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Veröffentlicht am 10.04.2019

"Die Tote aus dem See..."

Ostseeangst
1

Der Kriminalroman "Ostseeangst" umfasst ca. 416 Seiten auf 41. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Kommissarin Pia Korittkis bekommt einen Anruf von ihrem Teamkollegen Heinz Broders. "Eine Gruppe von Kajakfahrern ...

Der Kriminalroman "Ostseeangst" umfasst ca. 416 Seiten auf 41. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Kommissarin Pia Korittkis bekommt einen Anruf von ihrem Teamkollegen Heinz Broders. "Eine Gruppe von Kajakfahrern hat an einem Rastplatz am Hemmelsdorfer See eine Hand gefunden."

Manfred Rist, Pias Vorgesetzter, möchte eigentlich nicht, dass Pia bei dem Fall dabei ist. Pia fährt trotzdem zum Tatort, und darf "unter Beobachtung" ermitteln.

Pia vernimmt die Zeugen, darunter auch Rebecca Merthien. Becca betreut eine Wohngruppe in Lübeck, und hat mit den Jugendlichen aus dieser Gruppe eine Kajaktour gemacht. Geplant ist in der Jugendherberge, die am Seeufer liegt, zu übernachten.

Auch alle Jugendlichen aus der Gruppe und der Hofbesitzer Erich Schuster und seine Söhne werden befragt, sowie auch der Jugendherbergsvater Manfred Pollack.

Trotz der Umstände wollen Becca Merthien und die Gruppe in der Jugendherberge übernachten. Als Becca am nächsten Morgen nicht zum Frühstück erscheint, wird der Fall immer ungewöhnlicher. Denn am Abend zuvor, wurde Becca noch mit einer männlichen Person am Steg des Sees wahrgenommen. Wo ist Becca? Hatte sie einen heimlichen Freund? Und wenn ja, wer ist es?

Bald werden weitere Leichenteile u. a. im See gefunden. Und eine weitere Vermisstenmeldung geht bei der Polizei ein. Bennet Neubert, ein 24 Jahre alter Tramper, ist verschwunden... Führt auch hier die Spur zur Jugendherberge?

Mein Fazit:

Der 14. Fall von Pia Korittkis ist ein "kleiner" Pageturner.

Für Quereinsteiger ist das Lesen des Kriminalromans kein Problem, da es sich um einen separaten Fall handelt.

Von Anfang an gelingt es der Autorin einen Spannungsbogen aufzubauen, und diesen auch bis zum Schluss zu halten.

Eine Tätersuche mit einigen Überraschungen.

4. Sterne!


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 27.03.2019

"Ermittlungen in Marseille"

Zara und Zoë - Rache in Marseille
0

Der Thriller "Zara & Zoe - Rache in Marseille" umfasst ca. 340 Seiten.

Kurzer Plot:

Die Kommissarin Zara von Hardenberg gilt als beste Profilerin bei Europol. Zara merkt sich alles, entdeckt alles und ...

Der Thriller "Zara & Zoe - Rache in Marseille" umfasst ca. 340 Seiten.

Kurzer Plot:

Die Kommissarin Zara von Hardenberg gilt als beste Profilerin bei Europol. Zara merkt sich alles, entdeckt alles und sieht auch alles voraus. Bei ihren Kollegen gilt sie als die Unberührbare und Unfehlbare.

Zoe, die Zwillingsschwester, ist das genaue Gegenteil. Eine Profikillerin von der korsischen Mafia.

Zara wird zu einem Tatort in der Nähe von Marseille gerufen. Auf einer Felsenlandschaft liegt ein schwarzes, etwas 14 Jahre altes Mädchen, mit unzähligen Einstichwunden, außerdem sind Würgemale zu erkennen.

Marseille, nennt man auch: "Die nördlichste Stadt Afrikas". Die Heimat von Islamisten, Drogenclans, und der französischen Mafia.

Um den Fall zu lösen, vertauschen die ungleichen Zwillinge ihre Identitäten. Werden die Zwillinge den Fall lösen können, und in wieweit bringen sie sich damit selbst in Gefahr?

Mein Fazit:

Ein rasanter Thriller, der aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt wird.

Spannung ist garantiert!


4. Sterne!




Veröffentlicht am 27.03.2019

"Der Sammler"

Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall
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Der Roman "Der Postbote von Girifalco" umfasst ca. 480 Seiten auf 36. Kapiteln. Im hinteren Teil des Buches werden die Handlungspersonen näher beschrieben (Personenregister).

Kurzer Plot:

Ein kleines ...

Der Roman "Der Postbote von Girifalco" umfasst ca. 480 Seiten auf 36. Kapiteln. Im hinteren Teil des Buches werden die Handlungspersonen näher beschrieben (Personenregister).

Kurzer Plot:

Ein kleines Dorf in Süditalien 1969. Der Postbote aus dem Ort Girifalco hat eine ungewöhnliche Sammelleidenschaft , er öffnet die Briefe die er zustellen soll, liest sie, schreibt sie ab, und steckt die Briefe dann wieder in den Umschlag.

Am 04. September 1956 öffnete der Postbote das erste Mal einen Brief. "Wer würde schon einen verschwundenen Brief vermissen." Am Anfang waren es nur wenige Briefe, irgendwann wurde es für ihn eine Art "Sucht".

Er wurde zum "Sammler". In der Schule wurde seine "Gabe" entdeckt. "Er konnte jede Handschrift imitieren."

Dadurch, dass er in den Briefverkehr der Gemeinde eingreift, versucht der Postbote, das Leben der Dorfbewohner positiv zu lenken... Wird ihm das gelingen?

