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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2019

Leider nicht so gut wie andere "MacAlister" Romane

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
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Da ich es liebe den ersten Band von Buch - Reihen zu lesen und ich die anderen Reihen der Autorin mag, habe ich mich sehr auf diesen Auftakt zur "Dragon Hunter Diaries Reihe" gefreut. Leider hat mir "Drachen ...

Da ich es liebe den ersten Band von Buch - Reihen zu lesen und ich die anderen Reihen der Autorin mag, habe ich mich sehr auf diesen Auftakt zur "Dragon Hunter Diaries Reihe" gefreut. Leider hat mir "Drachen bevorzugt" nicht so gut gefallen wie andere Bücher von Katie MacAlister, die ich gelesen habe.

Zuerst einmal fand ich den Begriff "Drachenjäger" sehr irreführend, da das für mich nach jemandem klingt, der Drachen jagt und nicht nach einer Person, die sowohl Drache als auch Dämon ist und gleichzeitig Dämonen jagt. Ich hätte mich vielleicht sogar eher mit dem Begriff "Jägerdrache" anfreunden können. Überhaupt konnte mich diese neue "Spezies", die die Autorin hier erfindet, nicht so begeistern wie ihre anderen "Erfindungen".
Veronica, die weibliche Hauptfigur, ist eine Mathelehrerin mit einer Zwangstörung sowie der Angst vor Schmutz bzw. Bakterien, weshalb ich mich schon auf viele lustige Szenen in diesem Zusammenhang gefreut habe. Doch leider kam zu diesen Themen kaum etwas, so wurde Veronicas Beruf nur am Rande erwähnt und ihre Phobie hat ganz plötzlich keine Macht mehr über sie. Dadurch war der Roman nur halb so witzig, wie ich erwartet habe und mir hat das gewisse Etwas gefehlt, das Katie MacAlisters andere Bücher so gut macht.

Alles in allem habe ich das Buch, trotz der Mängel, gerne gelesen! Es gibt sympathische Charaktere, ein chaotisches Liebespaar, eine schräge Fantasygeschichte und das alles schön erzählt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.05.2019

Nichts Außergewöhnliches

Geh doch ... deine Welt zu Fuß entdecken
2

Das kreative Eintragbuch "Geh doch ... deine Welt zu Fuß entdecken", das am 14. Mai 2018 im Groh Verlag erschienen ist, soll uns, wie man am Titel sieht, dazu bringen unsere Umgebung zu Fuß zu erkunden ...

Das kreative Eintragbuch "Geh doch ... deine Welt zu Fuß entdecken", das am 14. Mai 2018 im Groh Verlag erschienen ist, soll uns, wie man am Titel sieht, dazu bringen unsere Umgebung zu Fuß zu erkunden und nicht immer an Allem vorbei zu hetzen.
Das Buch erinnert uns daran, dass man nicht immer gleich weit reisen muss, um Neues zu entdecken, denn oft sind direkt vor unserer Nase viele interessante Dinge zu finden. Es hat mir gut gefallen, dass dieses Buch mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass es in der eigenen Stadt bzw dem Umland Vieles zu entdecken gibt, was wir im Alltag oft übersehen, andererseits braucht man eigentlich kein Buch, um spazieren zu gehen oder Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen.

In dem Eintragbuch gibt es Zitate, Mandalas zum Ausmalen, Rezepte für Getränke, sowie viele Aufgaben und Anregungen zu Spaziergängen und Ausflügen. Doch ein Großteil der Seiten ist leer, um dort Eindrücke zu den Erkundungen bzw Touren einzutragen, als Platz für Kreatives oder um gepresste Blüten und Blätter, die man gesammelt hat, einzukleben. Außerdem werden einige Aufgaben in jeder Jahreszeit wiederholt.
Auch wenn ich die Ideen im Buch schön finde, denke ich, dass man etwas Ähnliches in einem normalen Notizbuch sehr viel freier gestalten kann. Dort kann man sich die Seiten selbst einteilen und muss sich an keine Vorgaben halten. Man muss auch kein reines "Ausflugsbuch" daraus machen, sondern kann auch einfach das, was man erlebt hat oder einen interessiert, in diesem Notizbuch, dem Kalender oder Bullet Journal festhalten.

