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Veröffentlicht am 05.09.2019

Die Reihe wird mit jedem Band klamaukiger

Guglhupfgeschwader
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Format: 6 Audio CDs
Länge: ungekürzte Lesung, Laufzeit 8 h 9 min
Verlag: Der Audio Verlag (12. August 2019)
Sprecher: Christian Tramitz
ISBN-13: 978-3742411204
auch als broschiertes Taschenbuch und als ...

Format: 6 Audio CDs
Länge: ungekürzte Lesung, Laufzeit 8 h 9 min
Verlag: Der Audio Verlag (12. August 2019)
Sprecher: Christian Tramitz
ISBN-13: 978-3742411204
auch als broschiertes Taschenbuch und als E-Book erhältlich

Die Reihe wird mit jedem Band klamaukiger

Inhalt:
Alles könnte so schön sein in Niederkaltenkirchen. Der Eberhofer Franz hat 10-jähriges Dienstjubiläum, der Kreisel wird nach ihm benannt und seine kleine Familie entwickelt sich prächtig. Da bittet ihn der Oskar, genannt Lotto-Otto, um Hilfe. Er und seine Mutter werden bedroht, weil er sich offenbar mit den falschen Leuten eingelassen hat. Kurz darauf gibt es auch noch eine Leiche, und Franz, der natürlich vom Birkenberger Rudi unterstützt wird, muss in einem Mordfall ermitteln.

Meine Meinung:
Ich verfolge diese Reihe von Anfang an, muss aber sagen, dass sie mir immer weniger gefällt. Die Kriminalfälle treten von Buch zu Buch mehr in den Hintergrund und beim Drumherum gibt es einfach zu viele Wiederholungen, als dass ich immer wieder darüber lachen könnte. Ein Umstieg vom gedruckten Buch zum Hörbuch in der Mitte der Reihe konnte noch einiges retten, denn Christian Tramitz liest einfach herrlich. Er verleiht jeder Figur eine besondere Stimme und hat das Bayerische einfach super drauf. Allerdings kam er mir bei diesem neuen Band auch schon etwas weniger dynamisch vor, als ich es von ihm gewohnt bin, ein bisschen müder, älter … Aber nun gut, auch die Protagonisten werden ja älter.

Der Fall ist leidlich spannend. Ich musste allerdings höllisch aufpassen, nicht den Faden zu verlieren, weil halt so viel zwischendurch geschieht, was nichts mit dem Fall zu tun hat. Die „Nebenhandlung“, die gefühlt mindestens so viel Raum einnimmt wie der Krimi, hat mir nicht uneingeschränkt gefallen. Das Paulchen steht zu sehr im Vordergrund, und nicht mal glaubwürdig. Auch die Zickereien zwischen dem Franz und dem Rudi waren mir auf Dauer einfach zu nervig. Aber dazwischen waren schon ein paar Szenen, die mich herzlich amüsiert haben.

Die Reihe:
1. Winterkartoffelknödel
2. Dampfnudelblues
3. Schweinskopf al dente
4. Grießnockerlaffäre
5. Sauerkrautkoma
6. Zwetschgendatschikomplott
7. Leberkäsjunkie
8. Weißwurstconnection
9. Kaiserschmarrndrama
10 .Guglhupfgeschwader

★★★☆☆

Veröffentlicht am 26.08.2019

Eine überaus anstrengende Protagonistin

ATME!
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Broschiert: 384 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (22. August 2019)
ISBN-13: 978-3462052237
Preis: 15,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Eine überaus anstrengende Protagonistin

Inhalt:
Nile ...

