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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2019

Spannender Pageturner!

Die letzte Witwe
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Sara Linton und ihr Freund Will Trent wollen eigentlich gemütlich mit Saras Familie essen, als zwei Explosionen die sommerliche Ruhe erschüttern. Sara und Will rennen sofort los, um nachzusehen was passiert ...

Sara Linton und ihr Freund Will Trent wollen eigentlich gemütlich mit Saras Familie essen, als zwei Explosionen die sommerliche Ruhe erschüttern. Sara und Will rennen sofort los, um nachzusehen was passiert ist und bei Bedarf ihre Hilfe anzubieten. Doch bevor sie am Explosionsort ankommen, wird Saras Hilfe bei einem Autounfall benötigt. Viel zu spät erkennt Sara, dass sie in eine Falle geraten sind. Obwohl Will alles daran setzt, Sara aus der brenzligen Situation zu befreien, muss er schließlich zusehen, wie sie entführt wird. Eine fieberhafte Suche nach Sara beginnt, bei der Will sich auf einen gefährlichen Undercover-Einsatz einlässt...

"Die letzte Witwe" ist bereits der 7. Band der Georgia-Serie um Will Trent und Sara Linton. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat. Um die privaten und beruflichen Nebenhandlungen und die Weiterentwicklung der Charaktere zu verfolgen, empfiehlt sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Ohne langatmiges Vorgeplänkel, befindet man sich beinahe von Anfang an im spannenden Geschehen. Denn die Autorin baut die Spannung bereits sehr früh auf und sorgt dafür, dass sie durchgehend gehalten wird und sich im späteren Verlauf so steigert, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Am Anfang wird dabei sogar die gleiche Situation mehrfach, aber immer aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten, geschildert. Dadurch bekommt man zwar einen ziemlich genauen Eindruck von der Lage und kann nachvollziehen, wie die gleiche Situation auf die unterschiedlichen Charaktere wirkt, doch die Wiederholungen gehen leider etwas zu Lasten der Spannung. Sobald sich die mehrfache Beschreibung der gleichen Szenen legt, steigt die Spannung allerdings sofort wieder an.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man sie mühelos vor Augen hat und sich deshalb ganz auf die spannenden Szenen einlassen kann. Gerade Sara und Will, also die beiden Hauptcharaktere, wirken in diesem Band besonders authentisch, da sie ihre Ängste und Gefühle, um und für den Partner, glaubhaft zum Ausdruck bringen. Dadurch kann man sich mit ihnen identifizieren und mit ihnen mitfiebern.

Das Motiv, das die Gruppierung, die Sara in ein Camp entführt, antreibt und die Taten, die sie begehen, regen zum Nachdenken an. In den Szenen, in denen man Sara in dem Camp beobachtet, spürt man eine geradezu bedrohliche Atmosphäre, die für ein äußerst ungutes Gefühl sorgt. Man hofft und bangt, dass diese Gruppierung früh genug gestoppt werden kann und gerät deshalb förmlich in den Sog der Handlung.

Mir hat dieser Band der Georgia-Serie ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte mich ganz auf die Handlung einlassen und habe mit Sara und Will mitgefiebert. Am Anfang hätte ich allerdings gut darauf verzichten können, dass die gleiche Situation, mehrfach, nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln, beschrieben wurde, denn das ging für mich zu Lasten der Spannung und ließ die Handlung zunächst etwas zäh auf mich wirken. Als das aber überwunden war, hat sich dieser Band der Reihe für mich zu einem echten Pageturner entwickelt, den ich nicht mehr aus der Hand legen mochte.

Veröffentlicht am 02.08.2019

Faszinierend

Die Töchter von Ilian
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Ein Becher, mit dem man in die Vergangenheit schauen kann. Eine Flöte, um mit den Tieren zu sprechen. Ein Spiegel, um sich selbst zu erkennen und eine Sternenscheibe, um in die Zukunft zu schauen. Das ...

