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Veröffentlicht am 25.05.2017

Selten hat mich ein Buch so schnell und so sehr begeistert

Der letzte erste Blick
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Zuerst war da natürlich das Cover, was sonst. Ich bin nun mal jemand, der sich zumindest bei Büchern gern auch mal vom Äußeren täuschen lässt. Hier gefiel mir, dass es schwarz-weiß gestaltet war und nur ...

Zuerst war da natürlich das Cover, was sonst. Ich bin nun mal jemand, der sich zumindest bei Büchern gern auch mal vom Äußeren täuschen lässt. Hier gefiel mir, dass es schwarz-weiß gestaltet war und nur durch kleine, dezente Farbtupfer lebendig wurde. Es wirkt ruhig, gelassen, aber nicht bleich. Gleichzeitig ist eine innige Umarmung abgebildet (in der sich der Kerl hinunterbeugt und sich das Mädel nicht hochrecken muss, diese Emanipation ist selten auf Buchcovern!), wodurch eine Art Wärme transportiert wird. Ich kann es schwer beschreiben, meinen Gefallen hat es jedenfalls gefunden. Die Leseprobe hat mir den Rest gegeben, sodass ich das Buch einfach lesen MUSSTE. Ich liebe das Sprichwort „Was sich liebt, das neckt sich“ und schon von Anfang an war klar, dass das quasi das Motto von Der letzte erste Blick sein würde. Übrigens bekommt der Titel im letzten Drittel seine Bedeutung, es geht also nicht nur darum, die Leser mit einem möglichst mysteriösen Satz einzufangen. ?

Protagonisten
Emery ist ein Mädchen, das ich mir nicht besser hätte ausdenken können. Genau genommen hätte ich nichts dagegen, sie als beste Freundin zu haben. Sie hatte es beileibe nicht leicht im Leben, hat aber einen Weg gefunden, damit zurecht zu kommen und weiter zu machen. Sie umgibt sich mit den richtigen Leuten und findet in Dylan jemanden, der wie für sie gemacht ist. Gleichzeitig weiß sie sich zur Wehr zu setzen und sorgt mit einem Schlag auf die jetzt blutige Nase ihres nagelneuen Mitbewohners dafür, dass ich sie seit den ersten Sätzen dieses Buches liebe. Ich kann einfach nicht anders. Bei Dylan ging es mir genau so: Kaum taucht er auf der Bildfläche auf, ist es um mich geschehen. Das ist etwas ganz Besonderes und ich verehre Bianca Iosivoni beinahe dafür, dass sie mir diese beiden Charaktere vorgestellt hat. Natürlich ist von Anfang an klar, dass die beiden miteinander glücklich werden – schließlich ist das der Sinn dieses ganzen Romans. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist allerdings ebenso besonders wie die Protagonisten selbst.

