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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2019

Der Aufstieg von Katharina der Großen aus Sicht eines Dienstmädchens

Der Winterpalast
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Die Waise Varvara lernt im Winterpalast schnell, unsichtbar und diskret zu sein. Auf diese Weise schafft sie es, die engste Vertraute von der späteren Katharina der Großen zu werden. Die beiden müssen ...

Die Waise Varvara lernt im Winterpalast schnell, unsichtbar und diskret zu sein. Auf diese Weise schafft sie es, die engste Vertraute von der späteren Katharina der Großen zu werden. Die beiden müssen bis zur Krönung von Katharina viele Aufgaben bestehen und schwere Entscheidungen treffen.
Ich fand es sehr interessant die Geschichte aus der Sicht des Dienstmädchens zu erleben. Die Freundschaft zwischen Varvara und Katharina und das eigene Schicksal des Mädchens wurden sehr originell dargestellt. Die Charaktere sind authentisch und es ist ein Spannungsbogen vorhanden. Sowohl Katharina als auch Varvara machen eine große charakterliche Entwicklung durch. Das Cover und der Titel sind mit der Geschichte abgestimmt. Außerdem ist der Schreibstil angenehm.
Wenn man die Geschichte von Katharina der Großen aus einer anderen Sichtweise erleben möchte und Spaß an historischen Erzählungen hat, dann empfehle ich dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Eine junge Frau, die um ihr Glück kämpft

Lady Annes Geheimnis
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Wie der Titel „Lady Annes Geheimnis“ schon sagt, geht es in dem Buch um ein Geheimnis von Lady Anne Baynes (zunächst Miss Anne Baynes), welches sie unter allem Umständen geheim halten muss. Trotz vieler ...

Wie der Titel „Lady Annes Geheimnis“ schon sagt, geht es in dem Buch um ein Geheimnis von Lady Anne Baynes (zunächst Miss Anne Baynes), welches sie unter allem Umständen geheim halten muss. Trotz vieler Gefahren begibt Lady Anne sich auf die Suche nach ihrem unehelichen Sohn und erlebt dabei viele Abenteuer. Sie hat mehr Feinde als Freunde und spielt ein gefährliches Spiel, denn besonders König Georg Ludwig, an dessen Hof sie angestellt ist, darf nichts von ihren geheimen Missionen und den Personen, mit denen sie sich trifft, erfahren, denn der Vater von Annes Kind gehört zu den Gegnern Georg Ludwigs…

Das Buch verspricht von Anfang an viel Spannung, wobei ein deutlicher Spannungsbogen zu bemerken ist. Im Laufe des Buches habe ich mich immer mehr in Anne hineinversetzen können und mitgefiebert. Deshalb habe ich ihre Verbündeten ins Herz geschlossen, wohingegen ich ihre Feinde unsympathisch fand. Die meisten Figuren waren authentisch dargestellt, auch wenn ich fand, dass einige Passagen zu schnell abgehandelt wurden und die Charaktere der Personen, sowie der Lesespaß, ein wenig darunter gelitten haben. Anne hat eine starke Persönlichkeit, die sich im Laufe des Romans weiter entwickelt. In Situationen, wo andere längst aufgegeben haben, fängt sie erst so richtig an. Jedoch fehlte mir eine solche Charakterbeschreibung einiger anderer Charaktere, weshalb ich mich mit diesen nicht immer richtig identifizieren konnte.

Sowohl das Thema des Buches, als auch das Cover, haben mich direkt angesprochen und trugen zum Lesespaß bei. Auch der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ansprechend, wobei einzelne Kapitel zwischenzeitlich trotzdem etwas langatmig waren.

Alles in allem habe ich eine sehr unterhaltsame Geschichte gelesen, weshalb ich das Buch an Fans von historischen Romanen, die sowohl Spannung, als auch ein Happy End gerne haben, weiter empfehle. Es gefällt mir immer sehr, wenn alle Handlungsstränge zu Ende erzählt werden, was auch diesem Buch ein befriedigendes Ende beschert, auch wenn ich die einzelnen Ergebnisse nicht alle nachvollziehen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Figuren
Veröffentlicht am 30.03.2020

Das Finale: Maria de' Medici

Medici - Der Niedergang einer Familie
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Der französische Hof im Jahr 1600: Als Heinrich IV. Maria de‘ Medici zur Frau nimmt, hat er nicht mit der Rache seiner Mätresse Henriette d’Entragues gerechnet. Henriette besitzt ein schriftliches Eheversprechen ...

