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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2016

Protagonisten haben mich direkt angesprochen

Am weißen Strand
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Der Autor Robin Falk hat sich in das dänische Fischerdorf Hvide Sande zurückgezogen, den Ort, den er schon als Kind in Urlauben kennen und lieben gelernt hat. Auch Esther North war als Kind oft in dem ...

Der Autor Robin Falk hat sich in das dänische Fischerdorf Hvide Sande zurückgezogen, den Ort, den er schon als Kind in Urlauben kennen und lieben gelernt hat. Auch Esther North war als Kind oft in dem Ort zu Besuch und sucht jetzt Zuflucht bei Freunden.

Die beiden lernen sich kennen, doch Esthers Vergangenheit schwebt über ihrem Aufenthalt in Dänemark und auch Robin hat mit Altlasten zu kämpfen. Gerade als die beiden sich annähern, werden sie von der Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung zum Buch
Die beiden Protagonisten haben mich direkt angesprochen. Esther hat schnell so etwas wie einen Beschützerinstinkt in mir geweckt, während Robin mich neugierig gemacht hat. Beide sind von ihrer Vergangenheit geprägt und noch nicht in der Lage, nach vorne zu schauen.

Eine Besonderheit an diesem Roman sind die Auszüge aus dem Buch, das der Protagonist gerade schreibt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich diese meist nur quer gelesen habe, weil die Handlung selbst mich mehr in den Bann gezogen hat.

Tanja Bern hat einen wunderbaren Schreibstil, der Bilder vom Schauplatz vor meinem geistigen Auge hat entstehen lassen. Ihre Geschichte ist geheimnisvoll, dramatisch und romantisch. Sie hat mich aber stellenweise ob der Schicksale der beiden Protagonisten auch nachdenklich gemacht. Von mir gibt es eine Lese-Empfehlung

Veröffentlicht am 16.10.2016

Geschichte hat mich auf jeder Seite gefangen gehalten

Leons Erbe
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Inhalt
Nachdem Katjas Schwester Nicci vor einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, stirbt ihr Sohn Leon bei einem Autounfall. Nach der Beerdigung erhält Katja einen Anruf von einem Notar, der ihr nach ...

Inhalt
Nachdem Katjas Schwester Nicci vor einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, stirbt ihr Sohn Leon bei einem Autounfall. Nach der Beerdigung erhält Katja einen Anruf von einem Notar, der ihr nach Leons Tod eine Kiste von ihm überreichen soll. In der Schachtel befindet sich das Armband von Nicci. Das wirft bei Katja nicht nur die Frage auf, woher Leon das Schmuckstück hatte, sondern auch, wieso er scheinbar mit seinem Tod gerechnet hat. Sie beginnt mit ihren eigenen Recherchen und bringt sich selbst und auch ihr Umfeld in Gefahr.

Meine Meinung zum Buch
Die Protagonistin Katja war mir persönlich zu ungestüm, teilweise sogar etwas zu naiv. Doch die Situation, in der sie sich befindet, entschuldigt ein Verhalten jenseits der Norm.

Im Vergleich zu anderen Psychothrillern hat Michael Theißen eher einen ruhigen Schreibstil und schafft es trotzdem, von Beginn an Spannung aufzubauen. Der Spannungsbogen verläuft zwar manchmal etwas höher und dann wieder etwas niedriger, aber die Geschichte hat mich auf jeder Seite gefangen gehalten.

Der Autor lockt seine Leser gerne auf eine Fährte, so dass sich ein Verdächtiger herauskristallisiert, nur, um die Gegebenheiten dann wieder aufzulösen und den Verdächtigen zu entlasten.

Das Ende war für mich sehr überraschend und wirkte auf mich stark konstruiert, dennoch konnte das Buch mich insgesamt überzeugen.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Mir war es ein "Zuviel" an Handlung

Tangata Whenua - Fire of Love
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Inhalt
Nachdem Chiaras Vater die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat und nun auch noch die Mutter gestorben ist, bietet sich Chiara die Möglichkeit, zu ihrer Tante Maggie zu reisen, die in Neuseeland ...

Inhalt
Nachdem Chiaras Vater die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat und nun auch noch die Mutter gestorben ist, bietet sich Chiara die Möglichkeit, zu ihrer Tante Maggie zu reisen, die in Neuseeland eine Rinderfarm betreibt.

Sie lebt sich schnell ein, knüpft erste Kontakte und fühlt sich von Marc, einem Mitarbeiter ihrer Tante, angezogen. Doch Marc kämpft mit den Geistern seiner Vergangenheit, wodurch es ihm nicht leicht fällt, sich zu öffnen.

Als jemand Intrigen gegen ihre Tante Maggie schürt, stellt Chiara Nachforschungen an, die sie in Lebensgefahr bringen …

Meine Gedanken zum Buch
Christel Siemen hat es geschafft, mir mit Worten die Landschaft Neuseelands vor Augen zu führen. Sie schreibt sehr bildhaft und konnte mich an ihre Geschichte fesseln.

