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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2019

holprig und zu knapp

Iron Flowers. Die Kriegerinnen
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Es geht weiter mit den Iron Flowers und ihrer Rebellion. Ich fand schön, dass man nicht so sehr lange auf den zweiten abschließenden Band warten muss. Dadurch war noch einiges sehr präsent. Die Schwestern ...

Es geht weiter mit den Iron Flowers und ihrer Rebellion. Ich fand schön, dass man nicht so sehr lange auf den zweiten abschließenden Band warten muss. Dadurch war noch einiges sehr präsent. Die Schwestern Serina und Nomi sind erst mal in Gefangenschaft und schmieden Flucht- und Kampfpläne. Diesmal ist Serina erst mal die stärkere während Nomi noch die Erlebnisse der letzten Zeit zu verarbeiten hat.

Von Anfang an hatte ich bei diesem Hörbuch das Gefühl, dass die Kürzungen mir etwas das Feeling geraubt haben. Es waren zwei sehr angenehme Sprechstimme, die mir zwar fast etwas zu ähnlich klangen aber gut zu den jungen Frauen passten. Aber als es eigentlich spannend werden sollte, weil die Schwestern sich wieder trennen müssen und beide versuchen, das blutige Regime von Asa zu zerstören, da war irgendwie die Luft raus und es zog sich schon sehr bis zum Showdown.

Ich habe ewig gebraucht, bis ich das relativ kurze Hörbuch endlich fertig hatte und am Ende kann ich nicht sagen ob es einfach nur zu kurz oder zu stark gekürzt war oder ob es nicht ganz allgemein daran lag, dass es nicht genug Wendungen und zu viele Zufälle gab. Und das Ende war mir einfach zu holprig.

Gerade noch drei Sterne. Da wäre mehr drin gewesen, finde ich.

Veröffentlicht am 13.03.2019

zu lang zu wenig Spannung

Vanitas - Schwarz wie Erde
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Caro lässt sich darauf ein wieder als Spitzel für die Polizei zu arbeiten. Sie ist eine Hauptdarstellerin, die mit inneren Dämonen und Ängsten zu kämpfen hat. Ihr Kontaktmann Robert ist ein undurchschaubarer ...

Caro lässt sich darauf ein wieder als Spitzel für die Polizei zu arbeiten. Sie ist eine Hauptdarstellerin, die mit inneren Dämonen und Ängsten zu kämpfen hat. Ihr Kontaktmann Robert ist ein undurchschaubarer Typ, von dem man auch nicht weiß, ob sie ihm vertrauen sollte. Durch ihren Job ist es sowieso schwierig herauszufinden, wer ist hier gut, wer hier böse. Wer lügt und betrügt, wer ist auf ihrer Seite. Eine undurchschaubare Ausgangssituation, die leider ¾ des Buches beibehalten wird. Ratlos liest man immer weiter und fragt sich, wann denn nun welche Auflösung käme.

Ja, es gibt eine Auflösung. Die kommt aber richtig überraschend und so schnell, dass man kaum Luft holen kann. Das ist spannend aber auch irgendwie gewollt und in Szene gesetzt. Mir fehlte es, mit zu raten und Puzzelteile zu sammeln. Das Buch lässt sich gut lesen aber es hat mich nicht gefesselt und ich werde keinen weiteren Teil dieser Reihe lesen.

Veröffentlicht am 28.01.2019

etwas holprig

Allee unserer Träume
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Ilse vergöttert als ihren Vater und alles was er tut. Das ist sicher einer der Gründe, warum sie auch Architektin werden will. Auch nach der Trennung der Eltern hat sie engen Kontakt zu ihm. Das Mädchen ...

Ilse vergöttert als ihren Vater und alles was er tut. Das ist sicher einer der Gründe, warum sie auch Architektin werden will. Auch nach der Trennung der Eltern hat sie engen Kontakt zu ihm. Das Mädchen ist klug und aufgeweckt und als junge Frau beginnt sie, gegen die Konventionen und Vorurteile der Männer aufzubegehren. Sie möchte als Architektin geschätzt werden und Erfolg haben. Auch ihr überheblicher Ehemann kann sie nicht aufhalten.

