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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2016

Der Krimi lebt von seinen sympathsichen Charakteren...

Speyerer Geheimnisse
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Der sympathische Kriminaloberrat Ferdinand Weber ermittelt wieder!

"Die geschichtsträchtige Reithalle im Speyerer Quartier Normand soll abgerissen werden, doch einige Bürger wehren sich entschlossen dagegen. ...

Der sympathische Kriminaloberrat Ferdinand Weber ermittelt wieder!

"Die geschichtsträchtige Reithalle im Speyerer Quartier Normand soll abgerissen werden, doch einige Bürger wehren sich entschlossen dagegen. Als einer von ihnen Opfer eines Unfalls mit Fahrerfl ucht wird, übernimmt Kriminaloberrat a. D. Ferdinand Weber die Ermittlungen – und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Suizid vor neunundzwanzig Jahren. Je tiefer Weber gräbt, desto näher kommt er selbst dem Tod..." - so heißt es im Klappentext.

Die Diskussion um den Abriss der Speyerer Reithalle aufgreifend hat Kerstin Lange einen hochspannenden Krimi verfasst, den man nicht mehr aus der Hand legen kann...

Die Charaktere werden dem Leser sofort sympatisch oder auch sofort unsympathisch, da sie und ihre Handlungen mit viel Geschick beschrieben werden. Man merkt sofort, wer dunkle Geheimnisse verbirgt - aber kann diese bis zum Schluss nicht greifen! Das macht diesen Kriminalroman so einzigartig!
Auch durch die Kürze der Kapitel nimmt die Story immer mehr Fahrt auf.

Speyer-Kennern gelingt es zudem sehr gut die Geschehnisse auch im Stadtbild genau zu verorten, was für diese nochmals mehr persönlichen Bezug und ein Plus an Spannung schafft, da die Handlungsorte genau gekennzeichnet sind.
Leser, die Speyer nicht kennen, werden geschickt ganz nebenbei neugierig auf die Stadt gemacht!

Ein gelungener Krimi,bravo!

Veröffentlicht am 31.10.2016

Spannendes Mutmach-Buch für Kinder!!!

Drachenstark-Buchreihe / Der kleine Drache Kann-Ich-Nicht
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Der kleine Drache "Kann-ich-nicht" ist ein sympathischer Zeitgenosse, der vielen Kindern emotional aus der Seele spricht.
Doch wie das Leben spielt, ist auch er plötzlich und unerwartet auf sich allein ...

Der kleine Drache "Kann-ich-nicht" ist ein sympathischer Zeitgenosse, der vielen Kindern emotional aus der Seele spricht.
Doch wie das Leben spielt, ist auch er plötzlich und unerwartet auf sich allein gestellt und seine Ausrede "Kann ich nicht!" muss er ganz schnell ablegen.
Er trifft auf nette Waldbewohner, die den kleinen Drachen Mut zureden und beim Erlangen seiner Selbstständigkeit unterstützen...

Die Geschichte ist zwar an sich sehr umfangreich, jedoch so wunderbar liebevoll illustriert und kindgerecht geschrieben, dass auch kleinere Kinder des Zuhörens nicht müde werden.

Eine Phantasiereise, die am Ende des Buches abgedruckt ist, erweitert es zu einem tollen Handwerkszeug für eine weitere Beschäftigung mit dem Buch als Leseprojekt mit Kindergruppen. Auch bietet die Geschichte viele Ansatzpunkte für den Austausch über persönliche Erfahrungen mit den zuhörenden Kindern, sodass die Message für jedes Kind individuell bedeutsam werden kann.
Das macht, denke ich, die besondere Bedeutung dieses Kinderbuches für unsere Schützlinge aus!

Veröffentlicht am 30.09.2016

„Großer Bruder Zorn“ : Große Charaktere und viele Emotionen

Großer Bruder Zorn
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Johannes Ehrmann hat mit diesem Werk, das 2016 im Eichhorn- Verlag erschienen ist, den Zahn der Zeit getroffen – leider, muss man sagen. Die Geschichte wirkt wie direkt aus dem Großstadtleben gegriffen. ...

