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Veröffentlicht am 21.07.2019

Ocean Vuong – Auf Erden sind wir kurz grandios

Auf Erden sind wir kurz grandios
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Ein Sohn schreibt an seine Mutter, berichtet ihr all das, wofür immer die Worte gefehlt haben. Geboren in Vietnam kommt er als kleiner Junge mit seiner Mutter Rose und Großmutter Lan in die USA. Den Gedanken ...

Ein Sohn schreibt an seine Mutter, berichtet ihr all das, wofür immer die Worte gefehlt haben. Geboren in Vietnam kommt er als kleiner Junge mit seiner Mutter Rose und Großmutter Lan in die USA. Den Gedanken an die Realisierung des American Dream geben sie bald auf und fügen sich dem Schicksal der Landsleute: seine Mutter schuftet in einem Nagelstudio und unterwirft sich tagein tagaus den herrschaftlichen weißen Damen. Der Junge erlebt in der Schule Diskriminierung und Hass, als er sich seiner homosexuellen Tendenzen Gewahr wird, wird dies nicht einfacher. Doch in Trevor findet er seinen ersten richtigen Freund, erlebt Liebe und Sexualität und all das immer in einer Zwischenwelt zwischen dem verlassenen Heimatland und der neuen Heimat, wo die Familie jedoch nie gänzlich ankommt. Es wird viele Jahre dauern, bis der schüchterne Junge die Worte findet, um sein Inneres nach außen zu tragen und sich mitzuteilen.

Immer wenn ein Roman überbordend bejubelt wird, weckt das zwei gegensätzliche Gefühle: Neugier und Abwehr. Warum stürzen sich alle Kritiker und Leser mit Begeisterung auf das Werk und erheben den Autor zum neuen Stern am Literaturhimmel? Um so vielen zu gefallen, wird womöglich doch wieder mit Versatzstücken und einem gefälligen Schema gearbeitet, will man das dann wirklich lesen? Im Falle von Ocean Vuongs Debut ist mein Urteil eindeutig: ich reihe mich ein in die Schar der Jubelrufer, denn jede Minute des Lesens war ein Genuss wie auch ein Gewinn, denn nicht nur hat der Autor sehr eindrucksvolle Worte gefunden, die noch nach dem Ende nachhallen, obendrein ermöglicht er auch einen kurzen Blick hinter weitgehend verschlossene Türen asiatischer Einwanderer.

Vuong beschreibt eine schwierige coming-of-age Geschichte eines jungen Vietnamesen. Vieles basiert auf seinen eigenen Erfahrungen, auch wenn die Figuren, wie er in einem Interview sagt, aus vielerlei Menschen aus seiner Kindheit und Jugend zusammengesetzt sind. Es ist eine typische Einwanderergeschichte mit großen Träumen, die zerplatzen, vom plötzlichen Entdecken der eigenen Hautfarbe, die vorher weder wahrgenommen noch eine Rolle gespielt hat und jetzt zum entscheidenden Distinktionsmerkmal wird. Es sind Geheimnisse in der Familie, Lebensläufe, die über Jahrzehnte aus blinden Flecken bestehen, weil die Zeiten zu unsagbarem Handeln zwangen.

Gewalt spielt gleich in mehreren Facetten eine Rolle, die psychische, die der Junge in der Schule durch Mobbing, aber auch durch heftige Übergriffe erlebt, genauso aber kommt sie auch im Elternhaus vor; bis er sich als Teenager mutig gegen die Mutter stellt, sind Schläge von ihr ein normaler Teil des Familienlebens und der Erziehung. Liebe drückt sich in der Familie nicht durch Worte aus, die fehlen immer, ihm die vietnamesischen, der Mutter die englischen, es sind die Gesten, die die Verbundenheit verdeutlichen. Ähnlich auch mit Trevor, mit dem er intensive Zeiten erlebt, im guten wie im schlechten Sinne.

Das Geschichtenerzählen nimmt in seiner Familie und im Roman einen wesentlichen Raum ein. Vor allem die Großmutter verbringt Stunden damit, ihm die alten Sagen und ihre eigenen Erlebnisse zu schildern. So entsteht eine Liebe für das Wort und das Erzählen, in einem Umfeld von Analphabeten in einem Land mit einer fremden Sprache. Doch gerade deshalb findet Vuong zu seiner Sprache, der man die Poesie des Vietnamesischen, das so anders funktioniert wie die indoeuropäischen Sprachen, anmerkt. Wo die Worte fehlen, dominieren andere Sinneseindrücke und die finden nun den Weg in die Sprache – Farbe, Gerüche, alles schildert der junge Autor mit einer ganz eigenen Intensität, für die er den Platz am literarischen Sternenhimmel ganz ohne Frage verdient hat.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Giosuè Calaciura – Die Kinder des Borgo Vecchio

Die Kinder des Borgo Vecchio
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In Palermos altem Stadtteil Borgo Vecchio gilt das Gesetz der Straße. Totò herrscht dort mit seiner gefürchteten Schusswaffe, Taschendiebstahl ist an der Tagesordnung und die Polizei wagt sich auch nur ...

