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Veröffentlicht am 15.10.2019

Winterglück für alle

Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen
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Schon wieder ist viel los im Hotel der Herzen! Theo hat Flausen im Kopf, unterstützt wird er dabei wie immer von Bruno. Gretchen hat viel zu tun mit der Filmcrew im Haus, aber Nicholas hilft ihr oft. Oscar ...

Schon wieder ist viel los im Hotel der Herzen! Theo hat Flausen im Kopf, unterstützt wird er dabei wie immer von Bruno. Gretchen hat viel zu tun mit der Filmcrew im Haus, aber Nicholas hilft ihr oft. Oscar scharwenzelt nach wie vor um Florence herum, Nettie und Damien müssen dringend miteinander reden und Gärtnerin Sarah, die freut sich gerade nicht nur über ihr Pflanzen...

Minerva Barns und das Filmteam sorgen für ziemlichen Trubel und etliche Spezialwünsche im Hotel. Doch die Wildes und ihre Angestellten, allen voran Ashley, helfen so gut es geht. Gretchen sieht man fast nur am Arbeiten, sie hat die Liebe mit Nicholas im ersten Band gefunden. Die zwei sind nun ein Paar und viel mehr über ihre Beziehung bekommt man nicht mehr mit.

Theo und Bruno - sind beide irgendwie Nebendarsteller, diesen Strang fand ich nicht sehr interessant.

Nettie und Damien suchen einen Weg um miteinander zu reden. Der Weg von "besten Freunden" zu "Liebespaar" müssen sie verarbeiten und auch erst mal klären, ob es so ist und falls ja, wie sie damit umgehen. Die beiden 16jährigen nehmen damit sehr viel Platz ein, so dass der Roman somit eher wie ein Jugendroman auf mich wirkte, vor allem im ersten Teil. Immerhin war hier ein Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden gegeben. Als Leser wird man stärker darin eingebunden als noch im ersten Band bei der Geschichte um Netties Mutter.

Mit Oscar hatte ich fast ein wenig Mitleid und dachte schon, Anne Sanders vergisst ihn. Doch am Ende läuft es dann auch für ihn gut.

Neben Nettie und Damien bekommt man am meisten von Sarah, Gretchens Freundin und Dorfgärtnerin, mit. Sarah denkt, sie sei mit 42 Jahren zu alt für die Liebe, doch dann trifft es sie aus heiterem Himmel. Nur ein Blick - und alles wird kompliziert. Sarahs Geschichte gefiel mir am besten, sie ist sehr schön erzählt.

Nach wie vor stehen viele Figuren im Mittelpunkt, aber diesmal kommen auch die Emotionen nicht zu kurz. Die Landschafts- und Witterungsbeschreibungen fand ich sehr schön, man konnte sich die Gegend deshalb sehr gut vorstellen. Das winterliche Cornwall mit Schnee bedeckt wirkt sehr romantisch!

"Winterglück im Hotel der Herzen" trägt den Titel zurecht, denn die Autorin sorgte dafür, dass fast alle Charaktere ihr Glück nun endlich finden. Nach dem ersten Band blieb ich ein wenig unzufrieden zurück, weil vieles offen blieb und - für meinen Geschmack - zu viele Personen an der Geschichte beteiligt waren. Letzteres ist nach wie vor der Fall, aber nun wurde fast alles abgeschlossen, so dass die beiden Teile, wenn sie nacheinander gelesen werden, sehr stimmig wirken.

Fazit: Eine schöne Winterlektüre, bei der es nicht langweilig wird und es öfters etwas zum Schmunzeln gibt.
4 Punkte.

Veröffentlicht am 11.10.2019

Ein kulinarischer Wegweiser durchs Jahr

Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr
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Während uns Kate Young bei ihrem ersten "Little Library Cookbook" durch den Tag führte, geht es mit dem zweiten Band durch das Jahr.

Das Buch ist nicht klassisch in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. ...

Während uns Kate Young bei ihrem ersten "Little Library Cookbook" durch den Tag führte, geht es mit dem zweiten Band durch das Jahr.

