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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2019

Tragisch

Blutritual
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Zwei vermisste Mädchen in der Vergangenheit, zwei vermisste junge Frauen in der Gegenwart. Wie hängt beides zusammen? Das treibt die Ermittler vom LKA sowie den Kommissar aus Berlin um, denn die eine Vermisste ...

Zwei vermisste Mädchen in der Vergangenheit, zwei vermisste junge Frauen in der Gegenwart. Wie hängt beides zusammen? Das treibt die Ermittler vom LKA sowie den Kommissar aus Berlin um, denn die eine Vermisste ist seine Tochter. Es geht tief in die Provinz und noch tiefer in die Vergangenheit. Es kommt Erschreckliches zu Tage und noch etliche Personen um. Auch das Ende tragisch. Bis dahin jede Menge Spannung und Mystisches - was dann gar nicht mehr so mystisch ist, denn für alles gibt es letztlich eine Erklärung. Das Buch ist für ein zügiges Lesetempo geschrieben. Macht Laune es zu lesen, mitzurätseln, die Lösung zu ahnen. Manchmal ist die Handlung etwas arg verkürzt, was zu leichten Irritationen führen kann. Insgesamt aber ein Buch, das für viel Lesevergnügen sorgt, auch wenn das Geschehen und das Ende schrecklich und tragisch sind.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Kurzweilig

Systemfehler
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In der Kürze liegt die Würze. Spannend und kurzweilig geschrieben. Ein Stück zum direkt Weglesen. Das Ende ein wenig zu schnell und plötzlich, was wohl dem Gedanken an die Fortsetzung geschuldet ist. Gute ...

In der Kürze liegt die Würze. Spannend und kurzweilig geschrieben. Ein Stück zum direkt Weglesen. Das Ende ein wenig zu schnell und plötzlich, was wohl dem Gedanken an die Fortsetzung geschuldet ist. Gute Darstellung der inneren Zerrissenheit von Niklas und Frederick. Der eine, der seine Krankheit nicht wahrhaben will - und wohl auch ein wenig vor der Verantwortung für seine Familie davonrennt. Der andere, der mit seinem belasteten Namen und der Neugier und teils auch den Vorbehalten der Kollegen nicht gut klarkommt. Und dann auch noch eine Stalkerin. Fortsetzung kann kommen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Happy End

Kein Erbe ohne Tod
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Eine eher ruhige Geschichte. Es gibt zwar zwei Tote und die Umstände, wie sie zu Tode kamen, sind auch nicht undramatisch, es geht aber nicht blutrünstig einher. Es kommt mehr auf die Charaktere der Handelnden ...

Eine eher ruhige Geschichte. Es gibt zwar zwei Tote und die Umstände, wie sie zu Tode kamen, sind auch nicht undramatisch, es geht aber nicht blutrünstig einher. Es kommt mehr auf die Charaktere der Handelnden an und die äußerst perfide Vorgehensweise der Aurelia, die wortwörtlich über Leichen geht. Das mit dem Verstecken des reichen Geschäftsmannes und Mäzen unter Obdachlosen ist nicht ganz glaubwürdig. Auch dass der Kommissar unter all den Obdachlosen gleich auf die richtigen Bezugspersonen stößt, ist nicht wirklich realistisch. Und dass der einen so wichtigen Hinweis, wie die Herrenschuhe, übersieht, kommt auch nicht wirklich überzeugend daher. Aber: die Geschichte ist sehr kurzweilig und spannend erzählt, die Abschnitte so gehalten, dass die Lesegeschwindigkeit stimmt. Die Charkatere sehr gut gezeichnet. Ein schönes Stück Urlaubslektüre mit viel Happy End.

Veröffentlicht am 02.03.2019

Kurzweilig

Schwarze Küste
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Ein kurzweiliges und spannendes Buch zugleich. Eine verzwickte und verwinkelte Geschichte, in der man schnell Sympathien und Antipathien entwickelt. Durch die kurz gehaltenen Kapitel kommt nie Langatmigkeit ...

Ein kurzweiliges und spannendes Buch zugleich. Eine verzwickte und verwinkelte Geschichte, in der man schnell Sympathien und Antipathien entwickelt. Durch die kurz gehaltenen Kapitel kommt nie Langatmigkeit oder Langeweile auf. Man kann das Buch in einem Rutsch weglesen. Dass die spanische Polizei dem deutschen Kommissar so ziemlich viel Mitsprache und Freiheit einräumt, mag man evtl. bezweifeln. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Da sich die Sache zwischen dem Kommissar und seiner Chefin nicht so richtig entwickelt hat, lässt die Vermutung zu, dass es Fortsetzungen geben wird. Wird ein Vergnügen sein, da mitzulesen. Lediglich, dass Linda so völlig ungeschoren davonkommt, ist ein kleiner Wermutstropfen.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Kurzweilig

Zerrissene Wahrheit
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Schreibstil und Figuren gefallen gut. Auch die menschlich allzu menschlichen Situationen, in die die Ermittler privat geraten. Schöner Spannungsbogen, der den Leser teils zur Lösung, teils in die Irre ...

Schreibstil und Figuren gefallen gut. Auch die menschlich allzu menschlichen Situationen, in die die Ermittler privat geraten. Schöner Spannungsbogen, der den Leser teils zur Lösung, teils in die Irre führt. Die Szenen sind so gehalten, dass ein gutes Lesetempo entsteht. Man kann in einem Rutsch durchlesen. Eine gute Story mit sympathischen Figuren, selbst wenn der eine oder andere mehr als Vollpfosten rüberkommt.