Ein Becher, mit dem man in die Vergangenheit schauen kann. Eine Flöte, um mit den Tieren zu sprechen. Ein Spiegel, um sich selbst zu erkennen und eine Sternenscheibe, um in die Zukunft zu schauen. Das sind die Artefakte, mit denen die Weisen Frauen einst friedlich das Schicksal der Welt bestimmten. Doch mittlerweile sind die Artefakte verschollen. Fayanú soll sie aufspüren und zu seinem Volk, den Waldelfen, bringen. Doch er hat andere Pläne und lehnt sich gegen sein Schicksal auf. In Walgreta, einer hohen Tochter aus dem Kleinen Volk, findet er eine Verbündete. Können die beiden die alte Magie wiedererwecken und Frieden bringen?

Der Einstieg in diesen Fantasy-Roman gelingt mühelos, da es die Autorin hervorragend versteht, die von ihr erschaffene Welt und die dort agierenden Charaktere detailliert zu beschreiben. Dabei verwendet sie einen wunderschönen und geradezu atmosphärischen Schreibstil, durch den die magische Welt zum Leben erweckt wird. Eine Karte im Bucheinband und ein vorangestelltes Personenregister erleichtern die Zuordnung der Protagonisten und die Orientierung in der Fantasy-Welt.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei sie sich hauptsächlich um Fayanú und Walgreta rankt. Der Anfang ist faszinierend und zieht einen sofort in den Bann dieser Welt. Man beobachtet gespannt die unterschiedlichen Handlungsstränge und hofft, dass die beiden Hauptprotagonisten ihr Ziel erreichen werden und den Frieden zurückbringen können. Dabei gilt es etliche Abenteuer, Intrigen und kriegerische Auseinandersetzungen zu durchleben. Man kann sich nicht sicher sein, wer hier welches Spiel spielt. Im Verlauf der Zeit wachsen einem gerade die Hauptcharaktere ans Herz. Dadurch fällt es leichter ihre Handlungen nachzuvollziehen. Man stellt schnell fest, dass sich Gut und Böse nicht genau abgrenzen lassen und dass es manchmal auf den Standpunkt des Betrachters ankommt, um eine Situation einzuordnen.

Die Welt und die Charaktere wirken magisch und geradezu farbenprächtig. Man kann deshalb ganz in die Handlung eintauchen und das Abenteuer und die bereits früh aufgebaute Spannung genießen. Allerdings verliert sich diese bedauerlicherweise etwas zwischen den zahlreichen Intrigen und politischen Ränkespielen. Man muss stellenweise sehr konzentriert lesen, um nachzuvollziehen, wer hier welches Süppchen kocht. Dadurch wirkt die Handlung stellenweise leider etwas zäh. Außerdem sollte man beim Lesen nicht allzu zartbesaitet sein, da es bei den kriegerischen Auseinandersetzungen hart zur Sache geht und die magische Welt so ein wenig von ihrem Zauber verliert.

Obwohl die Handlung zwischendurch ein wenig zäh auf mich wirkte, konnte mich dieser epische Fantasy-Roman durch lebendige Charaktere, eine faszinierende Welt und einen wundervoll, atmosphärischen Schreibstil begeistern.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Ernstes Thema, locker und humorvoll umgesetzt

Wir von der anderen Seite
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Als die Drehbuchautorin Rahel Wald langsam erwacht, kann sie gar nicht einordnen, was los ist und wo sie sich überhaupt befindet. Es ist unfassbar laut, sie kann nicht sprechen und überall sind Schläuche. ...

Als die Drehbuchautorin Rahel Wald langsam erwacht, kann sie gar nicht einordnen, was los ist und wo sie sich überhaupt befindet. Es ist unfassbar laut, sie kann nicht sprechen und überall sind Schläuche. Ihr kommt der Gedanke, dass sie sich von einer kleinen Operation erholt, doch die Realität sieht anders aus. Denn Rahel war und ist krank. Und zwar richtig! Sie lag im Koma und schwebte tagelang zwischen Leben und Tod. Doch mit der Rückkehr aus dem Koma, hat Rahel es noch längst nicht geschafft. Denn sie muss sich von der anderen Seite aus wieder ins richtige Leben kämpfen. Einfache Handlungen, wie atmen, essen, stehen und gehen sind keine Selbstverständlichkeit mehr und müssen neu erlernt werden. Es gibt immer wieder Rückschläge. Auch wenn Rahel tief betroffen ist und lernen muss, worauf es im Leben wirklich ankommt, versucht sie, ihre Geschichte mit Biss und einem Augenzwinkern zu erzählen....

