Zu viel des Guten
Verrücktes Herz
Zusammenfassung:
Ava ist mitte vierzig, hat einen Mann, zwei erwachsene Kinder- und vor über zwanzig Jahren angefangen ihr Leben zum Wohle der Familie mehr und mehr zu vernachlässigen. Zu Beginn des ...
Zusammenfassung:
Ava ist mitte vierzig, hat einen Mann, zwei erwachsene Kinder- und vor über zwanzig Jahren angefangen ihr Leben zum Wohle der Familie mehr und mehr zu vernachlässigen. Zu Beginn des Buches steckt Ava in der Phase ihres Lebens, an der sie keine Lust mehr hat "Hotelangestelle" für ihre Kinder zu spielen. Sie lässt sich durch ihre unmotiviertheit immer mehr gehen und die Ehe mit ihrem Mann Marcus ist eingeschlafen. Als dieser ihr eines Tages gesteht, eine Affäre zu haben und sie zu verlassen, erleidet Ava eine Panikattacke und findet sich in einer psychiatrischen Klinik wieder. Dass sich ihr Leben ab diesem Zeitpunkt schlagartig verändern wird, ahnt sie noch nicht.
Eigene Meinung:
Leider bin ich von diesem Buch sehr sehr enttäuscht. Der Klappentext, wie auch die Leseprobe und nicht zuletzt das Cover hatten mich sehr angesprochen. Der Beginn der Geschichte startete auch sehr gut. Allerdings finde ich, dass die Autorin hier viel zu viel versucht hat, eine besonders coole Sprache anzuwenden: Für mich definitiv am Ziel vorbei geschossen. Alles zu überdreht, zu unglaubwürdig und vor allem teilweise viel zu positiv geschrieben. Wunderheilung einer Phobie nur weil man eine tote Spinne sieht? Die Liebe auf den ersten Blick bei mindestens drei Hauptcharakteren in dem Buch? Und dann noch dieses ewige hin und her, dass absolut offensichtlich nur das Ende des Buches herauszögern soll...nichtmal der doch wirklich gut gemachte Humor und eine eigentlich gute Idee konnten dieses Buch für mich retten.
Fazit:
Für mich leider ein absolutes Flop- Buch. Eventuell etwas für Frauen, die üüüübertriebensten Kitsch lieben. Doch selbst obwohl ich die typische "Frauenroman-Liebesgeschichten-Leserin" bin fand ich dieses Buch ziemlich dürftig.