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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2019

Zauberhaft unterhaltsam und schön illustriert

Mia Magie und der Liebestrank
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Bei Mia Magie und der Liebestrank handelt es sich bereits um Band drei dieser Reihe. Ich kannte die beiden Vorgängerbände nicht und hatte kein Problem mit dem Verständnis. Einen kurzen Einblick wie alles ...

Bei Mia Magie und der Liebestrank handelt es sich bereits um Band drei dieser Reihe. Ich kannte die beiden Vorgängerbände nicht und hatte kein Problem mit dem Verständnis. Einen kurzen Einblick wie alles begann, wird am Ende des Buches gegeben.

Sehr gut gefällt mir, dass die Geschichte von Mia in Ich-Form erzählt wird. Dadurch fühlt man sich als Leser direkt hautnah dabei. Wenn Mia ein Wort besonders betont, ist es im Text in Großbuchstaben geschrieben. Ein Stilmittel, das mir bisher noch nicht untergekommen ist, mir aber sehr gut gefällt. Wenn man diese Geschichte vorliest, weiß man direkt wie die Betonung auszufallen hat. Es wurde eine große Schriftform gewählt, die das Lesen für junge Menschen einfacher macht.

Die Charaktere sind entsprechend ihrem Part in der Geschichte gezeichnet. Das führt dazu, dass ich Mia und ihre Tante auf Anhieb mochte, den Zauberer Zamponi nicht leiden konnte und Vivienne mir unsympathisch war.

Das Buch ist passend zu den jeweiligen Szenen ganz zauberhaft farblich illustriert. Einen ersten Eindruck bekommt man schon durch das fröhliche Cover. Oft verstecken sich im Bild weitere klitzekleine Details, die erst beim zweiten Hinschauen auffallen. Diese Illustrationen werten das Buch zusätzlich auf.

Mia ist zehn Jahre alt und ungefähr für dieses Alter ist auch die Geschichte passend. Die Geschichte ist ein guter Mix aus Magie, Abenteuer und der ersten Begegnung mit der Liebe. Ich fand sie zauberhaft und fühlte mich sehr gut unterhalten, daher vergebe ich sehr gerne fünf Sterne.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Nervenaufreibend

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Nachdem es im vorherigen Band schon einen Ausblick auf dieses Buch gab, um dann mit einem fiesen Cliffhanger zu enden, habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet.

Hunter hat es dieses Mal mit ...

Nachdem es im vorherigen Band schon einen Ausblick auf dieses Buch gab, um dann mit einem fiesen Cliffhanger zu enden, habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet.

Hunter hat es dieses Mal mit einem fast ebenbürtigen Gegner zu tun, zumal er Lucien aus Studienzeiten persönlich kennt. Die persönliche Beziehung zwischen den Beiden ist auch der Dreh und Angelpunkt dieser Geschichte. Auch wenn es bei den Morden um die psychologische Wirkung geht, so sind sie doch ebenso perfide und brutal wie in allen Fällen der Reihe mit Robert Hunter und seinem Partner Garcia. Das ist echt nichts für zart Besaitete.

Spannung ist von Anfang an gegeben und der fesselnde Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Viel zu schnell bin ich am Ende angekommen und so bleibt mir nichts anderes übrig, als auf einen weiteren Einsatz von Hunter und Garcia zu hoffen.

Mich hat diese Geschichte gefesselt und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, so dass ich gerne fünf Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Nimmt erst allmählich Fahrt auf, ist dann aber super spannend

Die letzte Witwe
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„Die letzte Witwe“ ist bereits der siebte Fall für Will Trent und Sara Linton. Man kann dieses Buch aber problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen.

Mit diesem Fall ist Karin Slaughter wieder ganz aktuell ...

„Die letzte Witwe“ ist bereits der siebte Fall für Will Trent und Sara Linton. Man kann dieses Buch aber problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen.

Mit diesem Fall ist Karin Slaughter wieder ganz aktuell und am Puls der Zeit. Sie hat ein Szenario geschaffen, in welchem eine sektenartige Bande Neonazis beschlossen hat, gegen die derzeitige – ihrer Meinung nach zu liberale - Regierung vorzugehen.

