietschend und nervig) überdeckten manchmal das Gesprochene, was mich immer wieder aus der Geschichte gerissen hatte. Ich hatte eine recht hohe Erwartung an das Hörspiel, weil so viele gute Schauspieler/innen daran beteiligt waren. Aber leider waren die Hintergrundgeräusche und die Musik nicht mein Fall und ich empfand sie aufgrund der Lautstärke und der doch recht hohen Töne als unangenehm.

Die Geschichte selbst hat mich auch nicht so richtig packen können. Es war zu viel und zu ausschweifend (selbst in der gekürzten Hörversion) und teilweise wiederholte sich das Gesagte.