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Veröffentlicht am 12.01.2020

Die erste Liebe... leider konnte der Funke nicht überspringen

Sweet Sorrow
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Inhalt : Der Roman ist im Rückblick geschrieben und beschreibt den Sommer der ersten Liebe von Charlie Lewis. Charlie hat einen langweiligen Sommer vor sich und versucht seinem traurigem Zuhause zu entfliehen. ...

Inhalt : Der Roman ist im Rückblick geschrieben und beschreibt den Sommer der ersten Liebe von Charlie Lewis. Charlie hat einen langweiligen Sommer vor sich und versucht seinem traurigem Zuhause zu entfliehen. Seine Eltern haben sich getrennt, der Vater ist insolvent und depressiv. Die Mutter flüchtet zu ihrem neuen Freund und nimmt nur Charlies Schwester mit. Charlie begegnet Fran Fisher und lernt durch sie eine Theatergruppe kennen die Romeo und Julia vorführen wollen. Nach einigem Hadern, steigt er in die ungewöhnliche Gruppe ein, um seiner ersten großen Liebe nahe zu sein. Meinung: Die Geschichte an sich hat viel Tragisches. Charlie der aus einer zerrütteten Familie kommt und alleine mit seinem depressiven Vater lebt. Diese Situation macht ihn hilflos und ängstigt ihn. Freunde hat er nur wenige und wirklich nett sind sie nicht zueinander. Leider hat mir bei den Beschreibungen irgendwie das Gefühl gefehlt. Woran das genau lag, kann ich überhaupt nicht sagen, aber irgendwie hat mich der Roman nicht wirklich abgeholt. Vielleicht lag es am Schreibstil, der zwar flüssig und gut verständlich ist, aber oft zu Weit ausholt und Belangloses beschreibt. Stellenweise ist es einfach langatmig und trägt nichts zur Geschichte bei. Charlie und seine große Liebe Fran waren mir sympathisch und auch die Theatergruppe fand ich durchaus interessant. Die Eltern und Freunde von Charlie konnten mich allerdings nur wenig begeistern, wobei sein Vater einfach nur ein armer Kerl ist. Die Annäherung zwischen Fran und Charlie hat mir gefallen und es gab einige Momente, die man wirklich selber kennt, allerdings hat mir auch hier noch etwas mehr die Magie der ersten Liebe gefehlt. Am Ende spielt der Roman wieder mehr in der Gegenwart, in der Charlie kurz vor seiner Hochzeit steht. Seine Verlobte kennt von Erzählungen die Geschichten von Fran und findet er sollte nochmal Kontakt zu ihr aufnehmen. Diese Möglichkeit ergibt sich dann tatsächlich bei einem Treffen der ehemaligen Theatergruppe. Darüber möchte ich weiter nichts verraten, um nichts vornweg zu nehmen. Fazit: Insgesamt hat mich das Buch zu wenig berührt, der Funke ist leider nicht übergesprungen und ich hab mich einfach bei anderen Büchern schon mehr aufs Weiterlesen gefreut.

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Leider zu wenig Emotionen

Erzähl´ mir was Schönes
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Inhalt: Julia und Isabelle sind Mitte 40 und kennen sich schon seit Studienzeiten. Als Isabelle an Brustkrebs erkrankt und stirbt stürzt Julia in eine tiefe Krise und stellt ihr ganzes Leben in Frage
Meinung:
Das ...

Inhalt: Julia und Isabelle sind Mitte 40 und kennen sich schon seit Studienzeiten. Als Isabelle an Brustkrebs erkrankt und stirbt stürzt Julia in eine tiefe Krise und stellt ihr ganzes Leben in Frage
Meinung:
Das Cover und die Kurzbeschreibung haben mich neugierig gemacht und ich hoffte auf eine emotionale und gefühlvolle Geschichte. Leider konnte die Autorin, dies für mich nicht umsetzen.
Der Schreibstil mit vielen, sehr kurzen, abgehackten Sätzen konnte keine Emotionen transportieren und hat mich zeitweise durch das Buch hetzen lassen. Die Idee hatte großes Potential wurde aber leider nicht gut umgesetzt. Die Protagonisten polarisieren und waren mir nicht immer sehr sympathisch. Das alleine ist für meinen Lesegenuß auch nicht ausschlaggebend, aber auch die Freundschaft der zwei Frauen war für mich keine Richtige. Durch die Rückblicke wurde immer deutlicher wie abhängig Julia von Isabelle war, besonders in emotionaler Hinsicht. Tiefe Verletzungen und Grenzüberschreitungen waren einfach zu oft an der Tagesordnung, um von einer Freundschaft zu sprechen. Auch die weiteren Protagonisten und ihre Geschichten waren für mich zu konstruiert und nicht überzeugend. Ich habe noch nie ein Buch abgebrochen, auch dieses Mal nicht, aber leider konnte mich diese Geschichte nicht abholen. Großes Potential in der Idee, aber leider war die Umsetzung für mich nicht gelungen. Deshalb nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2019

Da war viel mehr Potential

Dirty Hearts - Liebe ohne Regeln
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Ich hatte mich wirklich auf den Roman gefreut, weil mich Cover und Klapptext sehr angesprochen haben. Leider wurde ich enttäuscht. Die Story hatte so viel Potential, aber leider konnte die Autorin dies ...

Ich hatte mich wirklich auf den Roman gefreut, weil mich Cover und Klapptext sehr angesprochen haben. Leider wurde ich enttäuscht. Die Story hatte so viel Potential, aber leider konnte die Autorin dies für mich nicht umsetzen.
Es wird überhaupt keine Tiefe aufgebaut, von Anfang an steht die körperliche Anziehungskraft und der Sex im Vordergrund. Über die Vergangenheit und die Probleme der Protagonisten erfährt man zwischen den einzelnen Sexszenen. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit wiederholt sich sehr oft und der Leser erfährt trotzdem nichts neues. Durch das schnelle einsteigen in die körperliche Beziehung der Beiden hat es mir irgendwie gefehlt ein Gefühl für die 2 zu entwickeln. Auch die Nebenfiguren hätten viel wichtiger eingearbeitet werden können und hätten dem ganzen dann mehr Tiefe gegeben.
Der Schreibstil war flüssig und durchaus angenehm, durch den Perspektivwechsel zwischen Tanner und Abby kam auch erstmal Abwechslung auf. Wie schon erwähnt haben die Wiederholungen für mich den Roman nur in die Länge gezogen. Auch der Handlungsverlauf war absehbar und es gab kaum Überraschungen. Ich möchte nicht spoilern aber besonders die letzte Szene quasi das Finale fand ich in Tat und Wort für Abby ziemlich herabwürdigend. Das hat ihr erlerntes Selbstbewusstsein für mich nicht nachvollziehbar gemacht. Sorry leider nur zwei Sterne. Schöne Idee aber nicht gut genug ausgearbeitet.