Das Buch ist nicht klassisch in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. Aus vier Jahreszeiten macht die Autorin sechs Kapitel, die so schöne Namen tragen wie "lange Winterabende" (Januar und Februar), "erste Frühlingsboten" (März und April), "Der verschwenderische Frühling" (Mai und Juni), "Hochsommer" (Juli und August), "Wenn die Blätter sich verfärben" (September und Oktober) und "Wenn die Tage kürzer werden" (November und Dezember).

Sie führt aber nicht nur durch die Monate, sondern auch einmal über den Globus: so gibt es Rezepte aus Asien, dem Orient, aus Skandinavien, Australien und aus europäischen Ländern wie Italien und England. Somit ist es nicht mehr so England-lastig wie der Vorgänger.

Für die Zubereitung der Speisen braucht es etwas Zeit, viel davon einrechnen sollte man für die Rezepte aus dem ersten Kapitel. Man kann hier nicht mehr so leicht auf fertige Produkte (wie beispielsweise ein fertiger Teig) ausweichen.

Die Rezeptauswahl ist für meinen Geschmack nicht sehr ausgewogen. Das war im ersten Buch besser. Mir hat es zu viele asiatische Rezepte dabei und zu viele, bei denen Milchprodukte verwendet werden. Mit Rahm, Käse und Butter wird hier nicht gespart.

Meistens backt die Autorin mit Umluft. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gebackenes mit Ober- und Unterhitze besser wird, aber das kann jeder ja selbst entscheiden.

Ausprobiert habe ich den Whisky mit Tee, die Brownies mit Erdnüssen und Rauchsalz sowie die Tarte Tatin mit Rosmarin.

Während das Rezept für den Whisky-Drink sehr stimmig war (der rauchige Tee macht sich extrem gut mit einem einfachen Scotch Whisky), hatte es mir bei den Brownies viel zu viel Schokolade drin - und das obwohl ich dunkle Schokolade liebe. Aber diese Brownies werden mit 300g dunkler Schokolade und 50g Kakaopulver extrem mächtig. Dafür fand ich die Idee mit dem Rauchsalz spannend und werde das zukünftig meinen Brownie-Rezepten beifügen. Und zwar nicht nur oben drauf, sondern einige Prisen direkt mit in den Teig geben. Die Brownies passen übrigens super zum Whisky, dazu dürfen sie dann auch mächtig sein. Man kann sie übrigens gut einfrieren und je nach Bedarf einzelne Stücke auftauen, das geht rasch.

Das Rezept der Tarte Tatin ist mit zu viel zu wenig Äpfel gerechnet. Ich musste eine Birne dazu schneiden, sonst hätte ich die Form nicht gefüllt. Es müssten mindestens 4-5 grosse Äpfel sein, mit einem Kilo kommt man hin. Mit etwas mehr, wenn man die Äpfel so schneidet wie Kate Young es tut.

Was ich für mich daraus mitnehme: Inspirationen durch einzelne Zutaten wie das Rauchsalz aus dem Brownie-Rezept, der rauchige Tee zum Whisky oder etwas gehackten Rosmarin in der Tarte Tatin. Das sind Kombinationen, die für tolle Geschmackserlebnisse sorgen.

Ausprobieren werde ich sicherlich noch den Dattel-Walnuss-Kuchen und den Apfelkuchen mit Estragon.

Wie bereits beim ersten Buch eignet sich auch "Mit dem Little Library Cookbook durchs Jahr" perfekt, um immer wieder darin schmökern und es kommt ganz sicher auch als Geschenk für Bibliophile gut an. Für mich ist es in erster Linie ein Schmökerbuch und nicht ein klassisches Rezeptbuch.

Fazit: Ein kulinarischer Wegweiser durchs Jahr, garniert mit vielen Buchtipps.
4 Punkte.

Veröffentlicht am 10.10.2019

Bramble spaziert durchs Dorf

Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer
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Nach all den Hochzeiten im zweiten Band sind wir nun zurück auf der kleinen schottischen Insel Mure. Diesmal ist es bitter kalt, Weihnachten steht vor der Türe. Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf ...

