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Veröffentlicht am 09.04.2019

Auf nach Italien!

Pizza Amore
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In ihrem neuen Roman "Pizza Amore" entführt uns die Autorin Brigitte Kanitz und hier dürfen wir in der Stadt Rom einige außergewöhnliche Tage verbringen.

Die Geschichte: Landei Sina leidet unter Menschphobie. ...

In ihrem neuen Roman "Pizza Amore" entführt uns die Autorin Brigitte Kanitz und hier dürfen wir in der Stadt Rom einige außergewöhnliche Tage verbringen.

Die Geschichte: Landei Sina leidet unter Menschphobie. Das ist als Grundschullehrerin nicht gerade ohne. Die Prüfungen hierfür hat sie gerade so geschafft. Gut, dass sich ihre Nachbarin Ester sich ihrer annimmt. Kurzentschlossen schnappt sich die ältere Dame Sina und reist mit ihr nach Rom. Hier sind jede Menge junge Leute unterwegs, außerdem kann man vielleicht hier in Rom auf eine Wunderheilung hoffen. Aber dann passiert etwas Außergewöhnliches. Esther verliebt sich in einen jungen Offizier der schweizer Garde und will sich vor lauter Liebeskummer in den Tiber stürzen. Und Sina verliebt sih in einen schönen Römer, der aber dummerweise Priester ist.. Oder meint es das Schicksal doch gut mit ihr.

Noch jetzt habe ich ein Grinsen im Gesicht, so begeistert hat mich die Autorin mit ihrer tollen Geschichte. Ich habe sie von Anfang live miterlebt und jetzt laufen noch wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge ab. Die beiden liebenswerten Protagonisten halten mich ganz schön in Trapp, allen voran die Rentnerin Esther. Ihre Begeisterung und ihr Optimismus reisen mich förmlich mit. Auch genieße ich den Aufenthalt in Rom, die Stadt muss ja ein Traum sein. Wenn ich mir jetzt noch einige Szenen vorstellen, habe ich ein Grinsen im Gesicht. Langweilig wird es ja mit den beiden Damen keine Minute und jede Menge Aufregung gibt es ja auch noch, als die Liebe ins Spiel kommt. Einfach klasse!

Ein absolutes Gute-Laune-Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Ich habe äußerst vergnügliche Lesestunden mit dieser tollen Lektüre verbracht. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker und lädt gleich zu einer Fahrt durch Rom ein. Gerne vergebe ich für diese perfekte Unterhaltungslektüre 5 Sterne.

Veröffentlicht am 05.04.2019

Ein tolles Lesehighlight

Zum Teufel mit den fiesen Friesen
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"Zum Teufel mit den Fiesen Friesen" aus der Feder des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist nun bereits der sechste Ostfriesenkrimi, in dem mein Lieblingsermittlertrio aus dem hohen Norden ...

"Zum Teufel mit den Fiesen Friesen" aus der Feder des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist nun bereits der sechste Ostfriesenkrimi, in dem mein Lieblingsermittlertrio aus dem hohen Norden die Hauptrolle spielt.

Wieder einmal gibt es große Aufregung in Neuharlingersiel. Da wird doch Tjark Ukena, der Tankstellenbesitzer, von seinem Motorrad geschossen. Die nächste Kugel trifft eine Kitesurferin. Hinter diesen beiden Taten kann doch nur ein Irrer stecken. Treibt ein Serienmörder in dem beschaulichen Neuharlingersiel sein Unwesen? Die Polizei steht vor einem Rätsel. Und Dorfpolizist Rudi bekommt jede Menge zu tun. Eigentlich hat Rudi aber jetzt überhaupt keine Zeit. Denn privat ist einiges los bei Rudi. Kommt doch sein verschollen geglaubter Vater auf den Steffens-Hof zwecks Familienzusammenführung. Aber zuerst muss der Mörder gefasst werden und bei der Mördersuche wird Rudi wieder tatskräftig von Lehrerin Rosa und dem Postboten Henner unterstützt. Doch der Todesschütze schlägt wieder zu.....

Einfach wieder spitze! Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, dass es beiden Autorinnen zusammen gelingt, wieder ein Meisterwerk zu schaffen. Denn das sind in meinen Augen diese Ostfriesenkrimis mit Dorfpolizist Rudi, der Lehrer Rosa - die gerne Krimis liest und dem Postboten Henner. Ich habe einfach wieder das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen, die mir bestens vertraut sind. Ich habe die Tage in Ostfriesland wieder sehr genossen. War auf dem Steffenshof bei Muddern (ich liebe diese ostfriesischen Ausdrücke) und war dabei, als Rudi zu ersten Mal seinen Vater gesehen hat. Der war ja ganz schön von der Rolle. Und ausgerechnet jetzt ist einiges los. Voller Neugierde habe ich Rudi, Rosa (die wieder mal für Gänsehautfeeling gesorgt hat) und Henner (der hat ja dieses Mal auch einiges durchgemacht) bei ihren Ermittlungen geholfen. Wenn ich mir manche Szenen ins Gedächtnis rufe, kann ich jedoch auch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Und den beiden Autorinnen ist es gelungen, die Spannung bis zum Schluss zu halten, denn ich war ab und an auf der falschen Fähre, aber so soll es ja auch sein. Einfach ein perfektes Gesamtpaket, dem es auch an Herzenwärme nicht fehlt.

