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Veröffentlicht am 16.04.2019

Traumhaftes La Gomera - ich bin verliebt in diesen Ort! Trotz einiger Fehler absolut lesenswert!

Der Wind nimmt uns mit
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe mich direkt in das Cover und den Klappentext verliebt. Ich kannte die Bücher der Autorin bisher nur vom Sehen.

Cover:
Ich finde das Cover großartig! ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe mich direkt in das Cover und den Klappentext verliebt. Ich kannte die Bücher der Autorin bisher nur vom Sehen.

Cover:
Ich finde das Cover großartig! Ich mag es, wenn Bücher von Autoren zusammenpassen. Der hohe Rotanteil lässt mich gleich an einen paradiesischen Ort denken. Die Wasserfarben-Optik und der leinenhafte Bucheinband passen super dazu. Ich liebe es, das Buch in der Hand zu halten!

Inhalt:
Reisebloggerin Maya hat sich als Ziel gesetzt, 52 Länder in 52 Wochen zu entdecken. Sie hat bisher schon vieles gesehen und viele Länder bereist, aber an einen Ort möchte sie auf gar keinen Fall, nach La Gomera. Dort wohnt nämlich ihre Adoptivmutter, die sie jahrelang belogen hat bezüglich ihrer Herkunft. Als sie jedoch nach einem One-Night-Stand schwanger wird und Tobi ausgerechnet auf der kanarischen Insel auftaucht, muss Maya gegen ihren Vorsatz verstoßen…

Handlung und Thematik:
Gleich am Anfang wurde ich schon total von der Handlung gefesselt. Mir gefällt der Aufbau des Buches super gut. Die Handlung teilt sich in zwei Zeitebenen, die später zusammenführen. Dadurch erhält man teilweise verschiedene Perspektiven auf handelnde Personen, was Raum für Spekulationen lässt. Besonders gefällt mir das Urlaubsgefühl und der Wunsch La Gomera zu bereisen, welche die Autorin in mir durch das Buch herbeigeführt hat. Auch die Bedeutung von Familie spielt eine große Rolle. Katharina Herzog hat super dargestellt, wie wichtig Kommunikation in Beziehungen und Familien ist.

Charaktere:
Maya mochte ich gleich zu Beginn, da sie eher eine rebellische junge Frau ist, die jedoch durch das Ereignis im Krankenhaus damals psychisch etwas aus den Fugen geraten ist. Man merkt ihr an, dass sie auf der Flucht ist und nicht immer die klügsten Entscheidungen trifft. Dennoch gefällt mir ihre oft trotzige Art sehr gut.
Bei Karoline war ich mir lange nicht sicher, da ihr früheres Ich sehr sympathisch war, sie in der Gegenwart jedoch nicht so viel vorkam das ich mir früh ein Bild machen konnte.
Mein Lieblingscharakter war jedoch Lasse. Er war gleich zu Beginn sehr cool, bodenständig und offen. Ich liebe seine direkte Art.
Kathi gefiel mir am Anfang sehr gut mit ihren Glückskeksweisheiten, leider verlor sich das ziemlich schnell…

Schreibstil:
Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich dadurch super schnell lesen. Trotzdem fand ich den Aufbau sehr interessant und die Autorin rief in mir eine wahre Urlaubssehnsucht hervor. Ich habe nun viele Bilder von La Gomera im Kopf, die ich gerne mit der Realität abgleichen möchte. Es gab viele Szenen und Vorfälle, bei denen ich Schmunzeln musste. Auch wenn sich im Buch einige Fehler befinden (z.B. Namensverwechslung oder Jahreszahlfehler) war es für mich sehr angenehm zu lesen. Mir gefiel die Aufteilung in Mayas Gegenwart und Karolines Vergangenheit sehr gut. Auch wenn man spätestens ab der Hälfte wusste, wie das Buch vermutlich enden wird, war es dennoch immer interessant zu lesen. Besonders gut gefielen mir am Anfang Kathis Glückskeksweisheiten, die jedoch später nicht mehr so vorkamen. Mein allerliebster Lieblingssatz war jedoch: „Es ist nicht die Blutsverwandtschaft, die Menschen zu einer Familie macht, sondern die Liebe“.