Nach dem Prolog hatte ich so meine Zweifel ob ich das Buch wirklich bis zum Ende lesen will. Es gibt sehr viele Wiederholungen, die allerdings immer aus der Sicht einer anderen Person geschildert werden. Aber dann nimmt die Geschichte an Fahrt auf und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, denn es wird spannend und sehr interessant.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es das Kompetenzgerangel zwischen den unterschiedlichen Behörden auch in der Realität gibt und dies die Ermittlungen erschwert.

Gut geschildert hat die Autorin wie schnell sich frustrierte und/oder wütende junge Leute von einem charismatischen Menschen beeinflussen und für seine Zwecke einspannen lassen.

Die Charaktere sind sehr stringent gezeichnet und ihre Handlungen in diesem Kontext nachvollziehbar.

Mich hat dieser Thriller gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Fortsetzung der auf wahre Begebenheiten beruhenden und sehr emotionalen Geschichte der Familie Meyer

Zeit aus Glas
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Bei „Zeit aus Glas“ handelt es sich um den zweiten Band über das Leben der Familie Meyer während der Nazi-Zeit. Bevor man sich diesem Buch widmet, muss man meiner Meinung nach unbedingt den Vorgänger „Jahre ...

Bei „Zeit aus Glas“ handelt es sich um den zweiten Band über das Leben der Familie Meyer während der Nazi-Zeit. Bevor man sich diesem Buch widmet, muss man meiner Meinung nach unbedingt den Vorgänger „Jahre aus Seide“ gelesen haben.

Der Focus rückt hier immer mehr weg von der Familie und hin zu Ruth. Es ist bewundernswert wie stark und mutig diese junge Frau bereits in sehr jungen Jahren war. Sie ergreift jede Chance bei dem Versuch, sich und ihre Familie zu retten.

Man merkt während des ganzen Buches mit wieviel Engagement und Herzblut Ulrike Renk dieses Buch geschrieben hat. Das Schicksal der Familie hat nicht nur mich als Leser tief berührt sondern auch die Autorin, die die Tagebücher der Protagonistin – auf die diese Bücher fußen – gelesen hat. Sie schafft es wirklich meisterlich, die Emotionen wie Angst, Fassungslosigkeit, unbändige Wut, Ohnmacht aber auch Liebe und Hoffnung rüber zu bringen. Dies in Kombination mit dem fesselnden Schreibstil macht das Buch zu einem wahren Highlight.

Hat mich der Vorgänger schon begeistert so wurde er von Band zwei noch übertroffen. Ich möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Jetzt warte ich mit Spannung auf die Fortsetzung, denn „Zeit aus Glas“ endet mit einem „fiesen“ Cliffhanger. Aus meiner Sicht hätte das Buch mehr als die fünf Sterne verdient, die ich maximal vergeben darf.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Eine für mich unerwartet gute Fortsetzung

Für immer Rabbit Hayes
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Als ich hörte, dass es eine Fortsetzung zu „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geben wird, dachte ich, das kann doch nichts werden. Aus Sorge vor einer Enttäuschung habe ich lange überlegt, ob ich das ...

Als ich hörte, dass es eine Fortsetzung zu „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geben wird, dachte ich, das kann doch nichts werden. Aus Sorge vor einer Enttäuschung habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Autorin mich mit dieser Fortsetzung positiv überrascht hat und ich froh bin, nicht meinem ersten Impuls gefolgt zu sein.

Auch in diesem Buch wird den einzelnen Familienmitgliedern und Freunden immer wieder ein Kapitel gewidmet. Wir erfahren wie sie mit dem endgültigen Verlust der Tochter, Mutter, Schwester und Freundin umgehen; wie das Leben für sie „nach Rabbit“ weitergeht.

War ich im vorherigen Band noch angetan von der Herzenswärme und dem Zusammenhalt der Familienmitglieder und Freunde, so präsentiert sich das Miteinander hier unerwartet ganz anders. Aber auch in diesen Situationen ist das Verhalten der einzelnen Personen nachvollziehbar und realistisch dargestellt.

Dieses Buch ist ebenfalls sehr emotional und hin und wieder rollten auch hier bei mir die Tränen. Ich habe es fast am Stück gelesen und vergebe gerne fünf Sterne für diese unerwartet gelungene Fortsetzung.