Das Cover ist auch wieder ein echter Hingucker, hier an diesem Strand muss man doch einfach Urlaub machen, ein Fischbrötchen genießen und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Auch die Rezepte im Anhang muss ich unbedingt erwähnen. Muddern kocht einfach lecker. Und für alle Neulinge gibt es auch noch ein Personenverzeichnis.
Besser gehts ja nicht.

Selbstverständlich vergebe ich für diese Gute-Laune-Wohlfühllektüre, die unterhaltsam und spannend ist, gerne 5 Sterne. Ich habe mich beim Lesen einfach pudelwohl gefühlt.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Eine wunderschöne Unterhaltungslektüre

Frühling auf Gut Fennhusen
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"Frühling auf Gut Feenhusen" aus der Feder der Autorin Ulrike Renk ist nun Band 5 der Ostpreußen-Saga. Hier machen wir jedoch einen Schritt in die Vergangenheit und dürfen an Frederikes Jugendzeit auf ...

"Frühling auf Gut Feenhusen" aus der Feder der Autorin Ulrike Renk ist nun Band 5 der Ostpreußen-Saga. Hier machen wir jedoch einen Schritt in die Vergangenheit und dürfen an Frederikes Jugendzeit auf dem traumhaften Gut Feenhusen teilhaben.

Ostpreußen 1926: Frederike genießt ihre Leben in vollen Zügen. Zusammen mit ihrer Freundin wird sie ab Herbst die höhere Töchternschule besuchen. Sie genießt den Frühling auf dem Land, unternimmt herrliche Ausritte mit ihrem Lieblingspferd Caramell. Die meiste Zeit verbringt Frederike im Stall, wartet sie doch voller Spannunga auf die Geburt von drei Fohlen. Und dann kommt ja noch ihre beste Freundin Thea zu Besuch. Und gemeinsam planen sie auf Gut Feenhusen unter den Blüten der Apfelbäume ein Fest, wie es bisher noch nicht auf Feenhusen gefeiert wurde.

Schade, dass diese zauberhafte kleine Lektüre so schnell zu Ende war. Man hat sich einfach wieder sofort wie zuhause gefühlt. Auch Gut Feenhusen und seine Bewohner sind mir schon sehr vertraut. Ich habe den Frühling und die Zeit mit Frederike und Thea sehr genossen. Auch die Schneiderin hat uns mit all ihrer Kochkunst wieder verwöhnt. Und langweilig wurde es wahrlich keine Sekunde, dafür haben schon die Geschwister von Frederike gesorgt. Ab und an hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht. Die Begeisterung mit der sich Frederike und Thea auf die Vorbereitung für das Fest gestürzt haben, war direkt ansteckend. Ich habe mich auf Gut Feenhusen wieder sehr wohl gefühlt.

Ein perfekte Unterhaltungslektüre für vergnügliche und unterhaltsame Lesestunden. Schon das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Was wäre wenn?

Honigduft und Meeresbrise (Neuauflage)
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In ihem neuen Roman Honigduft und Meeresbrise, auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin nach Lüdinghausen. Hier in Lüdinghausen lebe Annas Oma inmitten ihrer Bienenzucht. Doch ...

In ihem neuen Roman Honigduft und Meeresbrise, auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin nach Lüdinghausen. Hier in Lüdinghausen lebe Annas Oma inmitten ihrer Bienenzucht. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches.

Was wäre, wenn dieser Brief seinen Empfänger rechtzeitig erreicht hätte. Wäre Omas Leben anders verlaufen? Denn eines Tages erhält Annas Oma einen Brief, der aus dem Jahr 1941 stammt und an ihre Mutter adressiert ist. Anna verbringt gerade ihren Urlaub bei der Oma, um sich von dem Verlust ihrer Freundin Mona zu erholen, die bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Doch der Brief fordert sie, denn die Schrift ist schwer zu entziffern. Außerdem macht sie die Adresse neugierig. Ahrenshoop, ihre Urgroßmutter hat doch nie dort gewohnt. Doch die beiden sind neugieirg. Gemeinsam macht sich Anna mit ihrer Oma Johanna auf den Weg nach Ahrenshoop, um das Geheimnis zu lüften....