Nach all den Hochzeiten im zweiten Band sind wir nun zurück auf der kleinen schottischen Insel Mure. Diesmal ist es bitter kalt, Weihnachten steht vor der Türe. Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, insbesondere in der Schule. Lorna probt mit ihren Schülern wie jedes Jahr das Krippenspiel. Dabei plant sie auch Ash und Ib ein. Saif hat keinen Schimmer, was in der Schule läuft, da er sich von Lorna fern hält. Ausserdem hat er ganz schön viel zu tun. Neben der Arbeit in der Praxis fährt er täglich mehrmals nach The Rock raus um Colton beizustehen, der immer schwächer wird und von der Krankheit gezeichnet ist.

Fintan weicht kaum mehr von Coltons Seite, und Joel ist weiterhin im Auftrag von Colton unterwegs, so dass die beiden nicht mitbekommen, wie es um Flora steht. Sie ist schwanger und hat Angst vor Joels Reaktion. Deshalb weiss auch nur Lorna davon. Lorna ist zuerst ein wenig eifersüchtig, aber mehr weil sie so hoffnungslos in Saif verliebt ist und ihn meidet.

Eines Tages trifft Tripp auf der Insel ein. Er ist Coltons Bruder und will ihn im Namen der Familie eigentlich um Geld anpumpen, doch weiss er weder, dass Colton verheiratet noch dass er sehr krank ist. Tripps unüberlegte Aussagen im Dorf sorgen dafür, dass er in einigen Geschäften nicht mehr bedient wird. Da sind sie hart, die Murer!

Die Weihnachtsstimmung könnte ob all der Probleme fast flöten gehen, doch Jenny Colgan schafft es zum Glück diese beizuhalten.

Trotzdem muss ich einige Kritik äussern. Flora und Joel haben noch immer eine komische Beziehung und Joel ist weitgehend abwesend. Joels (oder besser gesagt, seine nicht-)Reaktion fand ich übertrieben dargestellt, das wirkte wenig glaubhaft. Zudem nervte er mich, weil er nur an sich dachte. Flora hält sich leider sehr zurück.

Probleme hatte ich auch mit der Reaktion von Ib und Saif über das Krippenspiel. Irgendjemand hätte doch fähig sein müssen, mit Saif und den Kindern darüber zu reden. Dann hätten Ib oder auch Saif Ideen beitragen können, so dass am Ende alle etwas gelernt hätten. Dieser Clinch fand ich zu oberflächlich, obwohl eine ganz andere Szene von Saif in Glasgow sehr gut beschrieben war.

Ausser Tripp waren auch noch einige Russen auf der Insel, die es vor allem Isla und Iona angetan haben. Ich bin nicht drausgekommen, was die Russen nun wirklich sind oder sein sollten. Diese Episode hätte es nicht gebraucht. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Autorin anstatt dem Russenvergnügen mehr Sorgfalt auf andere Erzählstränge gelegt hätte.

Das Ende ist sehr weihnachtlich und versöhnlich. Aber da einiges offen bleibt, ist es ist nicht klar, ob die Serie nun zu Ende ist oder nicht. Eigentlich dachte ich, dass "Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer" der letzte Teil ist, aber die Autorin lässt sich zumindest noch einige Türen offen für weitere Bände.

An diesem dritten Band gefiel mir vor allem die Einleitung, in der Hund Bramble die Leser über Mure führt. Das war wunderschön und ist Jenny Colgan super gelungen. Die Beschreibungen, wie die Murer die Wege für die Schulkinder mit Lichter und Laternen geschmückt haben, sind auch sehr atmosphärisch. Ebenso hat Tripps Figurentwicklung viel mit der Ruhe und dem Wetter auf der kleinen Insel zu tun. Nicht nur er, auch Mark und Marsha lassen sich vom Zauber der Insel zur Weihnachtszeit gefangen nehmen.

Fazit: Nicht mehr so emotional wie der zweite Band, aber nett. Die Geschichte gewinnt vor allem durch die Landschaftsschilderung und Brambles Spaziergänge durchs Dorf.
4 Punkte.

