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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2017

*Gibt bessere Romane dieser Autorin*

True North - Wo auch immer du bist
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Nachdem ich nun schon einige Romane von Sarina Bowen gelesen hatte und diese sehr gut fand, war mir natürlich schnell klar auch die "True North" Reihe zu schmökern.

Rückblickend muss ich nun leider feststellen, ...

Nachdem ich nun schon einige Romane von Sarina Bowen gelesen hatte und diese sehr gut fand, war mir natürlich schnell klar auch die "True North" Reihe zu schmökern.

Rückblickend muss ich nun leider feststellen, das dieser Auftaktband rund um Audrey und Griff beileibe nicht zu ihren besten Werken zählt. Im Gegenteil, ich war sehr schnell gelangweilt und wollte es dann zum Schluss nur noch hinter mich bringen.

Wie gesagt geht es um Griff- einen Farmer einer Apfelplantage und um Audrey- angehende Köchin der BPG. Audrey erhält den Job nach Vermont zu fahren, um die dortigen Farmer deren Produkte abzukaufen. Darunter zählt auch die Farm von Griff. Beide kennen sich allerdings schon vom Studium, wo sie zwei kurze One Night Stands hatten und es damals schon nicht gut ausging für beide. Allerdings ist Audrey auf die Kooporation von Griff angewiesen, um den Job nicht zu verlieren.

Wie immer in den Bowen-Romanen war man auch hier schnell zur Sache gekommen. Keine 5 Seiten nach dem Einstieg befindet sich Audrey schon auf den Weg nach Vermont und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Das erste Zusammentreffen von Griff und Audrey war dann auch richtig nett und witzig zu lesen. Griff ist eher von der krummeligen, bärtigen Sorte und Audrey das nette, Lebens bejahende Mädel von nebenan.

Aber das wars dann irgendwie auch schon. Ich wurde einfach nicht warm mit Griff. Er war mir einen Ticken zu krummelig und "rustikal". Auch mochte ich seine Befehle bei den erotischen Szenen keineswegs. Mit Audrey kam ich da schon besser zurecht. Das reicht aber nicht bei einer Liebesgeschichte- immerhin gerhören dazu zwei.

Auch mochte ich einige Entwicklungen im Roman überhaupt nicht. Da legen Leute absolute Kehrtwendungen hin, das eigentlich nicht deren Naturell entspricht. Anderes war viel zu offensichtlich.

Generell plätscherte die Geschichte so nichtssagend vor sich hin und ich empfand sie eher als sehr langweilig. Und das Ende? Nun, das fand ich genauso langweilig. Schade. Na ja, vielleicht ist der zweite Band ja besser....

Veröffentlicht am 31.08.2017

*Mehr Schein als Sein*

Secret Sins - Stärker als das Schicksal
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Da mir die Royal-Saga bekannt war und ich den Schreibstil der Autorin mochte, wollte ich auch ihren neuesten Wurf "Secret Sins" lesen. Vom Klappentext klang es recht interessant und die vielen positiven ...

Da mir die Royal-Saga bekannt war und ich den Schreibstil der Autorin mochte, wollte ich auch ihren neuesten Wurf "Secret Sins" lesen. Vom Klappentext klang es recht interessant und die vielen positiven Rezensionen tat ihr übriges. Rückblickend muss ich jedoch fest stellen: das Buch ist recht nett, aber mehr auch nicht.

Es geht darin um Faith. Sie hat einen kleinen Jungen und schlägt sich so durchs Leben. Sie besucht Selbsthilfegruppen, wo sie den attraktiven Jude kennen lernt. Aber ist ein Mann, den man an einen solchen Ort kennen lernt nicht gefährlich? Beide tragen ihre Geheimnisse in sich und sind gebrochene Menschen.

Ein schwieriges Thema was hier aufbereitet wurde: Suchtkranke. Auch das Vorwort der Autorin hat es in sich. Nachdem ich dies gelesen hatte, wusste ich erst nicht, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Und ob ich für ein vermeintlich trauriges Buch derzeit bereit bin. Aber ich kann hier Entwarnung geben: denn so richtig traurig ist es dann wieder doch nicht.