Schade, dass dieses Traumbuch so schnell zu Ende ging. Es war einfach wieder großartig. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in Ahrenshop mit seiner zerklüfteten Steilküste am Meer und dem Bodden. Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach traumhaft - wie überhaupt der komplette Schreibstil der Autorin. Wenn ich die Augen schließe, höre ich das Meeresrauschen und höre den Wind der durch die Felder bläst. Außerdem lerne ich liebenswerte Protagonisten kennen. Allen voran Anna und ihre Oma Johanna. Die beiden habe ich sofort ins Herz geschlossen. Anna, weil ich mit ihr fühlen kann, wie schmerzlich es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. Und Oma Johanna, weil sie mich mit ihrer Bienenzucht total begeistert hat. Ihr Hummelhonig muss schon etwas ganz besonderes sein. Gott sei Dank gibt es ja im Anhang des Buches herrliche Rezepte, die einfach zum Nachmachen einladen. Bewegt hat mich auch dieser verschollene Brief, denn war wäre gewesen, wenn dieser seine Empfängerin rechtzeitig erreicht hätte? Voller Spannung habe ich Anna und Johanna nach Ahrenshoop begleitet und die Geschichte, um Annas Urgroßmutter hat mich doch sehr berührt. Ein bewegendes Familiengeheimnis, das hier gelüftet wird und das auch Folgen für die Zukunft hat.....

Das Cover ist wieder einmal ein echter Hingucker. Man bekommt Lust auf Kuchen und Honig. Auch war dieses Buch wieder etwas ganz besonderes, ein abolutes Gute-Laune-Buch, das mir unterhaltsame, spannende und berührende Lesestunden beschert hat. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Eine wunderschöne Zeit in der Provence

Das Honigmädchen
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In ihrem neuen Roman "Das Honigmädchen" entführt uns die Autorin Claudia Winter in mein Lieblingsland Frankreich. Und hier in eine ihrer schönsten Gegenden, und zwar in die Provence. Und durchströmt den ...

In ihrem neuen Roman "Das Honigmädchen" entführt uns die Autorin Claudia Winter in mein Lieblingsland Frankreich. Und hier in eine ihrer schönsten Gegenden, und zwar in die Provence. Und durchströmt den Besucher ein wahres Glückgefühl.

Nun zur Geschichte: Die alleinerziehende Camilla hat es nicht leicht. Im väterlichen Delikatesshandel muss sie ihren Mann stehen und zuhause kämpft sie mit ihrer 15jährigen pubertierenden Tochter Marie. Und dann soll sie auch noch nach Südfrankreich, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln. Zum Leidwesen von Marie, die ihre Ferien lieber bei ihrem Vater auf Sylt verbracht hätte. Nun reisen sie also nach Südfrankreich. Und zu guter Letzt schließt sich auch noch ihr nervtötender Nachbarn an. Als sie im pittoresken Bergdorf Loursacq ankommen, erwartet sie eine Überraschung. Hier heißt es nämlich Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Camilla lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst zu einem kommen, wenn man bereit dafür ist.

Einfach wunderschön! Schade, dass meine Reise in die Provence so schnell zu Ende geht. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die Lavendelfelder, bewundere die Rebstöcke und höre das Summen der Bienen, die fleißig Honig sammeln. Hier auf dem Hof von Henri kommt man einfach zur Ruhe und es durchströmt mich ein wahres Glücksgefühl. Noch jetzt habe ich den Geruch vieler provenzalischer Gericht in der Nase, gerne hätte ich von Apfeltarte ein Stück probiert (wunderbar, dass die Rezepte im Anhang aufgeführt sind). Und nun zu den Protagonisten, allen voran Camilla. Irgendetwas läuft zwischen Marie und ihr gewaltig schief. Doch ob der Aufenthalt in der Provence etwas daran ändern wird? Aber hier liegt einfach eine gewisse Magie in der Luft, der sich keiner entziehen. Und dann ist da ja noch Tobias, für mich ein ganz besonderer Mensch. Aber ins Herz geschlossen habe ich Henri, den Besitzer des Hofes. Er ist ein liebenswerter älterer Herr, der eine innige Beziehung zu seinen Bienenvölker hat. Und Bienen spielen dieser Geschichte eine wichtige Rolle. Außerdem wird auch noch ein Familiengeheimnis gelüftet. Einfach spitze!

Für mich ist dieses Buch eine absolute Gute-Laune-Wohlfühllektüre. Ein Lesevergnügen der Extraklasse. Am liebsten würde man sofort seine Koffer packen und nach Südfrankeich fahren. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für diese unterhaltsame Lektüre gerne 5 Sterne.