In Palermos altem Stadtteil Borgo Vecchio gilt das Gesetz der Straße. Totò herrscht dort mit seiner gefürchteten Schusswaffe, Taschendiebstahl ist an der Tagesordnung und die Polizei wagt sich auch nur in Form eines Großaufgebots in die alten Gassen. In dieser von Armut und Perspektivenlosigkeit geprägten Umgebung wachsen die drei Freunde Cristofaro, Mimmo und Celeste auf. Obwohl ihnen vom ersten Tag ihres Lebens an klar war, dass sie nicht auf der Sonnenseite geboren sind, hegen sie ihre Träume, die auch die Eltern nicht zerstören können. Nicht Mimmos Vater, der Fleischer, der seine Kundschaft betrügt, nicht Cristofaros Vater, der den Jungen allabendlich grün und blau schlägt, nicht Carmela, Celestes Mutter, die die Tochter auf den Balkon verbannt, während sie ihre Freier bedient. Doch plötzlich scheint Hoffnung über das kleine Viertel zu kommen, mit Totòs Ankündigung Carmela zu heiraten, scheint sich das Blatt für die Bewohner zum Guten zu wenden.

Giosuè Calaciuras kurzer Roman, der 2017 den Premio Volponi erhielt, ein Literaturpreis, der Werke mit herausragender gesellschaftliche Relevanz ehrt, beeindruckt durch zwei Dinge: eine dichte Handlung und eine ausgesprochen poetisch-malerische Sprache. Obwohl die schlimmste Not und Elend geschildert werden, kommt dies leichtfüßig, bisweilen gar lustig-charmant daher und spiegelt damit vermutlich insbesondere die Gelassenheit, die es braucht, um all dies tagtäglich zu ertragen.

Die Gemeinschaft hat sich arrangiert mit den Gegebenheiten, jeder kennt seinen Platz in der Gemeinde, der Verbrecher ebenso wie der Dienstleister, der Pfarrer und die Tiere. Die Kinder werden hineingeboren und lernen die Gesetze vom ersten Tag an. Wenn Cristofaro von seinem Vater verdroschen wird, dreht man den Fernseher lauter, um das Gewimmer nicht zu hören. Die Kinder halten zu einander, geben sich Halt, doch sie können den Lauf der Dinge nicht stoppen. Auch ihr Schicksal ist früh vorgezeichnet und von diesem Weg abzuweichen scheint unmöglich.

Calaciura gibt Einblick in eine fremde Welt, die er liebevoll zeichnet und in der die Menschen außer sich nichts haben. Andererseits nennt er die Dinge brutal beim Namen, Celestes Mutter ist eine Nutte und Cristofaros Vater ein brutaler Feigling. Der Kontrast zwischen dem, was er beschreibt und dem, wie er dies tut, könnte größer kaum sein und genau in diesem geradezu bittersüßen Widerspruch liegen der Reiz und die Faszination des Buches. Nur wenige Seiten genügen, um einzutauchen in diese Welt, die einem auch nach dem Lesen nicht direkt wieder loslässt, ob der Intensität der Erzählung. Ein bemerkenswertes Buch, das das Label „literarisch wertvoll“ wahrlich in jeder Hinsicht verdient hat.

Veröffentlicht am 10.07.2019

Rafik Schami – Die geheime Mission des Kardinals

Die geheime Mission des Kardinals
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Die italienische Botschaft in Damaskus erhält eine widerliche Lieferung: in einem Ölfass findet sich die Leiche des Kardinals Cornaro. Er war vorgeblich zur Einweihung einer Kirche in Syrien, doch schnell ...

Die italienische Botschaft in Damaskus erhält eine widerliche Lieferung: in einem Ölfass findet sich die Leiche des Kardinals Cornaro. Er war vorgeblich zur Einweihung einer Kirche in Syrien, doch schnell schon hat Kommissar Zakaria Barudi Zweifel daran. Zudem wirft der Tote weitere Fragen auf: warum wurde sie nicht an die vatikanische Botschaft geliefert, schließlich war der Kardinal Mitglied der Kurie? Und weshalb hat man ihn zudem entehrt, indem man seinen Ring an den falschen Finger aufzog? Barudi erhält Schützenhilfe aus Italien, Kommissar Mancini wird heimlich mit ihm die Ermittlungen leiten, denn offenbar war der Kardinal noch in einer geheimen Mission unterwegs, die man in Rom unbedingt vertuschen möchte. Kurz vor seiner Pensionierung steht Barudi nochmals ein komplizierter Fall ins Haus und das in einem Land, in dem sich gerade alle Kräfte formieren für die Geschehnisse, die bald die Weltnachrichten beherrschen werden.