Die Geschichte wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Rahel, geschildert. Auch wenn ihr Körper ihr nicht mehr gehorcht und man vom ersten Moment an das Gefühl hat, dass Rahels Leben gerade völlig auf den Kopf gestellt wurde, spürt man, was für ein sympathischer, kämpferischer und humorvoller Mensch sie ist. Man kann sich von Anfang an mit ihr identifizieren und sich deshalb ganz darauf einlassen, gemeinsam mit ihr in den Kampf um die Rückkehr in ein normales Leben zu ziehen.

Der Schreibstil ist äußerst locker und humorvoll. Rahel versteht es, den Leser zu unterhalten. Obwohl das Thema sich normalerweise nicht dazu eignet, es so witzig darzustellen, trifft Rahel genau den richtigen Ton. Man kann gemeinsam mit der sympathischen Erzählerin ganz unterschiedliche Gefühle durchleben. Dabei schmunzeln, lachen, zornig oder fassungslos werden, aber sich auch manchmal verstohlen ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln wischen. Auch wenn Rahel versucht, alles mit Humor zu nehmen, merkt man doch, dass es oft ganz anders in ihr aussieht und dass der Humor wohl nur ein Versuch ist, nicht ganz die vermeintliche Kontrolle zu verlieren. Rahel wirkt lebendig, sodass man sich ganz auf ihre Geschichte einlassen und mit ihr mitfiebern kann.

Ich habe mich bei diesem Roman, der eigentlich ein recht ernstes Thema hat, ausgesprochen gut unterhalten. Denn ich konnte mich ganz auf Rahels Schilderungen einlassen. Ich habe mit ihr gelacht, geweint, bin wütend geworden und musste mir, zugegebenermaßen, dass ein oder andere Tränchen aus den Augen wischen. Dabei ist es der sympathischen Erzählerin außerdem gelungen, mich ganz nebenbei zum Nachdenken anzuregen und deshalb empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Spannende Ermittlungen

Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)
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Der Journalist Jan Römer genießt seine Urlaubstage in einer einsam gelegenen Hütte im Thüringer Wald. Hier versucht er zu entspannen und neue Kräfte zu tanken. Doch mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei, ...

Der Journalist Jan Römer genießt seine Urlaubstage in einer einsam gelegenen Hütte im Thüringer Wald. Hier versucht er zu entspannen und neue Kräfte zu tanken. Doch mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei, als mitten in der Nacht plötzlich eine blutüberströmte Frau an seine Tür klopft. Sie wirkt gehetzt, behauptet allerdings, lediglich beim Joggen gestolpert zu sein. Nachdem die Wunden versorgt sind, kommen Jan Römer und die Frau, die sich Hannah nennt, ins Gespräch. Hannah berichtet Jan vom "Wald der Wölfe". In dem Waldstück wurden im Lauf der Jahrzehnte einige Morde begangen und die Opfer mit einem Brandzeichen versehen. Jans Interesse ist sofort geweckt. Am nächsten Morgen ist Hannah spurlos verschwunden.....

Nach "Die Lichtung", "Und am Morgen waren sie tot" und "Das Lied der toten Mädchen" ist dies bereits der vierte Band, in dem sich Jan Römer und seine Kollegin Mütze mit alten, ungelösten Kriminalfällen beschäftigen. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man diesen Teil der Reihe allerdings auch ohne Vorkenntnisse lesen. Zum besseren Verständnis der privaten Nebenhandlungen und der Weiterentwicklung der Charaktere empfiehlt es sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Bände der Reihe nach zu lesen. Für den aktuellen Fall sind diese Kenntnisse aber nicht notwendig, denn auch als Quereinsteiger kann man dem Geschehen mühelos folgen.

Linus Geschke schafft es vom ersten Moment an, das Interesse am Geschehen zu wecken. Denn man befindet sich sofort in einer unheimlichen und bedrohlichen Situation im dunklen Wald, die man nicht richtig einschätzen kann. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dabei gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die nach und nach dafür sorgen, dass sich die unterschiedlichen Puzzleteile dieses Rätsels an die richtige Stelle bewegen.

