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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2019

Guter Reihenauftakt

Black Forest High
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Seven kommt neu an die Black Forest High, eine Schule für Geistbegabte im Schwarzwald. Denn ihr Freund hat sie hintergangen und sie möchte nur noch weg. Doch auch an der neuen Schule ist sie sofort bekannt. ...

Seven kommt neu an die Black Forest High, eine Schule für Geistbegabte im Schwarzwald. Denn ihr Freund hat sie hintergangen und sie möchte nur noch weg. Doch auch an der neuen Schule ist sie sofort bekannt. Denn ihre Schwester wurde ermordet und ihre Mutter hat sich am Täter gerächt. Doch ist wirklich alles so wie es zu sein scheint?

Dieses Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Was mir nicht so gefallen hat, sind die Zwillinge Crowe und Parker und dieses ständige hin und her mit Seven. Seven selbst kam mir aufgeschlossen, neugierig und nicht dumm vor. Doch wie sie teilweise reagiert, ging gar nicht. Ansonsten hat mir das Buch aber außerordentlich gut gefallen. Mir hat es aber der ersten Seite gefallen, schon allein die Geisterschule, die Verbindung zu Remi (ein Geist, den man liebhaben muss, obwohl er zum Ende hin zu viele Geheimnisse hat) und die Türen in der Schule mit ihren Vorschriften. Die vielen Geheimnisse haben mich viel rätseln lassen und mir sind auch am Ende noch nicht alle Zusammenhänge klar geworden. Was vielleicht auch Seven liegt, denn ich hatte so das Gefühl, als ob ihr alles egal wäre. Hier hätte ich mehr Initiative von ihr erwartet.

Alles in allem ein toller Auftakt mit ein bisschen viel Liebeshin- und her. Ansonsten eine grandiose Idee und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 09.03.2019

Hat mich in seinen Bann gezogen

Die Runenmeisterin
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Die Zwillinge Ayrin und Baren kennen ihre Eltern nicht, da sie als Babys auf der Türschwelle des Schankwirts abgesetzt wurden. Und bei diesem müssen sie noch ihre Schuld abarbeiten. Doch dann taucht der ...

Die Zwillinge Ayrin und Baren kennen ihre Eltern nicht, da sie als Babys auf der Türschwelle des Schankwirts abgesetzt wurden. Und bei diesem müssen sie noch ihre Schuld abarbeiten. Doch dann taucht der Runenmeister Maberic von Hagedorn auf und nimmt die Geschwister bei sich auf. Und Ayrin entwickelt immer größeres Talent für die Runen. Die Frage nach ihrer Vergangenheit kommt immer wieder auf.

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Die beiden Geschwister Ayrin und Baren sind sehr verschieden. Ayrin ist neugierig, schlau und man kann fast sagen „frech“, Baren ist eher der ruhige der Beiden und interessiert sich für komplett andere Dinge als seine Schwester. Durch den Erzählstil war es für mich anfangs schwer mich in die Geschichte zu finden, da man alles als Außenstehender beobachtet (3.Person). Doch nach den Anfangsschwierigkeiten war ich regelrecht gefesselt und habe die beiden auf ihrer Reise quer durchs Land auf der Suche nach ihren Wurzeln gern begleitet. Die Welt mit den Hexen, Drachen, Alben, der schwarzen und der hellen Magie und natürlich der Runen hat mir ausgesprochen gut gefallen und der Autor hat es auch gut durchdacht. Es dauert recht lange bis richtig Fahrt in die Geschichte kommt, doch mir hat auch das ruhigere, informative gut gefallen und mich hat die Geschichte begeistert. Einzig am Ende hätte man ruhig mehr auflösen können, so bleiben doch ein paar Fragen offen.

Eine interessante Welt, die mich gleich in ihren Bann gezogen hat. Ich kann dieses Buch empfehlen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Hat mir gut gefallen

Forever Again (Band 1) - Für alle Augenblicke wir
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Kate und Matthew, die beiden treffen sich mehr als einmal in verschiedenen Epochen. Zuerst in Carlisle, während des Jakobiteraufstandes im Jahre 1745 als Dame der feinen Gesellschaft und als Kutscher. ...

Kate und Matthew, die beiden treffen sich mehr als einmal in verschiedenen Epochen. Zuerst in Carlisle, während des Jakobiteraufstandes im Jahre 1745 als Dame der feinen Gesellschaft und als Kutscher. Dann 1854 in Southhampton als Kriegsjournalist und verkleideter Junge als Helfer. Und dann im Jahr 2039 als Biologiestudenten. Doch wie kann das sein?

Dieses Buch lässt am Ende genauso viele Fragen offen wie zu Beginn, was dann im zweiten Teil der Reihe aufgeklärt wird. Mir hat die Idee mit den gleichen Personen in verschiedenen Epochen sehr gut gefallen und die kleinen Notizen, Chats, Briefe oder ähnliches, die man bei jedem Kapitel fand. Zudem steht über allem ein „Unbekannter“, bei dem man auch zum Schluss nicht weiß, wer oder was es ist. Die Charaktere Kate und Matthew waren in allen Epochen ähnlich, natürlich an die jeweilige Zeit angepasst. Man spürt gleich zu Beginn die Verbundenheit der Beiden, obwohl sie sich ja eigentlich nicht kennen. Geschrieben ist die Geschichte sehr einfach und sie lässt sich schnell lesen. Nicht zu anspruchsvoll und meiner Meinung nach eher für jüngere Leser geeignet. Wer hier jedoch eine Zeitreisegeschichte wie Rubinrot sucht, ist eher fehl am Platz. Dieser erste Band beinhaltet vier Zeitabschnitte, die im Wechsel zu lesen sind und dabei war ich mehr als einmal verwirrt, warum wir jetzt gerade an diesen Abschnitt kommen. Doch die Szenen in der Vergangenheit haben mir am besten gefallen. Mit den zukünftigen Figuren konnte ich nicht allzu viel anfangen, sie waren mir „fremd“.

