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Veröffentlicht am 10.10.2016

Für Fans von Mantel-und-Degen-Romanen und für Fans von Susanne Gerdom

Für König und Vaterland
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Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (14. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3959910514
Preis: 14,90 €
E-Book Preis: 4,99 €

Für Fans von Mantel-und-Degen-Romanen und für Fans von ...

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (14. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3959910514
Preis: 14,90 €
E-Book Preis: 4,99 €

Für Fans von Mantel-und-Degen-Romanen und für Fans von Susanne Gerdom

Inhalt:

Vier junge Adlige, bekannt als das „liederliche Quartett“, arbeiten 1815 in London als Agenten für das Innenministerium, wo sie eine Verschwörung gegen den König aufdecken sollen. Als ob das nicht ausreichen würde, sitzen ihnen auch noch die Dämonenjäger des Vatikans und ein Meuchelmörder im Nacken. Besonders für den Wechselbalg Idris Hathaway, Marquess of Auden, wird es gefährlich …

Meine Meinung:
Anfangs tat ich mich etwas schwer beim Lesen, werden doch gleich zu Beginn sehr viele Personen eingeführt, die je nach Umgebung (offiziell, im Freundeskreis, in der Familie) mit verschiedenen Namen bzw. Titeln angesprochen werden. Hier brauchte ich eine gute Weile, bis ich alles entsprechend sortiert hatte. Ein Personenregister wäre sicher nützlich gewesen, birgt aber natürlich auch immer die Gefahr, dass eventuelle Zusammenhänge zu früh verraten werden.

Auch mit der Handlung kam ich nicht leicht klar, weil es für meinen Geschmack zu viele „Baustellen“ waren. Zwar hängt alles irgendwie zusammen, aber mir war das einfach zu undurchsichtig. Leider bleiben auch am Ende noch sehr viele Fragen offen, was aber kein Wunder ist, denn die gesamte Geschichte ist als Fünfteiler angelegt. Dabei sollen die einzelnen Teile jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Ich bin nun schon sehr neugierig und gespannt, wie die Geschichte des liederlichen Quartetts weitergeht und hoffe, dass der nächste Band nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Im 1. Teil geht es vor allem um Idris Hathaway, der in der Gesellschaft geächtet ist, da er allgemein als Wechselbalg, ein von den Sidhe ausgetauschtes Kind, bekannt ist. Mit seiner Familie hat er sich deswegen überworfen und ganz nach London zu seinen Freunden und seiner Arbeit zurückgezogen. Zwar erfährt man über seine Person hier am meisten, doch auch seine drei Freunde sind gut ausgearbeitet. Eine Stärke von Susanne Gerdom sind ja immer die Figuren, die detailliert und fantasievoll dargestellt werden und die einem so nahe kommen, als hätte man sie schon immer gekannt. Nicht nur Idris hat seine Probleme als Wechselbalg, auch die anderen drei haben ihr Päckchen zu tragen und sind alles andere als gewöhnliche Menschen.

Auch der Schreibstil, die Sprache sind hier wieder so toll, wie ich das von Susanne Gerdom gewohnt bin. Bildhafte Beschreibungen und immer wieder humorvolle und auch spannende Szenen erwecken die Geschichte zum Leben. Die Autorin versteht es ganz wunderbar, die beschriebene Atmosphäre einzufangen.

Fazit:
Für Romane, die mehr als 50 Jahre in die Vergangenheit reichen, kann ich mich normalerweise nicht begeistern. Aber von Susanne Gerdom kann und will ich einfach alles lesen. Ich fand dieses Buch, wie alle von Susannes Büchern, sehr schön zu lesen. Die Sprache ist einfach herrlich, der Humor, die tollen Charaktere – alles klasse. Schon allein dafür lohnt sich das Lesen!?

★★★★☆

Herzlichen Dank an den Drachenmond-Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar für die Leserunde auf leserunden.de zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht am 10.10.2016

Fesselnder Auftakt einer Gestaltwandler-Trilogie

Nachtkrähen
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Broschiert: 392 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (18. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3739228624
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Preis: 12,99 €

Fesselnder Auftakt ...