Auch wenn das Eintragbuch eine nette Idee ist und ein schönes Geschenk abgibt, finde ich 14,99 € zu teuer für viele leere Seiten und würde stattdessen eher ein Notizbuch oder Bullet Journal nutzen.

Veröffentlicht am 09.04.2019

Erfrischend neue Jugendbuch - Fantasy

Saligia
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Der Roman "Saligia: Spiel der Todsünden" ist das zweite Jugendbuch der Autorin Swantje Oppermann. Ihr Debütroman "Blindes Misstrauen", ein Jugend-SciFi-Thriller erschien 2016 in dem Ebook-Verlag Dotbooks, ...

Der Roman "Saligia: Spiel der Todsünden" ist das zweite Jugendbuch der Autorin Swantje Oppermann. Ihr Debütroman "Blindes Misstrauen", ein Jugend-SciFi-Thriller erschien 2016 in dem Ebook-Verlag Dotbooks, leider ist es kaum noch erhältlich, obwohl es für einen Buchpreis nominiert war.

In "Saligia" hat das Mädchen Keira, das zu Beginn der Geschichte auf eine normale Schule in England geht, mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, als die meisten Jugendlichen. Sie ist ständig wütend und kann diese Wut auch auf andere Menschen "projizieren". Ein mysteriöser Mann, der mehr über Keira zu wissen scheint, als sie selbst, erzählt ihr, dass es Andere wie sie gibt und eine besondere Schule, in der diese Saligia lernen ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch kaum in der Schule angekommen, stolpert Keira über Geheimnisse, die eine verschwundene Mitschülerin betreffen und erfährt die Wahrheit über ihre Gabe, ihren Fluch!

Der schöne Schreibstil von Swantje Oppermann hat dafür gesorgt, dass die Seiten nur so flogen, was zwar für die Autorin spricht, doch da der Roman, meines Empfindens nach, leider ein wenig kurz ist, war die Geschichte auch sehr schnell vorbei. Durch die detailliert beschriebenen Szenen, bis auf wenige Ausnahmen aus der Sicht von Keira, in der dritten Person, erzählt, konnte ich mich gut in die Protagonistin und die Handlung des Romans hineinversetzen. Ein paar kurze Kapitel sind aus der Sicht von Elliot, dem Mann, der Keira gefunden und zur Schule für Saligia gebracht hat, geschrieben. Die Nebenfiguren haben mich durchweg fasziniert, vor allem die Schulleiterin war für mich anfangs nicht leicht zu durchschauen, leider erfährt man aber nur über Elliot mehr. Überhaupt gibt das Buch dem Leser nur wenige Hintergrundinformationen, denn weder über Keira's Leben vor der Geschichte, noch über ihren Alltag im Internat erfährt man viel und auch ihre Mitschüler lernt man größtenteils nur oberflächlich kennen. Man merkt, dass ganz klar die Handlung im Mittelpunkt des Romans steht, möglicherweise weil die Autorin aus der Filmbranche kommt. Außerdem bleiben am Ende einige wichtige Fragen unbeantwortet, weshalb mich das Buch etwas unbefriedigt zurücklies.

