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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2020

Wolff

Die Wälder
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Nina ist geschockt als sie vom Tod ihres besten Freund Tims, aus Kindheitstagen, erfährt. Dieser hat in einem Brief Nina darum gebeten, die Suche nach Gloria, Tims Schwester, fortzusetzen. Diese ist vor ...

Nina ist geschockt als sie vom Tod ihres besten Freund Tims, aus Kindheitstagen, erfährt. Dieser hat in einem Brief Nina darum gebeten, die Suche nach Gloria, Tims Schwester, fortzusetzen. Diese ist vor Jahren in einem Dorf spurlos im Wald verschwunden.
Kann Nina mit ihren Kindheitsfreunden endlich den Verbleib von Gloria aufklären?

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt düster und spiegelt die Stimmung im Wald als auch die Geschichte wieder.
Der Klappentext ist mysteriös und man spürt ein Hauch von Horror.

Es wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet. Nina, Tim und David - wie sie die damalige Suche durchgeführt haben als auch ihre jetzige, erneute Ermittlung.

Die Protagonisten wirken sehr authentisch und sind mir sympathisch. Man merkt ihr Zusammengehörigkeitsgefühl, ihre Angst und ihre Entschlossenheit, endlich zu einem Ende zu kommen.

Die Geschichte ist sehr interessant und man sieht wie man auf Kinder wirken kann und was dies alles für Auswirkungen haben kann.

Die Spannung ist von der ersten Seite an präsent. Die Angst und die Panik der Protagonisten ist regelrecht greifbar und man kann sich gut in sie hinein versetzen. Man weiß bis zum Schluss nicht, was nun die Wahrheit ist. Als Leser ist man hin und her gerissen und hat Angst um die Protagonisten, egal ob begründet oder nicht.

Der Thriller ist nur zu empfehlen und es hat mir richtig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Man hatte ein Gänsehautfeeling und es war seit langem ein Buch was ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin werde ich mir auf jede Fall merken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Schuldig oder doch unschuldig?

Nebeljagd
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Linn Geller wird von Johann Haug als Rechtsbeistand engagiert. Haug wird verdächtigt seine Stiefmutter umgebracht zu haben. Auch einen über 20 Jahre zurückliegenden Mord an seiner Freundin Vanessa soll ...

Linn Geller wird von Johann Haug als Rechtsbeistand engagiert. Haug wird verdächtigt seine Stiefmutter umgebracht zu haben. Auch einen über 20 Jahre zurückliegenden Mord an seiner Freundin Vanessa soll auf Haugs Konto gehen. Die Dorfgemeinschaft, indem er aufgewachsen ist, sieht ihn als 2-fachen Mörder. Linn beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt einen großen Dorfgeheimnis auf die Spur.
Handelt es sich hier um eine Hexenjagd und steckt mehr dahinter?

Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Grün sticht regelrecht heraus und ist ein toller Hingucker.
Der Titel hätte nicht besser gewählt werden können.

Dieser Roman ist der 2. Band einer Reihe. Ich kenne den Vorgänger nicht. Dennoch kann man den Band auch einzeln lesen, da dieser Fall im Buch abgeschlossen ist. Um die Entwicklung der Protagonistin besser zu verstehen, denke ich, sollte man die Reihe von Anfang an lesen.

Linn als Anwältin ist mir sehr sympathisch. Ihre Einstellung jeden für unschuldig zu halten, bis seine Schuld bewiesen ist, gefällt mir. Es zeigt das sie für die Menschen einsteht und das Beste herausholt.
Haug selber wirkt fahrig und man kann sich ihn gut vorstellen.
Die Dorfgemeinschaft wirkt auf mich unsympathisch. Jeder hat sich sein Urteil gebildet, bzw. von einem anderen übernommen. Man verschließt die Augen und glaubt was andere sagen. Hier hat man gemerkt das andere Gesetze gelten.

Die Autorin versteht es den Leser regelrecht zu fesseln. Man ist selber hin und her gerissen, ob man Johann glauben schenken soll oder nicht. Immer wieder tauchen Beweise für seine Unschuld auf, die im nächsten Moment wieder zu nichte gemacht werden.
Durch die vielen Wendungen im Geschehen weiß man dann am Ende nicht mehr, wem man tauchen kann und was die Wahrheit ist. Bis zum Schluss bin ich im Dunklen getappt und das macht für mich einen spannenden und guten Thriller aus.

Nicht nur der Fall steht im Mittelpunkt. Man lernt auch Linn privat kennen. Diese Szenen lassen den Leser zwischendurch Mal verschnaufen.

Die Autorin werde ich mir merken und den Vorgängerroman besorgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Spannung
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2019

Dem Himmel so nah...

Wer im Himmel auf dich wartet
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Annie und Paulo haben gerade geheiratet und wollen etwas ganz besonderes am Hochzeitsabend erleben - eine Ballonfahrt, die tödlich endet.
Annie wacht im Himmel auf und begegnet ihr zunächst unbekannte ...

Annie und Paulo haben gerade geheiratet und wollen etwas ganz besonderes am Hochzeitsabend erleben - eine Ballonfahrt, die tödlich endet.
Annie wacht im Himmel auf und begegnet ihr zunächst unbekannte Personen, die auf der Erde eine einschneidende Rolle in ihrem Leben hatten.

Das Cover und der Titel sind sehr schön gewählt und hätten nicht besser sein können.

Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten sind nur so an mir vorbei gezogen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen.
Man kann sich alles sehr bildlich vorstellen und fragt sich, wie wird es wirklich im Himmel aussehen. Gibt es ein danach?

Es wird aus Annies Sicht erzählt. Zwischen den einzelnen Personen, die sie im Himmel begegnet, erfährt der Leser etwas aus ihrer Vergangenheit auf der Erde.
Somit kann man sich einen umfassenden Blick über Annie holen und versteht die Zusammenhänge.

Dieses Buch ist mit viel Gefühl geschrieben. Man merkt der Autor hat sich mit der Frage, was nach dem Tod geschieht, sehr stark auseinander gesetzt. Seine Idee darüber finde ich sehr schön, wurde gut umgesetzt und lässt auf was Schönes hoffen.
Dieses Thema wird immer aktuell bleiben und die Frage nach dem Tod beschäftigt viele.

Den Autor werde ich mir merken.

Veröffentlicht am 07.10.2019

Deichmühle

Sterbekammer
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Frida ist zum Polizeidienst zurück gekehrt und sieht sich bald mit einem neuen Chef konfrontiert. Bald darauf geschieht ein unerklärlicher Mord an der Tankstelle und der alte Bewohner der Deichmühle wird ...

Frida ist zum Polizeidienst zurück gekehrt und sieht sich bald mit einem neuen Chef konfrontiert. Bald darauf geschieht ein unerklärlicher Mord an der Tankstelle und der alte Bewohner der Deichmühle wird tot aufgefunden. Bei der Durchsuchung wird ein schallsicherer Kellerraum entdeckt, indem das Kleid der vermissten Anneke aufgefunden wird. Wo ist die Leiche oder lebt die seit 10 Jahren vermisste Frau noch? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Dies ist der dritte Roman um das Ermittlerteam Frida und Haverkorn.
An sich können die Romane unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder Krimi abgeschlossen ist. Jedoch erfährt man über die Ermittler viel Privates in jedem Band. Es werden auch die wichtigsten Punkte im Folgeroman immer erwähnt, aber für das Verständnis wäre es gut die ganze Reihe zu kennen.

Das Cover und der Titel passen wunderbar zur Gegend und zur Geschichte.

Die Autorin versteht es geschickt die Ermittlung als auch das Privatleben der Hauptprotagonisten miteinander zu verweben und im richtigen Maß einzusetzen.
Es wirkt somit authentisch, glaubwürdig und man fühlt sich mit den Personen verbunden.

Der Roman wird abwechselnd aus Fridas bzw. Haverkorns Perspektive erzählt. Man erfährt jeweils über die Ermittlung als auch aus dem Privatleben der beiden etwas.
Zusätzlich wird eine Art Tagebuch aus Annekes Sicht erzählt. Man bekommt somit über ihre Gefangenschaft und ihre Gedanken viele Einblicke, was das Grauen nur verstärkt.

Man hat schon Recht bald eine Vermutung wer hinter allem steckt, aber immer wieder werden neue Fährten gelegt und man ist sich nicht mehr so sicher. Das Ende hat einen dann wie immer überrascht. Sehr geschickt eingefädelt.

Man kann die Bücher nur lieben und sie sind nur zu empfehlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.09.2019

Eine perfekte Familie...

Meine wunderbare Frau
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Millicent und ihr Mann leben ein beschauliches Leben mit ihren beiden Kindern in einem großen Haus. Nach außen wirken sie wie eine perfekte Familie. Aber hinter verschlossenen Türen spielt sich Grauenhaftes ...

Millicent und ihr Mann leben ein beschauliches Leben mit ihren beiden Kindern in einem großen Haus. Nach außen wirken sie wie eine perfekte Familie. Aber hinter verschlossenen Türen spielt sich Grauenhaftes ab...

Die ist ein Debütroman der Autorin.
Der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich sofort in der Geschichte angekommen.

Das Cover gefällt mir gut. Zunächst bin ich von einem Liebesroman ausgegangen, statt einen Psychothriller. Wurde somit einem besseren belehrt.
Der Titel könnte nicht besser gewählt sein.

Der Roman wird aus der Sicht des Familienvaters erzählt. Es werden immer wieder Erinnerungen aus der Vergangenheit mit eingestreut, seine Gedanken/ Gefühle und den Alltag der Familie.
Dies wirkt vertraulich und man lernt somit nach und nach die Familie und auch deren Verhalten besser kennen.

Man ist zunächst hin und her gerissen, ob man den Vater bemitleiden soll und hat das Gefühl das er doch Gewissensbisse hat und nur seiner Frau gefallen will. Doch dann geschieht wieder etwas Unerwartetes, und man denkt, wie kann man nur.
Sie Einzige die hier sehr leiden musste ist Jenna.

Der Roman wirkt so authentisch, ist detailliert geschrieben und man kann sich dies wirklich gut vorstellen. Es ist unbeschreiblich wie man sein normales Leben nach außen leben kann, den ganzen Tag für alle durchplant und einfach perfekt wirkt, aber hinter verschlossenen Türen so grausame Sachen machen kann und noch so gerissen und hinterhältig sein kann.

Im Buch wird immer Mal wieder Jenny statt Jenna erwähnt.
Es ist nicht groß relevant, aber doch erstmal irritierend.

Dieser Roman hat mir von der ersten Seite an gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es war wie ein Sog der einen nicht los lässt.
Diese Autorin muss ich mir unbedingt merken und hoffe bald wieder etwas von ihr zu lesen.