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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2019

Eine gut umgesetzte CD für einen sanften Einstieg ins Französische

Prinzessin Florentine ,Teil 1
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Inhalt:
Prinzessin Florentine wäre eigentlich viel lieber ein Junge. Denn sie klettert gerne auf Bäume und verhält sich überhaupt nicht so, wie sich eine Prinzessin eigentlich verhalten sollte. Florentines ...

Inhalt:
Prinzessin Florentine wäre eigentlich viel lieber ein Junge. Denn sie klettert gerne auf Bäume und verhält sich überhaupt nicht so, wie sich eine Prinzessin eigentlich verhalten sollte. Florentines Vater liebt die französische Sprache, deshalb bestellt er Julien aufs Schloss. Dieser soll Florentine die französische Sprache beibringen. Doch darauf hat die Prinzessin überhaupt keine Lust. Deshalb spielt sie Julien einen schlimmen Streich. Der hat schwere Folgen. Doch was nun? Um alles wieder einzurenken, müsste Florentine von ihrem hohen Ross herunterkommen und sich bemühen, Französisch zu lernen.

Meinung:
Das zweiteilige Abenteuer „Prinzessin Florentine“ ist eine gut umgesetzte CD für einen sanften Einstieg ins Französische. Da ich bereits sehr gute Erfahrung mit den Hörspielen von cleverkids gemacht habe, war ich gespannt auf diese weitere Lerneinheit. Prinzessin Florentine war mir von Anfang an sympathisch, denn sie ist genau das Gegenteil von dem Idealbild einer Prinzessin. Aber auch Julien erschien mir recht sympathisch, obwohl ich ihn selbst leider nicht verstehen konnte, da ich kein Französisch spreche: Je ne parle pas français! Glücklicherweise gab es diesen kleinen Drachen, der zwischen Julien und Florentine vermittelt hat. Das Konzept dieser Lern-CDs ist eigentlich gut durchdacht, aber im direkten Vergleich zu Französisch lernen mit „Turlututu: Das Geheimnis des gläsernen Planeten“ (Teil 1) fehlen mir persönlich die notwendigen Vokabeln und Lerneinheiten.

Fazit:
Clevere Kids hören cleverkids! Dieses Lernhörspiel empfehle ich allen, die Abenteuer lieben und dabei ein wenig Französisch lernen möchten. Die Handlung dieser Geschichte und der Lerneffekt konnten mich leider nicht ganz überzeugen. Ich vergebe daher diesmal leider nur 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Zu viel Unfug und zu wenig Freundschaft

Paul und die Klettenhexe
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Inhalt:
Als Paul neu ins Haus Krähenhorst einzieht, ahnt er noch nicht, was er in den nächsten Tagen und Wochen alles erleben wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß er nämlich noch nicht, dass Klettenhexe Klarinde ...

Inhalt:
Als Paul neu ins Haus Krähenhorst einzieht, ahnt er noch nicht, was er in den nächsten Tagen und Wochen alles erleben wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß er nämlich noch nicht, dass Klettenhexe Klarinde sich ausgerechnet ihn – hochbegabter Musterschüler und neues Mitglied an der Maria-Makellos-Schule – zum Freund ausgesucht hat. Mit so einer Klettenhexe ist Ärger und Chaos vorprogrammiert. Doch wie kann Paul es schaffen, Klarinde wieder loszuwerden?

Meinung:
Das Cover und die vielen detaillierten Illustrationen passen perfekt zum Buch. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, denn der Text ist kindgerecht und leicht verständlich. Außerdem sind die Kapitel kurz und die Schrift sehr groß gewählt. Die Protagonisten waren mir sympathisch, vor allem Paul, da ich mich ihm irgendwie verbunden fühle. Leider hat mich das Buch trotzdem nicht ganz überzeugen können, da der Geschichte irgendetwas gefehlt hat. Zu lachen gab es viel, aber es war mir persönlich zu viel Unfug und zu wenig Freundschaft.

Fazit:
„Paul und die Klettenhexe“ von Claire Barker ist eine Geschichte von zwei ungewöhnlichen Freunden. Dieses Buch empfehle ich Mädchen und Jungs im Alter von 8-11 Jahren, die gerne lachen und Unfug treiben. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 18.09.2019

Für jedes Problem gibt es eine Lösung!