Persönliche Gesamtbewertung:
Wer über ein paar Fehler hinwegsehen kann, wird mit diesem wunderschönen Buch über den wundervollen Ort La Gomera sehr glücklich werden. Eine wunderschöne Familiengeschichte die zeigt, dass Familie jeder sein kann. Von mir gibt’s eine Urlaubs-Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 29.03.2019

Mystisches Irland, verrückte Menschen und ein Mädchen das bei Null anfangen muss

Blackwood
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz spannend, aber vor allem das Cover hat mich magisch angezogen.

Cover:
Das bunte Cover mit der Libelle ist mir gleich ins Auge ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz spannend, aber vor allem das Cover hat mich magisch angezogen.

Cover:
Das bunte Cover mit der Libelle ist mir gleich ins Auge gesprungen. Ich mag das Verspielte und Fröhliche, das das Cover vermittelt.

Inhalt:
Gesines Leben ändert sich radikal, als ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie zieht zu ihrer Tante in ein anderes Land und muss feststellen, dass sich die Leutchen für sie merkwürdig verhalten. Sie hat niemanden, mit dem sie über ihre Probleme in Blackwood reden kann, bis sie eines Tages ein Brief von ihr selbst erreicht. Wird sie sich selbst heraushelfen? Was will der unverschämt gutaussehende und reiche Arian Marry von ihr und gibt es die mystischen Wesen von denen man sich in Irland erzählt wirklich?

Handlung und Thematik:
Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, das bei Null anfangen muss. Die Autorin hat wunderbar beschrieben, dass es schwer ist, komplett neu anzufangen. Schwierige Menschen in Kombination mit den Eigenarten eines anderen Landes, das noch dazu so besonders ist wie Irland… Auch wenn ich mir stellenweise noch mehr mystische Geschichten von Irland gewünscht hätte, hat mich die Handlung wirklich von Anfang bis Ende gefesselt. Auch die Fantasy-Elemente haben mir gut gefallen.

Charaktere:
Ge hat es wirklich nicht leicht. Ihr Umzug und ihr neues Leben war gut nachzuvollziehen und ich konnte gleich wunderbar mit ihr mitfühlen. Sie war mir gleich sehr sympathisch und ihre Gedanken und Gefühle wurden gut beschrieben.
Mimi fand ich total witzig und liebenswert. Man merkte ihre Unsicherheit, aber sie hat es gut gemeistert.
Arian und Sam konnte ich beide gut leiden und ich fand es passend, wie sie mit Ge interagiert haben.

Schreibstil:
Ich habe mich schnell in den Schreibstil von Britta Sabbag verliebt. Das Buch war recht einfach geschrieben, aber es wurde nicht langweilig. Die Seiten flogen nur so dahin und auch das Ende fand ich gut. Sie konnte die Magie von Irland gut rüberbringen, wenn ich mir auch im Nachhinein noch ein bisschen mehr davon gewünscht hätte. Die Kapitel waren super aufgeteilt, sie waren nicht zu kurz. Die Libellen, die immer mal wieder zwischendrin waren, haben mich auch gut gefallen, da sie super zur Geschichte gepasst haben. Besonders die Gegendbeschreibungen haben mich fasziniert, ich konnte mir Irland und das kleine Städtchen Blackwood sehr gut vorstellen. Durch die Ich-Perspektive von Ge konnte man sich richtig gut in sie hineinversetzen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Eine schöne Geschichte für alle Irland- und Jugendbuch-Fans. Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und habe das Buch richtig genossen. Die Story war mitreißend und interessant und ich kann das Buch wirklich empfehlen

Veröffentlicht am 24.03.2019

Viele leckere und relativ einfache Käsekuchen- und Cheesecake-Rezepte

Käsekuchen & Cheesecakes. Rezepte mit Frischkäse oder Quark
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Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich habe das Buch durch Zufall in der Vorschau der Neuerscheinungen bei Randomhouse gesehen und da mein Verlobter Käsekuchen liebt, wollte ich mich gerne darin versuchen. Ich ...

Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich habe das Buch durch Zufall in der Vorschau der Neuerscheinungen bei Randomhouse gesehen und da mein Verlobter Käsekuchen liebt, wollte ich mich gerne darin versuchen. Ich würde mich eher als Backanfänger bezeichnen, da meine Kuchen immer schmecken, aber nie gut aussehen… Dafür müsste ich vielleicht öfter Backen.

Cover:
Das Cover zeigt einen super lecker aussehenden Mini-Cheesecake, der sofort super Lust auf Kuchen macht. Gut finde ich, dass sowohl Käsekuchen als auch Cheesecakes erwähnt werden im Titel.

Inhalt/Vielfalt der Rezepte:
Das Buch ist aufgeteilt in die Rubriken „I love – the perfect – Cheesecake“, Klassiker, Frucht, Schokolade, Spielereien und Register, damit man die enthaltenen Rezepte schneller findet. Die erste Rubrik enthält Hinweise zu den Zubereitungsschritten, der Grundausstattung, der Haltbarkeit und Cheesecake-Sonderformen. Bei meinem ersten Cheesecake habe ich diese überblättert und gleich losgelegt. Es stellte sich heraus, dass es für Anfänger wichtig ist, diese Schritte (zumindest grob) durchzulesen. Die Klassiker-Rubrik beginnt dann gleich mit klassischen Rezepten, nicht nur der New York Cheesecake ist hier zu finden, auch z.B. der russische Zupfkuchen oder Käsekuchen vom Blech. Unter der Frucht-Rubrik findet man Rezepte mit viel frischem Obst, z.B. der Strawberry Cheesecake. In der Schoko-Rubrik sind unter anderem ein Brownie-Rezept oder ein Tarteletts-Rezept enthalten. Die letzte Rezeptrubrik ist etwas ganz Besonderes. Hier findet man Törtchen, Gugelhupf und sogar Eis-Käsekuchen-Rezepte. Es dürfte in diesem Buch wirklich für jeden was dabei sein (außer für Leute die abnehmen wollen…).

Rezeptaufbau:
Das Rezept geht immer einher mit dem Bild, das gleich zeigt, auf was man sich freuen kann. Auf der jeweils anderen Seite befindet sich das Rezept selbst. Direkt unter dem Titel befindet sich gleich die Zubereitungsdauer, sowie die Geh-, die Kühl- und die Backzeit. Somit weiß man gleich zu Beginn, wie lange man beschäftigt ist. Die Zeiten passen sogar ganz gut. Dann findet man die Menge (z.B. für ein tiefes Backblech) und die benötigten Zutaten. Die Zutaten sind unterteilt in Boden und Füllung, sowie ggf. fürs Topping. Falls zusätzlich Mehl oder Kakao fürs Backbleck benötigt wird, steht das auch dabei. Dann folgen gleich die Zubereitungsschritte. Manchmal enthält das Rezept auch noch Tipps.

Verwendete Zutaten:
Ich konnte bisher noch keine Zutat entdecken, die nicht in einem gut sortierten Supermarkt zu erhalten ist. Die häufigste zu verwendende Zutat dürfte entweder Quark oder Doppelrahm-Frischkäse sein. Das Mehl ist meist nicht genauer spezifiziert, ich habe Dinkelmehl verwendet, das funktioniert wunderbar! Alles ist super einfach zu verwenden und ich hatte damit keine Probleme.

Zubereitungs- und Backschritte:
Die Schritte sind alle super einfach erklärt und gut nachzuvollziehen. Trotzdem muss man unbedingt die in der ersten Rubrik beschriebenen Grundlagen kennen, denn ansonsten gelingt der Kuchen vielleicht nicht (weil man z.B. ständig zwischendurch den Ofen aufmacht… Schande über mich). Auch stehen da z.B. nützliche Tipps wie z.B. es wird mit Unter- und Oberhitze gebacken. Ich musste keine Annahmen treffen, sondern fand alles was ich brauchte im Buch.

