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Veröffentlicht am 07.07.2019

Mord im Felsenmeer

Mord im Felsenmeer
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nichts ist, wie es scheint:

Liebe zu Kroatien
Man spürt beim Lesen die Liebe zu Kroatien und – in diesem Fall – die spezielle Denkweise von Insulanern. Die scheint von außerhalb kommenden Zuwanderern ...

nichts ist, wie es scheint:

Liebe zu Kroatien
Man spürt beim Lesen die Liebe zu Kroatien und – in diesem Fall – die spezielle Denkweise von Insulanern. Die scheint von außerhalb kommenden Zuwanderern grundsätzlich sehr zugeknöpft zu sein. Man wartet erst Mal ab. Zugezogene haben es generell nicht leicht, ob in Städten, auf dem Land und auf Inseln ist alles noch spezieller. Dafür halten die Insulaner in der Regel eng zusammen. In diesem Krimi wird dieses Verhalten entsprechend beschrieben und es erleichtert die Arbeit der Kommissare keineswegs. Zumal sich spezielle Arten von Liebe herauskristallisieren; fall- und teambezogen. Das macht manches auch noch prickelnd, wenn auch anders als gedacht.

Wie bei den beiden Vorgängern dieser kleinen Serie musste ich häufig schmunzeln und habe mit gerätselt. Erst am Ende klärt sich alles überraschend auf. Solide aufgebauter Krimi mit sehr, sehr gut beschriebenen Typen! Schmöker ?

Veröffentlicht am 07.07.2019

Das kleine Hotel in der Provence

Das kleine Hotel in der Provence
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Es beginnt mit einem dicken Liebeskummer und einer saftigen Übersprungshandlung. Ohne viel Federlesens bricht die Hauptfigur mit ihrem bisherigen Beruf und zieht mit Sack und Pack in die Provence.Was anfangs ...

Es beginnt mit einem dicken Liebeskummer und einer saftigen Übersprungshandlung. Ohne viel Federlesens bricht die Hauptfigur mit ihrem bisherigen Beruf und zieht mit Sack und Pack in die Provence.Was anfangs merkwürdig erscheinen könnte, liest sich locker. Lilly liegt zwar nicht unbedingt auf meiner Wellenlänge, wird aber so galant und witzig beschrieben, dass ich den Roman in einem Rutsch durch las. Mit Vergnügen steckt man quasi in ihrer Haut und fiebert mit. Erlebt die Aufs und Abs, die die Fotografin mit der Inbetriebnahme ihrer Auberge erfährt, oft schmunzelnd mit.

Marion Stieglitz schreibt locker, kein Wort zu viel und geht offensichtlich davon aus, dass ihre Leserinnen sich so manches denken können. Das finde ich sehr angenehm! Kleine Spannungsbögen erhöhen den Lesegenuss.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Genial: Flammenflug

Flammenflug
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Ein magische Welt, die an das mittelalterliche Venedig angeknüpft zu sein scheint. Es gibt einen Dogen, Kanäle, Intrigen unter Adelsfamilien und ein Reich, dass an ein römisches Imperium erinnert. Aber ...

Ein magische Welt, die an das mittelalterliche Venedig angeknüpft zu sein scheint. Es gibt einen Dogen, Kanäle, Intrigen unter Adelsfamilien und ein Reich, dass an ein römisches Imperium erinnert. Aber nur entfernt. Schnell wird klar: Melissa Caruso dachte sich eine eigene Welt mit eigener Struktur und Menschen mit höchst unterschiedlichen Fähigkeiten aus.

Zwischen wohligem Grusel & Spannung
Die Magier und ihre Künste sind zuweilen gruselig ebenso wie bestimmte Angehörige aus Adelsfamilien. Nicht, wie sie sich geben, sondern dass, was sie lernen und wie sie eingesetzt werden. Manches erinnert an Spionage, manches ist völlig neu. Es gibt keine Beschreibung dieser Welt, man wächst mit der Erzählung mit und hinein. Carusos Erzählstil ist ungewöhnlich und ich brauchte einige Seiten, um mich einzulesen. Viele Figuren mischen das Geschehen auf, einige werden gut eingeführt, bei anderen gilt es mehrere Fassaden und Facetten zu entdecken. Dazu ein spannender und flüssiger Erzählstil – ein genialer Fantasyschmöker und Auftakt einer neuen Reihe. Bin gespannt auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 16.11.2025

Zu viele inhaltliche Wiederholungen

Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung
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Lucien bleibt seiner Maxime treu: er führt die Aufträge seines Onkels aus, aber er tötet seine Opfer nicht. Dieser dritte Band ist deutlich besser als der zweite. Aber stellenweise ziemlich langatmig und ...

Lucien bleibt seiner Maxime treu: er führt die Aufträge seines Onkels aus, aber er tötet seine Opfer nicht. Dieser dritte Band ist deutlich besser als der zweite. Aber stellenweise ziemlich langatmig und ich glaube, dass das etwas mit dem Lektorat zu tun haben könnte. Die Geschichte an sich ist spannend, aber die steten inhaltlichen Wiederholungen stören ungemein den Lesefluss. Im Vorwort erklärt Lucien, wer er ist und was die Aufgabe der Erstgeborenen ist. Und diese Aufgabe beziehungsweise das, was er daraus macht, wird mindestens auf jeder vierten Seiten wiederholt.

Nicht alles Leser sind so doof, dass sie sich grundlegende Einzelheiten nicht merken können. Der Krimi an sich entwickelt sich wunderbar und hat unerwartete Ereignisse auf Lager. Aber die Redundanzen machen fast alles zunichte. Sehr störend.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Nicht ganz so gut wie der erste Teil

Wilderland – Das Feuer
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Die Jugendlichen Calum, Skye, Jasleen und Miro haben ihre Verfolger abgeschüttelt und sind untergetaucht. Doch die kanadische Grenze bietet keine Sicherheit und so ziehen sie weiter, um den fünften zu ...

Die Jugendlichen Calum, Skye, Jasleen und Miro haben ihre Verfolger abgeschüttelt und sind untergetaucht. Doch die kanadische Grenze bietet keine Sicherheit und so ziehen sie weiter, um den fünften zu finden, der dem militärischen Experiment entkam.

Alle sind gezeichnet von der Tierart mit der sie jeweils verbunden sind und dessen besondere Fähigkeiten sie ebenfalls haben. Es beginnt ein Roadtrip und damit verbunden sind einige Woche, die typisch für Schüler sind. Und zugleich auch wieder nicht. Denn zwischendrin passiert vieles. Dieser zweite Band ist nicht so gut, wie der erste. Ab der Mitte wird die Geschichte jedoch deutlich besser. Die Gefahr ist immer noch da, aber anders als im ersten nicht ständig bemerkbar. Geschrieben ist der Roman im typischen Stil von Gina Mayer: so, dass man die Geschichte unbedingt lesen will. Bin gespannt auf den dritten Teil!

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