Wenn man vom Leben überholt wird
Die Dinge, die wir aus Liebe tunEin jeder hat sicher schon die Situation erlebt, dass das Leben ihm ein Schnippchen schlägt: man kann so gut planen und vorbereiten, wie man will, dennoch kommt alles anders als gedacht. Und irgendwann, ...
Ein jeder hat sicher schon die Situation erlebt, dass das Leben ihm ein Schnippchen schlägt: man kann so gut planen und vorbereiten, wie man will, dennoch kommt alles anders als gedacht. Und irgendwann, tja, da sieht man sich um und erkennt, dass man vom Leben selbst überholt wurde.
So ergeht es Angie Malone, die mit Conan ihre große Liebe geheiratet hat und auf eine langjährige Ehe zurückblickt. Eine Ehe, die leider trotz aller Versuche kinderlos geblieben ist. Angies ganzes Denken und Tun konzentriert sich auf diesen Kinderwunsch, bis sie auf einmal erkennen muss, dass zwischen ihr und Conan nichts geblieben ist.
Sie kehrt Seattle den Rücken und kehrt in ihre Heimat, eine Kleinstadt am Pazifik, zurück, wo ihre Mutter mit den beiden jüngeren Schwestern versucht, das italienische Familienrestaurant über die Runden zu bringen, das kurz vor der Pleite steht. Die Familie überredet sie, mit einzusteigen und bald lernt sie die junge Lauren - klug, ehrgeizig, aber ohne familiären Rückhalt - kennen.
Angie und Lauren finden einander sozusagen und schöpfen wieder Kraft - bis Lauren gewissermaßen aus der Bahn geworfen wird.
Kann sie gerettet werden bzw. sich selbst retten? Und wird Angie stark genug sein, sich noch ein weiteres Mal dem Leben zu stellen?
Ein warmherziger, mitreißender, stellenweise ein bisschen zu detailverliebter Roman über die Irrungen und Wirrungen, in die man im Laufe seines Lebens hineingerät. Nur dadurch, dass man es lebt. Also, das Leben als solches. Dies ist ein neu aufgelegtes Frühwerk der Autorin Kristin Hannah, das bereits eine Ahnung von ihrer gewaltigen Erzählkraft vermittelt. Leser, die Romane in der Art von Barbara Wood mögen, werden sicher Gefallen daran finden.