Der Auftakt lässt viele Fragen offen und hat mir gut gefallen. Vielleicht hätte man noch etwas mehr auflösen müssen, um diesen ersten Band komplett zu verstehen.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Wunderschöne Geschichte

Zwischen uns die Sterne
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Cameron lebt mit ihrer Familie in einem Camp für Kinder, deren Eltern im Krieg gedient haben/dienen. Denn ihre Eltern leiten dieses Camp. Dort lernt sie erst Everett und dann Aiden kennen. Die drei werden ...


Cameron lebt mit ihrer Familie in einem Camp für Kinder, deren Eltern im Krieg gedient haben/dienen. Denn ihre Eltern leiten dieses Camp. Dort lernt sie erst Everett und dann Aiden kennen. Die drei werden die besten Freunde. Doch irgendwann ändert sich das und zwischen Everett und Cameron gibt es keinen Kontakt mehr. Einzig mit Aiden, doch als dieser überraschend stirbt und Everett nicht rechtzeitig zur Beerdigung zurückkehrt, bricht für Everett eine Welt zusammen. Dabei braucht Cameron ihn doch so dringend.



Der Einstieg mit Aiden’s Brief hat mir ausgesprochen gut gefallen und gleich mehr Lust auf die Geschichte gemacht. Ich mag den Stil von Tara Sivec, sie schreibt gefühlvoll, offen und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Besonders haben mir auch die Abschnitte in die Vergangenheit mit den Wünschen gefallen, so konnte man die drei (Aiden, Everett und Cameron) besser verstehen und kennenlernen. Die Idee mit dem Camp für Kinder von Kriegsveteranen hat mir sehr gut gefallen, wobei das meiner Ansicht nach noch mehr ausgebaut hätte werden können. Irgendwie habe ich da einen größeren Einblick in die Arbeit erhofft. Gleichzeitig baut die Autorin auch Spannung mit einem Unbekannten Drohbriefverfasser auf, was mir fast zu viel für die Geschichte war. Mir hätte hier das Dreiergespann gereicht, denn es war schnell klar, wer der Übeltäter ist. Das war mir einfach zu offensichtlich. Die ganze Atmosphäre im Buch ist zauberhaft, ergreifend und auch häufig sehr intensiv, man konnte mitfühlen, wie es den Charakteren ergangen ist. Das Ende war mir dann zu viel Drama und Action, das hätte ich nicht gebraucht. Doch es gab mehr als eine schöne, ergreifende Stelle, an der einem das Herz aufgeht.



Eine schöne Geschichte.Tara Sivec schreibt großartig. Nur am Ende war es mir zu dramatisch.

Veröffentlicht am 19.02.2019

De Autor schreibt einfach gute Geschichten

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
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Mein zweites Buch von Fredrik Backmann und wieder bin ich begeistert. Elsa ist sieben Jahre alt und verbringt die meiste Zeit mit ihrer einzigen Freundin, ihrer Oma. Denn Elsa ist anders als andere Kinder ...

Mein zweites Buch von Fredrik Backmann und wieder bin ich begeistert. Elsa ist sieben Jahre alt und verbringt die meiste Zeit mit ihrer einzigen Freundin, ihrer Oma. Denn Elsa ist anders als andere Kinder und wird in der Schule nur geärgert. Doch dann wird Oma krank und muss ins Krankenhaus. So beginnt für Elsa eine spannende Schatzsuche, die ihre Oma für sie vorbereitet hat.

Der Schreibstil ist gewohnt toll, wenn auch manchmal etwas anstrengend, da man doch sehr genau lesen muss. Das geht mal nicht so nebenbei. Die Charaktere wie Elsa oder Oma sind ausgesprochen gelungen. Elsa ist für ihre Alter sehr reif, neugierig und wissbegierig und das Mobbing in der Schule und die Tatsache das Oma die einzige Freundin ist, haben mich sehr berührt. Oma selbst ist auch keine typische Oma, sondern unkonventionell, lässt sich keine Grenzen setzen und lebt ihr Leben wie sie will. Nur die Kraftausdrücke haben mich an manchen Stellen gestört. Doch das tut meine Zuneigung für den Charakter nichts.
Das Land-Fast-Noch-Wach und die restliche Fantasywelt wurden mir zu ausschweifend beschrieben, mit einigen Wiederholungen. Ich muss hier ehrlich gestehen, dass ich manche Stellen quer gelesen bzw. übersprungen habe. Das war mir hier zu viel. Wobei sie die Geschichte immer auf eine bestimmte Person bezieht bzw. eine Moral dahinter steckt, was mir schon gefallen hat.
Dieses Buch beinhaltet eine Geschichte über Freundschaft, verpackt mit Humor und traurigen Szenen und wären die Szenen im Land-Fast-Noch-Wach ein wenig anders gemacht, wäre es eines meiner Lieblingsbücher.

So kann ich das Buch zwar empfehlen, doch diese Ausflüge in die erfundene Welt muss man mögen. Doch die ausdrucksstarken Charaktere, die gelungenen Dialoge und die Grundgeschichte schaffen es ein Gefühlsauf und –ab zu erzeugen. Ich habe gelacht, hatte Tränen in den Augen und habe mich in der Geschichte verloren.