Handlung
Wir beginnen mit einem wortwörtlichen Schlagabtausch, den sich unsere Protagonistin liefert, setzen die Geschichte mit vielen einfallsreichen Streichen fort und enden irgendwie in einer tollen, authentischen Liebesgeschichte. Das ist genau der Stoff, den ich mir von Romanen wie diesem erhoffe und viel zu selten bekomme. Ich selbst neige dazu, dieses Heck-Meck mit meinen Mitmenschen zu treiben, das auch Emery und Dylan verbindet, wobei es bei mir nie in Klamotten-Klau oder Manipulation der Fernbedienung (ich wünschte, das wäre mir in einer bestimmten Situation eingefallen!) endet. Deshalb gefällt mir dieser rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht, sehr gut: ich kann es nachvollziehen. Sie zeigen gegenseitiges Interesse und auch eine gewisse Nähe. Um diese Streiche zu spielen, müssen sie sich schon recht gut kennen und auch vertraut miteinander sein. Das gefällt mir besonders gut: Diese Nähe zwischen Emery und Dylan wird unter anderem durch diese Streiche sehr deutlich, sodass ständige Sexszenen – die übrigens auch überhaupt nicht zum Rest der Geschichte gepasst hätten – überflüssig werden. Sex ist nur dann eingesetzt, wenn er passt und absolut in eine Szene gehört. Allein das hebt Den letzten ersten Blick schon von anderen Romanen dieses Genres ab, die leider viel zu häufig in die Erotik-Schublade greifen, um Nähe oder Liebe auszudrücken. Ja, natürlich spielt Sex auch hier eine Rolle, die Charaktere sind schließlich in den ersten Collegejahren. Aber das ist eher unterschwellig und sehr dezent, nicht „in your face“. Mir fällt einfach keine bessere Beschreibung ein, aber ich bin begeistert. Die Beziehung zwischen Emery und Dylan entwickelt sich so natürlich, dass ich im Grunde gar nicht mitbekommen habe, dass sie plötzlich ein Paar wurden. Und auch das ist ein riesiger Pluspunkt, denn mal ehrlich: Stellt sich nicht jeder an einem gewissen Punkt einer Beziehung die Frage nach dem Etikett? „Was sind wir eigentlich? Freunde, gute Freunde, Freunde mit gewissen Vorzügen, ein Paar, ein nicht ganz so monogames Paar?“ Es gibt so viele Varianten und selten ist klar, wo man gerade steht. Es spielen ja immer zwei mit und die haben nicht immer dieselbe Ansicht. Dieser Aspekt ist nicht durch ständige Selbstzweifel oder so in die Geschichte eingebaut worden, sondern die Übergänge zwischen „Wir kennen uns gerade mal fünf Minuten“ über „Ich glaub, ich kann dich ganz gut leiden“ bis zu „Mensch, ich hab dich verflixt gern“ verlaufen so fließend, dass man sie beim Lesen kaum mitbekommt. Das liegt nicht zuletzt am Stil der Autorin, aber dazu später mehr. Emery und Dylan haben natürlich – wie sollte es anders sein, schließlich müssen ein paar Klischees des Genres ja doch erfüllt werden – jeweils ein Päckchen zu tragen. Bei Emery ist es ein Ereignis aus der Vergangenheit, das sie gewissermaßen sogar wortwörtlich verfolgt, Dylan trägt ein Geheimnis und eine Aufgabe mit sich herum. Und ja, es ist ein Klischee. Klischees müssen aber nicht immer schlecht sein. In diesem Fall finde ich die Hintergrundgeschichte nicht nur angemessen, sondern notwendig, um ein paar Wendungen einzubauen. Und was das für Wendungen sind! Manche Dinge habe ich kommen sehen, andere haben mich total von den Socken gehauen. Fest steht, dass ich mir so manche Träne nicht verdrücken konnte, während ich an anderen Stellen wegen meiner Lachanfälle von Mitreisenden in der Bahn schief angeschaut wurde. Mehr verlange ich nicht von einem Buch!

Schreibstil
Durch ihre Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen und dabei das Drumherum auch noch so gut zu beschreiben, dass ganz leicht Bilder in meinem Kopf entstehen, hat mich die Autorin um ihren kleinen Finger gewickelt. Das ging ratzfatz. Mal ganz abgesehen von der Storyline, die ich, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, liebe, bildet sie durch ihre Worte und die Art, damit umzugehen, der Geschichte einen so tollen Rahmen, dass ich einfach nicht anders kann, als diesen Kettensatz zu formulieren, weil ich gar nicht weiß, wie ich meine Begeisterung sonst ausdrücken soll!

Ich bin fast ein bisschen traurig, Emery und Dylan verlassen zu müssen. Gerade die letzte Szene hat mir noch ein abschließendes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wenigstens wird es zumindest einen weiteren Band um die Clique geben und die Chancen, dass diese beiden uns als Nebenfiguren erhalten bleiben, stehen gut. Ich bin also gespannt und werde den Wartezeitraum zum nächsten Band Der letzte erste Kuss vermutlich mit weiteren Geschichten aus Bianca Iosivonis Feder überbrücken.

