Man muss es lesen
Boy ErasedBoy Erased ist eine autobiographische Erzählung .Diese Geschichte ist bitter real. Garrard ist der Sohn eines gläubigen Predigers und er fühlt sich unrein, denn er träumt nicht wie andere junge Männer ...
Boy Erased ist eine autobiographische Erzählung .Diese Geschichte ist bitter real. Garrard ist der Sohn eines gläubigen Predigers und er fühlt sich unrein, denn er träumt nicht wie andere junge Männer von Frauen sondern von anderen Männern. Für ihn ist das ein Schock und er versucht das zunächst für sich zu behalten. Doch dann wird er eines Tages vergewaltigt und sein Vergewaltiger ruft seine Eltern und erzählt ihnen von Garrads Neigungen. Sie reagieren und stecken ihn in ein Konservations“lager“. Und was dort abgeht, was der Autor erlebt hat werde ich nie vergessen. Und trotz allem erzählt der Autor alles Gelassen, er hat in seinem Schreibstil etwas ruhiges und er baut keine Spannung auf. Es fühlt sich an als wolle er das geschehene verarbeiten mit seinem Werk und ich habe tiefes Mitleid beim Lesen für ihn empfunden. Die Geschichte hört sich nach 1930 an ist aber heute immer noch real und das ist das bittere. Homsexualität wird in Teilen Amerikas immer noch nicht aktzeptiert. Nur wenige Bundesstaaten haben die „Behandlung“ von Homosexualität verboten. Hier in Deutschland ist dies auch immer noch erlaubt und Jens Spahn kam erst heute mal wieder auf die Idee, diese „Homoheilung“ zu verbieten.Was teils sehr homophobe Meinungen auf den Plan ruft. Bisher hat er es noch nicht umgesetzt. Wenn man die Geschichte von Garrard Conley liest verliert man teils den Glauben an die Menschheit.