Rafik Schami ist ein begnadeter Erzähler und enttäuscht auch in seinem aktuellen Roman nicht. Der christliche Syrer, der vor nunmehr fast 40 Jahren aus seiner Heimat fliehen musste, lässt auch in „Die geheime Mission des Kardinals“ kritische Töne gegenüber dem noch herrschenden System anklingen und die Melancholie, mit der er offenkundig sehnsüchtig auf seine Heimatstadt blickt, fließt ebenso aus jeder Zeile. Ein komplexer Kriminalfall wird von seinem cleveren Kommissar gelöst, aber dieser ist müde geworden ob der unsäglichen Lage. Man hofft, dass es dem Autor nicht ebenso geht und er stetig weiterhin öffentlich das Wort ergreift.

Mit Barudi hat Rafik Schami einen liebenswerten, kauzigen Kommissar geschaffen, der über genügend Erfahrung verfügt, sich nicht mehr in jeden Kampf zu stürzen und mit einer gewissen stoischen Haltung das syrische System von Geheimdienst und Polizeiapparat betrachtet. Er verzweifelt nicht mehr an den Machenschaften und ist mit sich und seinem Leben im Reinen, was ihn konzentriert an dem Fall arbeiten lässt. Sein italienischer Amtsgenosse ist noch weitaus impulsiver, auch wenn diesen ebenfalls Jahrzehnte unermüdlichen und vergeblichen Kampfs gegen die Mafia realistisch haben werden lassen.

Neben diesen beiden Figuren, die alleine die Geschichte schon lesenswert machen, lässt Schami die komplexe politische und religiöse Lage in Syrien einfließen und liefert ein erhellendes Bild über die sich zuspitzende Situation im Jahr 2010 kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs. Bewundernswerterweise vereinfacht er nicht, sondern zeigt genau die Zweischneidigkeit auf, denen die Menschen immer wieder ausgesetzt sind und die Facetten der Konfliktparteien, aus schwarz und weiß werden so Grauschattierungen, die jedoch leichtgängig in die Handlung einfließen und vieles an Barudis Arbeit nur verdeutlichen, ohne jedoch der Geschichte den Platz zu stehlen.

Man freut sich als Leser immer besonders, wenn Sprachfertigkeit und eine gute Story aufeinandertreffen und dies zudem meisterhaft in den komplizierten Alltag eingebettet werden. So bleibt neben der Unterhaltung noch viel mehr und lässt ein Buch aus der Masse der jährlichen Neuerscheinungen deutlich hervortreten.

Veröffentlicht am 23.06.2019

Sayed Kashua – Lügenleben

Lügenleben
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Sein Vater liegt im Sterben. Eilig hastet der Ich-Erzähler aus Illinois zurück nach Israel, um ihn noch einmal zu sehen, vielleicht sogar endlich die Dinge auszusprechen, über die sie seit vierzehn Jahren ...

Sein Vater liegt im Sterben. Eilig hastet der Ich-Erzähler aus Illinois zurück nach Israel, um ihn noch einmal zu sehen, vielleicht sogar endlich die Dinge auszusprechen, über die sie seit vierzehn Jahren geschwiegen haben. Die Mutter gibt ihm den Schlüssel zum elterlichen Haus, damit er in seinem alten Zimmer übernachten kann, doch er kann nicht zurück in das Dorf, aus dem man ihn verstoßen hat. Erst musste er mit seiner Frau Falestin nach Jerusalem fliehen, dann sind sie nach Amerika ausgewandert, wo man ihr eine Dozentenstelle angeboten hat. Mit der Rückkehr kommen auch die Erinnerungen wieder auf, an seine Zeit als arabischer Journalist für eine hebräische Zeitung, als Ghostwriter für Autobiografien und als Schriftsteller, der eine Kurzgeschichte in einer Studentenzeitung veröffentlichte. Und das Unheil, das es damit nahm.

Sayed Kashua lebt heute in den USA, nachdem er als Kolumnist für die „Haaretz“ gearbeitete hatte und sich einen Namen als Drehbuchautor und Filmkritiker gemacht hatte. „Lügenleben“ ist das fünfte Buch des arabischstämmigen Israelis und zugleich das letzte Übersetzungswerk von Mirjam Pressler, das sie kurz vor ihrem Tod im Januar 2019 noch beendete.