"Postbote: Es gibt Menschen, die Spuren ihrer Reise auf der Erde zurücklassen, und andere, die das nicht tun, und dass es verschiedene Arten gibt, auf dieser Welt Zeichen zu setzen." (Seite 34)

Mein Fazit:

Eine schöne Geschichte, über einen einfachen Mann (Postbote), der auf seine Art versucht, Menschen in die richtige Richtung zu weisen.

Etwas verwirrend sind vielleicht die enorm vielen Handlungsfiguren, aber dafür gibt es ein gutes und ausführliches Personenregister.


4. Sterne!

Veröffentlicht am 22.03.2019

"Dem neuen Leben entgegen..."

Der Rosengarten am Meer
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Der Roman "Der Rosengarten am Meer" umfasst ca. 320 Seiten auf 58. Kapiteln, einem Prolog und Epilog.

Kurzer Plot:

Wien, Mai 2017

Die Landschaftsarchitektin Isabel muss nach der Trennung von ihrem Mann ...

Der Roman "Der Rosengarten am Meer" umfasst ca. 320 Seiten auf 58. Kapiteln, einem Prolog und Epilog.

Kurzer Plot:

Wien, Mai 2017

Die Landschaftsarchitektin Isabel muss nach der Trennung von ihrem Mann Marco ein neues Leben beginnen. Marco und sie hatten nicht nur Bett und Tisch miteinander geteilt, sondern sie führten zusammen auch eine gemeinsame Firma.

Isabel zieht vorübergehend zu ihrer Mutter. Doch wie soll es weiter gehen? In einer Zeitschrift enteckt Isabel eine Anzeige: "Künstlerkommune in Gutshaus nahe der Ostsee sucht eine Landschaftsarchitektin zur Rekonstruktion einer historischen Parkanlage..."

Cora, ihre älteste und beste Freundin, bestärkt sie dabei einen Neuanfang zu wagen. Isabel ruft auf die Anzeige an, und sie macht sich mit ihren Range Rover auf den langen Weg in die Mecklenburgische Schweiz zum "Gut Lundwitz". Was wird sie dort erwarten?

Parallel dazu wird die Geschichte von "Marie Henriette" erzählt. Die Rosengräfin (1863-1946) lebte für ihre Rosen, und heiratete nie, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war.

Mein Fazit:

Das Cover ist durch seine liebevolle Gestaltung ein Blickfang.

Der Roman erzählt zwei Geschichten in einem Roman. Isabel und Marie sind zwei starke Frauen. Auch wenn sie in verschieden Zeitepochen leben, verbindet sie die Liebe zu den Rosen.

Ein schöner Roman, der einem die Liebe zu den Rosen nahe bringt, und dabei noch zwei Liebesgeschichten erzählt.


4. Sterne!



Veröffentlicht am 13.03.2019

"Streben nach Glück"

Sag dem Abenteuer, ich komme
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Das Buch "Sag dem Abenteuer, ich komme" umfasst ca. 380 Seiten, inclusive eines Inhaltsverzeichnisses, und unzählige Fotoabbildungen.

Kurzer Plot:

Lea Rieck, Jahrgang 1986, arbeitet seit 4 Jahren als ...

Das Buch "Sag dem Abenteuer, ich komme" umfasst ca. 380 Seiten, inclusive eines Inhaltsverzeichnisses, und unzählige Fotoabbildungen.

Kurzer Plot:

Lea Rieck, Jahrgang 1986, arbeitet seit 4 Jahren als Redakteurin für einen großen Verlag in München. In einer Agentur für Digitalstrategie hat sie eine neue Stelle in Aussicht... doch Lea entscheidet sich anders....

"Ich habe den Job. Aber ich mache eine Weltreise auf dem Motorrad."

Neugeboren und Unabhängig macht sie sich auf den Weg, mit Cleopatra (Cleo), ihrem Motorrad.

Frei sein, ohne alltägliche Verpflichtungen - ein Jahr. Geplante Route, Osten - Süden - Thailand - Amerika. Cleo, trägt Leas ganzen Besitz, ihren Job und ihre Wohnung hat sie gekündigt.

Lea erzählt nun von einigen Stationen ihrer Reise, u.a. Istanbul, wo sie den Militärputsch Hautnah mitbekommt, oder als sie in Russland in einem Schwarm Heuschrecken fährt, und versucht nicht zu stürzten.

"Zweifel bedeuten Unsicherheit, Unsicherheit bedeutet Verlust des Fokos und der Konzentration, Verlust der Konzentration bedeutet Sturzt." (Seite 42)

Weitere Stationen sind das Pamirgebirge, Kirgistan, Pakistan, Indien, Thailand, Australien, Chile, Panama, USA, Kanada, zurück nach Spanien.

Leas Erkenntnis: "Die Freiheit des Reisens wird, wie die meisten Freiheiten, eingeschränkt durch Bürokratie, Gesetze, jede Menge Regeln und Papierkram." (Seite 237)

Aber es gibt auch keine Erwartungen von anderen Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Und auch wenn man die Sprache im jeweiligem Land nicht versteht, ein Lächeln gibt es in allen Kulturen, und alle Menschen egal wo auf der Welt "Streben nach Glück".

Mein Fazit:

Lea erzählt in ihrem "Reisetagebuch" sehr ehrlich und bildlich über ihre Erlebnisse.

"Habe ich meine eigene Courage überschätzt und die Anforderungen des Alleinseins unterschätzt."

Die Begegnungen mit Menschen anderen Kulturen und die Hilfsbereitschaft dieser, haben ihr neue Freundschaften fürs Leben gebracht, aber auch die Erkenntnis, sich von alten Freunden zu trennen.

Nicht nur ein Buch für begeisterte Motorradfahrer, sondern für Leser, die "fremde Länder" entdecken und kennen lernen wollen.


4. Sterne!