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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2019

Tote pflastern seinen Weg

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Seit dem Kruzifix Killer bin ich ein großer Fan von Chris Carter. Jagd auf die Bestie ist der mittlerweile 10. Band mit dem Sonderermittler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia. Dieses Buch greift ...

Seit dem Kruzifix Killer bin ich ein großer Fan von Chris Carter. Jagd auf die Bestie ist der mittlerweile 10. Band mit dem Sonderermittler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia. Dieses Buch greift auf Bd. 6 "Die stille Bestie"
zurück. Damals gelang es Robert seinen ehemaligen Studienfreund den Serienmörder Lucien Folter hinter Gitter zu bringen.
Nach 3 1/2 Jahren ist der Bestie in Menschengestalt die Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis gelungen. Mit gefälschten Papieren, Verkleidung, Kontaktlinsen und Schaumlatex kann er sich ständig verwandeln und schlüpft sämtlichen Behörden die ihn jagen durch die Maschen. Er will seine Studien über das Morden wieder aufnehmen, aber vor allen Dingen will er Rache. Er fordert Robert zu einem psychologischem Katz-und Maus Spiel heraus.
Durch die kurzen Kapitel schnell und flüssig zu lesen. Der Autor lässt den Leser an der Denkweise der beiden Genies teilhaben, was ihm durch seinen ehemaligen Beruf sehr gut gelingt. Hier bestimmt das Böse. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, die Zusammenhänge gut erklärt. Die Details wie von Carter gewohnt, blutig und schonungslos, also nichts für empfindliche Leser.
Am Schluss noch einmal Nervenkitzel pur.
Ich kann nur sagen, weiter so.

Veröffentlicht am 06.06.2019

Nichts ist so wie es scheint

Die stille Tochter
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Wer in diesem Buch einen blutgetränkten Thriller erwartet, der liegt hier leider falsch. In diesem mittlerweile 4. Band um Tommy Bergmann dreht sich alles um Spionage und Agenten.
In einem See in der ...

Wer in diesem Buch einen blutgetränkten Thriller erwartet, der liegt hier leider falsch. In diesem mittlerweile 4. Band um Tommy Bergmann dreht sich alles um Spionage und Agenten.
In einem See in der Nähe von Oslo werden die Überreste einer Frau gefunden. Ist es Christel Heinze, die Anfang der 80er Jahre verschwand. Sie hatte sich damals von ihrem DDR Schwimmverein abgesetzt. Kurz nach Auffinden der Leiche wird der bekannte Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy soll im Auftrag des Geheimdienstes herausfinden was geschehen ist.
Der Einstieg in die Geschichte war nicht leicht. Sie wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal die Rückblicke in Christel Heinzes Leben, dann die Ermittlungen mit Tommy Bergmann. Ein ziemliches Verwirrspiel um Liebe, Macht, Lügen und Verrat. Wer ist hier Freund und wer der Feind.
Als ich mich erst einmal eingelesen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, super spannend geschrieben, mit vielen unvorhersehbaren Überraschungen. Die Auflösung dann das Aha Erlebnis. Hätte ich nicht vermutet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich fühlte mich bestens damit unterhalten.

Veröffentlicht am 11.03.2019

The best

Liebes Kind
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Es ist lange her, dass ich einen so tollen Psychothriller gelesen habe. Hier passt einfach alles super zusammen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein verwirrendes Spiel mit vielen Wendungen, ...

Es ist lange her, dass ich einen so tollen Psychothriller gelesen habe. Hier passt einfach alles super zusammen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein verwirrendes Spiel mit vielen Wendungen, die den Leser bis zur Auflösung im Unklaren lassen. Und ein überraschender Schluss. Ein Buch das den Namen Thriller wirklich verdient.
Eine Familie lebt in einer einsamen Hütte im Wald. Fenster zugenagelt, Türen verschlossen. Luft kommt aus einem "Zirkulationsapparat". Der Vater sorgt für Essen und Trinken und bestimmt die Regeln und Gebote. Er schottet seine Familie von der Außenwelt ab.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Matthias, der Vater der vor 14 Jahren entführten Lena. Jasmin, das letzte Entführungsopfer und Hannah, der Tochter von Lena. Die Schilderung der Gefangenschaft verlangt dem Leser so einiges ab. Ich habe mitgelitten und mitgefiebert und bekam so manches mal eine Gänsehaut.
Dieses Buch kann ich nur jedem Thriller Fan wärmstens empfehlen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich vergebe die volle Punktzahl und noch mehr.

Veröffentlicht am 12.01.2019

Katz und Maus

Der Verfolger
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Schon am Cover kann man gleich erkennen, dass das Buch von John Katzenbach ist, vor allem wenn man schon einige von ihm gelesen hat.

Vor vielen Jahren unterlief dem Psychiater Dr. Starks bei der Behandlung ...

Schon am Cover kann man gleich erkennen, dass das Buch von John Katzenbach ist, vor allem wenn man schon einige von ihm gelesen hat.

Vor vielen Jahren unterlief dem Psychiater Dr. Starks bei der Behandlung einer Patientin ein folgenschwerer Fehler. Die Kinder wuchsen daraufhin bei Pflegeeltern auf. Jahre später üben sie Rache. Der Doktor kann entkommen, wähnt seinen größten Feind Mister R. tot. Er baut sich in einem anderen Staat,
unter neuer Identität ein neues Leben auf. Fünf Jahre geht alles gut, dann
taucht Mr. R. wieder auf. Seine Geschwister werden bedroht und Ricky soll nur am Leben bleiben, wenn er rausfindet, wer den Bruder nach dem Leben trachtet. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel.
Vielleicht hätte ich erst das Buch "Der Patient" lesen sollen. Dann wäre sicher gerade am Anfang einiges verständlicher gewesen. Aber trotzdem ist das Buch super spannend. Man fiebert mit, und es ist ein psychologisches Mitdenken erforderlich um den Seiten zu folgen. Wer wie ich Psychothriller liebt, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 11.12.2018

was für ein Schicksal

Die verlorene Schwester
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Kaum vorstellbar, dass es diese Zustände in der Schweiz noch in den 60er Jahren gab. Die Verdingkinder von denen ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Nach dem Tode des Vaters wurde die Mutter krank. ...

Kaum vorstellbar, dass es diese Zustände in der Schweiz noch in den 60er Jahren gab. Die Verdingkinder von denen ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Nach dem Tode des Vaters wurde die Mutter krank. Die Schwestern Marie und Lena kommen ins Heim. Dann werden sie getrennt. Während es Marie noch einigermaßen gut trifft, muss Lena auf einem Bauernhof schuften, ihr Leben besteht aus Prügel und Missbrauch. Alle Dorfbewohner schauen weg, das Leben dieser Kinder ist nichts wert. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Schwester lässt sie nicht am Leben verzweifeln. Jahre später ist die junge Anna auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter.

Dieses Buch hat mit sehr gut gefallen, vom Cover und Schreibstiel sehr ansprechend. Ich mochte den Roman kaum aus der Hand legen, so sehr war ich am Schicksal der Mädchen interessiert.
Ich bin froh dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.