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Veröffentlicht am 08.06.2019

Wunderschön, sehr empfehlenswert

Hufspur in den Dünen
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Bei " Hufspur in den Dünen" von Julia K. Rodeit handelt es sich um einen Roman.

In einen winzigen Ort an der Ostsee, verschlägt es die engagierte Rechtsanwältin Julie Sommer, nach einer Autopanne. Ihr ...

Bei " Hufspur in den Dünen" von Julia K. Rodeit handelt es sich um einen Roman.

In einen winzigen Ort an der Ostsee, verschlägt es die engagierte Rechtsanwältin Julie Sommer, nach einer Autopanne. Ihr Chef soll den Verkauf des maroden Schröder-Hof vorantreiben, jenen Hof auf dem Julie unterkommen ist. Sie sieht ihre Chance sich beruflich zu profilieren, indem sie, als Gast getarnt, an Hintergrundinformationen gelangen möchte. Ihr Vorhaben gestaltet sich aber schwierig, als die kleine Familie und das Leben auf dem Hof kennenlernt. Der Hofbesitzer, David Schröder, ist nicht ganz unschuldig daran. Auf einem gemeinsamen Ausritt kommen sich die Beiden näher. Julie stürzt in ein Gefühlschaos und steht vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Opfert sie ihren beruflichen Traum? Oder die große Liebe?

Der wunderbare leichte, bildhafte und flüssige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Durch die tollen Landschafts- und Personenbeschreibungen fühlte ich mich während dem Lesen , als ob ich live vor Ort wäre und die Protagonisten kennen würde.

Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Bis auf Julie´s Chef sind alle sehr sympathisch. Die kleine kesse Emiliy, Björn- der auf Platt spricht ( ich konnte alles verstehen), Julie- die das Herz am rechten Fleck hat, David- der charmante Hofbesitzer usw.
Alle tragen zu einer sehr gelungen, interessanten und abwechslungsreichen Geschichte bei.

Der Plot hat mir sehr gut gefallen. David´s Ängste werden sehr gut beschrieben. Er tat mir richtig Leid. Seine Lage- leider sehr nah an der Realität.

Eine kleine Liebesgeschichte, Intrigen, Hoffnungslosigkeit, Krankheiten, Tiere, Familie, Karriere und Firmenübernahme- sehr viele interessante Themen in einer Geschichte- super.

Ich empfehle dieses Buch weiter. Jede Seite ist ein Genuss und ich war etwas traurig, als ich die letzte Seite gelesen hatte, gerne hätte ich die Protagonisten noch ein Stückchen auf ihrem Weg begleitet.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Sehr viel Situationskomik

Trau dich doch
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Bei „ Trau dich doch“ von Ellen Berg handelt es sich um (K)ein Hochzeits-Roman.

Heirate doch selber!

Vor Verzweiflung könnte Hochzeitsplanerin Amelie in den Brautstrauß beißen: Denn vor lauter Restalkohol ...

Bei „ Trau dich doch“ von Ellen Berg handelt es sich um (K)ein Hochzeits-Roman.

Heirate doch selber!

Vor Verzweiflung könnte Hochzeitsplanerin Amelie in den Brautstrauß beißen: Denn vor lauter Restalkohol kann der Bräutigam kaum stehen, die Braut dreht ohnehin frei und die Tauben haben keine Lust zu fliegen.
Nach einer unerfreulichen Scheidung, muss sich Amelie in einem ganz neuen Leben zurechtfinden. Bei ihrem nächsten Auftrag begegnet sie einem Mann, der all das zu sein scheint, was sie sich wünscht. Nur dummerweise ist er der Bräutigam..

Der humorvolle Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte während dem Lesen oft ein Schmunzeln im Gesicht. Eine Situationskomik jagt die nächste. Ich war etwas traurig, als ich die letzte Seite gelesen hatte. So gut hat mir diese Geschichte gefallen.

Durch die tolle Ausdrucksweise der Autorin, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen.

Die skurrilen Protagonisten mit ihren unterschiedlichen Charakteren haben mir sehr gefallen. Sie bringen richtig Schwung in die Geschichte und machen sie sehr authentisch.
Durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir jeden gut vorstellen und ihre Charaktereigenschaften verstehen.

Durch die bildhaften Beschreibungen der Handlungsorte, der Protagonisten usw. konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und ich fühlte mich während dem Lesen, als ob ich ein Teil der Geschichte wäre.

Der Plot ist sehr interessant , humorvoll und lesenswert. Die Botschaft, die die Autorin mit ihrer Geschichte herüber bringt- klasse..

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Absolute Leseempfehlung

Über den Tellerrand
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Über den Tellerrand von Gudrun Riefer.

Für ein erfülltes und sorgenfreies Leben, hat Eva die besten Voraussetzungen. Sie soll die Firma ihrer wohlhabenden Eltern später einmal übernehmen. Von ihrem Umfeld ...

Über den Tellerrand von Gudrun Riefer.

Für ein erfülltes und sorgenfreies Leben, hat Eva die besten Voraussetzungen. Sie soll die Firma ihrer wohlhabenden Eltern später einmal übernehmen. Von ihrem Umfeld wird Eva darum beneidet. Doch der schöne Schein trügt.
Als Eva zwölf Jahre alt ist , ändert sich ihr Leben schlagartig, Ihre Mutter beginnt sie immer mehr herabzusetzen und reißt Großmutter, Vater und Bruder mit.
Als Eva endlich volljährig ist, kämpft Eva für ihre Ziele und gegen ihre Mutter. Aber alles endet anders, als sie es geplant hat.

