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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

Tolle Korea Vibes, emotional, mit kleinen Schwächen

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Der Einstieg ins Buch war genau mein Ding: Kein langes Vorgeplänkel, sondern direkt mitten rein. Die Geschichte bleibt durchweg rasant, was den Lesefluss super unterstützt. Besonders die Begegnung zwischen ...

Der Einstieg ins Buch war genau mein Ding: Kein langes Vorgeplänkel, sondern direkt mitten rein. Die Geschichte bleibt durchweg rasant, was den Lesefluss super unterstützt. Besonders die Begegnung zwischen Ran und Sora hat mich direkt gepackt. Die charakterlichen Gegensätze der beiden bringen Spannung in die Dynamik.

Was mich besonders begeistert hat, sind die vielen kleinen Details aus der koreanischen Kultur – Bilder wie „so rot wie Gochugaru“ oder poetische Beschreibungen wie „Blumen aus Feuer“ schaffen eine besondere Stimmung, mal humorvoll, mal fast lyrisch.

Der Stil wirkt allerdings stellenweise etwas abgehackt, Dialoge manchmal holprig. Sora als Protagonistin war für mich nicht immer leicht greifbar. Oft war sie sehr wütend, impulsiv und wirkte jünger, als sie eigentlich sein sollte. Trotzdem zeigt sie im Verlauf eine spannende Entwicklung. Jia wurde für mich zur Überraschungsfigur. Ihre Entwicklung hat mich überzeugt. Mit Ran gibt es tolle Szenen, aber auch er hat mich nicht ganz überzeugt.

Die Prüfungen waren überraschend grausam und heftig, sehr bildlich beschrieben – auf eine gute Art und Weise. Ganz anders als ich vom Cover oder Klappentext erwartet habe.

Was ich schade fand: Manche Aspekte (z. B. das Worldbuilding, der Clan selbst) bleiben mir zu vage. Das Buch hätte gut ein paar Seiten mehr vertragen, um die die tollen Ideen noch besser auszuschmücken.

Das Finale war kraftvoll, für mich aber tatsächlich zu viel Geschichte in zu kurzer Zeit und hat mich etwas verwirrt zurückgelassen. Trotzdem bleibt die Neugier, wie es weitergeht, denn das Potenzial ist riesig.

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 28.05.2020

Ganz schön, aber mir fehlte Tiefe

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Auf die „Redwood Love“-Reihe war ich sehr gespannt. Leider war ich etwas unbeeindruckt. Versteht mich nicht falsch, es war ein tolles Buch, aber der Mittelteil war für mich zu abwechslungslos. ⠀

In dem ...

Auf die „Redwood Love“-Reihe war ich sehr gespannt. Leider war ich etwas unbeeindruckt. Versteht mich nicht falsch, es war ein tolles Buch, aber der Mittelteil war für mich zu abwechslungslos. ⠀

In dem ersten Teil der Reihe geht es um Avery, die nach einer langatmigen Scheidung mit ihrer autistischen Tochter, zu ihrer Mutter in das kleine Städtchen Redwood zieht. Avery hat einen tollen Charakter. Sie ist von ihrer schwierigen Ehe angeknackst, aber fest entschlossen das Beste aus ihrem Leben für sich und ihre Tochter zu machen. Und genau die Stärke und Entschlossenheit, parallel zu ihrer Verletzlichkeit macht die Protagonistin so bemerkenswert.⠀

Avery muss sich erst einmal in die neue, ungewohnte Situation einfinden. Doch durch die herzlichen Einwohner von Redwood findet sie schnell Anschluss: Sie findet Freunde und einen Job in der tierärztlichen Klinik, die von den drei attraktiven O’Grady Brüdern geführt wird. Vor allem zu dem Tierarzt, Cade fühlt sie sich sehr hingezogen. Die drei Brüder sind alle total unterschiedlich und alle haben eine eigenen mehr oder weniger außergewöhnlichen Geschichte. Allgemein sind die Charaktere in diesem Buch wunderbar durchdacht und einzigartig.⠀

Das klingt doch alles ganz gut, oder? Ja, das war es auch und trotzdem hat mir hier und da etwas gefehlt. Vor allem die Stellen mit Hailey hatten es mir angetan, aber leider wurde ihr dann doch relativ wenig Platz in dem Buch zuteil. Die Gefühle der Protagonisten sind toll beschrieben, doch in der Mitte wurde es etwas zu langatmig und durch einige Wiederholungen haben die intensiven Gefühle der Charaktere, für mich, an Wirkung verloren.⠀

Es ist ein gutes Buch, doch ich fand vor allem Anfang und Ende berührend, der Rest hat wenige Emotionen in mir wachgerufen.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

Schwerer Start in die Geschichte(n)

Nur einen Herzschlag entfernt
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Der Aufbau von „Nur einen Herzschlag entfernt“, von Renée Carlino (Bastei Lübbe) war mal was anderes für mich.⠀

Das Buch handelt von den beiden Protagonisten Emiline und Jase. Als Emiline die ersten ...