Broschiert: 392 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (18. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3739228624
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Preis: 12,99 €

Fesselnder Auftakt einer Gestaltwandler-Trilogie

Inhalt:

Hanna ist quasi schon seit dem Kindergartenalter mit ihrem Freund Ivo zusammen. Doch ihre Beziehung gerät in Gefahr, als Ivo eine Dummheit macht. Und Hanna muss sich fragen, ob sie ihr altes, ruhiges Leben noch weiterleben kann. Wie von Geisterhand sprießen plötzlich Krähenfedern aus ihrer Haut und Hanna verspürt einen unbändigen Drang, sich aus dem Fenster in den Nachthimmel zu stürzen. Doch Nachtkrähen genießen nicht nur die Freiheit des Fliegens, sie werden dummerweise auch von Krähenjägern gejagt. Gut, dass der aufregende Nicolas zur Stelle ist, der Hanna dabei hilft, sich in der Welt der Nachtkrähen zurechtzufinden.

Meine Meinung:
Vielen Lesern dürfte Nora Melling durch ihre Schattenblüten-Trilogie bekannt sein. Wer diese Trilogie gerne gelesen hat, wird auch „Nachtkrähen“ mögen. Denn auch hier geht es wieder um Gestaltwandler, die spannende Momente in und über Berlin erleben.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hanna und aus der Sicht von Nicolas erzählt. So lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen. Man bekommt ihre Gedanken und Gefühle hautnah mit.

Besonders Hannas Handlungsweisen konnte ich mühelos nachvollziehen. Anfangs wirkt sie ein wenig naiv und unbedarft, wohl behütet aufgewachsen, ja, ein wenig langweilig – eben ganz normal. Spätestens als sie sich zum ersten Mal gegen ihren Willen in eine Krähe verwandelt, ändert sich das. Sie wird aus ihrer Komfortzone herausgerissen, muss eigene Entscheidungen treffen und sich fragen, mit wem sie ihr weiteres Leben verbringen will, eben erwachsen werden.

Nicolas ist schon länger eine Nachtkrähe. Er ist ein wenig Bad boy, ein Draufgänger und äußerst gutaussehend. Doch sein Leichtsinn bringt auch ihn und andere in Gefahr.

Für Jugendliche ist der Schreibstil genau richtig. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Die Figuren wirken lebendig und authentisch. Spannung ist von Anfang an vorhanden und steigert sich bis zum Ende immer mehr. Besonders die Verfolgungsjagden lassen den Adrenalinspiegel beim Leser ansteigen. Aber auch gefühlvolle, romantische Szenen gibt es. Alles ist angereichert mit einer Prise Humor, die hier und da eingestreut ist. So macht das Lesen richtig Spaß.

„Nachtkrähen“ ist der 1. Band eines Dreiteilers. Ein Handlungsstrang wird hier abgeschlossen, aber es bleiben sehr viele Fragen offen, die sicherlich in den Folgebänden geklärt werden. Gerade diese offenen Fragen lassen mich ungeduldig den nächsten Band erwarten, sind aber auch schuld daran, dass mich der 1. Band ein klein wenig unbefriedigt zurücklässt. Trotzdem möchte ich diesen Roman gerne allen Fans von Gestaltwandler- oder Fantasyromanen empfehlen, denn die Idee dahinter ist wirklich schön.

Die Nachtkrähen-Trilogie:
1. Nachtkrähen
2. Krähenjagd (soll noch 2016 erscheinen)
3. ???

★★★★☆

Herzlichen Dank an Nora Melling für das Rezensionsexemplar für die Leserunde auf LovelyBooks.

Veröffentlicht am 09.10.2016

Der erste Fall für Gina Angelucci

Gedenke mein
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Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (15. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3548612287
Preis: 9,99 €

Der erste Fall für Gina Angelucci

Inhalt:
Unabsichtlich zieht Gina sich einen ...

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (15. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3548612287
Preis: 9,99 €

Der erste Fall für Gina Angelucci

Inhalt:

Unabsichtlich zieht Gina sich einen neuen Fall an Land. Dabei ist sie schwanger und sollte eigentlich nur noch Bürodienst machen. Doch sie kann die verzweifelte Mutter, deren siebenjährige Tochter Marie vor zehn Jahren verschwunden ist, nicht im Regen stehen lassen.

Währenddessen ermittelt Tino im Fall eines toten Babys, und im Hintergrund laufen die Hochzeitsvorbereitungen.