Meine Meinung:
Ich habe nun 4 der Rezepte ausprobiert (eins davon zweimal, da ich beim ersten Versuch etwas gescheitert bin) und muss sagen, ich bin begeistert! Mein besonderer Liebling ist ein Rezept, bei dem ich anfangs skeptisch war: Der klassische Käsekuchen vom Blech. Das Rezept ist mit Hefeteig und ich hatte Angst, dass ich es vermassle, aber der Kuchen ist nicht nur superlecker sondern auch idotensicher Ich bin mit meiner Testerei noch nicht am Ende, aber ich vermute den Käsekuchen vom Blech wird es am öftesten geben…

Fazit:
Absolute Empfehlung für alle Käsekuchenfans und diejenigen die es werden wollen
Alle notwendigen Grundlagen (auch für relative Backanfänger) sind enthalten, nur Zutaten die man so gut wie überall erhält und einfache Rezepte. Ich bin begeistert!
PS: Während des Backens nicht den Ofen immer wieder öffnen (das mag der Kuchen nicht)…

Veröffentlicht am 24.03.2019

Ein absoluter Page-Turner. Beide Handlungsstränge super spannend!

Sündenkammer: Thriller
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich kannte bereits zwei Bücher der Autorin und war auf ihr neustes Werk gespannt. Da ich noch keinen der Zons-Thriller kannte, hoffte ich, dass ich auch ohne ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich kannte bereits zwei Bücher der Autorin und war auf ihr neustes Werk gespannt. Da ich noch keinen der Zons-Thriller kannte, hoffte ich, dass ich auch ohne Vorkenntnisse gut in das Buch hineinkomme.

Cover:
Man erkennt auf den ersten Blick, dass es sich um einen Thriller handelt. Der brennende Schlüssel und die rote Schrift machen das Cover sehr auffällig. Es passt von Stil her gut zu den anderen Büchern der Autorin.

Inhalt:
Gegenwart: Als Oliver Bergmann eines morgens zu einem Scheiterhaufen zitiert wird, rechnet er damit, dass sein neuester Fall mit Hexenverbrennungen zu tun hat. Dass die Tote rotes Haar hatte, bestärkte ihn in dieser Annahme. Als er jedoch ein Päckchen mit einer Nachricht bekommt, erfährt er, dass der Serienmörder Sünder erretten will.
Zons 1500: Balthasar ist Novize im Franziskaner Kloster. Es passieren eigenartige Dinge und ein Buch spielt dabei scheinbar eine Rolle. Auch auf dem Friedhof passiert seltsames, als ein für den Geist eines Totengräbers gehaltener Knabe tot aufgefunden wird. Was ist nur in Zons los? Warum schweigen die Mönche?

Handlung und Thematik:
Wieder ein Buch von Catherine Shepherd, das von Anfang bis Ende durchgehend spannend ist (so bin ich es von ihr gewohnt). In der Zons-Thriller-Reihe ist es üblich, dass sie zwei Handlungsstränge besitzen, den der Gegenwart und den von Zons im Jahre 1500. Obwohl ich noch keinen Vorgängerband kannte, habe ich gleich super reingefunden. Beide Handlungsstränge waren logisch aufgebaut und spannend. Leider war es zu schnell vorbei. Die Autorin hat gezeigt, dass das Bestrafen von Sünden auch übertrieben werden kann.

Charaktere:
In der Gegenwart war mir Oliver gleich super sympathisch. Seine Herangehensweise hat mir gefallen und auch, dass er keine Alleingänge unternommen hat.
Im Mittelalter hat mir zwar Bastian, Mitglied der Stadtwache, auch gut gefallen, aber mein Liebling war Balthasar. Seine Tugendhaftigkeit fand ich irgendwie süß. Er wirkte super realistisch.