Der französische Hof im Jahr 1600: Als Heinrich IV. Maria de‘ Medici zur Frau nimmt, hat er nicht mit der Rache seiner Mätresse Henriette d’Entragues gerechnet. Henriette besitzt ein schriftliches Eheversprechen ihres Geliebten, mit dem sie den König nun erpresst. Eine noch größere Gefahr stellt aber eine Gruppe von adeligen Verschwörern dar, die den König stürzen wollen. Als Heinrich IV. tatsächlich das Opfer eines tödlichen Komplotts wird, beginnt der Siegeszug des geschickt agierenden Kardinals Richelieu. Die machtbewusste Maria de‘ Medici gehört zu seinen größten Unterstützern – und begibt sich damit in eine verhängnisvolle Abhängigkeit …

Das Cover und der Titel sind mit der Geschichte stimmig und sehen nebeneinander sehr gut aus. Dem Autor gelingt es einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Auch der Scheibstil ist sehr angenehm.

Maria ist die Hauptperson dieses Bandes. Im Vergleich zu den vorherigen Hauptpersonen wird sie eher schwach dargestellt. Nach dem Tod ihres Mannes ist ihr jedes Mittel recht, um ihre Macht noch weiter auszubauen...

Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und habe direkt den nächsten Band weiter gelesen. Das Buch, beziehungsweise die ganze Medici-Reihe empfehle ich unbedingt weiter. Wer sich vielleicht bereits mit der Familie Medici beschäftigt hat oder einfach nur gut unterhalten werden möchte, sollte dieses Buch lesen. Meiner Meinung nach ist dies jedoch das schwächste Buch der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2020

Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte

The Mister
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London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ...

London 2019. Das Leben meint es gut mit Maxim Trevelyan. Er ist attraktiv, reich und hat Verbindungen in die höchsten Kreise. Er musste noch nie arbeiten und hat kaum eine Nacht allein verbracht. Das alles ändert sich, als Maxim den Adelstitel, das Vermögen und die Anwesen seiner Familie erbt – und die damit verbundene Verantwortung, auf die er in keiner Weise vorbereitet ist. Seine größte Herausforderung stellt aber eine geheimnisvolle, schöne Frau dar, der er zufällig begegnet. Wer ist diese Alessia Demachi, die erst seit Kurzem in England lebt und nichts besitzt als eine gefährliche Vergangenheit? Maxims Verlangen nach dieser Frau wird zur glühenden Leidenschaft – einer Leidenschaft, wie er sie noch nie erlebt hat. Als Alessia von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, versucht Maxim verzweifelt, sie zu beschützen. Doch auch Maxim hütet ein dunkles Geheimnis.

Das Cover und der Titel harmonieren sehr gut mit dem Inhalt des Buches.

Die Charaktere sind sehr vorhersehbar und unspektakulär gestaltet. Trotzdem fand ich die Handlung lesenswert.

Das war mein erstes Buch von E. L. James. Ich fand es zwar unterhaltsam, aber es hatte nichts besonderes. Für die leichte Lektüre zwischendurch gut geeignet.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Ein wenig spannender Abenteuerroman

Der Spion des Königs
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London, 1639. König Charles I. strebt nach Alleinherrschaft und lässt keine Gelegenheit aus, die Macht des Parlaments zu beschneiden. Im Königreich rumort es, und der königliche Geheimdienst hat alle Hände ...

London, 1639. König Charles I. strebt nach Alleinherrschaft und lässt keine Gelegenheit aus, die Macht des Parlaments zu beschneiden. Im Königreich rumort es, und der königliche Geheimdienst hat alle Hände voll damit zu tun, Charles vor den Umsturzplänen der Unzufriedenen zu schützen. Einer seiner besten Spione ist Richard Faversham, der als Porträtmaler in den Häusern des hohen Adels ein und aus geht. Als Richard im Auftrag Seiner Majestät nach Ely reist, findet er im Haus der Mortimers Aufnahme. Doch der Tochter des Earls scheint sein Besuch alles andere als recht zu sein. Kein Wunder, hütet die schöne Vivian doch ein äußerst gefährliches Geheimnis...

Das Cover und der Titel sind passend gewählt und aufeinander abgestimmt. Generell fand ich den Roman gut, jedoch hat das gewisse Etwas gefehlt. Es war meist eher eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, die wenig spektakulär dargestellt wurden. Die gesamte Geschichte kommt leider erst sehr spät richtig in Fahrt, sodass ich mir am Ende gewünscht habe, dass es noch weitergeht. Es bleiben einige Fragen offen. Außerdem konnte ich mich nicht richtig mit den Charakteren identifizieren, die unter anderem durch mehrere Zeitsprünge wenig beschrieben wurden, sodass man keine Bindung zu diesen aufbauen konnte. Auch hätte ich mir, besonders bei dem Klappentext, gewünscht, dass die Personen mehr miteinander zu tun gehabt hätten. Meiner Meinung nach wurde wenig Spannung aufgebaut. Der Roman eignet sich deshalb als Lektüre für zwischendurch, ohne viel Drama oder Spannung.

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