Veröffentlicht am 09.10.2019

Zum Schmökern und/oder Nachkochen bestens geeignet

Little Library Cookbook
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Auf der Suche nach einer Geschenkidee bin ich auf das "Little Library Cookbook" gestossen. Mir gefällt die Idee, ein Kochbuch nur über Rezepte aus Bücher zu machen.

Das hübsche Cover lädt ein, den Inhalt ...


Auf der Suche nach einer Geschenkidee bin ich auf das "Little Library Cookbook" gestossen. Mir gefällt die Idee, ein Kochbuch nur über Rezepte aus Bücher zu machen.

Das hübsche Cover lädt ein, den Inhalt zu erforschen. Und mit diesem kann man sich tagelang verweilen. Immer mal wieder ein bisschen weiterlesen, Rezepte gucken und die Bilder auf sich wirken lassen.

Das "Little Library Cookbook" führt die Leser durch den ganzen Tag: es beginnt mit Frühstücksideen, macht eine Mittagspause, später darf die britische Teatime natürlich nicht fehlen, bevor es Zeit zum Abendessen ist. Das Kapitel Mitternachtsmahl (wer kennt die nicht aus WG-Zeiten?) rundet den Tag ab. Doch es ist noch lange nicht fertig, denn da man ab und an auch Partys feiert, sind auch zu diesem Thema Rezepte vorhanden. Abgerundet wird das Buch mit Weihnachtsrezepten zum Schluss.

Der australischen Autorin, die in England lebt, merkt man die Liebe zum Lesen deutlich an. Sie verbindet seit ihrer Kindheit gewisse Speisen und Essensdüfte mit den von ihr gelesenen Büchern. Daraus entstand die Idee zu diesem Kochbuch.

Ob Pippi Langstrumpf, Pu der Bär, Sherlock Holmes, Harry Potter oder Jane Austen, Sylvia Platz, Gabriel Garcia Marquez, Daphne du Maurier, Agatha Christie, C. S. Lewis oder Banana Yoshimoto - die Rezeptauswahl ist gross und ausgewogen. Somit kommt niemand zu kurz, es ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei, literarisch wie rezeptemässig.

Die Rezepte sind gut umsetzbar. Einige sind ein wenig aufwendig geraten, doch wenn man nicht soviel Zeit investieren will, kann man die Rezepte schneller und einfacher umsetzen, in dem man die Mayonnaise nicht selbst macht, handelsüblichen Ricotta oder bereits vorgeschnittenes Fleisch/Fisch kauft und Pelati anstatt frische Tomaten verwendet.

Einige Rezepte sind vegan, allerdings nicht viele. Viele Veganer sind es sich aber wie Allergiker eh gewohnt, Rezepte zu ihren Gunsten zu verändern, von daher sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Ausserdem unterhält das Kochbuch auch so, ohne dass man ein einziges Rezept ausprobiert. Denn Kate Young schreibt nicht nur bei jedem Rezept dazu, aus welchem Buch die Speise kommt, sondern auch was sie damit verknüpft oder welche Erlebnisse sie assoziiert.

Fazit: Egal ob man alles nachkocht oder nur darin schmökert: es ist ein tolles Geschenk für alle Bücher- und Kochfans!
4 Punkte.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Weihnachtlich romantischer Abschluss der Serie

Weihnachten im kleinen Brautladen am Strand
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Weihnachten ist nahe - dies merkt Holly bereits, als sie aus dem Bahnhof in St. Aidan tritt und nur noch eine Kutsche mit Santa Claus und einem Weihnachstelf als Taxi zur Verfügung steht, um sie zu ihrem ...

Weihnachten ist nahe - dies merkt Holly bereits, als sie aus dem Bahnhof in St. Aidan tritt und nur noch eine Kutsche mit Santa Claus und einem Weihnachstelf als Taxi zur Verfügung steht, um sie zu ihrem Ziel, dem - mittlerweile nicht mehr - kleinen Brautladen am See zu bringen.