Schreibstil:
Catherine Shepherds Bücher wirken immer super realistisch. Bei ihren Beschreibungen bekommt man Gänsehaut. Auch dieses Buch enthielt wieder ausschließlich Spannung und immer wieder Überraschungen. Ich konnte das Buch kaum weglegen, da die Kapitel fast überwiegend mit Cliffhanger endeten. Die beiden Handlungsstränge waren logisch aufgebaut und jeder für sich spannend. Auch war super, dass die Handlungsstränge ab und an miteinander verwoben wurden. Die Kapitel enthielten immer eine Überschrift, damit man gleich weiß, in welcher Zeit man unterwegs ist. Der gezeichnete Stadtplan am Anfang des Buches half, dass man sich Zons im Jahre 1500 besser vorstellen konnte.

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolute Leseempfehlung für Thriller-Fans! Man muss die anderen Zons-Bände nicht kennen, es eignet sich auch super für Quereinsteiger. Die zwei Handlungsstränge (Gegenwart und Mittelalter) waren beide super spannend und mitreißend. Sind wir nicht alle Sünder?!

Veröffentlicht am 24.03.2019

Spannende Kreuzfahrt des Todes

Passagier 23
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich bin Sebastian Fitzek-Fan und ich will meine Wissenslücken füllen

Cover:
Ich besitze die „20 Jahre Lübbe Audio“ Edition und diese finde ich ganz ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich bin Sebastian Fitzek-Fan und ich will meine Wissenslücken füllen

Cover:
Ich besitze die „20 Jahre Lübbe Audio“ Edition und diese finde ich ganz großartig. Das silberne Cover wirkt richtig edel und besonders. Das abgebildete Schiff deutet schon auf ein Hochsee-Abenteuer hin. Der Schuber ist sehr stabil, einzig und allein die Papiereinleger mit den CDs finde ich nicht so schön…

Inhalt:
Jährlich verschwinden durchschnittlich 23 Personen auf einer Kreuzfahrt. Normalerweise tauchen diese dann auch nicht mehr auf, bis eines Tages ein junges Mädchen 8 Wochen nach ihrem Verschwinden wieder auftaucht. Martin Schwartz wird in diesen Fall hineingezogen. Er fühlt eine Verbundenheit zu den Opfern, da er 5 Jahre zuvor seine Frau und ihren gemeinsamen Sohn auf dem gleichen Weg verloren hat.

Handlung und Thematik:
Das Hörbuch begann super spannend und konnte diese Spannung auch bis zum Schluss aufrechterhalten. Auch wenn manche Punkte ein wenig unglaubwürdig erscheinen, so hat mir der Thriller doch sehr gut gefallen. Mit einer überraschenden Wende nahm das Hörbuch zum Schluss nochmal richtig Fahrt auf. Krass finde ich, dass die Vertuschungsaktionen der Reederei der Wirklichkeit entsprechen. Sebastian Fitzek behandelt hier ein Thema das immer noch hochaktuell ist.

Charaktere:
Martin Schwartz war mir schnell sympathisch, auch wenn er sich ein bisschen lebensmüde verhält und sehr abgestumpft ist. Der Autor hat gut rübergebracht, dass er sehr unter dem Verlust seiner Frau und seines Sohnes leidet.
Die restlichen Charaktere lasse ich jetzt aus Spoiler-Gründen weg.

Sprecher:
Simon Jäger ist aus den Sebastian Fitzek-Hörbüchern gar nicht mehr wegzudenken. Der Einsatz seiner Stimme ist einfach perfekt. Es machte Spaß ihm zuzuhören und er war immer gut zu verstehen. Ich freue mich immer wieder sehr, wenn ein Hörbuch durch ihn gesprochen wird.

Persönliche Gesamtbewertung:
Spannender Thriller, der stellenweise aber ein bisschen konstruiert wirkt. Der perfekte Sprecher und das überraschende Ende machen es aber wieder wett. Hörempfehlung für Thriller-Fans.