Klar, beide sind irgendwo enttäuscht vom Leben. Um Faith rankt ein großes Geheimnis. Sie hat eine Zwillingsschwester die in kleinen Rückblenden auftritt. Um ehrlich zu sein, wusste ich von Anfang an was es sich mit Faith und Grace auf sich hat- wo alles hin steuert. Auch war mir klar, wie Jude da ins Bild passte. Als dann die Begebenheiten wirklich genauso eintraten, wie ich sie mir selbst zusammen gereimt hatte, war ich doch recht enttäuscht. Mir kam das alles "zu einfach" vor. Nichts konnte mich überraschen oder schockieren. Das Buch wirkte daher auf mich tröge, langweilig und Klischeehaft.

Ich selbst habe Gott sei Dank niemanden in der Familie der Suchtkrank ist. Vielleicht konnte ich mich deswegen nicht sonderlich in die Stimmung des Romanes hinein versetzen. Andere, die so etwas miterleben müssen, finden hier vielleicht Gehör oder so etwas wie "Hilfe". Mich konnten keine Charaktere zu keinem Zeitpunkt beeindrucken. Für mich war Secret Sins eher ein mittelmäßiges Buch. Schade. Vielleicht das nächste Mal....

Veröffentlicht am 07.08.2019

Hat mich schwer enttäuscht.

Vicious Love
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Ich verstehe es einfach nicht- so viele positive Rezensionen. Sind denn alle von ihren guten Geistern verlassen? Ich hatte mich gefreut, als ich dieses Buch ergattern und dann endlich lesen konnte. Leider ...

Ich verstehe es einfach nicht- so viele positive Rezensionen. Sind denn alle von ihren guten Geistern verlassen? Ich hatte mich gefreut, als ich dieses Buch ergattern und dann endlich lesen konnte. Leider war ich nach der anfänglichen Freude ziemlich schnell verwirrt und dann einfach nur enttäuscht und begann zu zweifeln.

Die Autorin hat mit Vicious einen dermaßen abstoßenden Charakter gezeichnet, das ich es schwer hatte die aufkommende Erotik und Liebelei zwischen den zwei Protagonisten nachzuvollziehen.
Das lag wahrscheinlich an der Konstellation an sich: sie ist duckmäuserisch und himmelt Vicious an. Letzterer tritt sie verbal und tut ihr seelisch weh wo er nur kann. Das er sie angeblich lieben soll, glaube ich in keiner Sekunde. Sicherlich gibt es hier und da auch Einblicke in die Gefühlswelt von Vicious und ja, er hatte eine schlimmer Kindheit, dennoch muss er nicht so ein A. sein. Oder ja, er kann so ein Ar*** sein, aber warum sollte sich dann eine so halbwegs intelligente Frau wie Emilia in ihn verlieben? Das ist und bleibt mir unverständlich. Das reißt dann der flüssige Schreibstil der Autorin auch nicht mehr heraus.

Schade. Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Band lesen werde. Wenn das wieder das gleiche Schema ist dann nein danke...

Veröffentlicht am 06.05.2019

*Leider eine Enttäuschung*

Love Play
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Nachdem ich die Bücher Stay und Keep von Helena Hunting inhaliert und geliebt habe, war mir klar: von dieser Autorin muss ich auch weitere Romane lesen. Nachdem dann auch noch die Leseprobe von "Love Play" ...

Nachdem ich die Bücher Stay und Keep von Helena Hunting inhaliert und geliebt habe, war mir klar: von dieser Autorin muss ich auch weitere Romane lesen. Nachdem dann auch noch die Leseprobe von "Love Play" so gefühlvoll klang, war ich mit Feuereifer dabei.

Leider setzte dann ziemlich schnell Verständnislosigkeit, Verwirrung, Ratlosigkeit die dann in Entsetzen gipfelte ein. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass dieser Roman so gar nichts mit den anderen von Helena Hunting zu tun haben. Ich hatte dann zum Teil gedacht, dass es ein früheres Werk ist- aber weit gefehlt, es kam nach Keep und Stay raus.

Aber was hat mich nun dabei gestört? Die Konstellation fand ich recht interessant und auch wie alles zu Beginn in Szene gesetzt wurde. Wir hätten zum einen Lilah. Sie ist Krankenschwester und wurde vor langer Zeit von ihrer einstigen großen Liebe per Telefonanruf verlassen. Auch nach einer Scheidung ist sie nicht wirklich über ihre erste Jugendliebe hinweg. Als besagte Jugendliebe Ethan auf einmal wieder erscheint, weil er nach Minnesota zurück versetzt wurde, flammen alte Gefühle wieder auf.

