Katze, Lokalkolorit und Spannung
GlückskatzIn diesem Buch habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Die Katze auf dem Cover sieht aus wie einer meiner beiden geliebten Kater und der Klappentext ist einfach nur ansprechend, gerade für mich als ...
In diesem Buch habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Die Katze auf dem Cover sieht aus wie einer meiner beiden geliebten Kater und der Klappentext ist einfach nur ansprechend, gerade für mich als Exilbayerin.
Das Buch startet gleich dramatisch und spannend und legt ein recht rasantes Tempo vor. Das ge-fällt mir gut und so war ich auch gleich drin in der Geschichte. Und das, ohne die beiden Vorgänger zu kennen – sicherlich wäre es noch schöner, wenn man diese kennen würde, aber die Lektüre ist auch so ein Genuss.
Eigentlich mag ich keine sprechenden Tiere, aber hier ist es einfach nur wunderbar und witzig. Und ich kann mir zu gut vorstellen, dass es tatsächlich so ist – ertappe ich mich doch auch immer wie-der dabei, wie ich mit meinen beiden Stubentigern spreche und annehme, sie würden antworten. Auf Außenstehende wirkt das sicherlich genauso skurril, wie hier der Kommissar manchmal wirkt. Ich mag ihn, er ist einfach ein Original. Genauso wie seine Kollegen.
Die Ermittlerkatze, Frau Merkel, ist ebenfalls ein Original und einfach herrlich. Die Beschreibungen konnte ich mir so gut vorstellen und ich musste mehr als einmal nicht nur grinsen, sondern richtig lachen. Katzen können ja unheimlich penetrant sein oder nervig und manchmal auch einfach nur nett oder sie schlafen. Man merkt an den detailreichen, humorvollen Beschreibungen, dass der Autor Katzen ganz genau kennt.
Die Geschichte ist spannend und interessant und gleichzeitig auch unterhaltsam. Durch die wörtli-chen Reden im Dialekt und die Örtlichkeiten bietet der Roman auch viel Lokalkolorit.
Insgesamt ein Lesegenuss! Ich hoffe, dass es bald einen weiteren Roman mit der eigensinnigen Katze Frau Merkel gibt und werde inzwischen die ersten beiden Bände lesen.