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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2019

Mehr und Meer auf Gansett Island

Glück auf Gansett Island
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Grant liebt Abby. Abby liebt aber jemand anderes. Nach einer Feier verbringen Grant und Stephanie die Nacht miteinander. Doch Stephanie verbirgt ein düsteres Geheimnis. Doch auf Gansett Island läuft alles ...


Grant liebt Abby. Abby liebt aber jemand anderes. Nach einer Feier verbringen Grant und Stephanie die Nacht miteinander. Doch Stephanie verbirgt ein düsteres Geheimnis. Doch auf Gansett Island läuft alles anders als erwartet.
Marie Force beweist mit dieser Reihe ein Talent für schöne Liebesgeschichten. Das Setting macht Lust auf Urlaub. Eine Insel mit charmanten Charakteren, die so liebenswert sind, dass man ihnen gerne folgt. Der Schreibstil ist flüssig und führt einen leicht durch die Erlebnisse auf der schönen Insel. Die abwechselnden Sichtweisen der Protagonisten sind interessant. Es wird aber nicht nur das Leben von Grant und Abby näher betrachtet, sondern auch die der Familien und Freunde um sie herum.
Da es nicht der erste Band der Reihe ist, möchte ich gar nicht so viel verraten. Mir gefällt die Atmosphäre von Gansett Island sehr und ich freue mich auf weitere Teile. Die Protagonisten sind nicht so jung und ich mag die Liebesgeschichten der verschiedenen Generationen gerne. Stephanies Hintergrund ist nicht so tragisch wie man es erwartet. Es zieht sich ein wenig, wird aber von dem Setting wett gemacht.

Veröffentlicht am 19.08.2019

Taste of old Love

Taste of Love - Mit Sehnsucht verfeinert
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Hayley liebte Scott. Denn bevor ihre Traumhochzeit stattfinden kann, gehen die beiden getrennte Wege. Hayley sucht ihr Heil in der Flucht. Sie nimmt Stellen als Gourmetköchin auf der ganzen Welt an, nur ...

Hayley liebte Scott. Denn bevor ihre Traumhochzeit stattfinden kann, gehen die beiden getrennte Wege. Hayley sucht ihr Heil in der Flucht. Sie nimmt Stellen als Gourmetköchin auf der ganzen Welt an, nur um weit weg von Scott zu sein. Sie kehrt zurück in ihre Heimat Boston. Scott hingegen hat mittlerweile eine steile Karriere hingelegt und gilt als einer der begehrtesten Junggesellen der Ostküste. Eine Begegnung steht aus und alte Gefühle entfachen erneut.
Poppy J. Anderson schafft sympathische Charaktere, die in beschaulichen Settings agieren. Hayley wirkt verletzt und nicht wie eine starke Frau. Sie lässt sich von kleinsten Sprüchen einschüchtern, was nicht passend für eine Chefköchin scheint. Sie ist für mich zu blass. Scott wirkt sympathischer. Leider ist der Grund ihrer Trennung nicht ausgearbeitet genug.
Es ist eine leichte schöne Geschichte für zwischendurch. Ich mag das Setting gerne und den leichten Schreibstil. Hayleys Begeisterung für das Kochen und Essen ist so charmant. Der Leser bekommt garantiert Hunger beim Lesen. Leider ist die Geschichte nicht ganz stimmig.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Miss Fisher von der Leinwand in einen Roman

Tod am Strand
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Ich habe mich sehr gefreut, als ein Roman zu der Serie heraus gekommen ist. Der Schreibstil ist charmant und entspricht der Atmosphäre der Serie. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, ...

Ich habe mich sehr gefreut, als ein Roman zu der Serie heraus gekommen ist. Der Schreibstil ist charmant und entspricht der Atmosphäre der Serie. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, auch wenn sie nicht sehr der Episode 9 der ersten Staffel entspricht. Ich wusste nicht das es Ruth oder Mrs Butler gibt. In der SErie kommt Dulcie nicht vor und auch kein Elefant. Auch wird Kitty tot aufgefunden und Rose verschwindet nicht. Es geht auch nicht darum, was mit Janes Vater ist, sondern sie wird von ihrer psychisch kranken Mutter Zuhause fest gehalten.

Inhaltlich gibt es kaum Parallelen zwischen Buch und Serie. Es lohnt sich dennoch zu lesen. Ich kann es sehr empfehlen und kann nicht mehr dazu sagen.

