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Veröffentlicht am 25.08.2019

Der Metropolist

Der Metropolist
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Eigentlich ist Henry Thompson ein Beamter der Verkehrsbehörde. Nach einem Attentat auf seine Behörde soll Henry verdeckt ermitteln, um die Täter ausfindig zu machen. Unterstützt wird er dabei von der künstlichen ...

Eigentlich ist Henry Thompson ein Beamter der Verkehrsbehörde. Nach einem Attentat auf seine Behörde soll Henry verdeckt ermitteln, um die Täter ausfindig zu machen. Unterstützt wird er dabei von der künstlichen Intelligenz OWEN. Dieser ist jedoch sehr speziell, denn Vorschriften sind ihm egal, er raucht und trinkt viel Alkohol. Doch nur zusammen können sie gegen einen mächtigen Feind kämpfen und hoffentlich gewinnen.

„Der Metropolist“ ist eine interessante Geschichte. Leider ist die Spannung nur mittelmäßig, und die Figuren hätten etwas besser ausgearbeitet sein können. Autor Seth Fried versucht, auch eine Prise Humor mit einzubringen, insbesondere bei dem Verhältnis von Henry und OWEN. Denn dieses bietet viel Potential, kam meiner Meinung nach jedoch viel zu kurz.

An einigen Stellen liest sich der Text etwas holprig, davon abgesehen ist der Schreibstil in Ordnung. Große Wendungen erwarten den Leser hier leider nicht. Der Roman stellt insbesondere gegen Ende die Frage, was ist gut, was ist böse – wie soll man dies beantworten?

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Der Metropolist“ ein gutes, ruhiges Buch ist, welches viel mehr Potential in sich birgt, als der Autor herausgeholt hat.

Ich danke dem Bloggerportal und dem HEYNE Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Danke, ich brauche keinen Sitzplatz

Danke, ich brauche keinen Sitzplatz!
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Im Januar beginnt die fast 67-jährige Marie Sharp ein neues Tagebuch. Gleich zu Beginn trägt sie ihre „guten Vorsätze“ ein, und schon bald erfährt der Leser mehr von ihr. Marie bekommt einen neuen Untermieter, ...

Im Januar beginnt die fast 67-jährige Marie Sharp ein neues Tagebuch. Gleich zu Beginn trägt sie ihre „guten Vorsätze“ ein, und schon bald erfährt der Leser mehr von ihr. Marie bekommt einen neuen Untermieter, gesundheitliche Probleme und einen Facebook-Account.

Im Stil eines Tagebuchs geschrieben, verfolgt der Leser ein Jahr im Leben der Marie Sharp. Mit vielen Ereignissen geht es mit viel Humor von Monat zu Monat. Ein nettes Gimmick sind dabei eingestreute Zitate aus dem „Hetzkurier“, welche stark an gewisse Zeitungen erinnert. Manchmal sind diese auch der einzige Eintrag an einem Tag.

Ansprüche an Spannung oder ein tieferes Eintauchen in die Figuren darf der Leser jedoch nicht haben. Der Schreibstil kann als locker flockig beschrieben werden. Marie Sharp und ihre Familie sowie Freunde sind nette Charaktere, aber auch nicht mehr.

Dieses Buch gehört zur Marie-Sharp-Reihe von Autorin Virginia Ironside. Man kann es ohne Vorkenntnisse der anderen Teile lesen.

Veröffentlicht am 20.08.2019

Ein Kult für alle Fälle – Die ultimativen Serien der Achtziger

Ein Kult für alle Fälle
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In diesem Buch geht es um interessante Fakten rund um die zwölf beliebten Fernsehserien Agentin mit Herz, Airwolf, Das A-Team, Ein Colt für alle Fälle, Hart aber Herzlich, Knight Rider, MacGyver, Magnum, ...

In diesem Buch geht es um interessante Fakten rund um die zwölf beliebten Fernsehserien Agentin mit Herz, Airwolf, Das A-Team, Ein Colt für alle Fälle, Hart aber Herzlich, Knight Rider, MacGyver, Magnum, Miami Vice, Remington Steel, Simon & Simon, sowie Trio mit vier Fäusten.