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (22. August 2019)
ISBN-13: 978-3462052237
Preis: 15,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Eine überaus anstrengende Protagonistin

Inhalt:
Nile liebt Ben, Ben liebt Nile und will sich von Flo scheiden lassen. Da verschwindet er eines Nachmittags spurlos. Keiner will Nile bei der Suche helfen. Die Polizei nimmt sie nicht ernst …

Meine Meinung:
Der Roman wird ganz aus Niles Ich-Perspektive erzählt, was ich anfangs auch noch gut fand. Die Verzweiflung und Panik der jungen Frau kommen durch die kurzen Sätze gut zum Ausdruck, sodass man sich gut in Nile hineinversetzen kann. Doch bald schon macht sie einen verwirrten Eindruck. Ihre Gedanken kreisen ewig um Ben und ihre Beziehung. Dass Nile wenig sympathisch erscheint und sich viele ihrer wirren Gedanken wiederholen, macht die Protagonistin sehr anstrengend und nervig. Da man nur ihre Perspektive kennt, hat man es als Leser nicht leicht. Kann man ihr vertrauen? Kann man Bens Noch-Ehefrau Flo vertrauen? Judith Merchant versteht es hier gut, durch Einstreuen entsprechender Puzzleteile beim Leser Zweifel zu schüren.

Die Handlung kommt nur schleppend vom Fleck. Etwa ab der Mitte kommt dann mehr Schwung in die Geschichte, worüber ich sehr froh war. Bis kurz vor Schluss habe ich das Buch nicht als besonders spannend empfunden, trotzdem wollte ich immer weiter lesen, weil ich auf die Auflösung neugierig war. Diese konnte mich dann aber leider gar nicht überzeugen und auch nicht wirklich überraschen.

Zudem ist der ein oder andere „Logikfehler“ enthalten und die Personen agieren insgesamt recht unrealistisch. Vieles wirkt einfach konstruiert. Einige offene Fragen werden nicht beantwortet. Sie sind zwar für die Handlung nicht wichtig, aber ich mag es lieber, wenn alles rund und abgeschlossen ist.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 25.08.2019

Hmm ...

Er ist wieder da
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Gebundene Ausgabe: 396 Seiten
Verlag: Eichborn (21. September 2012)
ISBN-13: 978-3847905172
Preis: 19,33 €
auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Hm …

Inhalt:
Sommer 2011. Auf einem ...

Gebundene Ausgabe: 396 Seiten
Verlag: Eichborn (21. September 2012)
ISBN-13: 978-3847905172
Preis: 19,33 €
auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Hm …

Inhalt:
Sommer 2011. Auf einem unbebauten Grundstück in Berlin-Mitte wacht Adolf Hitler auf, mutterseelenallein. Er steckt in einer schmuddeligen Uniform und weiß nicht, wie ihm geschieht. Bald wird er für eine täuschend echte Kopie des GröFaZ gehalten und landet schließlich als Comedian beim Fernsehen, wo er nach alter Manier flammende Reden hält und versucht, Deutschland wieder auf Linie zu bringen.

Meine Meinung:
Ein witziges Buch über Hitler - geht das überhaupt? Jein!

„Er ist wieder da“ ist eine Satire, nicht unbedingt auf Hitler, sondern vor allem auf unsere Gesellschaft. Hitler wacht in einem Deutschland auf, dass sich 66 Jahre weiterentwickelt hat. Die technischen Errungenschaften und vieles mehr sind ihm fremd. Diese durch die Augen eines Unbedarften zu entdecken, ist tatsächlich witzig. Zumindest anfangs. Später nutzt sich der Effekt dann doch schnell ab.

Doch Hitler wird hier schon fast als Sympathieträger dargestellt, und das geht gar nicht. Die Menschen applaudieren ihm - wenn auch eigentlich dem vermeintlichen Comedian. Ich halte das für nicht ungefährlich. Und die damaligen Opfer und ihre Angehörigen finden hier sicher nichts zu lachen.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 16.07.2019

Wirkt etwas unausgereift

Der letzte Spargel
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Taschenbuch: 287 Seiten
Verlag: Emons Verlag (22. Februar 2018)
ISBN-13: 978-3740802769
Preis: 11,90 €
auch als E-Book erhältlich

Wirkt etwas unausgereift

Inhalt:
Kommissar Hans-Josef Poensgen feiert ...