Veröffentlicht am 05.03.2019

Hoffnung auf Freiheit

Worauf wir hoffen
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Eine Familie mit alten Traditionen und einem Sohn, der diese für die eigene Freiheit brechen muss. Amar verlässt nach einem Streit mit seinem Vater die Familie. Seine ältere Schwester Hadia übernimmt seinen ...

Eine Familie mit alten Traditionen und einem Sohn, der diese für die eigene Freiheit brechen muss. Amar verlässt nach einem Streit mit seinem Vater die Familie. Seine ältere Schwester Hadia übernimmt seinen Platz in der Familie. Sie löst sich langsam von den streng muslimischen Traditionen und heiratet einen Mann ihrer Wahl. Dann kehrt Amar zu ihrer Hochzeit zurück und es scheint, als könnte die Familie sich neu und wieder zusammenfinden.
Es wird auch aus der Vergangenheit von Amars Mutter Laila berichtet. Diese zieht mit ihrem Mann Rafik nach Amerika. Rafik wurde von Lailas Eltern ausgesucht und die beiden haben sich lieben gelernt, obwohl sie sich vor der Hochzeit kaum kannten.

Dieser Roman erzählt von einer Familie, die zwischen veralteten Traditionen und der Erwartung nach selbstbestimmter Freiheit steht. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und muss seinen persönlichen Weg finden. Es ist für keinen von ihnen leicht, andere Perspektiven anzunehmen und diese zu akzeptieren.

Die Charaktere waren sympathisch und das Leben der Familie wurde schön dargestellt. Der Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt. Es gab schöne sprachliche Bilder, wodurch der Leser in eine andere Welt taucht. Faszinierend wie sich das Leben in der USA auf eine muslimische Familie auswirken kann. Sie können ihren Glauben leben, werden aber von westlichen Denkweisen beeinflusst.

Ich habe viel über die muslimische Kultur gelernt. Dieser Roman zeigt Unterschiede auf und versucht einem den Wunsch nach Freiheit, wie auch immer dieser aussehen mag, näher zu bringen. Dabei wird keine Religion oder Kultur abgewertet. Sehr eindrücklich waren für mich die Denkweise von Laila, die nur Gutes für ihre Kinder möchte. Selbstwert und Selbstbestimmung ist nicht für jeden Menschen gleich zu erlangen. Dennoch zeigt das Buch, dass Traditionen wichtig sind und es sich manchmal auch lohnt, auf seine Eltern zu hören oder ihnen auch mal zu wiedersprechen. Ein tolles Werk.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Der Schlüssel zwischen den Clans

Clans von Cavallon (1). Der Zorn des Pegasus
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Der Schein von Frieden zwischen den fünf Clans in Cavallon trügt. Bei der Jubiläumsfeier werden die Bewohner der Freien Stadt von mehreren Pegasus angegriffen. Sam Quicksilver erlebt, wie seine Eltern ...


Der Schein von Frieden zwischen den fünf Clans in Cavallon trügt. Bei der Jubiläumsfeier werden die Bewohner der Freien Stadt von mehreren Pegasus angegriffen. Sam Quicksilver erlebt, wie seine Eltern ermordet werden und ist seitdem auf der Flucht.
Der Einstieg ist sehr faszinierend, denn der Leser lernt das Leben von Sam kennen und wie er mit seinen Freunden den vermeintlichen Frieden genießt. Er muss viel erleiden und scheint eine Schlüsselfigur in dem Intrigenspiel zwischen den fünf Clans zu sein.
Das Zusammenspiel zwischen Pegasus, Einhörnern, Kelpies, Zentauren und Menschen ist mal was Neues. Dass die Menschen auch mal nicht die Herrscher sind war sehr erfrischend, wenn auch viele Wesen nicht so freundlich und ehrlich sind, wie sie scheinen.
Ein phantasievolles Abenteuer für Kinder. Allerdings finde ich manche Aspekte ein wenig heftig für ab 10-Jährige. Ich weiß, dass Kinder Filme und Bücher anders wahrnehmen als ein Erwachsener. Dennoch sterben einige Charaktere und es gibt grusselige Wesen, welche nicht immer freundlich sind. Dies ist jedoch der einzige Kritikpunkt für mich. Die Geschichte ist schön beschrieben und die fünf verschiedenen Clans von Cavallon werden näher beleuchtet. Die Welt ist düster und abwechslungsreich. Es ist auch spannend, dass aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird. Ein sehr gelungener Reihenauftakt.