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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2019

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können in einem gemeinsamen Hotelzimmer...

Friesenherz
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Maike hat von ihrem Ehemann Torge zu ihrem vierzigsten Geburtstag eine ayurvedische Wellnessreise an die Nordsee bekommen. Doch als sie dort abends erfährt, dass sie ihr Doppelzimmer mit Ann teilen soll, ...

Maike hat von ihrem Ehemann Torge zu ihrem vierzigsten Geburtstag eine ayurvedische Wellnessreise an die Nordsee bekommen. Doch als sie dort abends erfährt, dass sie ihr Doppelzimmer mit Ann teilen soll, weil es keine freien Zimmer mehr gibt und versehentlich doppelt gebucht wurde, beginnt für sie das Chaos. Ann ist Künstlerin, kindlich und chaotisch, also das komplette Gegenteil von Maike. Doch sie haben mehr gemeinsam als sie denken und langsam entspinnt sich eine Freundschaft. Aber der Frieden währt nicht lange und die Ereignisse überschlagen sich und stellen Maike und Ann vor viele Fragen, die ihr bisheriges Leben aber auch ihre Zukunft betreffen...

Jana Hagedorns Schreibstil hat mich leider nicht so überzeugt, der Satzbau war in Ordnung, allerdings war die Handlung an manchen Stellen langweilig und nicht packend genug für mich. Das Thema fand ich an sich interessant und spannend, aber es hätte besser geschrieben werden können.

Leider etwas schade, denn ich habe mir viel von diesem Buch versprochen, als ich mit dem lesen begonnen habe.

Veröffentlicht am 18.07.2019

Eine Liebesgeschichte mit Hindernissen

Wie für mich gemacht
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Cath kommt nach London, nachdem ihr in Chicago viele Dinge passierten, die sie hinter sich lassen will. Doch auch in England schafft sie es nicht, ein normales Leben zu leben, sondern verliert sich in ...

Cath kommt nach London, nachdem ihr in Chicago viele Dinge passierten, die sie hinter sich lassen will. Doch auch in England schafft sie es nicht, ein normales Leben zu leben, sondern verliert sich in Alkohol-, Feier und Sexeskapaden. Nach dem Tod ihrer Mutter schwört sie dem allem ab und beginnt ihr neues und normales Leben. Dies gelingt ihr auch zwei Jahre lang ohne Probleme. Sie genießt ihren Job im Museum und arbeitet dort hart und viel für einen Hungerlohn. Als sie ein besonderes Exponat für ihrer geplante Ausstellung im Auge hat, muss sie eine gefährliche Gegenaufgabe erfüllen, die abrupt in einem völligen Absturz endet und sie in die Wohnung von Nev führt. Er hat sie gerettet, versorgt und ihr ein Bett für die Nacht geboten. Doch aus dieser einen Übernachtung entwickelt sich mehr und Cath kommt in einen tiefen inneren Zwiespalt, denn sie ist davon überzeugt, Männer bringen nur Unglück und ihr Leben durcheinander.

Ruthie Knox hat einen einfach Schreibstil, der schnell zu lesen ist. Dennoch drückt sie jede Emotion präzise und nachvollziehbar aus. Der Wechsel zwischen den beiden Charakteren Cath und Nev ist sehr gelungen und lässt den Leser tiefer in die Gedankenwelt der beiden eintauchen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt und ich habe das Buch in nur einem Tag gelesen. Allerdings waren mir manche der Entscheidungen zu vorhersehbar.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Ein Buch über den harten Kampf der Hausfrauen - lustig erzählt

Familienpackung
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Andrea Schmidt hat nun die drei großen Ks - Kinder, Küche und Karriere, doch ist das wirklich das Ziel einer Frau oder ist es ein ewiger Kampf? Und dann auch noch die drei großen S, nämlich Spaß, Spitzenfigur ...

Andrea Schmidt hat nun die drei großen Ks - Kinder, Küche und Karriere, doch ist das wirklich das Ziel einer Frau oder ist es ein ewiger Kampf? Und dann auch noch die drei großen S, nämlich Spaß, Spitzenfigur und Supersex - schafft man das ohne Probleme oder muss man sich von Tag zu Tag kämpfen...
In Rückblenden berichtet sie von ihrer Hochzeit, den Kindern und dem Cluburlaub.

Susanne Fröhlich erzählt so lustig über ihr Leben und wie schön es doch sein könnte, wäre nicht der große Kampf gegen den Alltag.
Die Art, wie es erzählt wird, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht und mich wirklich gut unterhalten. Denn wer selbst Hausfrau ist, der wird das verstehen können.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Was tun, wenn das perfekte Leben plötzlich aus den Fugen zu geraten scheint?

Treuepunkte
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Andrea Schmidt wird misstrauisch, denn ihr Mann Christoph muss plötzlich sehr viele Überstunden machen. Zudem hat er auch noch beste Laune, wenn er nach Hause kommt. Und wo ist denn diese neue Krawatte ...

Andrea Schmidt wird misstrauisch, denn ihr Mann Christoph muss plötzlich sehr viele Überstunden machen. Zudem hat er auch noch beste Laune, wenn er nach Hause kommt. Und wo ist denn diese neue Krawatte her? Das fragt sie sich und kommt zu dem Entschluss, dass sie handeln muss und zwar schnell, bevor etwas passiert, was sie nicht mehr kontrollieren kann...

Susanne Fröhlich schreibt wundervoll lustig und ich musste immer wieder lachen. Sie beschreibt den Alltag einer Hausfrau so treffend, dass es nur noch zum Lachen ist. Natürlich greift sie auch tief in die Klischeekiste, aber genau das macht es dann noch humorvoller.

Genau die richtige Unterhaltung! Eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Eine wahre Geschichte über das Erwachsenwerden

Unser allerbestes Jahr
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Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal ...

Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal vorzuschlagen. Jesse darf die Schule für ein Jahr pausieren, wenn er wöchentlich drei Filme ansieht, die sein Vater für ihn auswählt. Dafür bekommt er allerdings freie Kost und Logis. Ab jetzt haben beide sehr viel Zeit für Gespräche und sich näher mit wichtigen Themen auseinander zu setzen.

David Gilmour erzählt hier eine wahre Geschichte, denn ihm erging es mit seinem Sohn so. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil und mich hat sein Handeln beeindruckt, denn nicht jeder besitzt die Stärke, sich auf so intesive Art und Weise mit seinem pubertierenden Kind zu befassen.