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Veröffentlicht am 17.10.2016

Ein solider Auftakt, der noch ausbaufähig ist

Zimt und weg
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"Zimt und weg - Die vertauschten Welten der Victoria King" von Dagmar Bach ist im Juli 2016 im Fischer Verlag erschienen und der Auftakt einer Trilogie rund um Victoria King.

Victoria, eigentlich ein ...

"Zimt und weg - Die vertauschten Welten der Victoria King" von Dagmar Bach ist im Juli 2016 im Fischer Verlag erschienen und der Auftakt einer Trilogie rund um Victoria King.

Victoria, eigentlich ein ganz normales Mädchen, das gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter in einem Haus lebt, das auch zeitgleich eine Frühstückspension beinhaltet. Doch ganz so normal ist sie doch nicht. Denn sie kann Zeitsprünge machen, aber nicht geplant. Sie taucht plötzlich an anderen Orten auf, ohne zu wissen, wo sie genau ist. Und wer ist für sie dann in ihrer Welt? Das Chaos nimmt seinen Lauf und Victoria steckt mitten drin.


Mich hat die Idee angesprochen, die Parallelwelt und das Körpertauschen. Und genau das bekommt man hier, auch wenn es meiner Meinung nach anfangs doch noch zu kurz kommt und dann alles von den Schwärmereien etc. überlagert wird. Gut fand ich die Logbucheinträge über die Zeitsprünge die Victoria macht, dort bringt sie ihre Gedanken mit ein. Aber alles in allem hätte es ausführlicher sein können, mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt, auch wenn man natürlich nicht außer Acht lassen kann, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Doch die Informationen über die Parallelwelt und den Wechsel waren mir einfach zu wenig und ich hätte gerne mehr erfahren, aber ich denke das kommt noch in den Folgebänden. Den Charakteren fehlte auch ein wenig an Tiefe, für mich waren sie alle ein wenig oberflächlich und plump und ich konnte mich nicht so gut hineinfühlen. Die Mutter und die Tante fand ich aber toll, so wie sie waren.


Ein solider Auftakt und ich wünsche mir für die Fortsetzung ein bisschen mehr Informationen über die Parallelwelt und das Springen.

Veröffentlicht am 05.10.2016

Ein Buch über ein immer aktuelles Thema..

Die Tage, die ich dir verspreche
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„Die Tage, die ich dir vespreche“ von Lily Oliver ist im September 2016 im Verlag Knaur erschienen.



Gwen darf leben! Denn sie hat ein neues Herz bekommen und kann dank der Herztransplantation weiter ...



„Die Tage, die ich dir vespreche“ von Lily Oliver ist im September 2016 im Verlag Knaur erschienen.



Gwen darf leben! Denn sie hat ein neues Herz bekommen und kann dank der Herztransplantation weiter leben. Doch Gwen ist verzweifelt, denn sie hat immense Schuldgefühle. Schuldgefühle, dem Menschen gegenüber, der für sie gestorben ist. Schuldgefühle, den Angehörigen gegenüber. Damit kann sie einfach nicht leben und fasst einen verrückten Plan: Sie will ihr Herz verschenken und dafür einem anderen Menschen die Hoffnung geben, noch Jahre zu überleben. Noah, ein Moderator des „Herzforums“, ist ihr Auserwählter. Doch dieser hält das alles für einen schlechten Scherz. Bis Gwen plötzlich vor ihm steht und er erkennt, das sie es ernst meint.



Der Klappentext und das Cover finde ich schon sehr ansprechend und das war auch ein Grund warum ich dieses Buch in die Hand genommen habe. Die Geschichte wird aus Gwen’s Perspektive erzählt, die sich mit Noah’s Perspektive abwechselt. So bekommt man einen tiefen Einblick in Gwen’s Verzweiflung, Angst und noch so viel mehr und in Noah’s Leben und Gedanken. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten Gwen und ihre Art, ihre Entscheidungen und ihre Gedanken zu verstehen. Mir war unklar, warum sie nicht ein wenig dankbar für das Geschenk sein kann, dass sie doch bekommen hat. Und warum niemand etwas von ihren Gefühlen und Gedanken gemerkt hat, denn sie hat eine Familie, die sie liebt. Doch es blieb zu viel ungesagt und so hat die Geschichte ihren Lauf genommen. Gut fand ich die Erklärungen zum Thema Transplantation, da es nicht zu trocken war und es allgemein auf das Thema Organspende, was ja in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema ist, hinweist.

Gefallen haben mir auch die Forumsbeiträge über jedem Kapitel, da ich so besser an das Thema heran gekommen bin.

Die Geschichte hat sich auch schnell und leicht lesen lassen, doch für mich hat sich dann alles zu schnell entwickelt und erst zum Ende hin wurde es wieder besser.



Alles in allem eine berührende Geschichte über ein brandaktuelles Thema, das sich viel mehr Menschen zu Herzen nehmen sollten!

Veröffentlicht am 05.10.2016

Nicht so gruselig wie erwartet, aber dennoch echt gut

Sunshine Girl - Die Heimsuchung (Sunshine Girl 1)
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„Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie mit Alyssa Sheinmel ist der erste Band der Reihe rund um Sunshine.

Als ihre Mutter eine neue Stelle angeboten bekommt, zieht Sunshine mit ihrer Mutter ...



„Sunshine Girl – Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie mit Alyssa Sheinmel ist der erste Band der Reihe rund um Sunshine.

