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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2019

spannung bis zum schluss

Zimmer 19
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Der Start der diesjährigen Berlinale ist grausam. Anstatt des Eröffnungsfilmes wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Die Ermordete ist die Tochter des amtierenden Bürgermeisters Otto Keller. ...

Der Start der diesjährigen Berlinale ist grausam. Anstatt des Eröffnungsfilmes wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Die Ermordete ist die Tochter des amtierenden Bürgermeisters Otto Keller. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns stehen unter enormen Druck und sollen den Mörder quasi über Nacht finden. Doch anstatt zu helfen mauert Keller. Was hat er zu verbergen? Als dann noch ein weiterer Mord passiert, muss Sita feststellen, dass es eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern gibt. Ein schreckliches Ereignis aus ihrer Jugend und die Zahl 19.

Ich kenne den ersten Teil um Tom Babylon und Sita Johanns nicht. Ich kann daher nicht sagen, ob mir etwas Wissen fehlt oder nicht. Was Sita betrifft, so erfahren wir als Leser immer wieder in Rückblenden, was damals mit ihr passiert ist und wie sie zu diesem Fall passt. Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Trotz der dicke des Buches ist es mir nie langweilig geworden, es ist immer wieder was Neues passiert. Ich habe überlegt und gegrübelt, wie alles zusammenhängt und was dieser Personenkreis angestellt hat. Die Auflösung hat mich überzeugt. Gemein war der Cliffhanger am Schluss. Jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es weiter geht. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 18.09.2019

unvorstellbar grausam

Ungehörte Schreie
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Detektive Carter muss den Mord an einem Rentnerpaar aufklären. Dieses wurde brutal in ihrem eigenen Haus ermordet. Es gibt nur wenig Spuren und die führen in lauter Sackgassen. Zur selben Zeit verschwindet ...

Detektive Carter muss den Mord an einem Rentnerpaar aufklären. Dieses wurde brutal in ihrem eigenen Haus ermordet. Es gibt nur wenig Spuren und die führen in lauter Sackgassen. Zur selben Zeit verschwindet nicht weit entfernt die achtzehnjährige Toni am helllichten Tag. Die Polizei will oder kann nicht helfen und meint nur lapidar, dass sie von zu Hause weg gelaufen sei. Die verzweifelte Mutter wendet sich an ihren alten Freund Mitchell. Mitchell und ihr verstorbener Mann waren Soldaten. So beginnt Mitchell etwas abseits der strikten Regeln auf eigene Faust zu ermitteln und erhält eine Spur die ins Dark Web führt.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Man hat aus der Sicht von Carter, Mitchell und Toni gelesen. So konnte ich die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln lesen. Natürlich war es mir am Anfang ein Rätsel, wie Toni und der Mord an dem Rentnerpaar zusammen passen. Doch diese Frage wurde mir natürlich im laufe des Buches erklärt. Ich habe mit Mitchell mit gefiebert und gehofft, dass er Toni noch rechtzeitig finden wird. Mich hat die Geschichte über diesen so genannten Red Room, worum es ja eigentlich in diesem Buch geht, sehr an einen alten Film (Hostel) erinnert. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, dass es solche Räume wirklich geben könnte. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 18.09.2019

spannend

Schmutzige Seelen
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Eine junge Frau, mit einem Drahtseil um den Hals, zielt auf ihren eigenen Vater. Er hat ebenfalls eine Waffe in der Hand. Einer der beiden wird sterben. Der Anblick ist selbst für die unerschrockene Oberkommissarin ...

Eine junge Frau, mit einem Drahtseil um den Hals, zielt auf ihren eigenen Vater. Er hat ebenfalls eine Waffe in der Hand. Einer der beiden wird sterben. Der Anblick ist selbst für die unerschrockene Oberkommissarin Eva Lange zu viel. Doch es bleibt nicht bei dieser einen Hinrichtung. Eva bekommt Unterstützung von dem Sonderermittler Ruben Hattinger. Gemeinsam versuchen sie den „Mörder“ habhaft zu werden, bevor er sein nächstes Opfer auserkoren hat.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ich habe mit Eva und Ruben mitgefiebert und gehofft, dass sie den „Mörder“ finden werden. Das Motiv war mir am Anfang auch nicht so klar und in welchem Zusammenhang die einzelnen Opfer gestanden haben. Aber dieser Punkte wurde später aufgeklärt. Das ich lange im dunklen getappt habe, hat mir ganz gut gefallen, denn es ist nicht immer alles so wie es scheint und das offensichtliche nicht immer das Richtige. Also kurz gesagt, der Schluss war super mit einer etwas unvorhersehbaren aber doch realistischer Wendung. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 18.09.2019

was geschah mit evie?

Mein Herz so schwarz
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Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben von Evie werden. Doch am Abend ihrer Hochzeit stürzt sie sich von einer Klippe in den Tod. Ihre Leiche wird nie gefunden, doch es gibt Zeugen für den Sturz. ...

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben von Evie werden. Doch am Abend ihrer Hochzeit stürzt sie sich von einer Klippe in den Tod. Ihre Leiche wird nie gefunden, doch es gibt Zeugen für den Sturz. Ihr Bräutigam und ihre beste Freundin sind am Boden zerstört und können es nicht fassen. Sie wollen herausfinden, warum Evie sich das Leben genommen hat. Doch die beiden stoßen auf dunkle Abgründe in Evie´s Vergangenheit. Allmählich beginnen sie zu begreifen, dass sie die wahre Evie nicht gekannt hatten und dass sie die Vergangenheit besser ruhen hätten lassen sollen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut und flüssig geschrieben. Recht schnell erfahren wir, dass Evie sich nicht wirklich umbringen hatte wollen, doch was ist wirklich geschehen? Warum ist sie nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht? Ging der Sprung doch schief und sie ist ertrunken? Zwischendurch erfahren wir immer wieder etwas aus Evie´s Vergangenheit, wodurch wir einen bessern Einblick in ihr Leben erhalten haben. Ich war mir lange nicht sicher, wie das Buch enden wird und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 09.09.2019

spannend

Bis ihr sie findet
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Im Jahr 1983 treffen sich sechs Schulfreunde im Wald um gemeinsam zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche. Die erst vierzehnjährige Aurora kann es kaum glauben, dass die Clique ihrer Schwester ...

Im Jahr 1983 treffen sich sechs Schulfreunde im Wald um gemeinsam zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche. Die erst vierzehnjährige Aurora kann es kaum glauben, dass die Clique ihrer Schwester ihr erlaubt, dabei sein zu dürfen. Doch am nächsten morgen ist sie verschwunden. Dreißig Jahre später wird in diesem Wald eine Leiche gefunden. Detektive Chief Inspector Jonah Sheens hat sofort eine Vermutung wer die Leiche sein könnte. Jetzt liegt es an ihm, herauszufinden was damals im Wald passiert ist und den Mörder von Aurora zu überführen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was damals passiert ist. Man liest zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. So konnte ich mit raten, was damals passiert ist. War es ein Unfall? Wenn nicht, wer ist der Mörder? Ich fand die Rückblenden sehr interessant, bin aber nicht auf die Auflösung gekommen. Möchte darauf auch nicht genauer eingehen um nicht zu Spoilern, aber so viel kann ich verraten, zum Schluss wurde es richtig spannend. 4 von 5*.