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Veröffentlicht am 01.06.2022

emotional aufwühlend

Remember when Dreams were born
1

Maggie kämpft. Gegen ihre Schmerzen, für ein Zurück ins Leben nach ihrem traumatischen Unfall. Körperlich und psychisch schwer gekennzeichnet besteht ihr Leben im Moment hauptsächlich aus Therapien und ...

Maggie kämpft. Gegen ihre Schmerzen, für ein Zurück ins Leben nach ihrem traumatischen Unfall. Körperlich und psychisch schwer gekennzeichnet besteht ihr Leben im Moment hauptsächlich aus Therapien und kämpfen um Normalität. Ihre fürsorgliche Familie nimmt Maggie dabei manchmal die Luft zum Atmen in übertragenem Sinn. Ihr erster Ausflug ins ehemalige Lieblingspub zeigt ihr neben vielen noch zu erklimmenden Hürden einen Hoffnungsschimmer. Tom. Er behandelt sie endlich wieder wie eine Frau, nicht nur wie eine Patientin. Chance und Herausforderung zugleich.
Auch Tom hat eine dramatische Erfahrung zu verarbeiten. Ist das der Grund warum er sich zu Maggie hingezogen fühlt? Beide sind innerlich verletzt, stehen vor den Scherben ihres Lebens. Sein Leben als Hotelmanager gibt ihm beruflich Halt, lässt ihm kaum Zeit für ein geregeltes Privatleben. Doch Maggie schleicht sich dazwischen, langsam. Leise. Denn laute Menschen sind nicht wichtig.
Die Ich-Erzählung aus zweierlei Perspektive hat mich erst nach und nach einfangen können. Durch den sehr authentischen Schreibstil bin ich lange durch das Buch gehoppelt. Die Wortfindungsstörungen von Maggie, der eigenwillige E-Mailverkehr zwischen den Protagonisten und triggernde Elemente sehe ich als Ursache. Bildhaft geschildert und emotional aufwühlend beschreibt die Geschichte ziemlich gut. Anfangs eher melancholisch, ändert sich mein Empfinden im weiteren Handlungsverlauf zu Hoffnung. Zwischendurch finden sich teils langatmige Gedankengänge und Wiederholungen, aber eingestreute Schnipsel haben mich neugierig bleiben lassen. Könnte es sein? Ich wollte die Auflösung unbedingt wissen und es hat sich gelohnt dabei zu bleiben.
Zeit, das ist es was Tom Maggie gibt. Und diese Zeit braucht es auch für das Buch in meinen Augen. Die Erzählung spricht viele Themen an. Anteilnahme und Hilfestellung gegenüber Patienten sowie Traumataverarbeitung um nur einige Beispiele zu nennen. Vertrauen und Mut sich und anderen gegenüber.
Dies ist der erste Band der emotionalen und dramatischen neuen Romance-Reihe von Anne Goldberg. Ich bleibe neugierig und vergebe 3,5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2019

Veränderungen, oft auf ungeahnten Wegen zu Neuem

Ein Regenbogen im Winter
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Die in sich ruhende Hannah lebt mit zwei lebenslustigen, teils nervenaufreibenden Freunden in einer WG. Die überraschende Ankündigung ihrer Schwangerschaft an Thanksgiving stellt alle vor neue Herausforderungen. ...

Die in sich ruhende Hannah lebt mit zwei lebenslustigen, teils nervenaufreibenden Freunden in einer WG. Die überraschende Ankündigung ihrer Schwangerschaft an Thanksgiving stellt alle vor neue Herausforderungen. Die Hormonschwankungen Hannahs bringen zusätzliche Veränderungen und so findet sie sich in New Harbor als Pflegerin eines todkranken, einsamen Mannes wieder. Diese Zeit prägt. Schwierigkeiten und Herausforderungen, neue Freundschaften und Erkenntnisse. Vergangenheit und Gegenwart stehen sich gegenüber. Doch nicht nur Hannah lernt …..

Die Erzählung konnte mich anfangs nicht erreichen. Aber neugierig auf New Harbor war ich dennoch. Ich habe es nicht bereut weiterzulesen. Gegen Ende der Handlung verdrückte ich Tränchen.
Charly, der Griesgram, beeinflusst unbewusst Hannahs Entscheidungen im Laufe der Geschichte. Allerdings zeigt Hannah dem Todkranken eine vergessene Welt voller Gefühle, Wärme und liebevollem Umgang miteinander. Weitere Charaktere wie der Kindsvater Paul mit seinem „Geheimnis“, Ella und Tom aus New Harbor und etliche mehr bereichern auf unterschiedliche Weise die Erzählung.
Typen wie Boobie z. B. kann ich dagegen nicht verstehen. Auch die wiederholte Einmischung Adeles konnte mich nicht überzeugen. dies merke ich als negative Kritik an.
Im Großen und Ganzen gesehen vergebe ich 3,5 Sterne für die sich steigernde Geschichte.

Veröffentlicht am 31.03.2023

interessante Hintergründe

Selma Lagerlöf - sie lebte die Freiheit und erfand Nils Holgersson
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Selma Lagerlöf. Der Name ist mit der Geschichte von Nils Holgerson unzertrennlich verbunden.
Welche Ideen liegen dieser faszinierenden Kindererzählung zugrunde? Diese Frage lies mich zu dem Buch greifen.
In ...

Selma Lagerlöf. Der Name ist mit der Geschichte von Nils Holgerson unzertrennlich verbunden.
Welche Ideen liegen dieser faszinierenden Kindererzählung zugrunde? Diese Frage lies mich zu dem Buch greifen.
In diesem Roman hat sich Charlotte von Feyerabend intensiv mit den Hintergründen um Selma Lagerlöf beschäftigt. Ihr unkonventionelles Leben wird von 1888 bis zu ihrem Tode 1940 in drei Teilen geschildert. In die Erzählung eingeflochtene Briefwechsel geben weitere Einblicke preis. Welch großartige Leistung diese Autorin erbracht hat wurde mir anhand der zahlreichen Veröffentlichungen und verliehenen Würden erst richtig bewusst. Ebenso interessant ist der Lebenswandel der freiheitsliebenden und sozial engagierten Person Selma Lagerlöf.
Leider hatte ich längere Zeit Probleme mit dem angewandten Schreibstil sowie etlichen Längen innerhalb der Erzählung. Da mich das Thema um die Entstehung der Nils-Holgerson-Saga interessiert habe ich mich durchgebissen. Und bin letzten Endes sehr froh darüber.
Viele Fakten, bewegende Einblicke in das für damalige Zeiten außergewöhnliche Leben der Erfolgsautorin und zahlreiche Landschaftsbeschreibungen Schwedens geben diesem Buch seinen Rahmen. Die intensive Recherche von Charlotte von Feyerabend wird im Anhang nochmals dargestellt und beeinflusst die Erzählung maßgeblich.
Ich würde das Buch als Mischung zwischen Biografie und unterhaltsamer Erzählung einordnen. Sprachlich sehe ich die Geschichte der Jahrhundertwende angepasst. Ich war begeistert vom Cover, hatte zwischendurch keinen rechten Lesefluss und bin erst zum Ende der Erzählung im Buch angekommen. Aber interessant war es auf jeden Fall.
Und deshalb gebe ich der Autorin sicher eine weitere Chance.

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