Johannes Ehrmann hat mit diesem Werk, das 2016 im Eichhorn- Verlag erschienen ist, den Zahn der Zeit getroffen – leider, muss man sagen. Die Geschichte wirkt wie direkt aus dem Großstadtleben gegriffen. Schicksale verschiedener Menschen treffen in – zugegeben – ziemlich dramatisch verdichteter Form aufeinander. Dennoch, glaube ich steckt viel Wahrheit in den Gedanken der Charaktere und deren hintergründigen Intensionen ihrer Alltagsbewältigung.
Sei es Jessi, die als allein erziehende Mutter nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit dem Spagat zwischen Mutter- und Verkäuferin-Sein zu kämpfen hat, Aris, ein ehemals erfolgreicher Boxer, der getreu seinem Motto niemals aufgibt, egal wie aussichtslos die Lage scheint oder Serdar, ein junger Mann, der gefangen zwischen Elternhaus und Verantwortungsübernahme alles auf eine Karte setzt… - allen gemeinsam ist ein unbeugsamer Wille die Hürden des Lebens irgendwie zu meistern und es dabei nicht all zu sehr aufs Spiel zu setzen. Wie es letztendlich ausgeht bleibt auch am Ende für viele Charaktere offen – eben wie in der Realität: Das Leben geht weiter! Wie, kann man sich vorstellen bzw. für Jessi und Aris insbesondere, nur hoffen…
Einzig die Figur des so genannten Flaschenfascho blieb mir bis zuletzt unsympathisch und ist für mich überflüssig in diesem Roman. Er scheint ein verwirrter alter Kriegsveteran zu sein, der an der „guten alten Zeit“ hängt, die ihn jedoch offenbar sehr geschädigt hat. Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich habe keinen Zugang zu diesem Charakter gefunden.
Sprachlich lebt das Buch von zum Teil fragmenthaften Sätzen, die für einige Leser sicher gewöhnungsbedürftig sind, jedoch die Zerissenheit und die einströmenden Gedanken der Charaktere nicht besser ausdrücken könnten. Dennoch bleibt alles gut nachvollziehbar, die Verständlichkeit leidet unter diesem Stil nicht – im Gegenteil man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich finde dadurch nimmt die Geschichte auch an vielen Stellen richtig Fahrt und Geschwindigkeit auf, obwohl kaum etwas wirklich passiert in der Handlung.
Besonders lebendig wird die Geschichte erst durch das Eindringen des Lesers in die ganz persönlichen Empfindungen der verschiedenen Protagonisten und deren Sicht auf die Dinge.
Insgesamt bildet der Roman sehr lebhaft, aber dennoch mit viel Einblick in die Innenwelt der Protagonisten, das Leben der Unterschicht ab. Egal wie sehr man selbst vom Thema betroffen ist, meines Erachtens lohnt sich das Lesen dieses Werks auf jeden Fall und bietet interessante Einblicke und viele „Aha“- und „Oha“-Effekte.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

interessante Ansätze

Unstoppable Brain
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"Unstoppable Brain" verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft mit praktischen Impulsen für persönliches Wachstum und Verhaltensänderung. Besonders spannend ist der Fokus auf die sogenannte ...

"Unstoppable Brain" verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft mit praktischen Impulsen für persönliches Wachstum und Verhaltensänderung. Besonders spannend ist der Fokus auf die sogenannte „Habenula“, einen Bereich im Gehirn, der laut Bobinet großen Einfluss auf Motivation, Stress und das Gefühl des Scheiterns hat.

Das Buch bietet viele interessante Ansätze rund um Motivation, Verhaltensänderung und Neurowissenschaften, hat mich persönlich aber nicht komplett abgeholt. Besonders der erste Teil wirkte auf mich etwas zu zergliedert und theoretisch aufgebaut, wodurch ich anfangs Schwierigkeiten hatte, richtig in das Buch hineinzufinden. Manche Erklärungen hätten für meinen Geschmack kompakter und klarer strukturiert sein können.

Deutlich spannender sind dagegen Teil 2 und 3 des Buches. Dort werden die Inhalte praxisnäher, verständlicher und konkreter anwendbar. Gerade die Ansätze zum Umgang mit Gewohnheiten, Rückschlägen und langfristiger Veränderung fand ich hilfreich und motivierend. Hier entwickelt das Buch deutlich mehr Tiefe und Mehrwert.

Fazit: Insgesamt ein interessantes Sachbuch mit einigen wirklich hilfreichen Gedanken, auch wenn der Einstieg für mich etwas schwerfällig war. Wer bereit ist, sich durch den eher theoretischen Anfang zu arbeiten, wird im weiteren Verlauf mit guten Impulsen und neuen Perspektiven belohnt.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Durch das Gartenjahr...

Gemüsepower
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Gegenwärtig ist Selbstversorgung absolut trendy - selbst kleine Flächen, wie unser Balkon sollen zu einer gesunden Oase werden. Daher sprach mich der Untertitel "Jede Menge Gemüse auf kleinster Fläche" ...

Gegenwärtig ist Selbstversorgung absolut trendy - selbst kleine Flächen, wie unser Balkon sollen zu einer gesunden Oase werden. Daher sprach mich der Untertitel "Jede Menge Gemüse auf kleinster Fläche" sofort an.
Das erste "Oh" drängte sich mir in den Sinn beim Vorwort, bei dem die Autorin von ihren 4500qm-Gärten berichtet. Aber naja - Erfahrung hat sie also offenbar!
Im weiteren Verlauf werden jahreszeitlich separiert wichtige Handgriffe und Erfordernisse knapp erklärt, vom Anzüchten im Frühjahr bis hin zum Beete und Geräte säubern im Winter.
Wie baut man ein Hochbeet? Wie legt man einen Kompost richtig an? Haltbar machen durch Fermentieren oder Was tun, wenn Schädlinge kommen? - sind nur einige der vielfältigen Themen die angesprochen werden.
Es werden wertvolle Tipps gegeben, die v.a. Neulinge im Anbau sehr hilfreich sind. Vieles bleibt leider zu wenig tiefgründig für meinen Geschmack.
Alles in allem bietet das Buch einen guten ersten Überblick, obgleich es meine persönlichen Bedürfnisse leider nicht ganz erfüllen konnte.

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