Meine Meinung:
„Gedenke mein“ ist quasi der 8. Band dieser Reihe. Oder er ist der 1. Band einer neuen Reihe, je nachdem, wie man das sehen will. In den ersten sieben spielt Kommissar Konstantin Dühnfort die Hauptrolle. Nun liegt der Focus auf seiner Verlobten Gina Angelucci, die bei der Kripo München Cold Cases bearbeitet. Für Quereinsteiger ist das vielleicht eine gute Möglichkeit, mit dieser Reihe zu beginnen. Allerdings kann ich auch die ersten sieben Bände wärmstens empfehlen.

Wie alle Kriminalromane von Inge Löhnig hat mir auch dieser wieder gut gefallen. Die Autorin versteht es, flüssig zu erzählen und dabei den Leser gut zu unterhalten. Dafür sorgen auch immer wieder winzige Prisen Humor und ein interessantes und liebevolles Privatleben der Kommissare.

Ich muss gestehen, das erste Drittel des Buches fand ich nicht so richtig spannend, was möglicherweise an dem alten Fall liegen mag, der nie richtig aufgeklärt wurde. Bei einem Fall, der bereits seit zehn Jahren offen ist, kommt es halt auf einen Tag mehr oder weniger auch nicht an, so dachte ich. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig, Spuren sind nach so langer Zeit kaum vorhanden, vernünftige Zeugenaussagen nicht zu bekommen. Und so zieht sich der Anfang ein bisschen. Einige Dinge werden mehrfach wiederholt, das fand ich unnötig.

Doch nach einer Wende in der Handlung kam dann, wie von Inge Löhnig nicht anders gewohnt, Spannung auf. Plötzlich geht es Schlag auf Schlag. Ein Verdächtiger gerät ins Visier der Polizei, die Zeit drängt, um größeres Unheil zu verhindern. Apropos Verdächtige: Davon gibt es einige, und Frau Löhnig hat es wieder einmal geschafft, mich ordentlich an der Nase herumzuführen. Zwar hatte ich auch den tatsächlichen Täter im Auge, aber er war nicht mein Favorit.

Im nächsten Roman der Reihe wird dann Dühnfort seinen 8. Fall aufklären.

Die Dühnfort-Reihe:
1. Der Sünde Sold
2. In weißer Stille
3. So unselig schön
4. Schuld währt ewig
5. Verflucht seist du
6. Deiner Seele Grab
7. Nun ruhet sanft

Der Angelucci-Roman
1. Gedenke mein

★★★★☆

Veröffentlicht am 07.10.2016

Bewegend, bedrückend, gut erzählt

180 Grad Meer
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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 1 (31. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3100024947
Preis: 18,99 €

Bewegend, bedrückend, gut erzählt

Inhalt:
Jule, eine Frau Anfang ...

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 1 (31. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3100024947
Preis: 18,99 €

Bewegend, bedrückend, gut erzählt

Inhalt:

Jule, eine Frau Anfang dreißig, fühlt sich von ihren Eltern im Stich gelassen. Die Mutter ist depressiv und zieht auch Jule in Telefonaten immer nur runter. Der Vater hat die Familie früh verlassen und die damals noch kleinen Kinder bei der überforderten Mutter zurückgelassen. So musste Jule schon früh erwachsen werden und sich um ihren Bruder und ihre Mutter kümmern. All das hat aus Jule eine wütende Frau gemacht. Sie hat eine Wut auf die Mutter, auf den Vater, auf die ganze Welt – auch auf sich selbst. Geliebt fühlt sie sich nur von ihrem Freund Tim und ihrem jüngeren Bruder Jakob. Doch als es auch in der Beziehung zu Tim kriselt, flieht Jule zu Jakob nach London, nicht ahnend, dass sie damit nicht weit von ihrem Vater entfernt ist, den sie am liebsten nie wieder sehen würde. Doch der ist sterbenskrank, und so wagt Jule schließlich doch noch einen Versuch der Versöhnung.

Meine Meinung:
Sarah Kuttner dürfte vielen Menschen eher als Fernsehmoderatorin bekannt sein denn als Autorin. Denn ihre Karriere begann im Fernsehen. Mittlerweile hat sie mit „180° Meer“ bereits ihren dritten Roman veröffentlicht und gezeigt, dass sie nicht nur moderieren, sondern auch schreiben kann.

