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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2019

Bildlich, malerisch, poetisch

Der Gesang der Flusskrebse
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"Der Gesang der Flusskrebse" war schon von Anfang an, während des Lesens der Titels und des Klappentextes, ein Rätsel für mich. Die Deklarierung des Buches der New York Times als "Kriminalgeschichte" erachte ...

"Der Gesang der Flusskrebse" war schon von Anfang an, während des Lesens der Titels und des Klappentextes, ein Rätsel für mich. Die Deklarierung des Buches der New York Times als "Kriminalgeschichte" erachte ich als unglaublich passende Beschreibung. Jedoch steht hier nicht der Mord bzw. die Straftat im Vordergrund, sondern die Lebensgeschichte eines Mädchens.

Diese wird auf Zeitebenen erzählt, die sich immer weiter annähern, bis sie sich schließlich überschneiden. Dieser Wechsel der Zeitebenen ist sehr interessant und gestaltet die Inhalte etwas spannender, denn eine klassische Spannungskurve wie in einem Kriminalroman, gibt es hier nicht.

Tatsächlich habe ich den Anfang und das Ende als etwas zäh und langatmig empfunden, doch dies soll nicht vom Lesen des Buches abhalten, denn es lohnt sich sehr.

Die Natur spielt eine große Rolle, inhaltlich sowie schon auf dem Cover oder im Titel erkennbar. Dies wird noch einmal durch die außergewöhnliche Ausdrucksweise der Autorin verstärkt. Ihr Schreibstil ist bildlich, malerisch, ausdrucksstark, ja sogar poetisch. "Der Gesang der Flusskrebse" zeugt von einem hohen literarischen und qualitativen Wert und ist definitiv nicht der Trivialliteratur zuzuordnen. Durch ihren Schreibstil schafft die Autorin es auch Emotionen und Stimmungen präzise und auf eine authentische Art und Weise auf den Leser zu projizieren, dass sie auf ihn überschwenken und man in der fiktiven Welt des Buches gefangen ist.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Anders als erwartet

Find mich da, wo Liebe ist
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Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und sehr ansprechend. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, jedoch kommt alles anders als erwartet.

Das Vorwort bzw. der Kommentar der Autorin ...

Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und sehr ansprechend. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, jedoch kommt alles anders als erwartet.

Das Vorwort bzw. der Kommentar der Autorin zur Intention und Botschaft des Buches ist sehr schön geschrieben. Dies bietet dem Leser erstens einen kleinen Einblick in den Inhalt des Buches sowie in die Gedanken der Autorin.

Eines der Dinge, die mir am besen gefallen haben waren der Anfang und der Schluss. Der Beginn des Buches war sehr spannend und hat zum Lesen angeregt. Danach ist dieses anfängliche Hoch leider abgeflacht. An einigen Stellen war das Buch meiner Meinung nach etwas langatmig. Dafür ist das Ende sehr gelungen und rundet die wilde Achterbahnfahrt der Protagonistin und der anderen Figuren schön ab.

Als nicht Musiker ist es wichtig zu wissen, dass das Buch sehr auf Musik und alles was dazugehört "fixiert" ist.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Toller Urlaubsroman

Inselküsse
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Kühnes "Inselküsse" ist eine tolle, sommerliche Urlaubslektüre. Für jemanden der eine locker, leichte Geschichte über Selbstlosigkeit, Glückseligkeit, ein bisschen Romantik und Freundschaft lesen will, ...

Kühnes "Inselküsse" ist eine tolle, sommerliche Urlaubslektüre. Für jemanden der eine locker, leichte Geschichte über Selbstlosigkeit, Glückseligkeit, ein bisschen Romantik und Freundschaft lesen will, ist "Inselküsse" genau das Richtige!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Außerdem schafft sie es die Umgebung, Geschehnisse und Atmosphäre so anschaulich und detailliert zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, als wäre man mitten drin in der Geschichte..

Das Cover ist ebenfalls sehr schön gestaltet und trägt maßgeblich zur Ostseeatmosphäre bei. Man hört quasi die Möwen kreischen und den Wind in den Bäumen rascheln.

Anspruchsvoll ist der Roman nicht, jedoch muss das ja auch nicht immer sein, vor allem nicht im Urlaub.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Lesevoraussetzungen: langer Atem und Muße

SCHWEIGEPFLICHT
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Wie viele Schweden-Thriller leidet leider auch "Schweigepflicht" an der Namenskrankheit. Ich weiß, dass ein so komplexer Thriller viele Figuren benötigt, damit die Geschichte realitätsgetreu und authentisch ...

Wie viele Schweden-Thriller leidet leider auch "Schweigepflicht" an der Namenskrankheit. Ich weiß, dass ein so komplexer Thriller viele Figuren benötigt, damit die Geschichte realitätsgetreu und authentisch wirkt, aber es fiel mir schon sehr schwer mir alle Figuren zu merken und wofür sie zuständig sind. Für mich definitiv zu viel.

Der 640-Seiten-Thriller erfordert vom Leser einen langen Atem und viel Muße, doch es lohnt sich. "Schweigepflicht" ist alles andere als ein 0-8-15 Thriller, der mehr oder weniger oberflächlich einen Mord behandelt, sondern er ist sehr detailliert und auf Jens Lapidus' Expertise als Strafverteidiger aufgebaut. Somit ist die ganze Geschichte auf eine gewisse Art und Weise mit unserer realen Welt verknüpft (Man hat auf jeden Fall das Gefühl :D).

An einigen Stellen war mir das Buch jedoch zu langatmig, da beispielsweise die selbe Handlung bzw. Situation aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, da in dem Buch mehrere Handlungsstränge parallel verlaufen.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Weihnachtswunder

Royal Christmas
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"Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" war ein schöner Leseschmaus für zwischen durch. Es ist eher kurz und in wenigen Stunden gelesen. Für ein kurzes Weihnachtslesevergnügen genau richtig!

Eines was ...

"Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" war ein schöner Leseschmaus für zwischen durch. Es ist eher kurz und in wenigen Stunden gelesen. Für ein kurzes Weihnachtslesevergnügen genau richtig!

Eines was der Autorin meiner Meinung nach am besten gelungen ist, ist die Weihnachtsstimmung, die bei dem Leser ausgelöst wird, bzw. eine schöne, gemütliche und festliche Atmosphäre.

Was mir etwas gefehlt hat, waren einige Personenbeschreibungen. Die einzigen Personen, die im Detail beschrieben waren, waren Jay, Alex und Courtney. Wie die Protagonistin Eden letztlich aussah (Haarfarbe, Gesichtszüge, ...), weiß ich nicht. Es kann auch sein, dass sie kurz beschrieben wurde, aber nicht im Detail.

Ein weiterer negativer Aspekt bezieht sich auf den Zeitverlauf im Buch. Manchmal stimmt die erzählte Zeit so gar nicht mit der Erzählzeit überein, sodass es einige ruckartige Übergänge zwischen mehreren Stunden oder Tagen war. Plötzlich war es Abend oder der nächste Tag, ohne dass es richtig eingeleitet wurde.

Gan besonders hat mir auch die Metaebene des Buches gefallen, dass Eden am Ende ein Buch namens " Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" schreibt und das quasi das Buch ist, dass man gerade gelesen hat, fand ich genial.

Und zu guter letzt: in welchen Büchern kann man etwas Magisches und Träumerisches einfließen lassen, das kein Fantasybuch ist? NATÜRLICH im Weihnachtsroman. Dieses magische Etwas mit dem Holzweihanachtsmann und dem Traum passte perfekt in die Geschichte.

Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert!

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