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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2019

spannender Krimi

Ich bin nicht dein
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Vor einigen Monaten konnte Detective Jude Fontaine sich aus den Fängen ihres Entführers, der sie jahrelang in einem Kellerverlies festgehalten hat, befreien und ihn umbringen. Noch immer leidet sie unter ...

Vor einigen Monaten konnte Detective Jude Fontaine sich aus den Fängen ihres Entführers, der sie jahrelang in einem Kellerverlies festgehalten hat, befreien und ihn umbringen. Noch immer leidet sie unter Albträumen. Sie stürzt sich daher um so mehr in die Arbeit. In einem Kino wurden 3 Menschen mitten in einer Vorstellung die Kehle aufgeschnitten. Bei den drei Toten bleibt es nicht. Jude und ihr Partner Uriah tappen im Dunkeln. Ein Mathematikprofessor weist sie auf die Fibonacci Folge hin, wonach am nächsten Tatort noch viel mehr Tote zu erwarten sind. Die Zeit drängt...

Ich hatte noch kein Buch um Detective Fontaine gelesen, konnte mich aber gut einfinden. Alles, was man aus den Vorgängerbänden wissen muss, wird kurz umrissen. Die Handlung war spannend, der Schreibstil las sich gut. Vor diesem Buch hatte ich nur wenig von der Fibonacci Folge gehört. Als Grundlage für die sich steigernden Anzahl von Toten auch ziemlich weit hergeholt, aber dennoch sehr unterhaltsam. Jude und ihr Partner waren mir sehr sympathisch. Jude ist ein eigenwilliger, starker Charakter. Nicht jeder würde sich rappeln, nach dem, was sie durchgemacht hat. Sie hat auch eine ganz eigene Weise, mit dem Geschehen umzugehen. Und auch ihr Nachbar Elliot war mir sympathisch, dem Jude allerdings misstrauisch gegenübersteht. Am Schluss versteht man, warum er Jude nahe sein will, das war noch eine kleine Überraschung. Und es könnte noch eine Fortsetzung geben. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 21.07.2019

leider nicht so spannend wie die Vorgänger

Bitterherz
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In einem See wird eine tote Frau gefunden. Sie war Balletttänzerin und hatte noch ihr Tütü an. Holger Munch trommelt sein Team wieder zusammen. So ist auch Mia Krüger wieder mit von der Partie, obwohl ...


In einem See wird eine tote Frau gefunden. Sie war Balletttänzerin und hatte noch ihr Tütü an. Holger Munch trommelt sein Team wieder zusammen. So ist auch Mia Krüger wieder mit von der Partie, obwohl sie sich eigentlich einen längeren Segeltörn gönnen wollte. Es werden noch weitere Tote gefunden. Ein Musiker in einem Hotel ist der nächste. Gemeinsamkeit bei den Fällen ist jeweils eine Kamera, die auf die Toten gerichtet ist mit einer eingeritzten Zahl. Holger und Mia arbeiten gegen die Zeit.

Der Fall war spannend. Lange weiß man nicht, was es mit dem Klappentext und dem Prolog auf sich hat. Aber dennoch hat mich dieser Krimi nicht so fesseln können wir die beiden Vorgängerbände. Mich haben hier die Dialoge gestört, mit teilweise unvollständigen Sätzen. Klar können sich die beiden Ermittler wortlos verständigen, der eine weiß sicher, was der andere sagen will, aber der Leser bleibt dabei etwas draussen. Ich kann daher leider nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 21.07.2019

gut gelungen und spannend

Einer wird sterben
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Stella lebt in einer beschaulichen Straße. Ihr Mann ist Frachtpilot und oft unterwegs. So auch gerade. Vor ein paar Jahren hatten Stella und ihr Mann einen Unfall. Seit dem leidet Stella unter den Narben ...

Stella lebt in einer beschaulichen Straße. Ihr Mann ist Frachtpilot und oft unterwegs. So auch gerade. Vor ein paar Jahren hatten Stella und ihr Mann einen Unfall. Seit dem leidet Stella unter den Narben in ihrem Gesicht. Aber ihr Mann steht liebevoll zu ihr. Wenn er nur nicht immer fort müsste. Eines Tages entdeckt Stella, das genau am Jahrestag des Unfalls ein Mercedes Cabrio auf der anderen Straßenseite parkt. In dem Auto sitzen ein Mann und eine Frau. Tagelang. Stella wird nervös. Und es passieren seltsame Dinge. Warum kommt ihr Mann Paul nicht endlich nach Hause?