Fazit
Selten hat mich ein Buch so schnell und so sehr begeistert, obwohl ich mit recht niedrigen Erwartungen an es herangetreten bin. In diesem Genre ist es eben schwer, hervorzustechen. Bianca Iosivoni hat es geschafft und ich bin sehr gespannt auf Band zwei!

  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 06.03.2017

Ich liebe sie. Die Reihe, Adam und allen voran Mercy.

Gefährtin der Dunkelheit
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Ach ja, Mercy.

Seit ich den siebten Band der Reihe gelesen habe, ist schon ein bisschen Zeit vergangen. Tatsächlich ist das schon eineinhalb Jahre her! Wow. Ich habe die Wölfe, die kleine Kojotin und ...

Ach ja, Mercy.

Seit ich den siebten Band der Reihe gelesen habe, ist schon ein bisschen Zeit vergangen. Tatsächlich ist das schon eineinhalb Jahre her! Wow. Ich habe die Wölfe, die kleine Kojotin und all die anderen Bewohner der Tri-Cities vermisst, so viel ist klar. Die ersten sieben Bände habe ich als eBooks gelesen, diesen achten Band jetzt als Taschenbuch. Und ich stelle wieder einmal fest, dass ich Printexemplare lieber mag als die digitalen Bücher. Das Lesen ist einfach ein anderes Erlebnis, denn ich bin aufmerksamer. Aber am besten erzähle ich euch jetzt etwas zum eigentlichen Buch, sonst liest diese Rezension am Ende niemand weiter…

Diesmal wird es so richtig persönlich, wie der Klappentext schon sagt. Bisher wurden natürlich auch Dinge thematisiert, die Mercy und ihren Kumpanen nahe gehen, insbesondere Mercys Abstammung von Kojote, was ja an sich schon größere Probleme mit sich bringt. Hier gerät aber die familiäre Situation in Gefahr, und das hat erstmals nichts mit etwas Übernatürlichem zu tun, jedenfalls nicht vorrangig. Christy ist eine Frau, die ich schon vorher nicht leiden konnte, als sie abwesend war und nur über sie gesprochen wurde. Ihre Abwesenheit war mit der Grund, warum sie nicht zu meinen Lieblingsfiguren gehörte. Jetzt, als sie plötzlich wieder auf der Matte steht, wird meine Abneigung nur stärker und im Gegensatz zu Mercy wäre ich wesentlich früher ausgerastet, soviel ist klar. Adam und Jesse leiden, Mercy leidet und das ganze Rudel ist auch nicht besser dran. Das zur Ausgangssituation. Dann taucht das nächste große Böse auf, das alle bisherigen Gegner meiner Ansicht nach in den Schatten stellt, die Bürokraten wollen mitmischen und am liebsten alle verhaften, der berühmt-berüchtigte Wanderstab von Lugh hat mal wieder ein paar wichtige Auftritte und generell beinhaltet dieser achte Band viele Puzzleteilchen, die dazu führen, dass er in meinem Ranking innerhalb dieser Reihe recht weit nach oben gewandert ist.

Super fand ich, dass Kojote wieder eine wichtigere Rolle spielte, dass die Protagonisten auf Gary stießen – ich bin gespannt, was in den Fortsetzungen aus ihm wird – und dass wieder eine neue lokale Legende, die im Ursprung nicht einmal in den USA angesiedelt ist, im Fokus lag. Das ist ein Aspekt, warum ich diese Reihe so liebe: Nicht nur Märchen und Sagen aus einem Teil der Erde, sondern von überall finden ihren Weg in diese Geschichte. Und es ergibt Sinn! Ach, ich könnte noch ewig weiter schwärmen, aber das will vermutlich gerade niemand lesen. Jedenfalls kommt das große Übel diesmal von den Kanaren und Hunde spielen einen wichtigen Part. Ich liebe es.