Zusammengefasst ist "Saligia" ein interessanter Jugend-Fantasy-Roman mit einem erfrischend neuen Thema, ein paar kleinen Schwachstellen und einem heftigen Cliffhanger, was ärgerlich ist, vor allem da noch keine Fortsetzung in Sicht ist.
Schlussendlich kann ich das Buch jedem, der gerne Jugendbücher mit Fantasy liest, empfehlen, auch wenn ich mich über mehr Seiten und Hintergrundinformationen gefreut hätte.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Eine leichte Sport - Lovestory

Playing it cool
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Der Liebesroman "Playing it cool" von Amy Andrews ist der zweite Band der Reihe "Sydney Smoke Rugby" (deutscher Reihenname: "Hot Sydney Rugby Players") und wie auch im ersten Teil, ist der männliche Protagonist ...

Der Liebesroman "Playing it cool" von Amy Andrews ist der zweite Band der Reihe "Sydney Smoke Rugby" (deutscher Reihenname: "Hot Sydney Rugby Players") und wie auch im ersten Teil, ist der männliche Protagonist Mitglied des fiktiven australischen Rugby Team's 'Sydney Smoke'. Da jeder Band die Geschichte eines anderen Paares erzählt, kann man sie unabhängig voneinander lesen, auch wenn natürlich die Personen aus Teil eins, "Playing by her rules", am Rande auftauchen.

Der schöne Schreibstil der Autorin hat mich das Buch sehr schnell lesen lassen und die Geschichte und die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen, trotzdem blieb Beides, meiner Meinung nach, eher oberflächlich. Die Protagonisten schienen eher zufällig in eine Beziehung gerutscht zu sein und die Veränderungen in dieser waren für mich nicht ganz nachvollziehbar. Außerdem haben sowohl Harper als auch Dexter Probleme, die sie eigentlich zu interessanten Charakteren machen, auf die jedoch nur oberflächlich eingegangen wird. Auch die Auflösung des "Konflikts" der Handlung bzw der Beziehung, fand ich zu leicht und zu schnell.

Obwohl ich die Personen sehr mochte und die Geschichte gut geschrieben ist, finde ich, dass hier viel Potential verschwendet wurde. Ich hätte mir ein paar mehr Seiten, die sich mit den Problemen der Protagonisten und der Entwicklung ihrer Beziehung beschäftigen, gewünscht.

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Veröffentlicht am 24.02.2019

Nett, aber ein bisschen enttäuschend

The Billionaire Prince
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Diesen Liebesroman wollte ich gerne lesen, weil die Geschichte für mich nach einer lustig, chaotischen Lovestory klang:
ein CEO mit Kontrollzwang hat plötzlich eine zehnjährige Tochter und überredet seine ...

Diesen Liebesroman wollte ich gerne lesen, weil die Geschichte für mich nach einer lustig, chaotischen Lovestory klang:
ein CEO mit Kontrollzwang hat plötzlich eine zehnjährige Tochter und überredet seine Assistentin, die gerade gekündigt hat, ihn und seine neu gefundene Tochter auf einen Roadtrip zu begleiten.
Ich hatte chaotische Situationen und witzige Dialoge erwartet, da dieses Thema, meiner Meinung nach, eine Menge Potenzial hat, doch leider wurde ich ziemlich enttäuscht.
Der Roman lässt sich zwar leicht und schnell lesen, doch die eigentliche Geschichte fehlt irgendwie. Der Roadtrip ist nach ein paar wenigen Seiten abgehandelt, die Beziehung vom CEO zur Tochter ist total schnell aufgebaut und auch die Liebesgeschichte ist im Grunde kaum vorhanden, da die beiden viel zu leicht zusammen kommen und kurz später schon wieder getrennt sind, weil der "Held" Mist gebaut hat. Die Art, auf die er sie zurück gewinnt, fand ich ziemlich dämlich und merkwürdig konstruiert. Über die Gefühle der Personen erfährt man wenig, so blieben für mich alle Charaktere sehr oberflächlich und ihre Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar.
Für ein paar Stunden leichte Unterhaltung ist der Roman ganz gut, denke ich, doch man sollte nicht zu viel erwarten. Außerdem ist dies der zweite Band einer Reihe, den man aber auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil versteht.

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