Als ihre Mutter eine neue Stelle angeboten bekommt, zieht Sunshine mit ihrer Mutter vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Kat nicht ihre leibliche Mutter ist, verbindet die beiden ein enges Band, denn sie ist ihre Vertraute und beste Freundin. Doch im neuen Haus geht etwas vor sich und Sunshine und ihre Mum leben sie auseinander. Doch niemand glaubt ihr, auch nicht ihre Schulfreundin aus Texas. Dann macht sie eine Entdeckung und Sunshine erkennt, das noch mehr dahinter steckt.



Die Geschichte rund um Sunshine lässt sich schnell und auch angenehm lesen, aber konnte mich leider nicht von Anfang an fesseln. Interessant fand ich es und auch mit der Zeit wurde meine Neugier, was es mit den „Geistern“ auf sich hat, immer größer. Doch mir hat ein wenig die Gruselstimmung gefehlt, denn die hatte ich bei dem Klappentext schon erwartet. Doch es ist mal eine etwas andere Geschichte, die durchaus ihre Vorzüge hat, wenn auch anders als gedacht. Sunshine ist Einzelgängerin und einfach anders als die Menschen um sie herum. Und das hat mir gut gefallen, da sie eben nicht perfekt ist. Es gibt auch immer wieder spannende Momente, die mich fesseln konnten, doch das offene Ende dieses ersten Teils lässt den Leser mit sehr vielen Fragen zurück.



Wer hier ein Gruselbuch sucht, ist meiner Ansicht nach nicht richtig, aber eine interessante, spannende Geschichte über Geister findet man hier schon!

Veröffentlicht am 30.09.2016

Ein schönes Kinderbuch, mit tollen Illustrationen

Eddy Stone und der Pirat in der Badewanne
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„Eddy Stone und der Pirat in der Badewanne“ von Simon Cherry ist im September 2016 im Baumhaus Verlag erschienen.


Eddy Stone verbringt die Ferien bei seiner Großmutter, denn seine Eltern habe keine ...



„Eddy Stone und der Pirat in der Badewanne“ von Simon Cherry ist im September 2016 im Baumhaus Verlag erschienen.


Eddy Stone verbringt die Ferien bei seiner Großmutter, denn seine Eltern habe keine Zeit für ihn. Dort ist es sterbenslangweilig und Freunde findet er auch keine. Doch eines Morgens hört er Lärm und findet im Badezimmer einen Piraten in der Badewanne! Der Fiese Miese Olle McScholle ist tatsächlich und zusammen mit der Crew stechen sie in See auf Schatzsuche. Doch leider läuft nicht alles wie geplant und die 4 erleben spannende Abenteuer.



Mich hat ja das Cover angesprochen, denn es passt perfekt zum Titel und hat mich gleich mal zum Lachen gebracht. Anfangs habe ich kurz gebraucht, bis ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnt habe, denn es gibt viele Aufzählungen und das stört mich immer ein bisschen. Dennoch ist es sehr leicht zu lesen und deswegen auch für Kinder geeignet. Manches Mal gab es ein paar Wörter/Sätze, die nicht unbedingt in ein Kinderbuch gehören, aber es gibt so viel tolle Illustrationen und Beschreibungen, dass man meint, man ist auf dem Schiff und der Schatzsuche dabei! Mich hat es gut unterhalten, ich habe gelacht und durch die vielen Schauplätze auch einiges erlebt.



Ein schönes Kinderbuch, das ich aber nicht zu kleinen Kindern empfehlen würde.

Veröffentlicht am 30.09.2016

Der Tod 3.0.

Deathbook
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„Deathbook“ von Andreas Winkelmann ist im Jahr 2013 im Argon Verlag als Hörbuchausgabe erschienen und wird von Simon Jäger gesprochen.



Der Tod 3.0. Das liest Andreas Winkelmann im Skript, das seine ...



„Deathbook“ von Andreas Winkelmann ist im Jahr 2013 im Argon Verlag als Hörbuchausgabe erschienen und wird von Simon Jäger gesprochen.



Der Tod 3.0. Das liest Andreas Winkelmann im Skript, das seine Nichte Kathi ihrem Lehrer gegeben hat. Kathi, die tot ist. Kathi, die von einem Zug überrollt wurde. Kathi, die Selbstmord begannen haben soll. Doch Andreas Winkelmann kann das nicht glauben, denn Kathi war ein fröhlicher Mensch und auch Kathi’s Lehrerin hat ihre Zweifel. Und dann kommt der Schriftsteller Andreas Winkelmann auf eine Spur, ein Spur zum Tod. Denn das Deathbook sucht sich seine Mitglieder und jedes dieser Mitglieder muss seinen Preis zahlen…



Meine Schwester hat mir das Hörbuch ausgeliehen, da ich mal wieder etwas anderes hören wollte, als nur Fantasy oder Liebesromane. Ich mag Simon Jäger, wobei ich fast sagen muss, dass er für mich nicht ganz gepasst hat, jedenfalls anfangs. Diese Geschichte ist aus der Sicht des Autors und er deckt Dinge auf, die man sich als Mensch gar nicht vorstellen möchte! An sich ist die Geschichte auch stimmig und spannend, aber für mich waren es ein paar zu viele Zufälle, Andreas hat einfach zu viel Glück. Toll, fand ich die Hintergründe und das intensiv auf das Thema Computer, Internet und eben wie wir überwacht werden können, eingegangen wird. Mir hat es gefallen und es hat mich gut unterhalten. Auch die Nebencharakterin Manuela, Kriminalermittler in Ausbildung, hat gut in die Geschichte gepasst und es perfekt ergänzt.



Ich fand das Hörbuch gut und für mich war es unterhaltsam und auch spannend, wenn auch nicht durchgehend.