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Veröffentlicht am 02.11.2019

Fäden des Schicksals

Die 12 Häuser der Magie
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In Nics Welt gibt es 12 Häuser der Magie und nach Abschluss der Schule wird jeder einem Haus der 12 Häuser zugeteilt. Nur Nic nicht – er wird dem mysteriösen 13. Haus zugeteilt: den Schicksalwächtern. ...

In Nics Welt gibt es 12 Häuser der Magie und nach Abschluss der Schule wird jeder einem Haus der 12 Häuser zugeteilt. Nur Nic nicht – er wird dem mysteriösen 13. Haus zugeteilt: den Schicksalwächtern. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sein Vorgänger ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen und Nic wird bereits nach wenig Vorlaufzeit zu seinem ersten Einsatz geschickt, der prompt schiefgeht. Doch das ist nur der Anfang von etwas, was lange vor seiner Geburt seinen Anfang genommen hat und jetzt noch die Schicksalsfäden manipuliert. Werden Nic und seine Freunde Matt und Jane die Wirrungen aufdecken und herausfinden, wer wirklich hinter allem steckt? Wem kann Nic noch vertrauen und wer führt ihn hinters Licht? Er hat mehr zu verlieren als nur sein Leben…

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, es geht um mehr als Freundschaften und das Schicksal der Welt. Andreas Suchanek hat sehr viele Cliffhanger, führt den Leser oft in die Irre und lässt ihn an seinem Verstand zweifeln zurück. Das Ende ist sehr überraschend und lässt viele Enden offen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich kann es auf jedem Fall nur jeden Fantasy-Fan empfehlen.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Definitiv ein Highlight des Jahres

Die vergiftete Königin
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Vorwarnung: Man muss definitiv die ersten beiden Bände gelesen haben, um den Inhalt wirklich zu verstehen.

Morgans Abenteuer mit ihren Freunden, Feinden und Bekannten gehen weiter. Morgan trifft auf alte ...

Vorwarnung: Man muss definitiv die ersten beiden Bände gelesen haben, um den Inhalt wirklich zu verstehen.

Morgans Abenteuer mit ihren Freunden, Feinden und Bekannten gehen weiter. Morgan trifft auf alte Feinde, Liebschaften und muss alles, was sie dachte zu wissen, hinter sich lassen und komplett von vorne anfangen. Wer ist sie wirklich und wer will sie sein? Wie stark beeinflusst ihre Vergangenheit ihre Zukunft? Sie findet mit dem Hauptmann des Thronerben Erik eine neue Chance auf die Liebe. Allerdings fällt es ihr schwer, alte Gewohnheiten zu ändern. Und wie wichtig ist ihre Beziehung zu Cael?
Aber sie ist nicht die einzige, die um ihre Zukunft kämpfen muss. Zwischen Jeriah und Aithan ist der Kampf um die Krone des Reiches ausgebrochen. Doch auch die Götter wollen da ein Wörtchen mit zu reden haben.
Wer diese Reihe noch nicht gelesen hat, ist definitiv selbst schuld. Laura Labas hat einen sehr spannenden, lebhaften Schreibstil, der den Leser sofort in die Geschichte reinzieht. Im dritten Band fühlt man sich mehr den je mit Morgan verbunden, zittert und liebt mit ihr. Viele Schachzüge von ihr erahnt man erst, wenn es zu spät ist. Das Buch ist sowohl von innen als auch außen wieder wunderschön gestaltet und auch die Märchenzitate runden das Bild perfekt ab.
Ich war sehr traurig, als das Buch zu Ende war, ich wäre gerne noch länger in Ayathen geblieben. Ich kann es kaum erwarten, wie es in Band vier weitergeht. Für wen entscheidest du dich – Götter oder Hexen?

Veröffentlicht am 08.07.2019

Wunderschöne Fortsetzung

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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„Wo Leben ist, ist Hoffnung“. Diese Hoffnung brauchen die Kundigen in diesen schweren Zeiten mehr denn je. Marcus ist Imperator und schreckt in seinem Wahnsinn vor nichts zurück. Elias beste Freundin und ...

