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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2019

Eine Enttäuschung

Todesspiel im Hafen
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Todesspiel im Hafen ist der letzte Band um Dr. Sommerfeldt von Klaus-Peter Wolf.

Die beiden Vorgänger Bände habe ich gelesen und war begeistert aus der Sicht von Dr. Sommerfeldt die Geschehnisse zu lesen.
Demzufolge ...

Todesspiel im Hafen ist der letzte Band um Dr. Sommerfeldt von Klaus-Peter Wolf.

Die beiden Vorgänger Bände habe ich gelesen und war begeistert aus der Sicht von Dr. Sommerfeldt die Geschehnisse zu lesen.
Demzufolge freute ich mich sehr auf den dritten Band.

Der Schreibstil ist wie immer bei dem Autor gut und schnell zu lesen. Es kommt zu einem Spannungsaufbau.

Nachdem Dr. Sommerfeldt im letzten Bad gefasst wurde, sitzt er nun im Gefängnis. Da begann schon meine Enntäuschung, alle sind auf seiner Seite und unterstützen ihn irgendwie.
Die gesamte Handlung wurde für mich immer unrealistischer. Einzig manche Gedankengänge von Sommerfeldt machten mir wie in den Vorgängerbänden Spass.

Ansonsten denke ich, dass es gut ist, dass die Reihe mit diesem Band zu Ende ist. Mein Eindruck war, er wurde zu schnell nach geschoben und darunter hat der Aufbau der Handlung und das gesamte doch massiv gelitten.
Darum leider nur 3 Sterne von mir

Veröffentlicht am 29.05.2019

Weit entfernt vom Thriller

Alexandra
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Alexandra von Natasha Bell wurde als die Sensation und Thriller angekündigt, darum war ich sehr gespannt auf das Buch.

Seit 12 Jahren sind Alexandra und Marc verheiratet, haben zwei Kinder und leben ...

Alexandra von Natasha Bell wurde als die Sensation und Thriller angekündigt, darum war ich sehr gespannt auf das Buch.

Seit 12 Jahren sind Alexandra und Marc verheiratet, haben zwei Kinder und leben ein ziemlich normales Leben. Bis Alexandra eines Tages verschwindet und ihre blutige Kleidung gefunden wird.

Der Anfang des Buches ließ sich gut an und ich kam auch schnell in das Buch herein. Je mehr ich jedoch las, um so verwirrender fand ich die Perspektiven und Zeitenwechsel. Es gab mir zuviel Vergangenheit und viel zu wenig Gegenwart die mich fesseln konnte.
Die Idee des Buches finde ich nach wie vor faszinierend, jedoch war die Umsetzung so gar nicht nach meinen Geschmack. Ich hatte einen richtig spannenden Thriller erwartet und nicht ein Familiendrama, als das ich dieses Buch empfunden habe. Zwischendrin habe ich es auf die Seite legen müssen, da mir vieles zu ausschweifend geschildert wurde und sich bei mir keine Spannung aufbaute.

Ich habe dem Buch wirklich mehrere Chancen gegeben, und hoffte auf ein versöhnliches Ende, welches sich nicht einstellte.

Darum kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Schade um die wirklich schöne Idee

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
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Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos ist der erste Band einer vierteiligen Jugend- Fantasy Reihe und das Debut der Autorin. Erschienen ist es im Insel Verlag und als Hardcover ...

Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos ist der erste Band einer vierteiligen Jugend- Fantasy Reihe und das Debut der Autorin. Erschienen ist es im Insel Verlag und als Hardcover zu erwerben.

In die Spiegelreisende existiert die Welt wie wir sie kennen nicht mehr, die Erde besteht aus 21 eigenständigen Archen in die sie zersplittert ist. Den Anfang des Buches nimmt die Geschichte auf Anima, der Heimat-Arche von Ophelia der Protagonistin. Ophelia hat die Gabe Dinge mit ihren Händen zu lesen, sobald sie diese berührt erzählen sie ihr, ihre eigene Geschichte.
Sie leitet das Museum auf Anima und ist mit ihrem beschaulichen Leben äußerst zufrieden.
Ihr Leben ändert sich radikal, als ihr mitgeteilt wird, das sie Thorn einen Mann von der Arche Pol heiraten muss.
Da es sich um eine von den Familien beschlossene Hochzeit handelt, hat sie keine andere Chance und reist ziemlich schnell mit ihrer Tante als Anstandsdame nach Pol. Schon auf der Reise dorthin stellt sich heraus, dass der Auserwählte anscheinend auch nicht erpicht auf die Ehe mit Ophelia zu sein scheint. Die Familie von Thorn dem Auserwählten besteht aus Charakteren die für mich sehr schwer einzuordnen sind und sich in ihrem Adels-Ursprung sonnen. Viele Szenen mit diesen Charakteren waren von so subtiler Gewalt geprägt das sie mir wirklich zu viel waren.
Es wird viel von den Familiengeistern der beiden Familien erzählt, für mich wird der Ursprung dieser aber nicht in irgendeiner Weise befriedigend aufgelöst.