Die Waldmeisterinnen
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Inhalt:
Die immer von einem Schwarm umgebene Lia Lavendel und die chaotische Erfinderin Holly Holunder sind Waldmeisterinnen und neu im Wildwood Forest. Die Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht ...

Inhalt:
Die immer von einem Schwarm umgebene Lia Lavendel und die chaotische Erfinderin Holly Holunder sind Waldmeisterinnen und neu im Wildwood Forest. Die Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eröffnen einen Laden der besonderen Art und bieten nicht nur Erfindungen an, sondern kümmern sich auch um die Sorgen anderer und finden für jedes Problem eine Lösung. Um den Waldbewohnern sich selbst und den neuen Laden vorzustellen, muss ein großes Fest gefeiert werden, bei dem auch schon die ersten Problemchen gelöst werden können.

Meinung:
Ich fand die Geschichte rund um die zwei Waldmeisterinnen Lia Lavendel und Holly Holunder ganz nett, jedoch nicht überzeugend. Ich hatte Schwierigkeiten bei der Beurteilung der richtigen Zielgruppe, denn sprachlich ist es ein anspruchsvolles Buch, aber vom Inhalt eher etwas für jüngere Kinder. Daher denke ich, dass sich dieses Buch gut zum Vorlesen, aber definitiv nicht zum Selbstlesen oder für ungeübte Leseanfänger eignet. Die vielen bunten Bilder von Petra Eimer sind wunderschön und mein eigentliches Highlight, denn obwohl ich ein ganz großer Fan der Autorin bin, konnte mich der Schreibstil diesmal nicht überzeugen. Die beiden Waldmeisterinnen sind zauberhaft, aber hätte man mich persönlich gefragt, hätte ich definitiv von einem Setting in einem Wald irgendwo in einer Grafschaft Englands abgeraten. Auch die zahlreichen ungewöhnlichen Namen der Waldbewohner sind für Leserinnen ab 6 Jahren eine große Hürde, die es zu bewältigen gilt. Inhaltlich dagegen punktet die Story bei mir, da uns die Waldmeisterinnen zeigen, dass es tatsächlich für jedes Problem eine Lösung gibt. Wenn man Sorgen hat oder in einer misslichen Lage steckt, muss man sich eben manchmal Hilfe von außerhalb holen. Am Ende des Buches gibt es übrigens noch ein paar schöne „Ideen aus Lia Lavendels und Holly Holunders großem Rezept- und Bastelbuch“.

Fazit:
„Die Waldmeisterinnen“ von Andrea Schütze ist ein liebevoll gestaltetes Buch für Mädchen im Alter von 6-8 Jahren, das mich trotz der zauberhaften Illustrationen von Petra Eimer nicht vollkommen überzeugen konnte. Deshalb gibt es von mir leider nur 3,5 von 5 Sternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Spaß
Veröffentlicht am 19.04.2019

SternenSpannende Grundidee, aber...

The Belles 1: Schönheit regiert
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Inhalt:
Die 16-jährige Camelia ist eine Belle des Königreiches Orléans. Sie ist wunderschön und besitzt magische Fähigkeiten, mit denen sie Schönheit in die verfluchte Welt bringen soll. Für die Menschen ...

Inhalt:
Die 16-jährige Camelia ist eine Belle des Königreiches Orléans. Sie ist wunderschön und besitzt magische Fähigkeiten, mit denen sie Schönheit in die verfluchte Welt bringen soll. Für die Menschen in Orléans ist Schönheit sehr wichtig, dafür geben sie alles. Allerdings ist diese Schönheit vergänglich. Bereits nach einem Monat verblasst die Schönheit, so dass die Menschen ihr hübsches Aussehen nur gegen Bezahlung wiedererlangen können. Camelia muss erkennen, dass Schönheit doch nicht alles ist. Nach und nach deckt sie Geheimnisse auf, sie steht vor der Entscheidung und einem inneren Konflikt. Soll sie die Tradition der Belles fortführen? Das Schicksal der Belles und der Bewohner von Orléans liegt in Camelias Händen...