Natürlich ist dem Leser klar, worauf das Buch hinaus laufen würde, aber man erwartet dann doch etwas anderes als geliefert wurde. Zu Beginn ist Lilah sehr verletzt. Klar, wer wäre das nicht? Aber das sie es Ethan dann doch so extrem leicht machen würde, hätte wohl der abgebrüteste Leser nicht vermutet. Es wird zu Beginn mehrfach betont, das Lilah Ethan nicht mehr verfallen möchte, da sie immer noch so sehr verletzt fühlt, kriegt aber sofort Wallungen wenn er oben ohne rum läuft. Die Anziehung der beiden blieb damit für mich viel zu oberflächlich und konstruiert. Wenn man dann noch erfährt aus welche Hanebüchenen Beweggründen damals Schluss gemacht wurde, dann fühlt man sich direkt verarscht.

Den gesamten Plott empfand ich als viel zu unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Ihre anderen Bücher sind dagegen viel, viel besser. Klar ist der Schreibstil wieder sehr flüssig- aber stimmig ist der Roman nicht wirklich. So kommt auch bei den Erotikszenen bei mir nicht wirklich Freude auf. Ich hoffe der nächste Roman von Helena Hunting ist wieder mehr in der Shacking up-Liga (Stay, Keep, Hold). Wirklich schade. Ich bin enttäuscht...und entsetzt.

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Veröffentlicht am 25.03.2019

*Eindeutig kein Lesehighlight*

Playing it cool
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Der Klappentext klang recht vielversprechend, auch mochte ich den Einstieg des Buches. Ich finde es schön, wenn die Hauptheldin nicht dem normalen Schönheitsstandard entspricht und dennoch die Gefühle ...

Der Klappentext klang recht vielversprechend, auch mochte ich den Einstieg des Buches. Ich finde es schön, wenn die Hauptheldin nicht dem normalen Schönheitsstandard entspricht und dennoch die Gefühle des Mannes in Wallung bringen kann. Leider musste ich dann, je weiter ich kam, feststellen dass das Buch einerseits dennoch arg kitschig ist und die verbalen Kraftausdrücke mitunter recht fehl am Platz waren.

Einerseits hätten wir da Harper. Sie weiß was sie möchte und ist auch sonst nicht auf den Mund gefallen. Sie hat keine Traummaße und dennoch kann sie den Männern scheinbar den Kopf verdrehen (ganz schlimm fand ich hier die letzte Szene im Buch). Sie hat zudem einen Stiefbruder der sie fies verbal gängelt. Eine dieser Situation bekommt Dex mit- ein erfolgreicher Rugby Spieler. Er kann das nicht mit ansehen und bittet kurzerhand Harper um ein Date vor den Augen des Bruders. Was also quasi als Mitleidsakt beginnt, entwickelt sich ganz schnell zu einer Affäre.

Wie gesagt, mochte ich den Anfang des Buches sehr. Die zwei haben gut zueinander gepasst und ich mochte die Gespräche. Sehr schnell wird jedoch ihnen und dem geneigten Leser klar, dass sie alles doch nicht platonisch halten können und landen aufgrund der großen Anziehungskraft doch recht schnell in der Kiste. Zuweilen hat mir hier doch extrem die Story und Rahmenhandlung an sich gefehlt. Im Gegenteil schnell hatte ich das Gefühl nur noch in einem Porno zu sein. Die Figuren blieben blass- man hat hier und da aber gemerkt das die Autorin versucht hat, dem ganzen noch mehr Tiefgang zu verleihen, indem jede Figur noch so sein Päckchen mit bekommen hat. Aber das war nur angekratzt und mehr als oberflächlich.

Natürlich gibt es irgendwann kurz vor Ende auch die dramatische Wendung und dann den Showdown. Die Wendung war ersichtlich. Was überhaupt nicht ersichtlich war, war das vor Kitsch triefende Ende. Mir haben sich wahrlich die Zehennägel hochgekräuselt.
Klar- nach jedem 60 Minütigen Porno treffen sich die Hauptakteure auch am Altar wieder- ist klar.....! Das war hier wirklich extrem lächerlich- vor allem da im Verlauf des Romans so gar kein Feeling für die Charaktere an sich aufkam. Auf was soll denn da eine Ehe basieren?
Unmöglich...

Nun denn- es gibt bedeutend- BEDEUTEND bessere Romane dieses Genre als hier abgeliefert wurde. Schade!

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