Ihre Charaktere sind toll herausgearbeitet. Das gilt nicht nur Chiara und Marc, die beide von der Vergangenheit geprägt sind, sondern auch für zahlreiche Nebendarsteller, allen voran Maggie und ihre Mitarbeiter.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die zahlreichen Handlungsstränge, die Christel Siemen in diesen Roman eingearbeitet hat. Die Geschichte um Chiara und Marc war toll, keine Frage und natürlich durfte auch ein wenig Dramatik nicht fehlen. Doch die Autorin packte mehrere Sabotagen mit in die Geschichte, eine schwere Erkrankung, eine längst verloren geglaubte Person, die wieder in Erscheinung tritt, ein handgreiflicher Vater, dessen Kind Rettung bedarf, ein zweiter Mann, der um die Gunst von Chiara buhlt – und das war noch nicht alles.

Mir war das einfach ein „Zuviel“ an Handlung und stellenweise dann auch unglaubwürdig, das hat ein wenig vom Lesespass genommen, so dass ich nur 3,5 Sterne vergeben kann, sehr schade, denn die Basisgeschichte war wirklich toll.

Veröffentlicht am 15.10.2016

Meine hohen Erwartungen an diesen Autor wurden nicht ganz erfüllt

Die Schattenbucht
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Inhalt
Die Bäckersfrau Marlene Adamski springt vom Balkon ihres Hauses. Sie überlebt den Sturz zwar, verweigert aber, zu sprechen. Die Psychologin Ina Bartholdy lässt nicht locker und sucht ihre Patientin ...

Inhalt
Die Bäckersfrau Marlene Adamski springt vom Balkon ihres Hauses. Sie überlebt den Sturz zwar, verweigert aber, zu sprechen. Die Psychologin Ina Bartholdy lässt nicht locker und sucht ihre Patientin zuhause auf. Dort erfährt sie von allen, dass niemand sich den Selbstmordversuch erklären kann. Die Psychologin hat immer mehr den Eindruck, dass es sich um einen Hilfeschrei handelt. Doch erst als Ina selbst in Lebensgefahr gerät, tun sich nach und nach Abgründe auf.

Meine Meinung zum Buch
Nachdem mich Das Nebelhaus und Das Küstengrab bereits begeistern konnten, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Eric Berg.

Die Geschehnisse werden in zwei verschiedenen Zeitzonen erzählt, einmal in der Gegenwart und einmal 14 Monate zuvor. Gut gefallen hat mir, wie der Autor verschiedene Handlungsstränge aufbaut und dann nach und nach zusammenfließen lässt, dass er das mit Bravour beherrscht, hat er schon in seinen beiden anderen Krimis bewiesen. Im Gegensatz zu den beiden Büchern, ist dieses Mal jedoch die Spannung ein wenig auf der Strecke geblieben und ich musste feststellen, dass ich gelegentlich nur mit halbem Ohr hingehört habe. Im Großen und Ganzen war die Geschichte aber sehr gut konstruiert, wobei mir das Ende nicht besonders zugesagt hat, da ein Täter offensichtlich davon kommt.

Ich habe zwischenzeitlich hohe Erwartungen an die Kriminalromane von Eric Berg und „Die Schattenbucht“ reicht aus meiner Sicht nicht an die beiden Vorgänger heran, so dass ich an der Bewertung mindestens eineinhalb Sterne abziehen müsste. Verglichen mit den Krimis anderer Romane reicht es aber für vier von fünf Sternen und nur das ist bei dieser Bewertung ausschlaggebend.

Veröffentlicht am 15.10.2016

Pflichlektüre für Eltern von Pubertieren

Im Reich der Pubertiere
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Meine Meinung zum Hörbuch
Ich habe bereits das erste Buch und Hörbuch Das Pubertier gelesen und gehört, außerdem war ich im Oktober 2015 an einer Lesung von Jan Weiler.

Sowohl vom erste Buch, wie auch ...

Meine Meinung zum Hörbuch
Ich habe bereits das erste Buch und Hörbuch Das Pubertier gelesen und gehört, außerdem war ich im Oktober 2015 an einer Lesung von Jan Weiler.

Sowohl vom erste Buch, wie auch von der Lesung war ich sehr begeistert und ich habe festgestellt, es ging nicht nur mir so, dass ich mich gefragt habe, woher der Autor mein Kind kennt.

Mit diesem neuen Hörbuch verhielt es sich ein wenig anders, denn einiges, was ich hier gehört habe, kannte ich so oder in ähnlicher Form so, ein geringer Teil war bereits Thema des ersten Buches und einige Geschichten gab Jan Weiler bei der Lesung zum Besten. Aber es waren auch viele neue Berichte, über die ich wieder herzlich lachen konnte.

Jan Weiler hat es einmal mehr geschafft, mir auf unterhaltsame Art klar zu machen, dass ich eine Mutter bin, die Probleme hat, wie alle anderen Eltern auch und dass meine Kinder völlig normal sind, weil sich nämlich andere Eltern mit genau den gleichen Sorgen und Nöten herum schlagen.

Mein Fazit – eine Pflichtlektüre für Eltern von Pubertieren mit der Einschränkung, wer Buch 1 kennt und schon einmal eine Lesung besucht hat, für den wird nicht alles neu sein, was es hier zu hören gibt. Allerdings ist auch bei dieser Fortsetzung das eBook / Buch wieder umfangreicher und bietet wesentlich mehr Neues. Übrigens wurde das eBook / Buch wieder von Till Hafenbrack illustriert.