Meinung:
Die Gestaltung dieses Buches und der erste optische Eindruck sind ein Highlight. Das Cover ist ein Traum. Daher war ich zuerst überaus begeistert. Jedoch ist der Handlungsverlauf anfangs eher etwas zäh, es passiert nicht allzu viel. Ich würde nicht sagen, dass es mich gelangweilt hätte, jedoch muss man tatsächlich geduldig sein. So kann der Leser aber nach und nach gut in die Geschichte finden und mit der Protagonistin Camelia die vielen Geheimnisse und Intrigen am Hof entdecken. Schließlich wird die Story gegen Ende auch deutlich spannender, teilweise auch grausam, was mich wiederum nicht ganz so sehr begeistert hat. Auch die Protagonistin wurde nicht zu meiner Heldin. Camelias Entwicklung vom naiven Mädchen zur Rebellin hätte ich mir gerne etwas stärker ausgeprägt gewünscht.

Fazit:
Ich weiß, in „The Belles – Schönheit regiert“ von Dhonielle Clayton geht es um so viel mehr, als nur um Schönheit. Wenn man tief genug gräbt, kann man es auch irgendwo zwischen den Zeilen erahnen. Tatsächlich finde ich auch die Grundidee der Geschichte total spannend, aber dennoch hat es mich nicht gepackt. Das Ende war für mich nicht befriedigend, es blieben zu viele Fragen offen. Selbstverständlich soll die Spannung zur Fortsetzung aufgebaut werden, aber ich muss zugeben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich Band 2 lesen werde.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Eine charmante Idee mit nettem Setting

The Love Dare
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Inhalt:
Eva Òjo ist das, was man ein echtes It-Girl nennt: beliebt, begehrt und stets im Mittelpunkt. Doch als sie auf dem Notting-Hill-Karneval den unnahbaren Saint Rowe-Falade trifft, gerät ihr gewohntes ...

Inhalt:
Eva Òjo ist das, was man ein echtes It-Girl nennt: beliebt, begehrt und stets im Mittelpunkt. Doch als sie auf dem Notting-Hill-Karneval den unnahbaren Saint Rowe-Falade trifft, gerät ihr gewohntes Spiel plötzlich ins Wanken. Eine spontane Wette mit ihren Freundinnen bringt sie dazu, Saint für sich zu gewinnen. Doch was als Leichtsinn beginnt, wird bald zu einer echten Herausforderung für Herz und Verstand. Als Saint schließlich von der Wette erfährt, droht alles, was sich langsam zwischen ihnen aufgebaut hat, zu zerbrechen.

Meinung:
So charmant die Idee hinter dieser Geschichte klingt, so richtig gezündet hat der Funke bei mir leider nicht. Ich habe mich bemüht, in die Story hineinzufinden, aber zwischen mir und den Figuren blieb stets eine gewisse Distanz bestehen. Eva blieb für mich eher eine Beobachtung als eine Person, mit der ich mitfühlen konnte, und auch die Dynamik zwischen ihr und Saint wollte sich einfach nicht entfalten. Die Chemie, die für eine gute Romance so essenziell ist, war kaum spürbar – eher ein leichtes Knistern, das nie wirklich in Flammen aufging. Auch das versprochene Sommerfeeling wollte sich bei mir nicht einstellen. Abgesehen von gelegentlichen Hinweisen auf die Hitze fehlte mir die Leichtigkeit, das Prickeln, das man von einer Geschichte erwartet, die sich selbst als „perfekt für laue Sommerabende“ beschreibt. Stattdessen wirkte vieles etwas blass und vorhersehbar, was schade ist, denn das Setting hätte so viel Potenzial gehabt. Positiv hervorheben möchte ich allerdings den angenehm flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel – das machte das Lesen leicht und kurzweilig, auch wenn die emotionale Tiefe auf der Strecke blieb.

Fazit:
„The Love Dare“ von Abiola Bello ist eine charmante Idee mit nettem Setting, die jedoch hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Trotz sympathischer Grundstimmung und flüssigem Schreibstil wollte der Funke zwischen mir und der Geschichte nicht überspringen. Das Buch ist leicht zu lesen, aber für mich fehlte das Herzklopfen, das man von einer sommerlichen Slow-Burn-Romance erwartet. Deshalb vergebe ich leider nur lieb gemeinte 3 von 5 Sternchen.