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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2019

Sympathisches Ermittler-Paar an der Ahr!

Johannisglut
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Die junge Jana ist Tatortfotografin bei der Kripo und mit ihrem Chef Clemens liiert. Als ihre Freundin Meike sie zu einer Wanderung am Ahrsteig mitnimmt, lernt sie dabei eine Gruppe von Leuten kennen, ...

Die junge Jana ist Tatortfotografin bei der Kripo und mit ihrem Chef Clemens liiert. Als ihre Freundin Meike sie zu einer Wanderung am Ahrsteig mitnimmt, lernt sie dabei eine Gruppe von Leuten kennen, die vor genau 30 Jahren hier ein Theaterstück aufführen wollten. Eine der jungen Schauspielerinnen ist damals spurlos verschwunden. Jana erinnert sich, die ungeklärte Akte auf ihrem Schreibtisch gehabt zu haben. Da wird ein Mitglied der Wandergruppe ermordet und Jana und Clemens nehmen die Ermittlungen auf. Nach einigen falschen Fährten, die sie verfolgen, kommen sie auf die richtige Spur ....

Das Ermittlerpaar Jana und Clemens ist sehr sympathisch. Dieser spannende Regional-Krimi ist der dritte Teil einer Reihe um die Fotografin. Ich kannte die Vorgänger nicht, hatte aber damit keine Probleme. Die Gegend um den Ahrsteig ist sehr genau beschrieben, das ist sicher eine reizvolle Landschaft - man kann die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat gut erkennen. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, die Charaktere waren detailliert und gut beschrieben. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Familie Jupp Backes wieder in Hochform!

Nur Uschi kochte schärfer
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Der ehemalige Französischlehrer Gerhard weilt zu einem Klassentreffen im Dorf, hält sich dort aber nicht allzu lange auf, da er noch ein Date mit Oma Käthe, der Schwiegermutter von Dorfpolizist Jupp Backes, ...

Der ehemalige Französischlehrer Gerhard weilt zu einem Klassentreffen im Dorf, hält sich dort aber nicht allzu lange auf, da er noch ein Date mit Oma Käthe, der Schwiegermutter von Dorfpolizist Jupp Backes, hat. Am nächsten Morgen findet das Zimmermädchen Gerhard tot in seinem Bett im Landgasthof. Der Arzt spricht von Herzinfarkt, doch Käthe besteht darauf, dass es Mord gewesen sein muss, da der Tote Morddrohungen erhalten hat. Nun kommt wieder die gesamte Familie Backes ins Spiel und ermittelt mal wieder nach altbekannter Manier.

Auch der zweite Fall um die skurrile Familie Backes aus Hirschweiler im Saarland hat mir mit den witzigen Einlagen wieder sehr gut gefallen. Das Buch ist voller Humor geschrieben, die Dorfbewohner und die Familie Backes sind sehr detailliert und genau vorgestellt, der Schreibstil hat mir gut gefallen und zum Schluss wird es noch richtig spannend. Wer gerne lustige Regionalkrimis liest, ist hier absolut richtig!

Veröffentlicht am 27.04.2019

Delias letzter und schwerster Fall!

Das namenlose Mädchen
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Die fünfjährige Hayley wird allein auf einer einsamen Landstraße gefunden, mit Blut an ihrer Kleidung, das nicht von ihr stammt. In der Nähe werden drei Leichen gefunden, doch niemand davon war mit dem ...

Die fünfjährige Hayley wird allein auf einer einsamen Landstraße gefunden, mit Blut an ihrer Kleidung, das nicht von ihr stammt. In der Nähe werden drei Leichen gefunden, doch niemand davon war mit dem Mädchen verwandt. Die junge Delia nimmt sich des Falles an, sie kniet sich richtig rein, denn das ist ihr letzter Fall in der Einrichtung für Pflegekinder und sie möchte unbedingt die Mutter des kleinen Mädchens finden. Sie hat schon gekündigt, um mit ihrer jüngeren Schwester zusammen eine Bäckerei mit Café zu eröffnen. Durch ihre Nachforschungen kommt sie einem Drogenhändlerring auf die Spur und gerät dadurch selbst in große Gefahr.