„Wo Leben ist, ist Hoffnung“. Diese Hoffnung brauchen die Kundigen in diesen schweren Zeiten mehr denn je. Marcus ist Imperator und schreckt in seinem Wahnsinn vor nichts zurück. Elias beste Freundin und Blutgreif Helena weiß nicht, was sie tun soll. Sie muss ihre Familie und das Imperium schützen, aber zugleich auch Elias finden und ihm den Imperium ausliefern. Zerrissen von ihren Gefühlen macht besonders Elias Mutter Keris ihr das Leben mehr als nur schwer und treibt sie oftmals an ihre Grenzen. Aber welche Pläne hat Keris wirklich? Will sie Helena als Blutgreif vertreiben oder strebt sie nach höherem? Doch auch Elias muss in diesem Teil an seine Grenzen und darüber hinaus gehen. Er ist nun an die Zwischenstatt gebunden, doch der menschliche Teil in ihm kann seine Familie und besonders Laia nicht loslassen. Diese sucht verzweifelt nach einem Weg, den Nachtbringer aufzuhalten und die Kundigen vor dem Imperium zu schützen. Aber wie soll sie das schaffen – ohne Elias und gegen den Nachtbringer, der ihr immer einen Schritt voraus zu sein scheint?
Sehnsüchtig habe ich – und auch andere Leser – den neusten Band erwartet und von meiner Seite her kann ich sagen, dass ich alles andere als enttäuscht wurde. Die Geschichte setzt nahtlos an Band zwei an und führt die Geschichte weiter. Sowohl Elias, Laia als auch Helena haben sich sehr stark verändert und haben sich weiterentwickelt. Ich glaube die größte Entwicklung hat Helena durchgemacht. Aus der unsicheren jungen Frau, die meist in Elias Schatten stand, ist eine starke, junge Frau geworden. Sie ist sich ihrer Stärke noch nicht komplett bewusst, aber die Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte treffen muss, zeigen ihr, dass sie mehr sein kann – auch ohne ihre Maske. Auch aus der schüchternen Laia, die sich selten etwas traute, ist eine Anführerin geworden. Sie hat sehr viel auf sich genommen, um ihren Bruder zu retten und nun muss sie das Volk der Kundigen retten. Die ersten Bände um das Martialenimperium waren schon sehr spannend geschrieben, aber in diesem Buch hat die Autorin sich selber übertroffen. Der Leser erfährt sehr viel über die Hintergründe des Nachtbringers, die Entstehung der Unterdrückung der Kundigen. Besonders faszinierend war es für mich zu lesen, wie die Autorin die losen Handlungsstränge der vorherigen Bücher nahm und sie Stück für Stück zu einem Teppich webt. Es gibt Hoffnung, Angst, Widerstand – und Liebe. Jeder Charakter macht für sich eine Weiterentwicklung durch – in die positive oder negative Richtung. Es kommen neue und alte Charakter hinzu, bei denen man sich ein glückliches Ende wünscht, aber ahnt, dass es dazu nicht kommt. Ich bin wieder total begeistert und kann es kaum erwarten, ob es das Ende gibt, dass ich mir wünsche oder ob die Autorin uns abermals überrascht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 26.06.2019

Die Toten gehen um und alte Feindschaften müssen begraben werden

Das Schwert der Totengöttin
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In Band 1 der Reihe Black Alchemy geht es um die Totengöttin Nif und ein Artefakt, welches niemals wieder hätte auftauchen sollen. Sergeant Erik Zejn, der aus der Hauptstadt Tradea in das kleine Dorf Svonnheim ...