Diese Geschichte hat mich sehr mitgenommen und nachdenklich gemacht. Auf eine sehr emotionale Art und Weise hat die Autorin hier die Geschichte, aus der Sicht von Eva, niedergeschrieben. Ich konnte mich sehr gut in Eva hineinversetzen und habe mir ihr gelitten. Sehr oft war ich sprachlos , wie eine Mutter nur so sein kann.

Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich die Geschichte sehr gut lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, sodass ich es innerhalb von nur 2 Tagen verschlungen habe.

Einmal mit dem Lesen angefangen, möchte man als Leser wissen, wie das Leben von Eva weitergeht. Was sie noch alles ertragen muss, wer sie schlecht behandelt, was ihr vorgeworfen wird und wie sich die Kindheit auf ihr späteres Erwachsenenleben auswirkt.

Ich empfehle diese sehr emotionale Geschichte weiter. Kein leichter Lesestoff. Diese Geschichte hat mich wütend und traurig gemacht.

Veröffentlicht am 02.06.2019

schwer zu durchschauen, interessanter Plot

Die stille Tochter
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Bei „Die stille Tochter“ von Gard Sveen handelt es sich um den vierten Band aus der Tommy Bergmann Reihe.


Oslo, 1982:
Die ehemalige DDR-Bürgerin und KGB-Agentin, Christel Heinze, verschwindet an einem ...

Bei „Die stille Tochter“ von Gard Sveen handelt es sich um den vierten Band aus der Tommy Bergmann Reihe.


Oslo, 1982:
Die ehemalige DDR-Bürgerin und KGB-Agentin, Christel Heinze, verschwindet an einem eiskalten Dezembertag spurlos. Hat der berühmt berüchtigte Doppelagent Arvid Storholt, etwas damit zu tun?
Oslo 2016:
Überreste einer Frauenleiche werden in einem See gefunden. Arvid wird kurz darauf ermordet. Für den norwegischen Geheimdienst ermittelt der Ex-Polizist Tommy Bergmann. Gibt es eine Verbindung zwischen der toten Unbekannten und dem ermordeten Sowjetagenten?
Ich kenne die vorherigen Bücher aus dieser Reihe nicht, hatte aber keinerlei Probleme beim Einstieg in diese Reihe. Der Fall ist neu und wird komplett gelöst.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen.
Durch die abwechselnden Zeitstränge wird sehr viel Spannung aufgebaut. Was haben die Vorkommnisse aus dem Jahr 1982 mit 2016 zu tun? Dies hat mir sehr gut gefallen, da bis kurz vor Schluß der Leser im unklaren darüber bleibt. Der Autor hat diese Stränge plausibel miteinander verbunden und am Ende der Geschichte ergibt alles einen Sinn.
Durch die vielen Wendungen, die durchweg hohe Spannung , einem sehr interessanten Plot und einem überraschenden Ende, konnte mich diese Geschichte voll überzeugen.
Die Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben. Einige sind sehr schwer zu durchschauen und ich konnte sie nur schwer in „Gut“ und „Böse“ einordnen.
Ich empfehle diese Buch weiter.

Veröffentlicht am 02.06.2019

Kein leichter Lesestoff- macht sehr nachdenklich

Das wiedergeborene Kind
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Bei „ Das wiedergeborene Kind“ von Martina Siems- Dahle handelt es sich um einen psychologischen Gesellschaftsroman.

Klappentext übernommen:
Religionen dienen nach Karl Jaspers als Angst-Quelle und Ursachen ...

Bei „ Das wiedergeborene Kind“ von Martina Siems- Dahle handelt es sich um einen psychologischen Gesellschaftsroman.

Klappentext übernommen:
Religionen dienen nach Karl Jaspers als Angst-Quelle und Ursachen von Erkrankungen wie Psychosen, multiplen Persönlichkeitsstörungen (wie Schizophrenie) und Neurosen. Wie schwer sich Glaubensgemeinschaften und Kirchen damit tun, ihre Übergriffigkeit auf Körper und Seelen von Kindern zu verarbeiten und sich dafür zu entschuldigen, können wir ständig in den Medien mitverfolgen.

Zum Inhalt:
Freitag vor Pfingsten 2010 - Julia (55) widerfährt etwas Ungeheuerliches: Ein medizinischer Eingriff katapultiert sie zurück in ihre dunkelste Zeit und weckt die terrorisierende Stimme in ihrem Kopf, achtzehn Jahre, nachdem Julia die Psychiatrie als gesunder Mensch verlassen durfte. Die Stimme peinigt sie wieder mit quälenden Befehlen, beruft sich dabei auf die Wahrhaftigkeit der Bibel, wie einst Julias religiös fanatischer Vater. Ausgerechnet am Abend dieses Tages steht die fünfjährige Lucia in Julias Wohnung. Der Befehl der Stimme ist eindeutig.

Am Anfang der Geschichte befindet sich eine Personenliste. Die Protagonisten werden hier kurz vorgestellt und für mich, da ich immer Schwierigkeiten habe mir Namen zu merken, war diese Liste sehr hilfreich.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Die Autorin hat hier ein sehr ernstes Thema in einen fiktiven psychologischen Gesellschaftsroman eingearbeitet.

Die Protagonisten werden sehr tief und authentisch beschrieben. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen und lernt sie im Laufe der Geschichte sehr gut kennen und verstehen. Gerade Julias Schicksal hat mich sehr mitgenommen.

Das Buch hat mich zwar nicht von der ersten Seite an gefesselt, aber ich bin sehr froh, dass ich weitergelesen habe. Nach circa 40 Seiten konnte ich dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen, so interessant war es, mehr über die Protagonisten zu erfahren.

Der Plot ist sehr interessant, lässt den Leser nachdenklich zurück und ich „musste“ die Vorkommnisse in dieser Geschichte erst einmal verarbeiten. Kein leichter Lesestoff !!!

Ich empfehle dieses Buch weiter.