Eine spannende Zeit und eine mutige junge Frau - genau mein Beuteschema. Der Erzählstil ist angenehm und ich mochte Ilses rationale und energische Art. Auch ihre Entwicklung war nachvollziehbar und spiegelt sicher die Anfänge der Emanzipation wieder.

Ich kann nicht genau festmachen, warum die Geschichte mich dennoch nicht ganz packte. Irgendwie war manches etwas holprig. Es fehlte die richtige Spannung und die meisten Nebendarsteller blieben blass und langweilig. Ich kann leider nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 27.08.2018

ein trauriges Buch

Die Gesichter
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Pinch und sein Vater haben eine sehr schwierige Beziehung. Eine, in der viele Missverständnisse und falsche Vorstellungen vom andere herumgeistern. Der Vater ist berühmt und er kreist um sich selber, hatte ...

Pinch und sein Vater haben eine sehr schwierige Beziehung. Eine, in der viele Missverständnisse und falsche Vorstellungen vom andere herumgeistern. Der Vater ist berühmt und er kreist um sich selber, hatte nie Zeit für den Sohn oder erwartete von ihm Dinge, die dieser nicht erfüllen konnte. Pinch fühlte sich immer zurückgesetzt und nicht angenommen. Ein Buch, in welchem die Protas aneinander vorbeireden oder miteinander uneins sind. Eltern-Kind-Beziehungen sind oft schwierig. Davon handelt die Geschichte.
Das Cover ist sehr bunt und ich frage mich, warum man dieses für die Geschichte gewählt hat, denn die ist eher düster und dunkel und nicht hell oder farbenfroh.

Ich glaube, das Buch war nicht mein Fall, weil ich selber im Augenblick eher etwas Positives brauche. Man fragt sich, warum der Vater überhaupt ein Kind wollte und warum er trotz seiner Intelligenz nicht auf seinen Sohn zugehen kann oder will.

Selbst erwachsen ist Pinch immer das Kind, das nach der Liebe und Aufmerksamkeit des Vaters giert.

Veröffentlicht am 02.07.2018

solide

Die Charité: Hoffnung und Schicksal
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1831. Die Charité Berlin steht im Zentrum dieser Geschichte. Ähnlich wie die gleichnamige ARD-Serie sind Frauen – vor allem eine junge Pflegerin – im Mittelpunkt der Geschehnisse. Zum einen werden die ...

1831. Die Charité Berlin steht im Zentrum dieser Geschichte. Ähnlich wie die gleichnamige ARD-Serie sind Frauen – vor allem eine junge Pflegerin – im Mittelpunkt der Geschehnisse. Zum einen werden die gesellschaftlichen Verhältnisse beschrieben, in denen die Frauen noch wenig zu sagen hatten und auch beruflich nur den Herren in Weiß assistieren durften, in denen Ärzte sich nicht mit Krankenpflegerinnen einließen und umgekehrt, in denen eine Frau sich nicht so einfach scheiden lassen konnte, auch wenn die Ehe ein Fiasko war. Zum anderen ist es der medizinische Fortschritt, der Stück für Stück Einzug hielt und der ein Auf und Ab Erfuhr. Die Cholera ist in Berlin ausgebrochen und Ärzte und Pflegerinnen versuchen der Krankheit Einhalt zu gebieten.

Weil mich das Thema brennend interessierte, habe ich nach langer Abstinenz mal wieder ein Buch von Ulrike Schweikert gelesen. Es liest sich leicht und man merkt durchaus, dass die Autorin recherchiert hat und sich Mühe gibt, die damalige Zeit und ihre Menschen in diesem Roman einzufangen. Tatsächlich war mir die Handlung manchmal etwas zu vorhersehbar und irgendwie wurde ich mit den Frauen nicht richtig warm. Ich hatte mir wohl mehr persönliche Dramatik und Tiefe erwartet. Solide aber kein wirkliches Highlight für mich.