Taschenbuch: 287 Seiten
Verlag: Emons Verlag (22. Februar 2018)
ISBN-13: 978-3740802769
Preis: 11,90 €
auch als E-Book erhältlich

Wirkt etwas unausgereift

Inhalt:
Kommissar Hans-Josef Poensgen feiert gerade in Wien mit einem Freund Geburtstag, als in Freiburg seine ehemalige Vermieterin, eine reiche 85-jährige Dame, in ihrer Wohnung erschlagen wird. Natürlich muss er sofort zurück, um selbst die Ermittlungen aufzunehmen.

Meine Meinung:
Dies ist der 2. Band der Reihe um den eigenbrötlerischen und griesgrämigen Kommissar Poensgen. Man kann ihn jedoch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen.

Poensgen ist schon ein bemerkenswerter Mensch. Er wurde bei einem Polizeieinsatz verletzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Davon lässt der 46-Jährige sich aber nicht unterkriegen. Er geht seiner Arbeit fast so nach, als hätte er kein Handicap. Dabei hat er durch seine Intuition und auch Intelligenz viel Erfolg.

Leider kommen die Protagonisten alle nicht besonders sympathisch und außer Poensgen auch nicht besonders intelligent rüber. Das war mir ein wenig zu flach.

Der Schreibstil ist einerseits sehr schön, da Alexa Rudolph einen breiten Wortschatz besitzt und verwendet, ohne dass es hoch gestochen wirkt. Andererseits wirkt einiges doch sehr gewollt und manchmal etwas verkrampft. Besonders der eingebaute Humor kommt nicht wirklich locker beim Leser an.

Die Handlung ist nachvollziehbar, wenn auch etwas verzettelt. Spannung ist durchaus vorhanden, leider aber auch einige Längen.

Die Hans-Josef Poensgen-Reihe:
Das Schweigen der Schweine
Der letzte Spargel

★★★☆☆

Veröffentlicht am 24.06.2019

Enttäuschendes Ende

H.O.M.E. - Die Mission
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Broschiert: 443 Seiten
Verlag: cbt (11. März 2019)
ISBN-13: 978-3570312315
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 13,00 €
auch als E-Book erhältlich

Enttäuschendes Ende

Inhalt:
Zoë und ihre Crew sind ...

Broschiert: 443 Seiten
Verlag: cbt (11. März 2019)
ISBN-13: 978-3570312315
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 13,00 €
auch als E-Book erhältlich

Enttäuschendes Ende

Inhalt:
Zoë und ihre Crew sind mit der „Mother“ auf dem Weg zum Planeten Keto. Sie wurden auf die Mission geschickt, für die sie jahrelang vorbereitet worden waren, obwohl ihre Ausbildung noch immer nicht beendet war. Die dreijährige Reise verbringen sie in einem komaähnlichen Schlaf. Auf Keto warten verschiedene Gefahren auf sie, nicht zuletzt ein Computerprogramm, das sie bedroht, wenn sie ihre Aufgaben nicht fristgerecht erfüllen.

Meine Meinung:
Eva Siegmunds Schreibstil ist wie gewohnt sehr lebendig und jugendlich flott gehalten. Das Lesen fällt somit leicht und macht Spaß. Allerdings fand ich die erste Hälfte des Buches ein bisschen zäh. Außer Zoë schlafen alle noch. Wir werden nur mit ihren Gedanken konfrontiert. Passieren tut hier nicht allzu viel. Als dann nach und nach die anderen aufwachen, gibt es interessante Interaktionen, die die Spannung hochtreiben.

Man begegnet den bekannten Mitstreitern wieder, es kommen aber auch noch neue Charaktere hinzu. Wirklich tiefgründig ist keiner davon ausgebaut. Zoë fand ich öfter mal nervig und arrogant. Die einzige wirklich durch und durch sympathische Figur ist Kip, den ich auch im 1. Band schon sehr mochte.

Wie die jungen Menschen auf dem neuen Planeten zurechtkommen und was sie dort erleben, fand ich schon spannend und interessant. Eigentlich wurde das Buch mit jeder Seite besser. Bis die Autorin mit einem billigen Schluss alles kaputtmacht und mich doch etwas enttäuscht (im wahrsten Sinne des Wortes) zurücklässt.

Die Dilogie:
1. Das Erwachen
2. Die Mission

★★★☆☆