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Man merkt von Seite zu Seite, wie Stella immer ängstlicher wird. Man ist zusammen mit ihr sauer auf Paul, der nicht ihr zuliebe eher nach Hause kommt. Man hört es selber knacken im Haus.... Die Autorin hat die Geschichte sehr gut aufgebaut, mit einem überraschenden Ende. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Stella

Die Lüge
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Adam, Ulrika und ihre Tochter Stella sind eine normale Familie und leben in Lund, in Schweden. Adam ist Pfarrer, Ulrika ist Anwältin. Ihre Tochter Stella ist 19 und kein einfaches Kind, sie ist recht rebellisch ...

Adam, Ulrika und ihre Tochter Stella sind eine normale Familie und leben in Lund, in Schweden. Adam ist Pfarrer, Ulrika ist Anwältin. Ihre Tochter Stella ist 19 und kein einfaches Kind, sie ist recht rebellisch und meint, ihr gehört die Welt. Ihre Eltern behüten sie. Kurz nach Stellas 19. Geburtstag wird ein Toter gefunden, Stella kurz darauf als Mordverdächtige verhaftet. Ihre Eltern sind geschockt. Woher sollte Stella den älteren Mann gekannt haben? Davon wußten sie nichts. Aber kannten sie ihr Kind wirklich so gut, wie sie dachten und können sie Stella irgendwie schützen?

Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Im ersten wird aus der Sicht des Vaters geschrieben, im zweiten aus Stellas und im dritten aus Ulrikas. So erfährt man nach und nach vom Geschehen. Es gipfelt im Gerichtsprozeß, der mit einer Überraschung aufwartet. Das Buch hatte zwar einige Längen, da immer wieder auch in die Vergangenheit zurückgeblendet wird z.B. in die Zeit als Stella Kind war, aber das gehört zum Kontext. Sympathisch war mir eigentlich nur Adam, Stella und auch Ulrika mochte ich nicht, obwohl ihre Sicht gerade die Überraschung bringt. Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig. Ich fand das Buch ganz unterhaltsam und habe es an zwei Tagen durchgelesen gehabt, da ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Unterhaltsam

R.I.P.
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In Island werden zwei Teenager brutal ermordet. Anscheinend waren sie maßgeblich am Mobbing ihrer Mitschüler beteiligt. Kommissar Huldar ermittelt zusammen mit der Psychologin Freya aus dem Kinderhaus. ...

In Island werden zwei Teenager brutal ermordet. Anscheinend waren sie maßgeblich am Mobbing ihrer Mitschüler beteiligt. Kommissar Huldar ermittelt zusammen mit der Psychologin Freya aus dem Kinderhaus. Bei den Toten findet man jeweils eine Zahl. Die zwei und die drei. Wer ist Opfer Nr. 1? Die Zeit drängt. Es geht hier um ein aktuelles gesellschaftliches Thema. Mobbing. Und was es anrichten kann.

Freya ist noch immer nicht gut auf Huldar zu sprechen, weil er sie nach einem One-Night Stand sitzen gelassen hatte. Das tut ihm inzwischen Leid, aber Freya hat ihm nicht verziehen. Auch das Verhältnis zu Erla, Huldars ehemaliger Kollegin und nun Chefin, ist mehr als angespannt. Sie blockiert ihn auch bei den Ermittlungen. Huldar hat definitiv zu viel vermasselt. Aber er wäre nicht Huldar, wenn es ihm nicht gelänge, sich in die Ermittlungen maßgeblich einzubringen. Die Handlung war spannend, ich habe das Buch an einem Sonntag verschlungen. Es war aber nicht ganz so spannend wie der Vorgängerkrimi SOG. Dennoch werde ich auch weitere Krimis aus der Reihe gern lesen, denn die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Ich möchte nicht nur weitere hoffentlich spannende Fälle lesen, sondern auch wissen, wie es mit ihnen privat weitergeht.