Wie auch andere seiner Romane trägt auch der aktuelle Roman autobiografische Züge und thematisiert nicht nur das schwierige Verhältnis von jüdischen und arabischen Israelis miteinander, sondern auch die Familienzwänge und Traditionen, aus denen es vor allem in ländlichen Gebieten kein Entkommen zu geben scheint. Die Kinder haben sich dem Diktat der Eltern, Dorfältesten und Scheichs zu fügen – egal, ob die Urteile gerecht und richtig sind oder nicht.

Die Erinnerungen des Erzählers folgen keiner chronologischen Struktur und so bleibt lange offen, was es genau war, das zu seiner Vertreibung geführt hat. Auch das seltsame Verhältnis zu seiner Frau Falestin ist eher mysteriös denn nachvollziehbar. Sie leben in zwei Wohnungen, ein echtes Familienleben scheint es nicht zu geben. Auch die drei Kinder erhalten keine Antworten auf ihre Fragen – alles, was die Familie und die Zeit vor der Flucht aus dem Dorf betrifft, bleibt nebulös. Dabei liebt er, bewundert Falestin, aber diese weist ihn ab, akzeptiert ihn jedoch als ihren Mann. Erst nach und nach fügt sich das Bild zusammen und offenbart ein trauriges Schicksal, das man so in der Gegenwart kaum mehr glauben mag.

Ein vielschichtiger Roman, der persönliches Leid, Familie und Tradition, die politische Lage in Israel und auch Emigration und Flucht thematisiert und vor allem die innere Zerrissenheit einer ganzen Generation offenbart, die doch nur glücklich und in Sicherheit leben möchte und auf der Suche hiernach getrieben ist und weder eine klare Vergangenheit noch eine Zukunft zu haben scheint. Und es ist vor allem die Frage danach, was Wahrheit ist und was sie ausmacht und inwieweit wir uns unsere eigene Wahrheit gestalten, um uns in unserem Leben zurechtzufinden. Ein großartiger Roman, ganz sicherlich auch wegen der hervorragenden Übersetzerin.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Alexander Oetker – Zara & Zoë: Rache in Marseille

Zara und Zoë - Rache in Marseille
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Ein komplizierter Fall lässt die beiden Europol Kommissare Zara von Hardenberg und ihren Kollegen Per Isaakson in Zaras provenzalische Heimat kommen. Der Tod eines Mädchens ist verdächtig und Zara spürt, ...

Ein komplizierter Fall lässt die beiden Europol Kommissare Zara von Hardenberg und ihren Kollegen Per Isaakson in Zaras provenzalische Heimat kommen. Der Tod eines Mädchens ist verdächtig und Zara spürt, dass ein großer Anschlag kurz bevorsteht. Die Ermittlungen kommen nur schwer voran, die Polizei von Marseille ist offenbar tief korrupt und in der Cité ist ohnehin niemand bereit, mit den Ermittlern zu kooperieren. Zara bleibt keine Wahl, sie muss das tun, was sie immer vermeiden wollte: sie muss ihre Schwester um Hilfe bitten. Nur Zoë kann herausfinden, was bevorsteht, denn im Gegensatz zu Zara hat sie ganz andere Möglichkeiten. Zoë nicht irgendwer, sie ist die Königin der Mafia, die die Drogengeschäfte und Waffenlieferungen kontrolliert und der sich niemand in den Weg stellt. Nach vielen Jahren ohne Kontakt stehen sich die Zwillinge nun wieder gegenüber – aber dieses Mal gemeinsam im Kampf.

Alexander Oetker kennt als ehemaliger politischer Korrespondent das schwierige Pflaster von Marseille, der französischen Stadt, die lange Zeit im Ruf stand, rein von Mafiabanden kontrolliert zu werden und wo sich Polizisten selbst bewaffnet nicht in manche Stadtviertel wagten. Der ideale Schauplatz für einen Thriller, der die eskalierende Gewalt und Kriminalität ins Zentrum stellt.

Die Handlung hat ein enorm hohes Tempo und ist insgesamt sauber und überzeugend konstruiert. Die verfeindeten Banden, die den finalen Kampf ums Revier vorbereiten, dazu die nach den zahlreichen Attentaten in Frankreich aufgeheizte Stimmung – all das wird geschickt genutzt und lässt den Fall authentisch wirken. Stärker noch als die Geschehnisse reizt das ungleiche Schwesternpaar. Zwar etwas klischeehaft gezeichnet – Zara die fleißige und gute Tochter, die einen Job bei den Strafverfolgungsbehörden annimmt einerseits, andererseits die wilde Zoë, die schon früh den Reiz der illegalen Geschäfte erkennt und rasch in der Mafia aufsteigt – gibt ihr doppeltes Spiel doch der Geschichte eine ganz eigene Note.

Rundherum ein überzeugender Thriller, der hoffentlich als Auftakt einer Serie weitere so überzeugende und unterhaltsame Bände folgen lässt.