Das Buch startet mit der Rubrik „Für Einsteiger“ und klärt über die wichtigsten Fakten, Inhalte und Personen der jeweiligen Serie auf. Im Anschluss folgen lockere Informationen und Hintergründe.

Dazwischen gibt es kleinere, mit einem Fernsehsymbol gekennzeichnete, zusammenhanglose Wissensdaten. Natürlich darf auch die Werbeunterbrechung nicht fehlen, und so sind einige typische Werbespots der 80er-Jahre erwähnt und eine Kurzmeinung hinzugefügt. Viele Grafiken, ein Quartett und das „Bärterätsel“ bringen Abwechslung beim Lesen.

Ein schönes, humorvolles Buch, welches eine ganze Generation zum Schwärmen in der Erinnerung bringen dürfte.

Veröffentlicht am 20.08.2019

Die Toten vom Hafen

Die Toten vom Hafen
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Das alte Seemannslied „La Paloma“ erklingt an jedem Tatort, den die Kommissare Bruno Bär und Sylvia Prüss betreten. Ein Serienmörder hat es auf die Hamburger Hafenlotsen abgesehen. Die Ermittlungen in ...

Das alte Seemannslied „La Paloma“ erklingt an jedem Tatort, den die Kommissare Bruno Bär und Sylvia Prüss betreten. Ein Serienmörder hat es auf die Hamburger Hafenlotsen abgesehen. Die Ermittlungen in dieser eingeschworenen Gemeinschaft sind jedoch nicht so einfach.

„Die Toten vom Hafen“ kann man als ruhigen, gemütlichen Kriminalroman beschreiben. Es gibt keine blutrünstigen Mordszenen oder schrecklich zugerichtete Leichen. Wie die Elbe bei Niedrigwasser fließen die Ereignisse gemütlich dahin.

Leider bleiben die Geschehnisse und Figuren oberflächlich. Es ist eine Geschichte, aus der die Autorin viel mehr hätte machen können. Selbst die Hauptcharaktere bleiben blass, obwohl mehrere Versuche gestartet werden, sie dem Leser emotional näher zu bringen. Bei mir ist dies leider nicht gelungen.

Der Schreibstil ist in Ordnung, und das Buch liest sich flüssig. Es ist ideal, wenn man ein paar Lesestunden mit einem leichten Krimi ohne viel Aufregung verbringen möchte.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Die Sünde der Engel

Die Sünde der Engel
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Die Zwillinge Maximilian und Mario sind das größte Glück ihrer Mutter. Vor Jahren verzichtete sie auch auf ein gemeinsames Leben mit ihrem Liebhaber und entschied sich für die Familie. Doch dann erschüttert ...

Die Zwillinge Maximilian und Mario sind das größte Glück ihrer Mutter. Vor Jahren verzichtete sie auch auf ein gemeinsames Leben mit ihrem Liebhaber und entschied sich für die Familie. Doch dann erschüttert eine schlimme Tat die Familie, und nichts ist mehr so, wie es einst war. Den Schatten der Vergangenheit kann Janet nicht entkommen.

Auf der Rückseite des Buches steht „raffinierter Psychothriller“. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Der Roman ist aus dem Jahr 1996 und bereits verfilmt worden. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, ob ich diesen Film bereits gesehen habe, aber mir kam die Auflösung bereits sehr früh in den Sinn, und ich lag damit richtig.

Es fehlte mir an Spannung, obwohl das Buch gut geschrieben und die Geschichte interessant ist. Es gab kaum Wendungen, die beim Lesen überrascht hätten. Der Roman zeigt gut, bis wohin die Mutterliebe gehen kann und wie fassungslos andere Menschen davor stehen. Emotional hat das Buch mich daher auch größtenteils erreicht. Es regt zum Nachdenken an. Insgesamt betrachtet ist „Die Sünde der Engel“ ein gutes Buch.