„180° Meer“ hat mich bewegt, konnte ich doch viele Emotionen und Verhaltensweisen der Protagonistin Jule sehr gut nachempfinden. Zwar ist mein Verhältnis zu meinen Eltern nicht so kompliziert wie Jules, aber die Autorin schafft es einfach, einem Jules Person nahezubringen und Verständnis für sie zu wecken. Die Erzählung in der Ich-Form trägt sicherlich stark dazu bei, dass man sich gut in Jule hineinversetzen kann. Man kommt dieser Figur beim Lesen dadurch ganz nahe, bekommt ihre Gefühle, Gedanken, Ängste, Verwirrungen hautnah mit.

„O. k. Ich bin erschöpft. Ich fühle mich diffus traurig und überfordert. Als würde ich von imaginären Massen bedrängt, und gleichzeitig fühle ich mich merkwürdig zurückgelassen. Ich habe außerdem ein permanentes Bedürfnis nach Meer.“ (S. 145)

Sehr gut hat es mir gefallen, dass hier nichts übers Knie gebrochen wird. Jule entwickelt sich langsam und ebenso langsam entwickeln sich auch ihre Beziehungen zu den Menschen (und einem Tier), die ihr wichtig sind. Das wirkt absolut authentisch.

Zwar war mir Jule nicht wirklich sympathisch, aber nach dem, was sie in ihrer Kindheit und Jugend schon mitgemacht hat, kann man durchaus verstehen, warum sie so verkorkst ist. Stellenweise hat mich das allerdings ziemlich heruntergezogen.

Fazit:
„180° Meer“ ist der Versuch einer jungen Frau, mit sich selbst und ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Sie als Leser dabei zu begleiten, kann ich allen empfehlen, die gerne mal über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen.

★★★★☆

Veröffentlicht am 06.10.2016

Fesselnd, obwohl das Atemberaubende eines Thrillers fehlt

Krähenmutter
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Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (4. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492309653
Preis: 9,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Fesselnd, obwohl das Atemberaubende ...

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (4. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492309653
Preis: 9,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Fesselnd, obwohl das Atemberaubende eines Thrillers fehlt

Inhalt:

Laura Kern vom Berliner LKA ist auf Entführungen spezialisiert. So ermittelt sie auch im Fall des verschwundenen Babys Henri Nussbaum. Die Eltern verheimlichen offenbar etwas. Bevor Henri gefunden wird, wird ein weiteres Baby entführt. Beide Fälle weisen Parallelen auf. War hier derselbe Täter am Werk?

Meine Meinung:
„Krähenmutter“ hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert. Es ist ein solide ausgearbeiteter Roman, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Zwar ist die Idee nicht hundertprozentig neu, aber man kann ja das Rad schließlich nicht immer wieder neu erfinden. Und die Umsetzung ist recht gut gelungen.

Das Buch lässt sich locker lesen. Der Schreibstil ist fesselnd, aber ohne große Raffinesse. Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler aus Lauras Perspektive erzählt. Dadurch erfährt man viel über diesen Charakter. Dazwischen gibt es kürzere Passagen, die dem Leser Einblicke in die Sicht des Täters gewähren. Ich fürchte, dabei geht ein bisschen Spannung verloren, weil etwas zu viel verraten wird. Auf der anderen Seite sind diese Seiten aus Tätersicht aber auch für das Verständnis wichtig.

Laura ist eine Kommissarin, wie man sie oft in Büchern findet. Sie hatte ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit, dessen Narben sie heute noch quälen. Dadurch reagiert sie zuweilen etwas seltsam, was sie nicht immer sympathisch wirken lässt. Da fand ich ihren Kollegen Max schon angenehmer, und auch Taylor aus einer anderen Abteilung konnte bei mir punkten.

Die Geschichte um die entführten Babys und die Kommissarin mit dem Knacks hat mich zwar gefesselt, für einen Thriller war es mir aber doch zu wenig Thrill. Dafür konnte Catherine Shepherd mich durch eine gut konstruierte Story überzeugen, die mich immer wieder überraschen konnte.

★★★★☆

Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an buecher.de und den Piper Verlag.