Die ersten Seiten mit Ophelia haben mich fasziniert, den Patenonkel mochte ich auf Anhieb. Die Autorin hat für mich die Familie Ophelias gut charakterisiert und dargestellt.
Auch die Beschreibung der Gegenstände die kommentieren und empfinden machten mir Spass.
Nach meiner ersten Euphorie und den nächsten 100 Seiten wartete ich darauf das irgendetwas passierte. Für mich war es ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch eine Aneinanderreihung schon bekannter Tatsachen und Wiederholungen der Eigenschaften Ophelias. Ich habe nicht gezählt, wie oft ich was über die Stimme von Ophelia gelesen habe.Selten habe ich so eine blasse Protagonistin in einem Buch erlebt.

Die Idee der Archen fand ich grandios, leider wurde in der Geschichte meine Neugier auf diese so interessant und fantastisch anmutende Lebenswirklichkeit von Ophelia in keinster Weise gestillt. Ganz im Gegenteil es taten sich für mich immer neue Fragen auf.

Zum Ende hin hat die Autorin dann allerdings nochmal Spannung aufgebaut, was bei mir aber die Langeweile in dem ersten 3/4 des Buches nicht wettmachen konnte.

Die Altersempfehlung scheint mir für dieses Buch mit "ab 12 Jahren" zu niedrig angesetzt, würde es eher bei Jugendlichen und Erwachsenen einordnen wollen.

Ich mag Fantasie Bücher mit Magie sehr gerne, mit die Verlobten des Winters bin ich jedoch leider gar nicht warm geworden, obwohl ich dem Buch wirklich mehrere Chancen gegeben habe.

Meiner Meinung nach ist der in der Ankündigung getroffene Vergleich mit Harry Potter nicht im Sinne des Buches, da dies die Erwartungshaltung des Lesers in hohem Masse beeinflusst.

Fazit:
Aufgrund der vielen Fragen die für mich unbeantwortet blieben war dies für mich nicht der Einstieg in die Reihe um Ophelia.


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Veröffentlicht am 30.03.2026

zu Unglaubwürdig

Doppelspiel
8

"Doppelspiel" der Autoren Arne Dahl und Jonas Moström habe ich mit großen Erwartungen angefangen zu lesen, da mir beide Autoren bekannt und ich bisher immer begeistert von den Einzelwerken der Autoren ...

"Doppelspiel" der Autoren Arne Dahl und Jonas Moström habe ich mit großen Erwartungen angefangen zu lesen, da mir beide Autoren bekannt und ich bisher immer begeistert von den Einzelwerken der Autoren war.

Der bekannte Schriftsteller Tom Borg hatte vor Jahren einen großen Erfolg mit seiner Nordic Noir Reihe, doch seitdem bekommt er einfach nichts Spannendes mehr aufs Papier. Er leidet unter einer vor Schriftstellern gefürchteten Schreibblockade. Sein Verlag erwartet schnell eine neue Idee und das dazugehörige Manuskript. Bei einer seiner Lesungen lernt er die Studentin kennen und lässt sich persönlich auf sie ein. Bei einem Besuch in einem zwielichtigen Club, beim geplanten Jacuzzi Besuch wird diese vor seinen Augen ermordet. Der Mord scheint geplant, um ihn Tom unterzuschieben. Anstatt sich der Polizei zu stellen, beginnt Tom mithilfe seines Freundes Lennart auf eigene Faust zu ermitteln. Es bleibt nicht bei dem einzigen Mord in seiner Umgebung und es wird mit Hochdruck nach ihm gesucht.

Dieses Buch zu bewerten fällt mir nicht leicht, da ich die Plot Idee fantastisch fand. Bei den Protagonisten wurde in meinen Augen nicht das Potenzial ausgeschöpft, welches ich mir nach den ersten Seiten versprochen hatte. Besonders Olivia als Ermittlerin mit ihren doch sehr heftigen Methoden hat mich beinahe abgestoßen.

Die Auflösung bzw. das Ende wirkten dermaßen konstruiert und unglaubwürdig, dass ich vom weiteren Lesen der Reihe Abstand nehmen werde.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 05.03.2026

enttäuscht

Böser, böser Wolf
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Ich kannte die Weihnachtskrimis der Autorin Alexandra Benedict und war auf "Böser, böser Wolf total gespannt. Leider hat mich das Buch nicht wirklich begeistern können.

Der Klappentext und die Idee dahinter ...

Ich kannte die Weihnachtskrimis der Autorin Alexandra Benedict und war auf "Böser, böser Wolf total gespannt. Leider hat mich das Buch nicht wirklich begeistern können.

Der Klappentext und die Idee dahinter hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Spannend und faszinierend startet die Story, eine bekannte Krimiautorin wird entführt und ihr Entführer zwingt sie moderne Märchen zu schreiben in denen gemordet wird. Das makabre daran: Der Täter setzt die Märchen in die Tat um. Soweit so gut, aber nach einer kurzen Zeit kommt es zu einer Wendung, mit der ich mich doch sehr schwergetan. Bei diesem einen Wechsel blieb es dann nicht und die Geschichte nimmt noch einmal eine ganz andere Wendung.

Die einzelnen Protagonisten blieben im Verlauf bedauerlicherweise ziemlich blass und ihre Handlungen passten nicht unbedingt zum erzählten Charakter.

Erwartet hatte ich einen spannenden Märchenkrimi in Richtung "Grimm" und wurde mit dieser Erwartung auf ganzer Linie enttäuscht.