Auf Seite 15, also der siebten Seite der Geschichte, habe ich erstmals innegehalten und meiner Mutter einen Satz vorgelesen, der für mich perfekt den Humor der ganzen Reihe einfängt:

"Adam gehörte mir. Sie hatte ihn weggeworfen, hatte Jesse weggeworfen – und ich hatte sie mir geschnappt. Wer’s findet, darf’s behalten."
[Innerer Monolog Mercys über Christy.] Gefährtin der Dunkelheit (Patricia Briggs), S. 15

Ich meine, ernsthaft? „Wer’s findet, darf’s behalten“? Das ist soo genial! Dieser Schreibstil sorgt dafür, dass ich Mercy Thompson eigentlich immer in ungefähr einer Nacht verschlinge. Das war auch diesmal wieder der Fall. Patricia Briggs ist eine tolle Frau mit einem tollen Stil und dem großen Talent, ihre Figuren echt wirken zu lassen. Ich liebe sie und ihre Reihe. Hoffentlich kommen da noch viele, viele Bände mehr.

Fazit
Ich liebe Mercy, Ich liebe diese Reihe und ich kann die Fortsetzung, die im Juni erscheint, kaum erwarten! Diesmal fand ich den Gegner fast noch besser als alle zuvor.

Ich habe auf meinem Blog übrigens einen Reihentipp zu Mercy Thompson geschrieben. Wer interessiert ist, sei eingeladen, vorbeizuschauen und ein "ich war hier" oder so zu hinterlassen. :)
https://watchedstuff.wordpress.com/2017/02/25/reihentipp-mercy-thompson-von-patricia-briggs/

Veröffentlicht am 05.02.2017

Eine tolle und vor allem winterliche Geschichte

Frigid
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Ich bin ja nicht so der Winter-Fan. Schließlich ist es ständig kalt, nass, das Tageslicht ist kaum der Rede wert – all sowas eben. Auch Weihnachten und die Zeit mit der Familie helfen da nicht wirklich. ...

Ich bin ja nicht so der Winter-Fan. Schließlich ist es ständig kalt, nass, das Tageslicht ist kaum der Rede wert – all sowas eben. Auch Weihnachten und die Zeit mit der Familie helfen da nicht wirklich. Aber mit diesem Buch habe ich dem Winter eine Chance gegeben. Ich höre oft, dass Leute jahreszeitenabhängig ihre Lektüre auswählen. Das habe ich noch nie gemacht, jetzt also das erste Mal ausprobiert.

Unabhängig davon, dass ich die Autorin und ihren Stil kennen- und lieben gelernt habe, mag ich dieses Buch sehr. Es ist eines meiner Highlights in diesem Jahr. Und das, obwohl es im Winter spielt…

Sydney und Kyler sind Charaktere, die man als Leser sofort durchschaut – das ist wohl auch beabsichtigt, schließlich wird aus beiden Perspektiven geschrieben -, aber die man auch sofort ins Herz schließt. Beide spielen sich gegenseitig eine andere Version ihrer selbst vor, können aber nicht genug voneinander bekommen. Das sieht jeder – nur die zwei nicht. Soviel also zum Klischee-Anteil der Geschichte: Er umgibt sich mit willigen Frauen, sie zieht sich so gut es geht zurück und öffnet sich hauptsächlich in seiner Gegenwart.
Der Faktor, der diese Geschichte aber einzigartig macht und wesentlich spannender, als die meisten anderen Bücher dieses Genres, die sich momentan auf dem Markt tummeln (und die ich bisher gelesen habe; ich kann ja nur von den Dingen sprechen, die ich kenne), ist die Gefahr.

Die beiden fahren in eine Skihütte, ihre Freunde bleiben wegen eines Sturms hängen und derselbe Sturm verhindert, dass Kyler und Sydney heimfahren können. Jetzt könnte es alles kuschlig und gefühlvoll werden. Doch offensichtlich hat da noch jemand – nennen wir es Klärungsbedarf. Und so geht das schöne Wochenende langsam, aber sicher den Bach runter. Und zwar gefährlich tief runter. Okay, genug der Metaphern: Es wird übel.
Und das finde ich einfach klasse! Dieses Buch habe ich in einer Nacht verschlungen. Ich habe gelacht, habe geweint (ich glaube, einmal habe ich auch laut geflucht, bin mir aber nicht mehr ganz sicher).

