Madame le commissaire und der tote Liebhaber
Madame le Commissaire und der tote LiebhaberEs beginnt wenig dramatisch, man kommt sozusagen erst Mal wieder in Fragolin an. Gut für Einsteiger in diese Reihe als auch um nach einem Jahr wieder hineinzufinden in das Leben von Fragolin. Jenem verschlafenen ...
Es beginnt wenig dramatisch, man kommt sozusagen erst Mal wieder in Fragolin an. Gut für Einsteiger in diese Reihe als auch um nach einem Jahr wieder hineinzufinden in das Leben von Fragolin. Jenem verschlafenen Dorf, in das sich die ehemalige Leiterin einer Antiterroreinheit freiwillig versetzen ließ und die Presserummel gerne aus dem Weg geht. Der Autor legt seine Spuren gekonnt aus und lässt Lesende miträtseln. Die Spannung steigt, die Höhepunkte sind gut gesetzt und der Plot ist teilweise sowohl amüsant als auch spitzfindig.
Mehr Krimi als sonst
In den ersten fünf Bänden hielten sich Krimi und das Drumherum leicht die Waage. Das ist bei diesem anders. Es steht eindeutig mehr im Zeichen der Spannung und des Rätselns, wer wohl diese Tat begangen haben mag. Und am Ende steht nicht nur das fest sondern auch, dass die Reihe wohl noch weitergehen könnte. Denn es gibt einen neuen Faden in diesem Buch, der weiter gesponnen werden dürfte.
Wie immer: Ein ansprechender Mix mit mehr Wumms als Boule und Päuschen bei Chez Jacques als sonst. Ein Krimi zum „Weglesen“ und man sollte ihn nicht abends beginnen zu lesen, man liest sonst die ganze Nacht (hüstel) ?