Dieser emotionale Krimi hat mir gut gefallen, er lässt sich leicht lesen und ist spannend geschrieben. Das persönliche, tragische Schicksal der beiden Schwestern Delia und Juniper ist gut erzählt - ihre Vergangenheit spielt auch heute noch eine große Rolle in diesem Buch. Auch über den Umgang mit Pflegekindern wird sehr einfühlsam berichtet, besonders wie Delia versucht, Hayley Informationen zu entlocken. Delias letzter Fall ist auch ihr schwierigster und gefährlichster!

Veröffentlicht am 17.04.2019

Kunstraub und Mord in Düsseldorf!

Mord am Kaiserteich
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Dieser Regional-Krimi aus Düsseldorf erzählt spannend von Morden, Kunstraub, Verstrickungen im Dark Net und parallel dazu kann man an den Gedanken des Geistes der Anna Maria von Medici teil haben.

Im ...

Dieser Regional-Krimi aus Düsseldorf erzählt spannend von Morden, Kunstraub, Verstrickungen im Dark Net und parallel dazu kann man an den Gedanken des Geistes der Anna Maria von Medici teil haben.

Im Düsseldorfer Kaiserteich wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Die Kripo unter der Leitung von Kriminaloberrat Manfred Sassner tappt lange im Dunkeln - da geschieht noch ein Mord. Zwei wertvolle Porträts sind verschwunden, 10 Millionen Lösegeld auch, zwei Kunstagenten ermitteln verdeckt als Galeriebesitzer im Auftrag der Versicherung.

Der Kriminalroman mit interessanten historischen Ausführungen zum Hause Medici lässt sich gut und leicht lesen. Wer Regionalkrimis und Düsseldorf mag, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Kommissar Dupin und König Artus

Bretonische Geheimnisse
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Kommissar Dupin und sein Team wollen ihren längst fälligen Betriebsausflug in der Gegend des Waldes von Brocéliande verbringen. Davor soll er für einen Kollegen in Paris noch eine kurze Befragung dort ...

Kommissar Dupin und sein Team wollen ihren längst fälligen Betriebsausflug in der Gegend des Waldes von Brocéliande verbringen. Davor soll er für einen Kollegen in Paris noch eine kurze Befragung dort vornehmen, doch derjenige sagt nichts mehr, denn er liegt erschossen in seinem Haus. Er gehörte zu einer Gruppe von Wissenschaftlern, die sich intensiv mit Nachforschungen und Ausgrabungen um die König Artus-Sage beschäftigen. Dann geht es Schlag auf Schlag und es gibt weitere Tote. Daraufhin wird Dupin von Paris als Sonderermittler eingesetzt, obwohl das nicht seine Gegend und sein Fall gewesen wären. Mit Unterstützung der örtlichen Polizei und seinem altbekannten Team, bestehend aus Nolwenn, Riwal und Kadeg schafft es Dupin in der Rekordzeit von zwei Tagen, alle Rätsel zu lösen, den Täter festzunehmen und rechtzeitig Zuhause bei seiner Freundin Claire aufzutauchen, um ihr beim Einrichten ihrer neuen gemeinsamen Wohnung zu helfen.

Dies ist der siebte Fall für Kommissar Dupin in der Bretagne und diesmal muss er sich durch einen legendären, magischen Wald kämpfen, hat viel mit Legenden und Sagen zu tun, insbesondere der König Artus-Sage - das war mir manchmal schon etwas zu viel. Aber das Buch war wieder sehr spannend und interessant geschrieben und ich habe Kommissar Dupin und seinem legendären Team auch hier wieder gerne bei der Arbeit zugesehen.