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Man kann sich sowohl die Charaktere, als auch die Handlungsorte lebhaft vorstellen und sich deshalb ganz auf das rätselhafte Geschehen einlassen. Dabei merkt man, dass der Autor die Hintergründe dieser fiktiven Mordserie hervorragend recherchiert hat, sodass die Handlung glaubhaft und authentisch wirkt. Das Interesse am Fall kann durchgehend gehalten werden. Man rätselt gerne mit und versucht den Drahtzieher und sein Motiv zu enttarnen. Doch das ist gar nicht so einfach, da er sich nicht so leicht in die Karten schauen lässt. Die Spannung steigert sich langsam, aber stetig und gipfelt in einem rasanten Finale, das man so nicht erwarten konnte.

Ich habe mich beim Lesen dieses Krimis ausgesprochen gut unterhalten. Denn ich konnte mit Jan Römer und seinem Team miträtseln und mich dabei ganz auf die Handlung einlassen. Dadurch habe ich das Buch an einem Tag regelrecht verschlungen.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet
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Libby Hall und ihr Mann Jamie brauchen dringend eine Auszeit, denn eine schwierige Zeit liegt hinter ihnen. Deshalb erscheint der Flyer im Briefkasten, in dem ein Ehepaar sein Haus in Cornwall für ein ...

Libby Hall und ihr Mann Jamie brauchen dringend eine Auszeit, denn eine schwierige Zeit liegt hinter ihnen. Deshalb erscheint der Flyer im Briefkasten, in dem ein Ehepaar sein Haus in Cornwall für ein paar Tage zum Tausch anbietet, wie ein Geschenk des Himmels. Die beiden gehen auf das Angebot ein und glauben ihren Augen nicht zu trauen, als sie das Haus erblicken. Es ist ein wahrer Traum. Eine überaus luxuriöse Unterkunft, die außerdem direkten Zugang zum Strand hat. Doch nach und nach häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. Libby fühlt sich beobachtet. Ist das Einbildung oder Realität? Als Libby und Jamie überstürzt in ihre eigene Wohnung zurückkehren, kommt es auch dort immer häufiger zu sonderbaren Ereignissen. Wird Libby von ihrer Vergangenheit eingeholt?

Durch den Prolog, in dem man offensichtlich einen Mord beobachtet, wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Danach verläuft der Einstieg in die aktuellen Ereignisse zunächst eher gemächlich, nimmt dann aber, fast ohne dass man es merkt, unheimlich an Fahrt auf. Das Geschehen wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin, geschildert. Diese Erzählperspektive macht den besonderen Reiz des Thrillers aus. Libby wirkt zwar von Anfang an sympathisch, sodass man ihren Schilderungen gerne folgt und sich dabei mühelos auf ihre Gedanken und Gefühle einlassen kann, doch die unvoreingenommene Sicht auf die Ereignisse ist so nicht möglich. Kann man Libby und ihren Beobachtungen eigentlich trauen? Die Atmosphäre in der luxuriösen Tauschunterkunft ist dadurch angespannt, man weiß nicht, was man glauben soll und wem man hier eigentlich vertrauen kann. Bildet sich Libby alles ein? Denn Ehemann Jamie scheint das alles deutlich entspannter zu sehen. Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich im Verlauf der Handlung stetig. Die angespannte Atmosphäre sorgt dafür, dass man unwillkürlich in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.

Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin nicht nur hervorragend, die angespannte Atmosphäre zwischen den Zeilen schweben zu lassen, sondern auch, Charaktere und Handlungsorte so lebendig zu beschreiben, dass man alles spontan vor Augen hat und sich ganz auf das Gänsehautgefühl einlassen kann. Rückblicke in Libbys Vergangenheit sorgen später dafür, dass man meint, die Zusammenhänge endlich zu erkennen. Doch der Autorin gelingt es hervorragend, Wendungen einzubauen, mit denen man nicht gerechnet hat. In diesem Thriller ist definitiv nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und das setzt sich bis kurz vor Schluss fort.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und dieses Exemplar hat mir ausgesprochen gut gefallen. Denn die angespannte Atmosphäre, die gerade am Anfang ständig zwischen den Zeilen spürbar war, hat bei mir für ein Gänsehaut-Feeling gesorgt, das mich förmlich durch das Buch getrieben hat. Die Wendungen, die in die Handlung eingebaut wurden, wirkten zwar etwas konstruiert, doch sie konnten mich vollkommen überraschen, sodass das Ende auf mich überhaupt nicht vorhersehbar wirkte.