Der einzige Minuspunkt, den ich diesem Buch geben würde, ist die Tatsache, dass einige Fehler nicht bemerkt wurden. Ich kann so etwas einfach nicht übersehen, ich habe schon immer ein Auge dafür gehabt. Besonders, wenn einer dieser Rechtschreib- und Grammatikfehler im ersten Satz auf der ersten Seite steckt. Ich habe Verständnis dafür, dass, wenn man sich zu lange mit ein- und demselben Text beschäftigt, irgendwann solche Kleinigkeiten übersehen werden können. Aber ein so offensichtlicher Fehler und dann noch direkt am Anfang – das sollte doch vermieden werden können, oder? Es ist jedenfalls ein Signal dafür, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, wenn ich über diese Fehler hinwegsehen kann… (Insgesamt sind mir drei oder vier solcher wirklich üblen Fehler aufgefallen. Das muss echt nicht sein!)

Fazit

Eine tolle neue und vor allem winterliche Geschichte von J. L. Armentrout. Großartig!

Veröffentlicht am 11.10.2016

Und wieder eine schlaflose Nacht...

Die Bestimmung
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Schon seit Längerem bin ich auf der Suche nach neuen Büchern, die mich so mitreißen wie Harry Potter, Die Tribute von Panem oder City of Bones und Folgende. Ab und an hatte ich ein Buch in der Hand, das ...

Schon seit Längerem bin ich auf der Suche nach neuen Büchern, die mich so mitreißen wie Harry Potter, Die Tribute von Panem oder City of Bones und Folgende. Ab und an hatte ich ein Buch in der Hand, das wirklich, wirklich nicht schlecht war. Aber keines reichte an die genannten Beispiele heran, ihnen allen fehlte das gewisse Etwas. Dann habe ich gelesen, dass Divergent verfilmt wurde, und beschlossen, zunächst das Buch zu lesen. Gott sei Dank. Die Geschichte ist so detailgetreu geschrieben, dass ich teilweise sogar davon träumen konnte. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch durchgelesen – und musste völlig übermüdet wenige Minuten später aufstehen und zur Schule: Ich hatte kein Auge zugemacht, weil ich Divergent einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich wünsche viel Erfolg, sollte es eine/r von euch versuchen, obwohl – nein, eigentlich wünsche ich euch, dass es euch ebenfalls nicht gelingt. Dazu ist das Buch zu gut, zu lesenswert.

Veröffentlicht am 11.10.2016

Wenn die Autorin nicht mindestens eine Fortsetzung schreibt, werde ich echt sauer. Und frustriert. Und so.

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel (mit Bonusgeschichten)
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Zum Inhalt/ Klappentext:

Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in ...

Zum Inhalt/ Klappentext:

Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden.

Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

Meine Meinung:

Ja... Erst einmal bin ich ebenso hin und weg von Daemon wie Katy. Ich wartete und wartete und wartete darauf, dass etwas zwischen den beiden passieren würde. Ich wartete darauf, dass sich die Bedeutung des Titels offenbaren würde. Ich wartete darauf, dass sich die Natur der fremdartigen Geschöpfe offenbaren würde. Und ich kann im Nachhinein sagen: Alles Warten hat sich gelohnt. Schon sehr, sehr lange habe ich kein so gutes Buch mehr gelesen.

Heute sind die meisten Bücher voll mit Vampiren, Werwölfen und anderen Modeerscheinungen der Fantasywelt. Da ist es eine sehr nette Abwechslung, mal mit anderen Wesen konfrontiert zu werden. Alles ist neu, alles ist möglich. Ich möchte ganz ehrlich sein: Wenn die Autorin nicht mindestens eine Fortsetzung schreibt, werde ich echt sauer. Und frustriert. Und so. Dass das mal gesagt wurde! ?