Foodstylistin Holly will einen ruhigen Monat in der Wohnung oben im "Brides by the Sea" verbringen. Obwohl sie Weihnachten liebt, will sie dieses Jahr über die Festtage alleine sein. Denn vor einem Jahr ist sie vor einem Heiratsantrag davon gerannt ist. Ihr ist eigentlich klar, dass Luc und sie nicht zusammen passen, aber sie trauert ihm dennoch nach. Der Leser versteht dies nicht wirklich, denn es ist klar, dass weder sie ihn noch er sie jemals richtig geliebt hat. Aber da Holly sich immer schon in zweiter Reihe hinter ihrer Schwester sah, hat sie wohl das Gefühl, dass es auch in der Liebe so sein muss.

Deshalb macht sie auch keine Freudensprünge, als sie nicht nur die Strandhochzeit von ihren Freunden fotografieren soll - der Grund wieso sie nach Hause nach St. Aidan kam - sondern einige andere auch. Denn Jules, der Hausfotograf von "Brides by the Sea" ist erkrankt. Holly traut es sich nicht zu Jules würdig zu vertreten, ihr Selbstwertgefühl ist sehr gering.

Dem Team vom Brautladen ist aber schnell klar, dass Holly fotografieren kann, sogar Jules ist eifersüchtig. Holly bekommt Unterstützung vom örtlichen Weinhändler und Bierbrauer Rory, den sie von früher aus der Schule kennt. Holly meint, er hätte sie immer gehänselt und mag auch jetzt seine Sprüche nicht. Und dennoch merkt sie immer mehr, dass Rory derjenige ist, der sie am besten kennt.

Rory ist ein toller Charakter. Über ihn erfährt man zuerst sehr wenig, denn Holly ist mit ihren Vorurteilen ihm gegenüber beschäftigt. Erst nach der Hälfte sieht man ihn mit ganz anderen Augen. Einiges hat sich schon abgezeichnet: er kümmert sich alleine um seine Nichte und den Babyneffen. Die Mutter der beiden, Rorys Schwester, musste sich einer Herzoperation unterziehen. Daneben kümmert er sich weiter um sein Geschäft und auch um Holly und wird Teil des Brautladen-Teams.

Jess ist mit Bart im Skiurlaub, aber immer bestens über alles informiert. Poppy gönnt sich keine Ruhe, obwohl sie hochschwanger ist. Immie will es werden. Nur Lilly und Sera bleiben hier blass, werden nur nebenbei erwähnt. Dafür packt die Feuerwehr wieder mit an, diesmal an einem für gestandene Feuerwehrmänner eher ungewöhnlichen "Projekt"

Schwierige Kunden fehlen auch dieses Mal nicht, diesmal in Figur der Brautmutter Marilyn, der die Hochzeitsplanung ihres Sohnes und seiner Braut nicht passt. Doch das Team hat alles im Griff.

Die Liebesgeschichte in diesem Band entwickelt sich langsam, aber zart, und wird schön und glaubhaft beschrieben.

Schon auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte gepackt. Mitgefühl und Freundschaft werden in St. Aidan gross geschrieben, humorvolle Szenen und Freudentränen wechseln sich ab. Ein ganz grosses Plus ist Rory, dessen Entwicklung am eindrücklichsten geschildert wurde - endlich mal viel Gefühl! "Weihnachten im kleinen Brautladen am Strand" ist somit für mich der beste Teil der Serie.

Der Alkohol fliesst nicht mehr so stark wie in den vorherigen Bänden, aber Hunger auf Cupcakes und Kuchen bekommt man dank Poppys Backkünsten jedesmal wenn sie in der Küche steht - und das tut sie gefühlt auf jeder fünften Seite. Zum Glück gibt es als Anhang einige Rezepte zum Nachbacken. Beim Geniessen der Köstlichkeiten kann man sich dann nochmals an die Zeit im Brautladen "Brides by the Sea" zu erinnern.

Fazit: Weihnachtlich romantisch und somit der perfekte Abschluss der Wedding-Shop-Reihe!
4 Punkte.