In Band 1 der Reihe Black Alchemy geht es um die Totengöttin Nif und ein Artefakt, welches niemals wieder hätte auftauchen sollen. Sergeant Erik Zejn, der aus der Hauptstadt Tradea in das kleine Dorf Svonnheim degradiert wurde, bekommt es bereits nach weniger als einem Tag mit Problemen zu tun. Die Heilerin des Dorfes Mirage DeBois lernt er bereits wenige Stunden nach seiner Ankunft kennen und hat sich bereits nach einem Zwischenfall eine Meinung von ihr gebildet, von der der degradierte Lieutnant nicht abweicht. Allerdings wird dieser Fehler die Alchimistin und auch ihn noch in große Gefahr bringen. Denn Mirage ist keineswegs eine Hexe, wie Zejn vermutet, sondern die einzigste, die weiß, wieso die Toten sich erheben und die Lebenden angreifen. Ebenso wie Zejn hat auch sie ihre Geheimnisse...

Wie der Titel der Reihe schon verrät, geht es in diesem Buch um schwarze Alchemie. Es geht in der Geschichte um Magie, Vorurteile, Götter und ihre Artefakte. Doch auch Rache und Familiengeheimnisse spielen eine Rolle. Die Figuren sind spannend beschrieben und zeigen, dass niemand von Grund auf böse ist und es sich oftmals lohnt, hinter die Fassade zu blicken. Ich habe mich schnell in der Welt zurechtgefunden und musste mit den Figuren lachen und weinen. Besonders Barthell verdient seinen eigenen Fanclub.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und allein schon dadurch ein Blickfang. Die Geschichte überzeugt mit ihrer Handlung, den Hintergründen und dem ganzen Setting. Ich bin sehr gespannt, wie es in Band zwei weitergeht.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Ohne Worte - wunderschön!

Die Stille meiner Worte
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Zum Inhalt:
Hannah redet nicht mehr. Seit der Nacht, in der sie ihre Zwillingsschwester Izzy verloren hat. Und egal, was ihre Umwelt versucht – sie redet nicht. Sie schreibt Briefe an Izzy. Ihre Eltern ...

Zum Inhalt:
Hannah redet nicht mehr. Seit der Nacht, in der sie ihre Zwillingsschwester Izzy verloren hat. Und egal, was ihre Umwelt versucht – sie redet nicht. Sie schreibt Briefe an Izzy. Ihre Eltern melden sie in einer neuen Schule an – Sankt Anna. Doch bevor sie dort anfängt, geht es drei Wochen zusammen mit anderen Teilnehmern in ein Camp. Und hier lernt sie Sarah kennen, Levi und andere, die ebenfalls ihr Päckchen zu tragen haben. Zusammen mit Mo, Izzys Kater, wachsen sie zu einer Gemeinschaft und schließlich ist es Levi, der es schafft es zu ihr durchzudringen, die Stille hinter ihren Worten zu erkennen.
Meine Meinung:
Wow…..für die Geschichte Worte zu finden, ist wahnsinnig schwer. Wie soll man etwas in Worte fassen können, das einen so tief im Herzen berührt hat? Ich kann nur jedem Leser empfehlen, bevor er die Geschichte liest, sich die Playlist anzuhören. Sie ist ein perfekter Einstieg für die Geschichte. Was diese Geschichte wahrscheinlich auch so einzigartig macht, ist das jeder sich ein Stück weit in Hannah wiedererkennt. Wer würde nicht gerne einmal für eine unbestimmte Zeit still sein und nichts sagen wollen und trotzdem hoffen, dass es da jemanden gibt, der einen versteht und hinter die Stille schaut. Die Geschichte von Hannah und Levi geht über eine normale Liebesgeschichte weit hinaus. Es ist nicht einmal eine Liebesgeschichte, es ist eine Hommage an die Stille der Worte. Man verliert sich komplett und möchte nie wieder auftauchen, hat Angst, die Geschichte zu verlassen. Die Geschichte berührt einfach eine Seite in dem Leser, die ganz tief versteckt ist. Man weint mit Hannah, leidet mit Levi und ist einfach mittendrin in ihren Erlebnissen. Ich möchte mich hier bei Ava bedanken für dieses wunderbare Buch, dessen Worte mich ins Herz getroffen habe. Ich habe mit Hannah geweint und mit Levi gezittert. Danke, dass ich die beiden auf ihrem Weg begleiten durfte. Ich trage sie auf ewig in meinem Herzen!
Und die Hauptbotschaft für mich persönlich? „It's okay, to be not okay.“