Der Aufbau von „Nur einen Herzschlag entfernt“, von Renée Carlino (Bastei Lübbe) war mal was anderes für mich.⠀

Das Buch handelt von den beiden Protagonisten Emiline und Jase. Als Emiline die ersten Zeilen eines gehypten Buches liest, ist sie schockiert. Denn ab der ersten Seite weiß sie, dass es von ihrer unglücklichen und düsteren Kindheit handelt. Und der einzige, der alle Details kennt ist ihre Jugendliebe Jase. ⠀

Das Buch spielt sich auf zwei Ebenen ab: Wir haben die Geschichte der Gegenwart und dann die Handlung des gehypten Buches, das Jase geschrieben hat, und dass von der Kindheit der beiden Protagonisten erzählt. ⠀

Die ersten Seiten dieses Buches waren nicht so einfach für mich, vor allem der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. ⠀
Außerdem mochte ich Emiline nicht so gerne. Während des Lesens habe ich mich mit ihr angefreundet, weil ihre Handlungen durch die Hintergrundinfos verständlicher werden, aber meine liebste Protagonistin ist sie nicht. Das liegt vor allem daran, dass ich mich ganz schwer mit ihr identifizieren konnte. ⠀
Auch der männliche Protagonist, Jase konnte mich nicht von sich überzeugen. Ich mochte die Beschreibung des jungen Jase, aber nicht so recht die des gegenwärtigen, denn der schien mir ein bisschen zu überheblich und flach. Das sollte er glaube ich garnicht sein, aber so kam er rüber. ⠀

Das Buch war schon gut und obwohl ich verstehe wieso das Buch so geschrieben wurde, hab ich einfach keinen Gefallen an den verschiedenen Ebenen, besser gesagt, den Zeitenwechsel gefunden.

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Veröffentlicht am 04.08.2019

Starker Beginn, doch leider auch starke Abwärtskurve

Crew (Wolf Crew 1)
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Beleidigst du uns, tun wir dir weh. Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind. Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus. [...] Wir sind Crew.

Inhalt: siehe Klappentext


Handlung
Der ...

Beleidigst du uns, tun wir dir weh. Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind. Legst du dich mit uns an, löschen wir dich aus. [...] Wir sind Crew.

Inhalt: siehe Klappentext


Handlung
Der Roman hat stark angefangen. Die ersten Seiten sind nur so dahin geschmolzen. Die Auffassung von Gewalt in dem Buch fand ich sehr interessant.
Die Beschreibung des Crew-Systems und die vielen Geheimnisse der Protagonisten machen das Buch spannend. Die heimliche Liebesgeschichte gibt noch das gewisse Etwas.

Jedoch nimmt das Buch nach dem ersten Drittel sehr stark an Spannung und Erzählfluss ab. Erst passiert lange nichts, dann plötzlich viel und dann werden ein paar Monate übersprungen und die Geschichte geht danach erst weiter. Für mich hat der Zeitsprung eine große Lücke geschaffen und war einfach nicht passend für die Entwicklung der Handlung sowie der Beziehungen der Protagonisten.


Protagonisten
Die Protagonistin Bren ist gut beschrieben. Ihr Charakter ist hart und (naja) krass. Sie ist komplexer als es auf den Anschein hat und macht während der Geschichte eine starke Entwicklung durch - das hat mir gut gefallen.

Die anderen Mitglieder ihrer Crew sind auch spannend:
Cross, der Beschützer, der eigentlich viel mehr aus sich machen könnte.
Jordan, der sich selbst als Anführer der Crew sieht, jedoch unter Druck um sich schlägt.
Zellman, über den man sehr wenig erfährt, der aber sehr freundlich, loyal und schlauer scheint, als er sich gibt.


Für wen ist das Buch?
Für alle, die Young Adult und starke Protagonistinnen mögen. Wer kein Problem mit zeitlichen Sprüngen in Büchern hat und sich gedulden kann bis Geheimnisse aufgedeckt werden.


Kurz und knapp
Für mich hängt das Buch zwischen okay und gut.

Veröffentlicht am 07.08.2025

Spannend, aber für mich nicht ganz rund

Dark Cinderella
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Mir hat sehr viel an dem Buch gefallen: Es wird super Spannung aufgebaut. Am Ende des ersten Teils hat man viele Vermutungen, aber nichts fühlt sich ganz klar an. Das hat mir richtig gut gefallen.

Auch ...

Mir hat sehr viel an dem Buch gefallen: Es wird super Spannung aufgebaut. Am Ende des ersten Teils hat man viele Vermutungen, aber nichts fühlt sich ganz klar an. Das hat mir richtig gut gefallen.

Auch die Hauptprotagonistin, Sofia, und einige der Nebencharaktere, z.B. Linn, mochte ich sehr gerne. Es tauchen jede Menge starker Frauen auf.
Trotzdem kam mir Sofia nicht ganz rund vor. Immer mal hat sie etwas gesagt oder getan, was irgendwie nicht ganz ins Bild von ihr gepasst hat.

Bei dem Prinzen ging es mir ähnlich. Er muss und soll kein Arsch sein, was ich sehr erfrischend finde, aber leider ist er mir zu perfekt und lieb. Es fehlen ein paar Ecken und Kanten.

Die Spannung zwischen Sofia und Maximilian ist greifbar beschrieben, aber die Dialoge der beiden kommen mir immer mal holprig und irgendwie zu jung für ihr Alter vor. Die haben mich aus dem Lesefluss gerissen.

Kurzum: Das Buch hat mir gut gefallen, aber es ist für mich nicht ganz rund. Aber Band 2 möchte ich definitiv lesen, weil ich wissen möchte, was mit Alva passiert ist.

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